Antworten
128 Beiträge • Seite 7 von 9
Beitragvon Kejoro » 02 Okt 2018 19:36
Nabend zusammen,

die Trübung scheint aus dem Weg geschwämmt zu sein. Einige Wasserwechsel direkt hintereinander zeigen Wirkung.
Leider kommt die Lichtwirkung nicht richtig rüber. Meine Kamera packt den Kontast nicht. Die dunklen Stellen sind immernoch heller, als es die Chihiros A30 über dem 12l hinbekommt.
Der Bucebusch auf den Drachensteinen wird ersetzt. Anderer Stein, ich brauch mehr Fläche :lol:
Das Wasser sieht luftklar aus. Das Glas bringt mehr Verfärbung ein :gdance: Es ist auch schön, wie sich die Ludwigia super red spiegelt.
Kleinere Schwebeteilchen sind noch vorhanden, aber diese ungetrübte Sicht durch das Becken hindurch, habe ich bisher noch nicht darin gehabt!


Reines Osmosewasser:
- Salty Shrimp GH+ nach Anleitung + 1gr PMS auf 10l.
- NO3 auf 15mg/l + 2mg/l an NO3 über Urea am Tag
- PO4 auf Stoß, wenn es Mängel gibt
- K im Wechselwasser bring ich 5mg/l ein. Will einen K-Mangel provuzieren
- 6 ml Ferrdrakon beim WW, + 3ml über die Wochen verteilt zusammen mit Urea.

15l pro Woche wird gewechselt.


viele Grüße und einen schönen Feiertag
Kevin

Dateianhänge

Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 391
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon Kejoro » 08 Okt 2018 20:51
Nabend zusammen,

man bekommt mit dem S4-active doch ganz brauchbare Bilder hin. Nichts im Vergleich zu was professionellen, das ist klar^^ Aber gerade macht das Becken nur noch Spaß :D

Gestern gab's auch eine extra Portion PO4 0,5mg/l. Zuletzt gab es 1,5mg/l am 18.09.2018, weil da die neuen Pflanzen ankamen. Momentan will ich den Leitwert ein wenig beobachten. Der ist gerade um die 555µS/cm morgens und steigt tagsüber auf 575µS/cm an, heute war er bei 585µS/cm, aber das war kurz vor Lichtaus.
Das hielt sich über 3 Tage konstant, bei der täglichen Zugabe von 2mg/l NO3-Urea und der empfohlenen Dosis Volldünger (3ml auf 7 Tage verteilt). Mit dem PO4 sollte eine Abnahme zu erkennen sein. Will c. Pflanzen haben mMn. keinen Phosphat-Mangel gezeigt. Ist also wirklich nur zum Testen gedacht und entspricht damit nicht nik's Konzept!

Nächste Bilder zeigen an den neuen Pflanzen an lichtexponierten Stellen grüne Beläge. Aber nur an den feinfiedrigen! Das kann ich mir nicht so recht erklären, die Bucen und der Rest ist blank. Ich vermute, dass die mit der Zeit wieder weggehen.


Jetzt warte ich einfach mal einen PO4 Mangel ab. Genug schnellwachsendes gibt es ja :lol:
Ich schätze, es braucht 2 Monate bis es soweit ist. Was denkt ihr?

Außerdem ist das Becken momentan besatzlos. Hüpferlinge und Muschelkrebse zählen nicht :P Was könntet ihr euch darin so vorstellen?

Schöne Grüße und einen guten Start in die Woche
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 391
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon Thumper » 08 Okt 2018 21:48
Moin Kevin,

Sehr schick!
Gibst du den Volldünger (welchen nutzt du?) täglich zu oder alle 2-3 Tage?
Ich kann mir da sehr gut Dario Dario oder Sundadanio Axelrodi drin vorstellen. Beides eher unscheinbarere Tiere mit schönen Details.
Grüße,
Bene


Aktuelle Projekte: 80x40x40 Sanzon Iwagumi & 35x35x35 ADA Manten
Permanenter Pflanzenverkauf: Hier zu finden

Suche: Cryptocoryne cordata var. siamensis 'Rosanervig'
Benutzeravatar
Thumper
Beiträge: 1686
Registriert: 15 Jan 2017 13:41
Wohnort: zwischen Köln & Bonn
Bewertungen: 38 (100%)
Beitragvon Kejoro » 08 Okt 2018 22:05
Hey Bene,

Dankeschön!
Beim Volldünger bin ich gerade beim Ferrdakon. 5L als Pulver zum Selbermixen (Schwabe). Den gibt es täglich. Dazu ziehe ich den Dünger auf eine Spritze auf und ergänze mit 9ml NO3-Urea, sodass ich insgesamt auf 12ml komme. Davon gibt es dann 2ml täglich. Im Mittel vergess ich die Zugabe einmal wöchentlich. Beim WW gibt es dann 3-6ml Volldünger. Da spare ich insgesamt nicht (nicht so Schwabe).

Wo nimmst du immer diese Exoten her (Sundadanio)? :D ich tu mir aber etwas schwer mit den Darios in 30l. Halte selber Boraras in 200l... ist schon toll so viel Platz ^^

Aber super Vorschläge, werde mich mal näher dazu informieren.

Danke und gute Nacht
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 391
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon Julian-Bauer » 09 Okt 2018 06:38
Moin moin,

wird langsam Zeit mal vorbei zu kommen :pfeifen: sieht doch sehr gut aus.
9ml NO3-Urea was ist das, welche Zusammensetzung (NO3 Form und Verhältnisse) und welche relative Konzentration erreichst du damit täglich?

Dann bist aber aktuell doch recht fleißig am PO4 düngen, zumindest gibt es in unter 4 Wochen mehr als 0,5mg/L im Schnitt? Wie sieht es aus mit extra SE?
Gruß Julian

Colorful

Mein aktueller Pflanzenverkauf aus den eigenen Becken gibt es hier: Der Pflanzen - Dauerverkauf :)
Benutzeravatar
Julian-Bauer
Beiträge: 742
Registriert: 12 Okt 2009 22:19
Wohnort: Stuttgart
Bewertungen: 38 (100%)
Beitragvon Kejoro » 09 Okt 2018 08:58
Hey Julian,

die Dünger sind so abgestimmt, dass es 2mg/l/d NO3 sind. Okay, nicht ganz :D 3ml von dem Dünger geben auf 30l +5mg/l Nitrat mit. Sind also 15mg/l auf 7 Tage.

Leitwert heute morgen: 0,56 mS/cm. Leichter Anstieg, mir nicht erklärbar, hätte mit einem leichten Abfall gerechnet.

Phosphat deshalb, damit du sauber gewachsene Pflanzen von mir bekommst :pfeifen: Den 0,5er Schuss gab es, weil mich die Auswirkung auf die Leitfähigkeit interessiert^^ jetzt fahre ich das wieder wie gewohnt. Wobei es mich schon reizt, ob die grünen Beläge sich mit Phosphat reproduzieren ließen.
Das Becken ist damit noch nicht so stabil, wie ich es haben möchte. Die Düngung darf später keine Rolle mehr spielen.

Schöne Grüße
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 391
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon Submersives_Element » 20 Okt 2018 05:15
Hallo Kevin,

es ist wirklich toll, wie Dein Becken sich entwickelt hat. :thumbs: Ich lese schon länger mit.
Dein Wissensdurst scheint ungestillt.
Ich habe Deinen letzten Posts folgende Versuchsziele entnommen:
...Will einen K-Mangel provuzieren...
...Jetzt warte ich einfach mal einen PO4 Mangel ab...


Betreibts Du beide parallel oder hast Du den Kaliummangel schon abgearbeitet? Wenn ja, wie waren Deine Beobachtungen?
Freundlichst grüßt Euch/Dich

Dirk
Benutzeravatar
Submersives_Element
Beiträge: 43
Registriert: 06 Mai 2018 16:29
Bewertungen: 0 (0%)
Beitragvon Kejoro » 20 Okt 2018 09:38
Hey Dirk,

Submersives_Element hat geschrieben:es ist wirklich toll, wie Dein Becken sich entwickelt hat. :thumbs:
Dankeschön :knuddel:

Ja, Wissensdurst trifft es. Es gibt so viele Effekte und Randbedinungen, da kann man sich Jahre mit beschäftigen. Dann überlegt man, wie man das am besten aufzieht, um alles reproduzierbar und vor allem nachvollziehbar zu halten.

Das mit dem Kaliummangel ist mir aber aus Versehen bei dem Becken passiert :D Ich habe es eine Weile lang sehr knapp gehalten und nur das Wechselwasser mit 5mg/l behandelt. Damals waren es um die 15l pro Woche, also > 50% des Nettoinhalts. Das ging eine Weile ganz gut, das Wachstum war sehr gesund. Doch irgendwann kamen die typischen Nekrosen, die ich auch anders provuzieren kann. Gerade bei Hygrophilias (pinnatifida und corymbosa compact) geht das spitze bisher ohne mir jeden ersichtlichen Grund. Mein hypersensitiver Kaliumtest hat irgendwas mit 1mg/l angezeigt. Aber es sprengt schon die Marke bei einer Referenzmischung von 5mg/l... Da passten Messung und Beobachtung/Ergebnis gut zueinander.
Mit höheren Kaliumwerten habe ich noch nicht lange getestet. Das Wechselwasser wird atm auf 10mg/l gedüngt, d.h. über die tägliche Düngung kommt quasi nix mit. Die 0,3mg/l K pro 0,1mg/ Fe durch den Ferrdrakon vernachlässige ich getrost.

Welches Paradigma ich mir selbst gesetzt habe:
Kevins allüberwachendes Gedächtnis hat geschrieben:Bring erst einmal die Kiste zum Laufen und dann fang mit Experimenten an.
Das ist darin begründet, da Pflanzenwachstum nicht nur von den Nährstoffen abhängig ist. Ich vermute auch eine ordentliche Abhängigkeit zu bakterieller Synergie. Grund hierfür: In meinem 200er, das bakteriell schlecht dastand, wollten die Pflanzen überhaupt nicht. Als dann Wurzeln und Drachensteine entfernt wurden, ging es allmählich, trotz mehrfachen 80%-igen WW, nur schleppend voran.
Daher muss das Becken biologisch stabil sein, auch größere Düngeausreißer dürfen daran nichts ändern: Viel Nitrat, wenig Nitrat, viel Phosphat, weniger Phosphat oder die Eisenpeitsche. Muss ein gesundes Becken abkönnen^^
Dabei halte ich mich recht eng an Niks Konzept. Aber ich bin ehrlich, ab und zu schweife ich ab und merke, dass es direkt anders (negativer) läuft. Wie z.B. die letzten Monate als ich PO4 dick gab. Die gezeigten Algenbeläge wurden etwas dicker, sind aber wieder auf dem Rückzug. Auch die Scheiben sind nicht mehr so spiegelklar. Wird aber wieder. Noch hat es nicht die von mir gewünschte Stabilität.
So merkt man erst, wie wichtig die einzelnen Komponenten sind^^ Das muss man einfach erfahren.

Zudem ist es recht schwer, so ein Konzept zu etablieren, weil es auch viele sehr gut laufende Becken gibt, die orthogonal hierzu betrieben werden (viel Filterei, kaum Düngung, Kies >6mm,...). Da passt aber schon der Biofilm.
Den haben sich einige Leute "einfach so" eingeschleppt und die können nicht verstehen, dass wir hier so einen Aufwand betreiben :D
Eigentlich dreht sich alles um die Beeinflussung der Biofilmzusammensetzung, die in Richtung "weg von Algen" geht. Wie man das letzten Endes umsetzt, muss jeder für sich entscheiden. Die Praxis erzählt einem dann, ob man richtig gedacht hat, oder nicht :bier:

Schöne Grüße
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 391
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon nik » 20 Okt 2018 19:19
Hi,

ja, Kevin ist schlimm neugierig. :putzen: :thumbs: Das hier ist mir mit der interessanteste Thread. Sind natürlich auch meine Themen, wobei es mir wurscht ist ob jemand meine aquaristische Nummer schlüssig findet und umsetzt. Kann ja jeder machen wie er will. Und ja, das gezeigte Becken entwickelt sich. Ich kann trotzdem gnadenlos ^^ daran rummeckern, denn es ist eben noch nicht stabil, aber es ist schon schön anzusehen und es ist auch eine tolle Sache solch eine Entwicklung - denn das war ja schon übel - selbst zu erleben. Mein dringender Tipp war ja, das zuende zu bringen und nicht für ein größeres Becken zu opfern. Solch ein stabiles Becken, jedes davon, das erste besonders, ist außerordentlich wertvoll. Und Arbeit macht das dann eh nur noch so viel wie man sich machen will.
Wenn man ein paar solcher Becken zum Laufen gebracht hat, lässt sich erkennen, dass das reproduzierbar ist, sich alle Becken in einen ausgesprochen vergleichbaren Zustand bringen lassen und an solchen Becken lässt sich schon sehr aussagekräftig herum probieren! Diese Reproduzierbarkeit, der frappierend gleiche Endzustand eines reifen Beckens ist auch der Grund, warum man selbst übelste Becken wieder aufgleisen kann. Mein bestes "Experiment" war ein Becken ohne Pflanzen und trotzdem nährstoffreichem Wasser erfolgreich einzufahren. Zu Pflanzen und Algen sind schon ausgesprochen törichte Vorstellungen als scheint 's unausrottbarer "Webkonsenz" im Umlauf. Algen interessieren mich bis auf sehr wenige Ausnahmen nicht mehr und selbst die kaum. Bakterien um so mehr. Die Mikroflora ist der Grund für die Reproduzierbarkeit und die hat schon eine Tendenz sich zu einem reifen, vergleichbaren Zustand zu entwickeln. Es müssen lediglich die störenden Faktoren beseitigt und nur bei Bedarf "so wenig wie nötig" eine gewünschte Entwicklung unterstützt werden! Das ist gar nicht so viel und einfacher als angenommen wird. Das ist sicher nicht der einzige Weg ein schönes Aquarium zu erreichen, aber wenn es um Stabilität, Transparenz geht, hat das außer mir schon niemand so beschrieben und in seinem Kern halte ich das sogar für alternativlos. Dieser Kern ist jeder erfolgreichen Aquaristik gemeinsam. Wenn mein Geschreibsel etwas anstoßen, dafür Sinn vermitteln kann, dann hat es sich gelohnt. Steht ja schon eine Zeit, nie fertig werdende Baustelle - und trotzdem hat es mir viel redundante Schreiberei erspart und einige schöne, unerwartete Rückmeldungen beschert.

@Dirk, Du machst mit deinem Scheibenexperiment auch zu viel, es ist nur ein zu moderierendes biologisches System und Stabilität lässt sich nicht irgendwie erzwingen. Es sind nicht die harten Maßnahmen, wie EC- oder H2O2-, etc. Kuren, die den nachhaltigen Erfolg bringen. Ich beseitige Symptome nicht, sondern schaue mir an ob die auf grundsätzliche Maßnahmen reagiert und die zielen immer auf die Mikroflora ab! Allenfalls beseitige ich ein übermäßiges Problem teilweise, das kommt aber nicht mehr vor. Beim klaren Wasser siehst du ja selbst, dass das auch mit einem groben Schwamm geht. Wenn man nicht gerade wühlende Fische hat, lässt sich auch ungefiltert kristallklares Wasser, eine spiegelblanke Wasseroberfläche erreichen. Die verstandene Geringfilterung ist schon sehr, sehr begünstigend um ein Becken stabil zu bekommen. Der Grund für ein funktionierendes Aquarium ist immer der gleiche, eine im Sinne des Aquarianers funktionierende Mikrobiologie. Deren Bedeutung lässt sich gar nicht überschätzen, ist aber leider kein so griffiges, augenscheinliches Thema wie z.B. Filterung mit vielen verschiedenen Filtersubstraten und der allgemeinen Neigung die überzubewerten, die in Ermangelung anderer Sichtweisen überzuinterpretieren. Deine sauberen Scheiben sind einfach zu erreichen, lies dir die "Geringfilterung" nicht nur durch, sondern wende sie an! Dann noch sauber düngen und es ist nur noch eine Frage der Zeit. Blasenschnecken fallen mir als sinnvolle Unterstützung noch ein. Trotz ihrer Unscheinbarkeit, gerade zu anfang die wertvollsten Schnecken, die ich kenne. Sie beteiligen sich wie keine anderen an der Beseitigung/Regulierung von überschüssigem Biofilm. Ich hatte mal eine Phase, da wollte ich in zwei Becken keine Blasenschnecken, nur Posthörner, danach wurde ich Fan von Blasenschnecken.

Gruß Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

Wasserpflanzenaquaristik mit allem Drum und Dran

- funktioniert bestens mit ungedüngtem Sand
- ausschließlicher, vollständiger Wasserdüngung
- Geringfilterung, d.h. so viel Filterung wie nötig
- und mit einer gut funktionierenden Mikroflora
Benutzeravatar
nik
Team Flowgrow
Beiträge: 6879
Registriert: 17 Aug 2007 11:06
Wohnort: vom Frankfurter Hügelchen, Bergen-Enkheim
Bewertungen: 7 (100%)
Beitragvon Kejoro » 22 Okt 2018 18:50
Nabend,

nik hat geschrieben:ja, Kevin ist schlimm neugierig. :putzen:
Ich putze aber nicht! :lol:
Das mit der Neugier bekommt man nicht mehr raus. Jetzt wird herumprobiert, bis es bricht.
nik hat geschrieben:Ich kann trotzdem gnadenlos ^^ daran rummeckern, denn es ist eben noch nicht stabil[...]
Du darfst meckern, wenn ich der Überzeugung bin, dass es fertig ist :pfeifen: Btw bleibt das Becken doch stehen, irgendwo findet sich noch Platz. Haben ja 3 Dimensionen zur Auswahl^^

Heute mal ein normaler Post, wie der "Alltag" so aussieht und worauf ich so achte.




Der Bucebusch wurde mit weiteren Bucen, der Anubias gracilis (die will nicht :bonk:) und der Cabomba sp. belem geschmückt. Bin mal gespannt, wie das wird.
Es sind zwei Boraras (1m/1w) eingezogen, ich lasse sie hier mal versuchen, sich zu vermehren. Im eigentlichen Keilbecken funktioniert's noch nicht... Lebendfutter hat es im 30er zu genüge. Die sind kugelrund :D Wenn ich das Licht ausmache, 1h warte und dann vorbeischaue, weiß ich warum. Dann merkt man erst, wie viel Mikrolebewesen da vorhanden sind! Das schaffen die nicht zu zweit.

Und wer interesse an 2-3 Stängel mit knapp 50cm von der Pantanal hat, der darf die gerne abholen kommen. Geht auf's Haus. Bei Interesse einfach 'ne PN. Hier will ich nichts davon hören. Mein Broadcast! Wandert sonst in 3 Tagen in die Tonne^^
Das Licht vor und nach dem Stutzen ist gleich hell.

Zum Glück ist das der letzte Montag der Woche...
Schöne Grüße

Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 391
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon Thumper » 22 Okt 2018 19:03
Moin,

Kejoro hat geschrieben:Lebendfutter hat es im 30er zu genüge. Die sind kugelrund :D Wenn ich das Licht ausmache, 1h warte und dann vorbeischaue, weiß ich warum. Dann merkt man erst, wie viel Mikrolebewesen da vorhanden sind! Das schaffen die nicht zu zweit.

Hüpferlinge, Cyclops und dergleichen? Spannend, die habe ich in keinem Becken. Überlege tatsächlich ob ich vom Bekannten eine Ladung mitnehmen soll oder ob ich es "clean" lasse.
Grüße,
Bene


Aktuelle Projekte: 80x40x40 Sanzon Iwagumi & 35x35x35 ADA Manten
Permanenter Pflanzenverkauf: Hier zu finden

Suche: Cryptocoryne cordata var. siamensis 'Rosanervig'
Benutzeravatar
Thumper
Beiträge: 1686
Registriert: 15 Jan 2017 13:41
Wohnort: zwischen Köln & Bonn
Bewertungen: 38 (100%)
Beitragvon Kejoro » 22 Okt 2018 20:01
Hey Bene,

Thumper hat geschrieben:Hüpferlinge, Cyclops und dergleichen?
und Muschelkrebse und vieles mehr. Es gibt auch Scheibenwürmer und Dero digitata. Ab und zu sieht man letztere im Becken herumschwirren. Das sind die wahren Unterwasser-Regenwürmer!
Ich finde den ganzen "Kleinkruschd" durchaus nützlich, da sie sich von Resten ernähren und damit die Mineralisierung unterstützen. Sind es zu viele, läuft irgendwas aus dem Ruder. Da sich mein Becken aktuell noch in der "Einlaufphase" befindet, ist das ok :D Ich weiß auch nicht, wie viel zu viel ist. Tagsüber sieht man sie nur beim genaueren Hinsehen. Ist sogar ganz nett anzusehen.

In meinen Dero-Ansätzen habe ich all das Zeug zusammen mit Wasserflöhen auch drin, danke Helmut :D Die laufen immer noch.

Aus der reinen Nutzsicht haben die Makrotiere stets etwas Futter und mehrere Wochen ohne Eintrag kann toleriert werden.

Grüße
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 391
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon nik » 22 Okt 2018 23:37
Hi Kevin,

Neugier ist eine super Sache. Bei mir ist es oft so, dass ich mir auch erst allen möglichen Krempel ansehe. Jedes neue Problem verführt mich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das genauer betrachten zu wollen. Da kann ich mich ziemlich verlaufen. Erstaunlicherweise lasse ich ein Becken dann in Ruhe, wenn es läuft. Es ist stabil und schön - aber für weitere Betrachtungen nicht mehr sonderlich interessant. Es geht mir ja darum diesen stabilen Zustand möglichst effizient zu erreichen. Ein reifes Becken ist erst wieder interessant, wenn es um erweiterte Düngung geht, dann braucht es so ein Becken. Deine Phosphatexperimente sind schon gut, schon nur um den Unterschied aufzuzeigen. Ich mache das so sehr nicht mehr, die PO4-Minimierung istbei mir so sehr gesetzt, dass ich eine Runde dauerhaft nachweisbares Phosphat auf der To-Do-Liste habe.

Kejoro hat geschrieben:Btw bleibt das Becken doch stehen, irgendwo findet sich noch Platz. Haben ja 3 Dimensionen zur Auswahl^^

Eine gute Entscheidung. So ein Becken mit erweiterten Mikrolebewesen ist sowieso sehr attraktiv. Fische brauche ich dann nicht mehr. Garnelen vertragen sich gut mit so was. Vermehrung ist aber auch eine gute Sache.
Und wer interesse an 2-3 Stängel mit knapp 50cm von der Pantanal hat, der darf die gerne abholen kommen. Geht auf's Haus. Bei Interesse einfach 'ne PN. Hier will ich nichts davon hören. Mein Broadcast! Wandert sonst in 3 Tagen in die Tonne^^

Deine "Pantanal" sind auch so ein netter Versuch! Die würde mich genau wegen ihrer Zickigkeit reizen! Nur interessieren mich so große Stängelpflanzen so ziemlich gar nicht mehr. Dein Setup überzeugt mich schon und dann deine erfolgreiche Kultur, sodass das meine Begierden stillt. Da gibt es bezüglich heikler Pflanzen auch noch einiges aufzuräumen. Ich finde es super - und das war nicht unbedingt zu erwarten - wenn andere zeigen können, wie leistungsfähig das Setup ist. ^^

Gruß Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

Wasserpflanzenaquaristik mit allem Drum und Dran

- funktioniert bestens mit ungedüngtem Sand
- ausschließlicher, vollständiger Wasserdüngung
- Geringfilterung, d.h. so viel Filterung wie nötig
- und mit einer gut funktionierenden Mikroflora
Benutzeravatar
nik
Team Flowgrow
Beiträge: 6879
Registriert: 17 Aug 2007 11:06
Wohnort: vom Frankfurter Hügelchen, Bergen-Enkheim
Bewertungen: 7 (100%)
Beitragvon Julian-Bauer » 23 Okt 2018 06:41
Kejoro hat geschrieben:Btw bleibt das Becken doch stehen, irgendwo findet sich noch Platz. Haben ja 3 Dimensionen zur Auswahl^^


und spätestens wenn dann noch zusätzlich das 60L dazu kommt, bleiben dir nicht nur 3 Dimensionen sondern diese jeweils bis zur Unendlichkeit :lol:


nik hat geschrieben:Deine "Pantanal" sind auch so ein netter Versuch! Die würde mich genau wegen ihrer Zickigkeit reizen! Nur interessieren mich so große Stängelpflanzen so ziemlich gar nicht mehr. Dein Setup überzeugt mich schon und dann deine erfolgreiche Kultur, sodass das meine Begierden stillt.


es müssen halt die Bezugsquellen schon passen, dann kommt sowas bei raus :smoke:


schon mal versucht, Wasser aus dem 30er ins 200er zu kippen um das große auch etwas mehr in Schwung zu bekommen?
Gruß Julian

Colorful

Mein aktueller Pflanzenverkauf aus den eigenen Becken gibt es hier: Der Pflanzen - Dauerverkauf :)
Benutzeravatar
Julian-Bauer
Beiträge: 742
Registriert: 12 Okt 2009 22:19
Wohnort: Stuttgart
Bewertungen: 38 (100%)
Beitragvon Kejoro » 24 Okt 2018 19:23
Nabend zusammen,

nik hat geschrieben:Erstaunlicherweise lasse ich ein Becken dann in Ruhe, wenn es läuft.
Das wäre eine Spielwiese für mich :D Das 30er lasse ich weitestgehend in Ruhe, weil Experimente damit einfach nicht funktionieren. Es sind zu viele Abhängigkeiten vorhanden, solange es nicht stabil ist.
Was ich aber gerne mache: Fadenalgen und bald auch Pinselalgen aus anderen Becken dort reinsetzen und beobachten^^ Garnelen sind nicht vorhanden und die Fäden breiten sich nicht aus, sterben aber auch nicht wirklich.
Momentan kursieren ja so Theorien hier umher, dass hohe Nitratwerte Fäden entstehen lassen, oder niedrige Werte grüne Scheiben provuzieren... Ist im allgemeinen definitiv falsch :lol: und nicht über andere Aquarien reproduzierbar, womit die eigentliche Ursache woanders zu suchen ist - im nicht sichtbaren, aberseits von Nährstoffen und Co.
Wenn der Cube stabil ist, würde ich einfach genau das Gegenteil vom besagten machen und zeigen, dass es nüschts bringt. Aber das ist noch abzuwarten :glaskugel:

nik hat geschrieben:Die würde mich genau wegen ihrer Zickigkeit reizen!
FF ist nicht soo weit weg :D Demnächst hat mein Pflanzendealer wieder ein paar nette sehr schwierige dabei, die teste ich dann auch mal.
Viel mehr Probleme macht momentan sowas wie Parva und Anubias gracilis^^ Auch H. corymbosa compact mag nicht...

Pflanzendealer hat geschrieben:es müssen halt die Bezugsquellen schon passen, dann kommt sowas bei raus :smoke:
:bier: :thumbs:
:gruppenknuddeln:

schon mal versucht, Wasser aus dem 30er ins 200er zu kippen um das große auch etwas mehr in Schwung zu bekommen?
Ja. Suppe bleibt grün :lol: Pflanzen sind auch schon rübergeschwappt, aber da ist noch was anderes komisch... Aber es gleist auf. Braucht einfach noch ein paar Monate Zeit, bis es halbwegs vernünftig wachsen kann.

Schönen Abend
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 391
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
128 Beiträge • Seite 7 von 9
Ähnliche Themen Antworten Zugriffe Letzter Beitrag
Erster Versuch mit massivem No2 Problem.....
von Jambon Parma » 03 Jan 2012 21:41
4 466 von Sash Neuester Beitrag
04 Jan 2012 12:43

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste