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Postby nik » 27 Jul 2019 09:34
Hi Kevin,

mir weiterhin einer der interessantesten Fäden hier.

Kejoro wrote:Das Pflanzenwachstum war bescheiden. Die Eriocaulen kippten regelrecht weg. Bis auf Syngonanthus macrocaulon
wollte eigentlich keine Pflanze so richtig.

Ist schon interessant, eine "sehr schwierige" Pflanze marschiert. Ich gebe auf solche Beschreibungen nichts mehr, idR. ist das nur der Ausdruck von nicht zutreffenden oder auch nur unbekannten Bedingungen und es ist schon auffällig, wie oft mit schlappem gewaschenen Quarzsand, Wasserdüngung und ohne Substratfilterung die erfüllt werden können.
Und du plagst dich hartnäckig mit einem hartnäckigen Problem mit der Mikroflora ...

Düngung ist mittlerweile nicht mehr so streng. Phosphat gab es vor 3 Wochen zuletzt 0,5mg/l. Nitrat wird auf 10mg/l nach dem WW aufgedüngt und Kalium auf 5mg/l. Mit meinem Leitungswasser, wird eine KH ~1°dH eingestellt. Mischverhältnis 1:9 mit Osmosewasser. Zusätzlich noch 1gr/10l PMS. Volldünger Kramerdrak 1ml/10l. Über die Woche kommen dann noch 10mg/l an Nitrat über Urea dazu und 2 mg/l Kalium. Das aber nicht mehr täglich, sondern auf 2-3 Hübe verteilt, sporadisch.

.. angehängte Bilder snipped ...

Auf den Nahaufnahmen der Pflanzen sind auch noch Ansätze von weiteren Algen vorhanden. Die Eriocaulon bspw. hat noch Pinsel- oder Bartalgen dabei. War aber mal schlimmer und ich beobachte das mal.

Ja, habe sie gesehen. Gerade wegen der paar Algen macht Konsequenz in der Düngung Sinn! Kalium ist unproblematisch regelmäßig auf Stoß einzustellen und Phosphat geht immer als Stoßdüngung bis eine Pflanze Mangel anzeigt. Die habe ich nicht im Fokus, aber ...
... beim Eisenvolldünger und beim Stickstoff achte ich auf Kontinuität solange sich (kurz-)fädige Grünalgen mucksen!
Der Kramerdrak ist gut, ich nehme den auch gern und mit dessen bisschen höherem K-Anteil kann man mit der Stickstoffkombi KNO3 & Urea leicht umgehen und alle Erfordernisse abdecken. Erst wenn das in Algen einwandfrei aussieht und auch unter Belastung so bleibt, kann man lässig an die Düngung gehen. Bei Punktalgen bin ich toleranter geworden, manchmal kann ich in manchen Ecken nicht für ausreichend Strömung sorgen und dann gibt es die halt mal in geringem Umfang. Ist aber auch nicht die Aufforderung zum Sturm im Wasserglas, halt möglichst vollständig aber nicht stark rühren.
Ich erwähne die Rotalgen wieder nicht, weil die sich irgendwann in der Weise von selbst erledigen müssen, wie sie es bei mir immer tun. Vielleicht kommt da noch mal bezüglich des scheinbaren Unterschieds ein zündender Gedanke.

UV-C scheint positiv zu wirken, Wasser ist klar, Kahmhaut unproblematisch, macht Sinn das weiter laufen zu lassen. Auch länger(, Monate) und dann macht es Sinn die Laufzeit von der Wirkung abhängig zu machen. So weit unterstützend, dass es nur genügt, d.h. nur so viel wie nötig. Von meinen Anwendungen weiß ich, dass für den guten Zustand erhaltendes UV-C nur 2 Stunden vor dem Lichtbeginn genügten - über Monate sukzessive völlig auslaufend. Irgendwann bringt UV-C keine Verbesserung mehr, es bleibt stabil.
Trotzdem, wegen des UV-C würde ich die Eisenvolldüngung von einer verminderten Wechselwasserstoßdüngung zur ausgleichend erhöhten Tagesdüngung ändern.

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Kejoro » 04 Aug 2019 19:48
Hi Nik,

Und du plagst dich hartnäckig mit einem hartnäckigen Problem mit der Mikroflora ...
Jep. Aber jetzt bin ich schon recht weit. Den Rest will ich auch noch schaffen :lol: Heute gab es das erste Paarungsschwimmen. Die kleinen sind noch echt jung. Erhoffe mir davon nicht so viel. Aber ist ein gutes Zeichen. Die haben immer gezickt, wenn es "schlecht" lief.
Was ich bei einem anderen Becken bemerkt habe, obwohl es identisch betrieben wird, schieden die "schwer" und "mittel" gekennzeichneten Pflanzen eher dahin (sie lösten sich einfach auf...), während das allseitsbekannte Unkraut fast unbeeindruckt war. Aber auch einfaches Gewächs, wie Bucen und Farne, hatten Probleme.

Gerade wegen der paar Algen macht Konsequenz in der Düngung Sinn!
Wurde durchgeführt: Gab über die Woche 20mg/l NO3 über Urea und 3ml Kramerdrak (1ml/10l) über tägliche Zufuhr. Macht ja auch Sinn, nur sah ich die Ergebnisse in der Praxis nicht :D Werde die tägliche Düngung dennoch weiterführen :thumbs:



Vereinzelnt sind noch Rotalgen vorhanden. Aber die sind nicht der Rede wert, wird noch. Erschreckender fande ich, dass das Becken gegen Ende der Woche "schmuddeliger" wirkte. Ich meine auch, dass die Scheiben grüner wurden, vor allem die rechte Seitenscheibe.
Das Becken wird zwar recht gut gefüttert, aber in den letzten Wochen war die Intensität in etwa gleich geblieben. Hauptsächlich Mikrowürmer (Halber Zahnstocher: ~15 kleine Apistogramma macmasteri Babys sind eingezogen) und in einer Spritze aufgeschlämmte Tima-Paste ~0,5ml/d.

Schöne Grüße
Kevin
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Postby nik » 09 Aug 2019 10:28
Hi Kevin,

Kejoro wrote: Erschreckender fande ich, dass das Becken gegen Ende der Woche "schmuddeliger" wirkte. Ich meine auch, dass die Scheiben grüner wurden, vor allem die rechte Seitenscheibe.

wundert mich nicht, das Becken ist noch nicht einwandfrei. Im Grunde ein wunderschönes Beispiel, warum oft den Nährstoffen aus dem Weg gegangen wird. Diese Vermeidungsstrategie bietet sich an, nur, mein Ansatz ist ein anderer. Gleich üppig Nährstoffe und solange konsequent bis das Becken damit einwandfrei klar kommt. Danach kann man treiben was man will.

Aber so, wie man die Mikroflora daran adaptieren kann, kann man sie genauso an andere Düngestrategien "gewöhnen". Und dann greifen solche weitverbreiteten Dinge wie Fe-reduziert und was sonst so als großartig erachtet wird. Anfangs nicht düngen fällt mir noch ein. Dann braucht man sich später über entsprechende Empfindlichkeiten nicht zu wundern. Und wie zäh sich Veränderung gestaltet, erlebst du ja. "Schmuddelig" sollte sich trotzdem in den Griff bekommen lassen, in dem man es konsequent als frisches Becken behandelt.

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Kejoro » 15 Sep 2019 12:48
Hallo zusammen,


Erschreckend, was ein Handy machen kann! Das weniger Bon-Bon farbene Bild kommt mehr an's Echte ran. Aber jetzt weiß ich auch, wie so manche Bilder entstehen :lol:

Pflanzentechnisch geht es auch stark aufwärts. Die Blyxa sah vor wenigen Wochen deutlich schlechter aus. Reduzierte sich bis auf weniger Blätter, kommt nun aber wieder ganz schön. Der Rest wächst ganz proper. Bin mal gespannt, wie es sich entwickelt, wenn ich die nächsten Kopfstecklinge setze. An der Rotala colorata sieht man nämlich noch, dass es vor nicht allzu langer Zeit nicht so rosig um das Wachstum stand.

Düngung ist so 'ne Sache. Durch das PMS weiß ich nicht wirklich, wie das härtetechnisch eingestellt ist. Es gibt seit jeher 1gr/10l Wechselwasser (gewechselt werden immer 20l). Dann gibt es noch eine Korrektur in Ca mittels Calciumcarbonat auf KH 1°dH, was den pH nach Tabelle in Richtung 6-6,4 treibt (10-30mg/l CO2). Das sind dann etwa 7mg/l an Ca. Die Idee dahinter ist, durch den neutraleren pH-Wert den Bakterien das Wachstum schmackhafter zu machen.
K wird 10mg/l auf 20l gegeben, PO4 bei Bedarf und Fe(+Se) 0,1mg/l auf Stoß, Nitrat über Urea 15mg/l Stoß.
Täglich 2mg/l NO3-Urea und 1/6 der Wochendosis an Volldünger.

Dann ist mir vor 3 Tagen noch eine ordentliche Portion Shrimpfit reingefallen. Das hat ausgereicht, dass es am nächsten Tag schon muffig roch. Meines Erachtens auf die organische Belastung zurückzuführen. Zwei Tage später war eine dicke Kahmhaut vorhanden. Die ist heute wieder weg. Zuwachs der Oedogonium an den Scheiben wurde im selben Zeitraum verzeichnet. Das Nix- und Perlkraut sehen seit heute nicht mehr schön aus, sind durchsichtig.

Der zeitweise installierte UVC brachte bis zu einem gewissen Grad der Trübung auch keine Hilfe mehr. Das stagnierte und war auch nicht durch Wasserwechsel sauberer zu bekommen. Dann brauchte ich ihn im Aloa... Da ist der Besatz etwas heikler, aber auch hier war selbiges zu beobachten!
Durch die organische Belastung wurde die wieder etwas intensiver, aber da warte ich mal den heute anstehenden Wasserwechsel ab.

Schöne Grüße
Kevin
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Postby Kejoro » 18 Nov 2019 18:51
Hi,

auch hier eine Vernachlässigung über 4 Wochen.

Ergebnis: An langsamen oder toten Pflanzen, sowie am Pumpenauslauf Pinselalgen. Beim gestrigen Wasserwechsel zeigen sich aber enorm viele Pinselbüschel am Boden. Mulm war kaum vorhanden.
Im Allgemeinen befindet sich das Becken in einem recht schlechten Zustand. Die komplette rechte Seite hat stark gelitten.
Nur den Syngonanthus bekomme ich nicht klein. Rotala sind viel zickiger in dem Becken :lol:
Die Scheiben sind auch recht undurchsichtig.

Nun, es wird wie das Aloa betrieben, nur, dass ich die KH über Leitungswasserverschnitt auf 2-3°dH anhebe (LW: Ca/Mg ~ 13:2).
20mg/l NO3
10mg/l K
0mg/l PO4
1ml/10l Kramerdrak
beim Wasserwechsel noch 1gr/10l PMS

Wenn das Becken sich binnen 8 Wochen nicht fängt, werde ich es wohl mal "reinigen". D.h. mehrere Durchgänge mit H2O2. Dadurch erhoffe ich mir einen Reset vom Biofilm. Begleitet wird die Behandlung mit einer Kompostkur. Fokus liegt hier auf Kontinuität, nicht auf Quantität.
Die Kur wird auch jetzt schon durchgeführt. Geht seit heute los. 2x täglich gibt es einen Schluck aus einer Kompostsuppe. Die ist leicht herzustellen: Kompost & Wasser. Ziehen lassen. Fertig.

Schöne Grüße
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Postby Kejoro » 06 Dec 2019 18:33
Nabend,

es geht aufwärts :thumbs:
Gibt zwar noch viele Pinselalgen, aber der Zustand vom Becken bessert sich.
Man erkennt an den Pflanzen noch, wie sie damals aussahen. Die Neuaustriebe sind deutlich schöner.


Ist an sich schon krass wie ich finde, da die Betriebsweise ja nicht verändert wurde. War eben nur zwei Wasserwechsel dazwischen.

Schöne Grüße
Kevin
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Postby nik » 08 Dec 2019 12:58
Moin Kevin,

Kejoro wrote:Ist an sich schon krass wie ich finde, da die Betriebsweise ja nicht verändert wurde. War eben nur zwei Wasserwechsel dazwischen.

nur zwei Wasserwechsel? Was war mit den Kompostaufgüssen?

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Kejoro » 08 Dec 2019 13:14
Hi Nik,

Guter Hinweis! Zwei Wasserwechsel und das weiter oben genannten Vorgehen.
Der Kompostaufguss wurde täglich zugegeben, wenn ich dran dachte auch mehrfach am Tag. Dieser wurde vor der Zugabe umgerührt, in den Messbecher gefüllt und ungefiltert ins Becken gegeben.

Schöne Grüße
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Postby Kejoro » 19 Jan 2020 15:04
Hallo,

aktuell ist wieder grüne Suppe angesagt. Das macht aber nichts. Beim Auftreten der Trübung konnte man sehen, wie gut die Pflanzen geschoben haben. Besonders war das beim roten Tigerlotus und an der Proserpinaca palustris zu
sehen. Der ehemals grüne Scheibenbelag ist nun weitestgehend braun. Ist auf der Gesamtansicht zu sehen, gibt es aber auch nochmal aus der Nähe Einzelne grüne Punkte gibt es noch. Der Belag fühlt sich sehr rau an.
Eine Rotalge im Vordergund ist auch noch zu sehen. Am Boden halten die sich gut^^
So lange die Cyanos noch drin sind und sich der Scheibenbelag nicht selbst entfernt, wird das grüne Wasser auch nicht erschlagen. Das erfolgt später dann mit dem UVC-Klärer, der dann zeitgesteuert das Becken "immunisieren" soll.
Die Idee: die Trübung periodisch zu schwächen, um Anthagonisten eine Chance zu geben, sich hiergegen durchzusetzen.
Schauen wir mal, wie das wird :bier:

Nebenbei schau ich noch, wie ich der Scheibenbelag verhält. Dazu habe ich ein Kreuz von links nach rechts und von unten nach oben freigeschrubbt. Die Neubildung wird beobachtet.

Die Rotala sahyadria ist hier auch drin. Allerdings kann ich den Zustand der Pflanzen nur beim Wasserwechsel beurteilen, da die Sichttiefe etwa 3cm beträgt :lol: Dieses Mal ist die Trübung nicht schädlich für Garnelen!

Schöne Grüße
Kevin
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Postby Kejoro » 19 Apr 2020 12:31
Hallo zusammen,

die letzten drei Monate waren interessant. Das Becken erfuhr fast keine Pflege. Kurz vor dem Urlaub (1.3.) bekam es noch einen doppelten Wasserwechsel, die Trübung nahm die Tage darauf wieder zu. Ich habe dann das Licht auf 10lm/l, also etwa 300lm eingestellt. Das hat ausgereicht, damit die Ludwigia sp. 'Super Red' grün wurde.
Das zog sich dann mit den 3 Wochen Urlaub und anschließender Renovierung, bis das Becken den nächsten Wasserwechsel bekommen durfte.
Am 9. April war es dann so weit und ich konnte wieder an das in den letzten Wochen zugestellte Becken und es gab erstmal eine überaus kräftige Düngung: NPK: 50/5/20 und 10ml Kramerdrak. Das Licht wurde daraufhin auf 40lm/l (1200lm) eingestellt. Entspricht bei den 3 Leisten LM301B etwa 25% Dimmung bei einer Bestromung von 1A.
Zwei Tage später, 11.4., sah es dann so aus. Die vermeintliche Trübung kommt durch den desolaten Zustand der Scheiben. Solche Beläge hatte es schon lange nicht mehr, waren am 9.4. aber schon vorhanden. Die Düngerzugabe änderte nichts am Zustand der Wassertrübung. Die Qualität des Wassers ist auf dem linken Bild besser zu beurteilen. Das Becken erfuhr in der Zeit keine Pflege, auch keine Düngung, lediglich die Stoßdüngung beim Wasserwechsel. Die Temperatur war auf 26 °C eingestellt, CO2 sehr niedrig. Nach Neubefüllung des DropCheckers blieb dieser dunkelblau :lol: Auf dem Bild sieht man ihn mit der alten Füllung, die war wohl hin.

Einen Tag später, am 12.April hab ich den Mulm unten weitestgehend abgesaugt. Waren hauptsächlich Pinselalgen, die Bucen sind nun weitestgehend davon befreit.
Tja, am 14.4. ging das dann wieder los...

Ich bin jetzt dran, wieder weniger Pflege zu investieren, damit das Becken wieder selber aufklart. In einer Whatsapp-Gruppe habe ich mal Brainstorming betreiben lassen, was die Gründe für die Rückkehr der Trübung sein könnten, die beim Wasserwechsel eben so mit anfallen:
  1. Nährstoffeintrag, vornehmlich O2 und Mineralien durch das Salz
  2. Mulm wurde entfernt. Dieser beherbergt eventuell für die Wasserklarheit verantwortliches Mikrobiom.
  3. Im Wasser enthaltenes Mikrobiom wurde entfernt, sodass ein Vorteil für die Trübung entstand.
1) möchte ich ausschließen, da man die Nährstoffsituation schnell auf "ohne Limitierung" einstellen kann. Blieben noch für die Trübung förderliche Nährstoffverhältnisse, die kurzzeitig für eine super Bedingung der Trübung sorgen und mit der Zeit weniger optimal wird, denn das Wasser wird ja über die Zeit klar.
2) und 3) halte ich für am wahrscheinlichsten, weshalb ich die nächsten Male, sofern reproduzierbar, dahingehend testen möchte.
D.h. nur Mulm entfernen und das gefilterte Wasser wieder zurück. Nur Wasser entfernen, ohne zu Mulmen und das Wasser mittels Mischbettharz(MBH) entionisieren. Dabei sollte das Mikroklima im Wasser aufrecht erhalten werden.
Letzteres korreliert mit 1), was man aber umgehen kann. Dazu einfach das Ausgangswasser sehr hoch aufdüngen, eine Woche auf Klarheit beobachten und im Anschluss das Wasser mittels MBH resetten.

Dann hoffe ich mal, dass das Wasser wieder klar wird^^

Schönen Sonntag euch allen
Kevin
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