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105 Beiträge • Seite 4 von 7
Beitragvon Frank2 » 16 Dez 2017 15:33
Hallo Bio,

das ist doch Unsinn.
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perfekten Pflanzen.


Na ja, also das ZIEL sollte doch in einem Forum, das sich den Pflanzenwuchs auf die Fahne schreibt, schon sein, dass diese auch was werden oder?

Ich frage nach dem Ziel. Mir ist das Ziel des threads nicht klar, nach wie vor nicht. Wenn es ein intakter Biofilm wäre - das ist eigentlich nicht das ganz große Problem diesen zu erreichen. Ich meine ich kann natürlich auch, wenn ich eine Pulli stricken will nach Italien fahren, dort Garn kaufen und diesen dann über Australien und New York nach Deutschland bringen und dann anfangen zu stricken. Ich kann aber auch einfach kurz in den nächsten Stoffladen und dort das Garn kaufen und dann nach Hause gehen und loslegen. Beides geht. Ich weiß nur nicht was mir die Variante über Australien für einen Nährwert bringen soll? Ich bin da vermutlich zu sehr Ökonom, kann sein.

ich finde Versuche auch spannend und interessant. Aber angenommen das Ganze klappt jetzt irgendwann. Dann muss das gleiche noch x mal in derselben Art und Weise durchexerziert werden für eine Reproduzierbarkeit. Und wo wäre dann der Nährwert für ein zB großes Becken? Das kann man da ja nicht durchstehen. Na ja, jeder wie er will natürlich.

Ich finde hier wird gar nicht an den Biofilm großartig gedacht. Bspw. macht es bei beginnender Kahmhaut Sinn, Schwimmpflanzen aus einem intakten Becken zu besorgen. Hier findet eine direkte Übertragung statt, so habe ich noch jede noch so kleine Schliere an der Wasseroberfläche wegbekommen. Aber auch da gilt - Augen auf und sehen und dann reagieren! Wenn da erstmal ne fette Schicht ist hilft nur noch der-Skimmer. Aber dann hat man nur das Symptom behandelt, solange sich Kahmhaut bildet ist nichts stabil. Ein Beispiel von ganz vielen, wo man, wenn man sich diesem Thema widmet,man ganz leicht ansetzen kann mit einfachsten Mitteln. Scheiben, die trotz VERNÜNFTIGER Düngung vergrünen -> mit Pflanzen mit guten Biofilmen abreiben. UU längere Zeit, das kann Dauern, dabei Kalium ganz runter für eine Zeit... . Ganz einfach. KN=§ weglassen unbedingt. Später interessiert die Scheibe das Kalium dann nicht mehr. Undundund.., alles Biofilmsachen aber ich lese immer nur von Eutrophierungen bei Versuchen - das war bei Dir genauso.

Gruß
Frank
Zuletzt geändert von Frank2 am 16 Dez 2017 16:08, insgesamt 1-mal geändert.
Frank2
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Beitragvon Kejoro » 16 Dez 2017 16:07
Hi Frank,

ob das für andere Becken umsetzbar ist, wird sich zeigen :lol: Im Moment läuft daneben ein 200l ein. Allerdings dunkel. Momentan müssen die Wurzeln noch Wasser ziehen. Das 60er drunter will ich mit dem 30er animpfen. Das wird interessant :D

Die "alten Rotalgen" konnte ich nur mit EC loswerden.
Frank2 hat geschrieben:Bei mir gehen Pinselalgen, die ich reinsetze auch von selber weg. Die sterben aber nicht einfach so direkt ab, das ist nicht nachvollziehbar.
Die wurden recht schnell rot und dann weiß. Die blieben dann weiß und waren irgendwann nicht mehr da. Ohne jegliches zutun, während die anderen "alt eingesessenen" keine Reaktion zeigten.
Das Rotwerden dauerte keinen Tag. Ich bin aber gespannt, ob das immer noch geht. Habe gerade zu wenig Algen zum Testen.

Frank2 hat geschrieben:Das ist völlig wieder der Natur! Ein biologisch 100% intaktes natürliches Biotop kippt um, wenn man es durch menschliches Zutun (bspw. Landwirtschaft) massiv eutrophiert (Makro insb. P04).
Die Biotope kippen aber nur wegen dem vermehrten Aufkommen von Phytoplankton, welches im Winter stirbt, absinkt und zur Sauerstoffknappheit führt. Im Aquarium gibt es eigentlich kein Phytoplankton, wodurch die Eutrophierung kein Problem darstellt, bzw. zum Kippen führt. Kommt Phytoplankton im Aquarium vor, wird diese meist mit UVC erschlagen. In Pflanzenbecken bekommt man auch nicht so schnell eine Sauerstoffknappheit durch organische Überbelastung hin.
Die Natur ist ein guter Maßstab, um Dinge mal in eine richtige Richtung zu lenken und Abhängigkeiten zu erkennen. Dann ist hald die Frage, was wir daraus machen.
Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich Eutrophierung durchaus im Aquarium haben mag, weil dann alles wächst, was wachsen kann. Das gibt mir Handlungsspielraum.
Frank2 hat geschrieben:reduzierst massiv (Düngevariation), dann bricht Dir das weg!
Das ist gut möglich. Würde ich hier die aquaristische eierlegende Wollmilchsau erzeugen, würde mich das auch sehr wundern :D Wenn das allerdings in die Richtung geht, die nik hier im Eingangspost gezeigt hat, dann bin ich völlig zufrieden. Ich würde sogar sagen "Ziel erreicht".

Diese EC/H2O2 Kur ist im begrenzten Maße sinnvoll. Damit teste ich bspw ob die Algen wiederkommen. Es wird nur ein kleiner Spot eingenebelt. Dieser stirbt und wenn Algen wieder kommen, überlege ich, was los ist. Irgendwann war das Becken so weit, dass die Algen sich nicht wieder bildeten. Eine Dauerkur will ich nicht. Ist auch nicht nötig.

Hey Martin,
Biotoecus hat geschrieben:Da wird einem schnell mal ein "Strick" draus gedreht im Sinne von "Der ist zu dämlich"!
ich bin ja nicht lernresistent :D Nur stur. Wenn ich was austeste, dann zieh ich das gnadenlos durch. Erst, wenn nichts mehr funktioniert, dann weiche ich davon ab. Nik hat mich mit seinem Konzept überzeugt, vor allem mit seinen Ergebnissen eines funktionierenden, algenfreien Beckens. Das war die Basis.
Biotoecus hat geschrieben:Ich habe meine Intentionen in der Sache vollkommen eingestellt.
Was ich sehr schade finde, weil doch gerade die Werdegänge zeigen, wie man an den Schrauben drehen kann und wie sich das äußert. Deine Beiträge zeigen auch, dass du sehr viel ausgetestet hast. Das will ich eben auch!
Dass ich hier mit einem anderen Ansatz an die Sache gehe, endet eben auch in Diskussion. Völlig natürlich. Durch Franks Sichtweise habe ich mich mit dem Thema der Eutrophierung in natürlichen Gewässern schon interensiv befassen müssen. Dadurch konnte ich viel lernen.

Das Ziel ist optische Algenfreiheit/resistenz in einem weiten Nährstofffeld. Grundlage für ein schönes Scape ist ein stabiles Becken. Nur dann macht das doch Spaß!
Die Doku selbst soll einfach ein Beispiel sein, wie man ein echt mieses Becken wieder geradeziehen kann (in progress).
Das zielt maßgebend auf den Biofilm ab. Allerdings sehe ich es nicht wie Frank, dass dieser einfach herzustellen ist^^
Wenn man gutes Ausgangsmaterial hat, ist es definitiv einfacher.

Erschlage ich die Blüte, so ist das Becken doch immer noch nicht resistent dagegen?

Viele Grüße,
der unerbitterlich dokumentierende Kevin
Kejoro
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Beitragvon Frank2 » 16 Dez 2017 16:25
Die Biotope kippen aber nur wegen dem vermehrten Aufkommen von Phytoplankton, welches im Winter stirbt,


Das ist Unsinn, die Eutrophierung findet auch und gerade in den Tropen statt, da gibt es bekanntlich keinen Winter.

Das Ziel ist optische Algenfreiheit/resistenz in einem weiten Nährstofffeld. Grundlage für ein schönes Scape ist ein stabiles Becken. Nur dann macht das doch Spaß!


Nur so. Und dann kannst Du ein Becken auch 10, 20 Jahre laufen lassen. Überhaupt gar kein Problem!
Nur darum geht es. Aber Du hast diesem Becken bisher keine Zeit dafür gelassen und daher diese vielen Umwege. Es geht fast alles, aber lass doch der Sache Zeit. Du kannst in einem gut eingefahrenen Becken wirklich derart viel testen, dass man sich wirklich wundert, was alles möglich ist. Hier ist es dann wichtig stufenweise zu denken und zu agieren. Wenn man von low Düngung auf high gehen will geht das aber der Biofilm muss sich dann wieder anpassen. Das ist alles möglich ohne diese ganzen Umwege siehe Australien und New York. :D Klar, in nem kleinen Becken alles kein Problem, aber sobal die Volumina groß werden schaut es anders aus. Großzügige SeVersorgung von Beginn weg auch immer ok, aber nicht zu sehr Fe betont,. Hier sind viele Dünger einfach schlecht, da zu Fe-lastig.

Diese EC/H2O2 Kur ist im begrenzten Maße sinnvoll. Damit teste ich bspw ob die Algen wiederkommen. Es wird nur ein kleiner Spot eingenebelt. Dieser stirbt und wenn Algen wieder kommen, überlege ich, was los ist


Nein die verschwinden von selber, wenn der Biofilm sich entsprechend entwickelt. DAS IST DOCH DAS ZIEL! Du brauchst das Zeug dafür nicht. Keiner braucht das! Das ist nur in Becken nötig, in denen Leuten bar jeder Kenntnis sinnlos oder nicht vollständig düngen. Es ist ein Rückschritt für den Film jedes Mal. Ich habe in meinem Leben 1 mal ne EC Kur gemacht vor etlichen Jahren, danach hatte ich eine Bakterienblüte. Never ever... . In der Not - ok, aber wirklich nur da. Besser vorher reagieren! :D

Wie gesagt - die jetzige grüne Blüte ist eine Chance aber Du musst jetzt schauen, dass Du im Anschluss diese Chance auch nutzt. Wenn sie zusammenbricht - saug den Boden komplett ab, Filter hast Du glaube ich ja nicht. Und dann sollte es funktionieren! Wenn sie nicht zusammenbricht kann das Jahre gehen im übrigen.

Gruß
Frank
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Beitragvon Kejoro » 16 Dez 2017 16:50
Hey Frank,

Frank2 hat geschrieben:Du hast diesem Becken bisher keine Zeit dafür gelassen und daher diese vielen Umwege. Es geht fast alles, aber lass doch der Sache Zeit.
Das sehe ich ein. Seit der Blüte läuft das Becken quasi eingriffsfrei. Bin auch gewillt, das bis nach dem Master laufen zu lassen. Bzgl der Blüte wollte ich auch schon mit dem Filtermaterial rumspielen. Hab noch die Röhrchen vom Eden im Keller. Damit würde ich zwar die Biofilmdichte im Aq verringern, aber wie sich das auf die Trübung auswirkt, weiß ich nicht.
Soll ich es mal versuchen? Wenn ja, wann? Will jetzt nicht im falschen Moment zu viel machen.
Wenn das alles nichts bringt, versuch ich es mit 2x 3cmWW. Ansonsten UVC.
Frank2 hat geschrieben:Großzügige SeVersorgung von Beginn weg auch immer ok,
Meine Meinung :thumbs: Das mit der Eisenlastigkeit ist mir aber neu. Da fehlt mich auch schlichtweg die Erfahrung. Danke hierfür!
Frank2 hat geschrieben:Nein die verschwinden von selber, wenn der Biofilm sich entsprechend entwickelt
Der Meinung war ich auch :D Ich habe es aber nicht verstanden, warum neu eingebrachte Rotalgen schnell rot wurden, und die auf den Steinen, nur dort gab es sie, blieben... Im nachhinein hätte ich die in Ruhe lassen sollen. Wäre schön gewesen dies zu beobachten.
Frank2 hat geschrieben:Wie gesagt - die jetzige grüne Blüte ist eine Chance aber Du musst jetzt schauen, dass Du im Anschluss diese Chance auch nutzt. Wenn sie zusammenbricht - saug den Boden komplett ab, Filter hast Du glaube ich ja nicht. Und dann sollte es funktionieren!
Also einfach nur absaugen und Nährstoffe wie gewohnt aufdüngen?

Jetzt mal unabhängig von dem, was ich hier zeige/dokumentiere.
Ich hab das Gefühl, dass das Becken in die richtige Richtung geht und steh der ganzen Sache zuversichtlich gegenüber.

Wie seht ihr das?

Festliche Grüße,
Kevin
Kejoro
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Beitragvon Frank2 » 16 Dez 2017 17:15
Ich sehe das auch so, wenn Du anschließend die Augen offen lässt und auch ggf von dem Dogma der allzu fetten Versorgung VORÜBERGEHEND abweichen kannst und willst, sollte es zu einer neuen Störung kommen.

Ich glaube nicht, dass wir so weit voneinander weg sind, wie es scheint.

Ich muss wieder in die Natur zurück. In den tropischen und auch einheimischen Quelltöpfen, in denen die allermeisten Wasserpflanzen nunmal wachsen, gibt es eine reichliche Se- Versorgung. Es hat auch C02.
Makros aber von Natur aus Mangelware insb. P04. Und trotzdem gedeiht dort alles prächtig. Das ist der Ansatz.

Zu dem Fe zu Beginn. Sehe ich ein größeres Problem in Bezug auf

- Kahmhaut
- Cyanorisiko
- Rotalgen.

Und dann kommt man schnell in einen Kreislauf der später einmal nicht mehr so ohne weiteres entsteht. Da Du ja Nik´s Ansatz folgst (der auch ijF einer der möglichen Wege ist), ... da sind auch so Dinge wie Preis Mineralsalz etc dabei. Und nicht nur Volldünger. Und wenn ich mich recht erinner auch eher stärker Chelatierte. Das verhindert die massenhafte Ausfällung in den Bodengrund... . Das ist ein Ansatz. Ich fahre mit wenig Volldünger lange Zeit, später erhöhe ich teils deutlich - aber nach Bedarf, ich schaue mir an was sich tut, akzeptiere aber auf Dauer keine Mängel bei den Pflanzen.

Zur grünen Blüte. Ich würde nichts im Filter ändern. Wenn sie zusammenbricht musst Du diesen allerdings reinigen und den Bodengrund auch. Wenn sie nicht zusammenbricht (was bei Volvox sein kann). Dann hilft nur verhungern lassen, dann verhungern die Pflanzen auch mit. Oder aber UVC-Klärer.
Das ist eine Freiwasserblüte, die hat mit Biofilm wenig zu tun.

Gruß
Fank
Frank2
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Beitragvon Kejoro » 11 Feb 2018 13:29
Hallo,

Frank2 hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass wir so weit voneinander weg sind, wie es scheint.
Das sehe ich auch so. Im Grund zielen wir auf das selbe ab, nur die Vorgehensweisen sind andere.
Wobei ich mich mit dem Gedanken der "mageren" anfreunden kann, sofern sie vollständig ist :D.

Mittlerweile stelle ich das Becken wie folgt ein:
NO3PO4KFeCaMgKHCO2
101.5(Stoß)50,176381010-20

NO3 wird mit 1mg/(l*d) täglich zugegeben. Fe 1/4 /6 also 1/24 der Wochendosis täglich.
Wobei ich CO2 noch weiter runter fahren möchte. Dazu will ich den Dauertest mit etwas Osmosewasser strecken, sodass der Farbumschlag bei etwa 10mg/l geschieht.
Wasserwechsel sind momentan 20l (75%) pro Woche, so lange die Trübung vorhanden ist.
Das läuft so schon seit Anfang des Jahres. Kalium hab ich einfach mal so gut es ging ignoriert. Leider ist im Kramerdrak ne gehörige Portion davon enthalten. Selbst mein hypersenstitver Kaliumtest zeigt <10mg/l an, und das soll was heißen. Referenzlösungen mit 5mg/l werden mit >15mg/l erkannt.
Dabei ist auch dieses Bild entstanden.
36684
Die S. repens wächst mangelfrei. Allerdings zeigt die Buce ein paar kleine Löcher, weshalb ich K jetzt auf 5 rechnerisch einstelle. Durch den Volldünger kommt aber noch etwas nach. Das Licht ist nun auf Stufe 4/7.

Zur grünen Suppe wird das Becken nicht mehr. Einzige Auffälligkeit: Nach 3 Tagen hat es eine Trübung, die dann in der Intensität nicht mehr zunimmt. Da komme ich um den UVC wohl doch nicht drum herum.

Der nächste Schritt ist die Grünmasse wieder auf altes Niveau aufzustocken.
Zur Alternanthera reineckii 'Mini'. Die war so richtig Pink als ich sie bekommen habe. Stammte aus submerser Haltung. Jetzt ist sie bräunlich :? Wenn mir jemand sagen kann, wie die wieder pink wird, wäre ich sehr dankbar :thumbs:

Viele Grüße,
Kevin
Kejoro
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Beitragvon nik » 11 Feb 2018 18:38
Hallo Kevin,

doch, die Trübung bekommt man bei dem kleinen Becken auch über zwei max. Wasserwechsel nacheinander weg, evtl. ein paar Wochen. Wenn das Becken algenmäßig sonst sehr gut ist, Punktalgen und Kahmhaut sind egal, dann kannst du das machen. Der Skimmer, mehr oder weniger zeitweise, entzieht der Kahmhaut die Grundlage, weil der sessile Biofilm dann verwertet was bisher die Kahmhaut am Leben erhielt. Punktalgen kenne ich nur als Randerscheinung, das Becken wird irgendwann auch dagegen stabil. Bis dahin genügt gut versorgt und gut gerührt.

Mit einer Algenblüte sind höhere Stickstoffgehalte insofern blöd, weil die die fördern.

Ich habe ja auch eins mit hartnäckiger Trübung, bleibt aber nur mehr weißlich. Die lasse ich laufen, bis ich die Clado los bin. Das scheint der Fall zu sein, bin mir aber noch nicht sicher. Das zieht sich dann locker ein halbes Jahr hin. Spielt keine Rolle, das ist mir ein problemloses Becken in jedem Fall wert. Das wäre ja schon längst schön gewesen, wenn ich mir nicht die Clado eingefangen hätte. Die war dieses Mal hartnäckig.

Gruß, Nik
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Beitragvon Kejoro » 11 Feb 2018 20:03
Hi Nik,

Kahmhaut ist kein Problem mehr. Da ist nur noch Staub, den ich beim Wasserwechsel absauge.

Die Algenblüte ist vorrüber. Dazu habe ich 3x 3cm Wasserwechsel gemacht. Die Fische hatten definitiv schon Panik...
Zwischen den Wasserwechsel habe ich die Pumpe 2h rühren lassen, sodass sich alles gut vermischt und ich das maximale Herausbringen konnte.
Danach blieb das Becken 10 Tage dunkel stehen. Übrig geblieben ist die Bakterienblüte ohne grün.
Gleiche Prozedur wurde dann wiederholt. Das juckt die Bakterienblüte einfach nicht :D

Jetzt möchte ich erstmal die Pflanzenmasse aufstocken, sodass der Sauerstoff wieder maximal ist. Wenn ich die Blüte dann mit maximalen WW entfernen kann, umso besser!

Was ich noch vergessen habe: An den Steinen ist die Patina gut ausgebildet und wird teilweise von Pinselalgen ergänzt. Ab und zu werden die Pinsel teilweise rot und verschwinden dann (Garnelen!). In anderen Becken ähnliches Phänomen (rotwerden), aber ohne Garnelen bleiben die Algen da. Das geschieht hauptsächlich, wenn ich Pflanzen von einem ins andere Becken übertrage. Muss dahingehend noch ein wenig rumspielen. Von Reproduzierbarkeit bin ich noch weit entfernt :D

@all:
Wenn ihr noch gute Ideen habt, wie man die Pflanzen anordnen könnte, dann immer her damit. Momentan bin ich nicht glücklich damit und für Vorschläge bin ich offen.

Schöne Grüße,
Kevin
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Beitragvon Kejoro » 15 Apr 2018 11:45
Hi,
Kejoro hat geschrieben:Übrig geblieben ist die Bakterienblüte ohne grün.
Gleiche Prozedur wurde dann wiederholt. Das juckt die Bakterienblüte einfach nicht :D
Einspruch: Trübung ist weg. Exessive Wasserwechsel wirken doch!

Für die Qualität der Aufnahme muss ich mich entschuldigen. Aber es zeigt doch recht gut, wie es momentan aussieht.

Pinselalgen (und eine andere dickere Rotalge) auf dem Hardscape, an mancher Schnecke und in der Nähe der Silikonnähte.
Wahrscheinlich eine normale Patina auf Hardscape und an den Scheiben. Das ist doch keine Scheibenpest, dafür braucht der Belag zu lange zum Wachsen, was aber auch schon anders war und für Punktalgen sind sie viel zu fein.

Düngung läuft recht sporadisch. NO3 gebe ich nach Gefühl. Mal ne Woche gar nichts, dann wieder 10mg/l oder auch mal 20mg/l. Hab das Gefühl, dass NO3 sehr unproblematisch desbezüglich ist.
PO4 und K halte ich knapp. Ersteres wird nur zugegeben, wenn ich Pflanzenmasse schnell zulegen mag (Sauerstoff). Letzteres kommt über den Volldünger bei mir gut mit. Das reicht aus.
Volldünger gebe ich aber mindestens die volle Dosis. Ich glaube aber nicht, dass das Auftreten der Pinsel mit den Nährstoffen darin zusammenhängt, sondern mehr an den Chelaten. Demnächst müsste der neue SE-Dünger da sein. Die Stoffe für einen Fe/Mn-Dünger habe ich dann auch bald hier. Dann kann ich dieser These mal auf den Zahn fühlen.

Wasserwechsel unregelmäßig nach Gefühl.

Schönen Sonntag
Kevin
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Beitragvon nik » 15 Apr 2018 13:50
Hi Kevin,

Kejoro hat geschrieben:Wahrscheinlich eine normale Patina auf Hardscape und an den Scheiben.

auf dem Hardscape kann ich es nicht sehen, aber auf den Scheiben, die Seitenscheiben lassen sich ausreichend gut betrachten, wird, besser sollte das noch weniger werden. Dieser Biofilm auf den Scheiben kann gegen kaum mehr wahrnehmbar gehen. Die Schnecken erledigen das.

Gruß, Nik
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Beitragvon Kejoro » 02 Jun 2018 11:57
Guten Tag,

ich bin in der letzten Zeit mal auf den SE-Dünger vom Kremser umgestiegen und habe mir Fe und Mn entsprechend mit Citronensäure chelatiert beigemischt. Das Bild oben war noch mit einer wöchentlichen Fe-Zugabe von 0,41mg/l. Entsprechend dem, was der Flowgrow-Spezial zugibt. Allerdings mit der Hälfte an Mangen und nicht mit 1/27-tel. Dort hatte ich einen halben Meter der Duris E5-Streifen (2800lm) auf einen Kühlkörper montiert. Der hat die Maße 15 x 10cm worauf sich der Streifen verteilt. Die "Leuchte" liegt hinten direkt auf der Abdeckscheibe und wird mit 24V-DC betrieben. Man sieht den Lichtkegel in der Suppe ganz gut :D Zusätzlich ist vorne noch eine Chihoros-A 30 angebracht. Rein nach meinem Gefühl ist der Duris-Streifen heller als die Chihiros.
Zeitweise habe ich dann den Duris-Block entfernt. Ich wollte nur beobachten, ob das zusätzliche O2 sich positiv auswirkt. Aber die Algen wuchsen mit den Pflanzen einfach mit^^

Gleiches Becken gut ein Monat später.
Das Ergebnis kommt auch von der Phosphatreduktion. Dünge das seit Wochen nicht mehr und warte einen Mangel ab. Den mag ich aber nicht an den Rotalas ablesen, da die gern bei der Farbumstellung einen Pseudomangel anzeigen. Daher ist hinten die Limnophilia sessiflora mit dabei. Da reduziert sich der Umfang stark. Da ich momentan sehr gut beleuchte, färbt diese sich auch so wunderschön oragne. Sieht man nur nicht, weil meine Kamera mit dem Licht nicht klar kommt. Ist im übrigen wieder der Duris-Block. Will sehen, ob das Becken mit dem mehr an Licht nun zurecht kommt.
H2O2 habe ich einmal auf der linken Hälfte des Beckens verteilt. Einfach deshalb, weil ich sehen wollte, ob die wieder zurückkommen. Daher auch nur eine Hälfte. Momentan sieht es gut aus. Das Wasser ist seither klarer. Der Rest muss von selbst verschwinden.

Hier noch ein Bild vom Pseudomangel (?)


Die Scheiben sind kaum noch belegt. Sieht man deutlich an der Seitenscheibe. Ein leichter grauer Schleier. Das ist noch verbesserungsfähig.

Gefällt mir persönlich besser :)

Volldünger sieht bei mir nun folgendermaßen aus
Wöchentliche Zugabe [µg/l]:
FeMnBCuZnMoNiCo
5025102,42,44,80,80,4
und damit deutlich SE-betont (im Verhältnis).
Die KH ist nicht nachweisbar und der pH damit minimal. Der wird um die 5 sein. Die Bindungen von Spurenelemente als Hydroxid, Carbonat oder Phosphat sollte so minimiert werden. PO4 n.n. NO3 wurde auf Stoß 20mg/l mit Calcium/Magnesiumnitrat gegeben (Mangel warte ich nun ab) und Kalium das selbe, nur mit 5mg/l auf Stoß. Das Osmosewasser wird beim Wasserwechsel auf 250µS/cm aufgesalzen. Aber ich wechsle nur Wasser, wenn es Probleme gibt. Bspw bei Trübung oder Braunfärbung.

Dann möchte ich hier an der Stelle Frank und Nik danken. Die Diskussionen mit Frank haben mich dazu verleitet, mich mehr mit der Phosphatdüngung zu beschäftigen. Das war ja anfangs bei mir noch ganz anders! Und im Bezug zur schwach chelatierten Düngung halte ich das Geringhalten von PO4 äußerst wichtig. Eisen ist hier ein großes Opfer. Das fällt im Picomol Bereich bereits mit PO4 aus. Schon früher, wenn Eisen in Massen (>50ng/l) vorhanden ist.

Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht. Wenn das Becken in dem Zustand stagniert, versuche ich die Rotalgen zu pushen. Kann das Eisen ja unabhängig vom Rest zugeben. Mangen ebenso. Damit kann man gut spielen.

Ein schönes Wochenende
Kevin
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Beitragvon Kejoro » 15 Jun 2018 23:30
Nabend,

bilderloses Update.
Wieso schrieb ich im vorherigen Post immer Mangen :D? Mangan sollt's heißen!

PO4 immer noch nicht gedüngt. Langsam lösen sich die Schlauchbeläge. Es könnte also gut sein, dass sich da Depots gebildet haben, die nun rückgelöst werden. Ein ähnliches Verhalten sehe ich in den anderen zwei Becken (200l & 54l) auch.

Zudem bin ich gerade dabei, die Wirkung von synthetischen Chelatoren in "schlecht" laufenden Becken zu beobachten. Schlecht heißt hier: Es bilden sich Algen (Punktalgen, Fadenalgen, Pinse- und Bartalgen, Patina,...) und relativ viel Mulm, sodass man nach grob 3-4 Wochen mal ans Absaugen denken mag.
Am Tag des letzten Posts habe ich 30 Tropfen, round about 1ml, Ferrdrakon auf die 26l hinzugefügt. Kaum einen Tag später war die Scheibe matt und wurde langsam grüner... Das überträgt sich auch auf das Hardscape. Ähnliches ist in den anderen Becken auch zu beobachten.

Ich hab dazu schon eine Theorie... Aber der Nachweis davon ist nicht ohne :D Das zielt darauf ab, dass die Beckenbiologie die synthetisch chelatierten Spurenelementen (SE) nicht verwerten kann, also nicht daran kommt. Das wäre dann ein durch "synthetische Chelate induzierter SE-Mangel" . Ist aber nur eine Theorie.
Dafür spräche, dass die matten Scheiben im Cube langsam (nach 2 Wochen) wieder klarer werden. Täglich gab es die 2ml Volldünger nach obigen Rezept und einmal Kalium auf Stoß (5mg/l), nachdem ich 6mg/l gemessen hatte. Mein Test hatte aber bei einer Referenzlösung von 5mg/l deutlich über 15mg/l angezeigt! Es wird also kaum noch etwas dagewesen sein. Auf den Stickstoffmangel warte ich schon sehnlichst...

In Anlehnung an den Wasserhärtethread von Helmut beobachte ich bei einer KH von < 0,5 bei der Rotala colorata einen Blattabwurf in den unteren Regionen. S. repens sieht auch nicht so dolle aus und Hygrophila corymbosa 'Kompakt' zeigt bei den neuen Blättern auch deutliche Mängel (kreisrunde Löcher, Kaliummangel könnte es sein. SE-Mangel aber auch -> pH bedingte Verfügbarkeit?). Im 200l KH10, GH20 ist die unauffällig. Schlecht wächst sie auch im 54er Schwachlicht-Becken bei KH<0,5 (Versuche mich gerade an der Borarasvermehrung), aber ohne die Löcher. Einfach nur langsam. Langsamer als mancher Farn...
Vereinzelnt zeigen sich auch Luftwurzeln an L. sessiflora, Rotalas (außnahme wallichi) und Ludwigia super red, jedoch nicht im Schwachlichbecken (380lm/60x30cm).
Cube: Erstaunlicherweise geht Nix- und Hornkraut sehr gut. HCC wächst wie nie zuvor :lol:
Außerdem scheint es, als ginge die Patina auf den Drachensteinen zurück :bier: Was zuvor deutlich grün war, ist nun leicht braun (drachensteinbraun) schimmernd.

Die nächsten Wochen warte ich den Nitrat- und Phosphatmangel ab. Ich möchte das einmal gesehen haben. Meine Volldüngerdosis gibts weiterhin täglich.
Licht is üppig (~4klm) und CO2-Dauertest wird in den schwach grünen Bereich gelenkt. Ich versuche das auf 10-15mg/l hinzubiegen. Ist aber mehr ein Schätzen als ein Messen :pfeifen:

Das Ziel ist im übrigen optisch algenfrei. Aber das scheint noch zu dauern^^
Später soll das Becken, ebenso wie alle anderen, mit synthetisch-chelatierten Volldüngern betrieben werden. Das ist einfacher und bequemer.

Ein schönes Wochenende wünscht
Kevin
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Beitragvon Julian-Bauer » 18 Jun 2018 06:38
Kejoro hat geschrieben:PO4 immer noch nicht gedüngt. Langsam lösen sich die Schlauchbeläge.


seit ich auch ~ alle drei Wochen erst PO4 auf Stoß (dann ca 1,5mg/L) dünge lösen sich die braunen Schlauchbeläge nach und nach. Auch das Grün im Filterauslass wird weniger. Wobei das mit mehr NO3 wieder stärker wird, hier muss ich ebenfalls etwas aufpassen, dass ich Nitrat nicht zu hoch schießen lasse, peile knapp unter 15mg/L an.


Kejoro hat geschrieben:Zudem bin ich gerade dabei, die Wirkung von synthetischen Chelatoren in "schlecht" laufenden Becken zu beobachten. Schlecht heißt hier: Es bilden sich Algen (Punktalgen, Fadenalgen, Pinse- und Bartalgen, Patina,...) und relativ viel Mulm, sodass man nach grob 3-4 Wochen mal ans Absaugen denken mag.


deine Probleme mit dem Volldünger verstehe ich noch nicht so ganz. Wie viel ist es denn nach 3-4 Wochen tatsächlich? Schon eine wirklich millimeter dicke Schicht auf dem Boden oder vereinzelt ein paar Flocken die sich in den ersten Kieselschichten ablagern und dann beim Absaugen (du hast glaube ich schon den Dennerle Absauger?) das Absaugrohr lediglich etwas braun färbt?

Kejoro hat geschrieben:In Anlehnung an den Wasserhärtethread von Helmut beobachte ich bei einer KH von < 0,5 bei der Rotala colorata einen Blattabwurf in den unteren Regionen. S. repens sieht auch nicht so dolle aus und Hygrophila corymbosa 'Kompakt' zeigt bei den neuen Blättern auch deutliche Mängel (kreisrunde Löcher, Kaliummangel könnte es sein. SE-Mangel aber auch -> pH bedingte Verfügbarkeit?). Im 200l KH10, GH20 ist die unauffällig. Schlecht wächst sie auch im 54er Schwachlicht-Becken bei KH<0,5 (Versuche mich gerade an der Borarasvermehrung), aber ohne die Löcher. Einfach nur langsam. Langsamer als mancher Farn...


Sicher dass noch genug Licht unten ankommt? Ich musste meine am Wochenende auch dringend zurückschneiden, da sie unten herum langsam sehr kahl wird wenn ich nichts getan hätte, vermutlich jedoch nur weil sie sehr dicht gewachsen ist und einfach kein Licht mehr unten ankommt mittlerweile. Um es wirklich genauer beobachten zu können sollten 3-4 Tiebe solitär stehen.

Kejoro hat geschrieben:Die nächsten Wochen warte ich den Nitrat- und Phosphatmangel ab. Ich möchte das einmal gesehen haben. Meine Volldüngerdosis gibts weiterhin täglich.


In gleicher Menge? Nitrat hast du von einem Tag auf den Anderen ausgesetzt und Urea ebenfalls? Mit Urea hattest du ja schon immer auch gedüngt oder nicht in allen Becken?
Gruß Julian

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Beitragvon Kejoro » 19 Jun 2018 19:54
Hi Julian!

die vermutete Problematik bzgl. synt. Chelate zeigt sich bei mir in zwei Weisen
1. Punkt- und Pinselalgen
2. verstärkte Mulmbildung
die nachfolgenden Bilder sind aus dem
- 54l-Keilbecken für die Boraraszucht (KH entsprechend n.n. und sauer) 380lm auf 45x30cm Fläche.
und aus dem
- 200l-Becken, was mit Leitungswasser (KH=10°dH, GH=17°dH (nach Ca/Mg Korrektur) läuft mit der Chihiros-Serie-A 90.







Die oberen Becken laufen alle mit synthetisch-chelatierten Volldüngern. Beim Absaugen sehe ich eher Flocken, als eine braune Brühe.

Sicher dass noch genug Licht unten ankommt? Ich musste meine am Wochenende auch dringend zurückschneiden, da sie unten herum langsam sehr kahl wird wenn ich nichts getan hätte, vermutlich jedoch nur weil sie sehr dicht gewachsen ist und einfach kein Licht mehr unten ankommt mittlerweile. Um es wirklich genauer beobachten zu können sollten 3-4 Tiebe solitär stehen.
Nein :D Ich muss mal einen Trieb neu setzten und den alleine stehen lassen. Ist eine gute Idee, wird am Wochenende umgesetzt.

Kejoro hat geschrieben:Volldünger gibts weiterhin täglich
In gleicher Menge? Nitrat hast du von einem Tag auf den Anderen ausgesetzt und Urea ebenfalls? Mit Urea hattest du ja schon immer auch gedüngt oder nicht in allen Becken?
Jawohl. Da spare ich nicht. Ich trage auch nichts durch Wasserwechsel aus :lol: Bzw nur sehr selten. Da können Monate dazwischen liegen. Momentan läuft es ganz gut. Also gibt es für mich keinen Grund den Eimer in Kombination mit dem Schlauch zu bemühen.
Ja, beides blieb aus. Gestern hab ich dann doch wieder 15mg/l NO3 über Urea auf Stoß hinzugegeben, weil die Pflanzen nicht mehr perlten. Nach dem Reflektieren bringt es auch nichts zwei Mängel gleichzeitig abzuwarten. Das bremst das Wachstum und verzögert andere Mängel. Da die Abwesenheit von PO4 für mich aktuell Prio hat, darf N auch da sein. Dann wird schon mal mehr P gesaugt.

Einen schönen Abend
Kevin
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Beitragvon Julian-Bauer » 20 Jun 2018 07:26
Kejoro hat geschrieben:Nein :D Ich muss mal einen Trieb neu setzten und den alleine stehen lassen. Ist eine gute Idee, wird am Wochenende umgesetzt.


hat auch den Vorteil, dass du diese Stängel in ihrer vollen Pracht analysieren kannst. Ich habe auch vorne 3 Rotala Stängel stehen und da sieht man wie sich über die Zeit der Wuchs verstärkt oder verschlechtert hat und wenn die Pflanze im unteren Teil langsam beginnt ihre Blätter zu verlieren liegt es sicher nicht am fehlenden Licht. Habe sie nun am Wochenende wieder bis auf 1cm abgeschnitten da sie schon 60cm lang war (in einem 38cm hohen Becken, abzüglich Sand...^^)

Kejoro hat geschrieben:Jawohl. Da spare ich nicht. Ich trage auch nichts durch Wasserwechsel aus :lol: Bzw nur sehr selten. Da können Monate dazwischen liegen. Momentan läuft es ganz gut. Also gibt es für mich keinen Grund den Eimer in Kombination mit dem Schlauch zu bemühen.
Ja, beides blieb aus. Gestern hab ich dann doch wieder 15mg/l NO3 über Urea auf Stoß hinzugegeben, weil die Pflanzen nicht mehr perlten. Nach dem Reflektieren bringt es auch nichts zwei Mängel gleichzeitig abzuwarten. Das bremst das Wachstum und verzögert andere Mängel. Da die Abwesenheit von PO4 für mich aktuell Prio hat, darf N auch da sein. Dann wird schon mal mehr P gesaugt.
Kevin


Würde ich auch erstmal so machen, wenn du zu stark in N und P limitierst weißt du nachher die Mängel nicht zu interpretieren.


Interessant ist aber, dass immernoch so viel Mulm entsteht auch wenn du schon lange kein P mehr gedüngt hast. Ich würde mal einen großen Wasserwechsel in Betracht ziehen und Filter reinigen falls hier noch Ablagerungen drin sind.
Gruß Julian

Colorful

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