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Beitragvon Kejoro » 14 Nov 2018 17:54
Nabend,

im Vergleich dazu hier. Man merkt, dass irgendwas anders/unschärfer ist. Kamera ist die selbe.


Unter'm Strich bessert es sich, aber es braucht noch ein wenig Zeit. Das Wasser muss noch klarer werden^^ Wird aber. War schon schlimmer wie aktuell abgebildet.

Gefiltert wird überhaupt nicht mehr. Kein Filtermaterial. Der Ansaugschwamm ist einem Filter-Guard gewichen. D.h. nur noch Edelstahlgewebe :smile:

Geplanter Krabbelbesatz: Taiwan-Mischer. Da bin ich mal gespannt, wie und ob die werden^^ Ich betreibe das Becken jetzt nicht so, wie man es für die Garnelen empfielt. Aber schauen wir mal. Habe dazu selber einige Theorien.
Vielen Dank hierbei an Markus! Er ist der Spender :D

Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon Kejoro » 16 Nov 2018 20:30
Nabend,

zwei Versuchs-Taiwan-Mischer, ein Junges und ein Adultes, haben die Nacht unbeschadet (ohne Umgewöhnung) überstanden. Das war ein Schwupps-Umsetzung von 140µS/cm auf 470µS/cm. Wann denkt ihr, kann ich den Rest dazusetzen?^^ Dazu habe ich mit Caridina keine Erfahrungen.

Dann noch ein Nachtrag zur Leitfähigkeit. Ich bereite Osmosewasser mit Salty Shrimp GH+ und Preis Mineral Salz (PMS) auf.
Osmosewasser Grundwert 22 µS/cmDelta: 22 µS/cm
Nach Normaldosis Salty Shrimp 280 µS/cmDelta: 258 µS/cm
Nach PMS 1gr/10l 432 µS/cmDelta: 152 µS/cm
Nach Düngung 444 µS/cmDelta: 12 µS/cm

Zum Becken fehlen dann noch knappe 25 µS/cm.
Macht CO2 noch so viel aus? Ich messte zwischen kurz vor CO2 an und kurz vor CO2 aus ein merkliches Delta.
NO3-Urea: 15mg/l
K: 10mg/l
Ferrdrakon 3ml
Alles auf den 10l Eimer neben mir bezogen^^ Ich warte mal bis morgen ab, ob sich eine Änderung ergeben hat. Urea sollte dann umgesetzt worden sein. Hab ne Pflanze reingelegt. Der Eimer steht dunkel.

Schöne Grüße ins Wochenende
Kevin

edit: Düngerwerte ergänzt.
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Beitragvon Wuestenrose » 17 Nov 2018 00:58
Morgen...

Kejoro hat geschrieben:Macht CO2 noch so viel aus?

Sieht so aus: https://www.flowgrow.de/naehrstoffe/preis-mineralsalz-zusammensetzung-die-x-te-t39658-90.html#p314689

Viele Grüße
Robert
我生活中的每一天都不可避免地增加可以亲我屁股的人的人数。
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Beitragvon Kejoro » 17 Nov 2018 09:09
Morgen Robert,

eben nochmal nachgemessen: 442 µS/cm :pfeifen: Unterschied von 2 µS/cm.
Da ich nicht das tollste Gerät besitze, schiebe ich das mal auf einen Messfehler (0,45% Abweichung). Angegeben ist es mit 2% Genauigkeit. Es steht aber nicht dabei, ob die Genauigkeit dem gemessenen Wert oder dem Messbereich (0-9999µS/cm) zugeordnet ist.

Mein Fazit dazu: Moderate Düngung verändert den Leitwert nur unwesentlich!
Soll ich den Eimer noch länger stehen lassen?^^

Ich finde es schon beachtlich, dass CO2 sich im Leitwert stärker niederschlägt als so manch ein Dünger :lol:

Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon MarkusG » 17 Nov 2018 13:52
Kevin,

meine Taiwaner sind keine Pussies :D rein damit :flirt:
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Beitragvon Kejoro » 13 Dez 2018 22:15
Nabend zusammen,

MarkusG hat geschrieben:meine Taiwaner sind keine Pussies :D rein damit :flirt:
Ja, direkt reingehauen nach der Aussage :lol: Gibt auch schon 4-5 mit Eiern, eine hat es nicht geschafft. Ist aber "normal", dass einige die erste Häutung nicht schaffen. Der Rest scheint wohlauf!
Es sind auch ein paar Taiwaner (keine Mischer eingezogen). Was interessant ist: Sie scheuen das Licht, alle :lol:
In meinen Augen ist das Becken aktuell in einem eher schlechteren Zustand: eine Leichte Kahmhaut ist erkennbar, es gibt grüne Flecken an der Scheibe, keine Punktalgen^^ s.u. und die ein oder andere Rotalge macht sich auch breit. Es ist auch leicht trüb. PMS habe ich seit kurzen wieder hinzugegeben, es scheint sich nun zu bessern.
Nik, was zum Teufel ist da drin sein, was so einen Effekt hat?^^

Die Nanjenshan-Rotala hat auch einen reduzierten Durchmesser (links von der Buceblüte) gebildet. Den PO4-Mangel habe ich ihr aber nicht abgekauft, da müssen mehr anschlagen...

Beides mal die Pantanal. Die emerse Form ist untenrum noch submers. Diese emerse Form hatte sie das erste mal im 200l ausgebildet und war sichtlich mitgenommen. Umsetzen in den Cube half nicht. Bin gespannt, was passiert, wenn ich sie trimme. Die anderen Stecklinge wachsen ja vernünftig.

In der Luftblase kann man die LED erkennen. Die Einrichtung kann man darin noch nicht sehen (Grüße an Kalle, ich wollte es nachmachen, aber da braucht's noch mehr Übung).



Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon Kejoro » 04 Jan 2019 10:17
Hallo,

kurz vorweg. Die Texte sind lang, ich weiß. Möchte das möglichst ausführlich hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit gestalten. Wer einen groben Überblick über den aktuellen Stand haben möchte, schaut sich die Bilder an :roll:

- Pflanzen wurden am 30.12 letzten Jahres geschnitten und ordentlich ausgedünnt. Setze von nun an maximal 5 Stängel pro Gruppe, da sonst das Mulmabsaugen nicht möglich ist. Buschig wird's durch Teilung.
- Zwischenzeitlich habe ich es mit dem PMS zu gut gemeint. 3gr PMS /10l anstatt 1gr. Das ging nach hinten los^^
- Es gab 0,5mg/l an PO4 am 02.01.'19, nach meinem Büchlein war die letzte Zugabe am 07.10.'18 mit 0,5mg/l. Einzelne Stängel wurden ggü der bodennahen deutlich schmäler. Tonina fluviatilis dankt's direkt mit breiterem Wuchsbild.
- Trübung im Becken durch Schwebeteilchen. Im großen habe ich das selbe. UVC bringt nichts. Im großen 200l sind nun Filtermatten + Tonröhren eingezogen seit ~2 Wochen: Keine Besserung, bleibt weiterhin da drin. Werde das im Cube nicht machen. Ging bisher ja auch ohne!
- Zugabe von Erlenzapfen, da Bienen immer mal wieder umkippen. Könnte was bakterielles sein, was mich aber sehr wundern würde! Sind aber allesamt größere Exemplare.

Dann einmal die Gesamtansicht vom Becken. Dieses mal habe ich zwei Bilder geschossen und zusammengelegt. Die Idee habe ich von Julia mit ihrem Tal der Blumen. Schöne Sache, wenn man etwas vergleichen mag :pfeifen:



und weil es so schön ist: noch mehr Algen. Dieses mal Rotalgen.
Die Rotalgen sind eigentlich nur n stark angeströmten Stellen. An der Blyxa japonica habe ich auch welche gefunden. Die Blätter wackeln durch die Strömung.
Wechselwasser wird stets auf 10-15mg/l NO3 über GH+ oder Urea aufgedüngt. K geht auch auf die 10mg/l. Eisen gibt's ab nun 2ml nach dem WW über Ferrdrakon.

Tägliche Düngung 1,5-2mg/l NO3, 0,5 mg/l Kalium + 2/6 ml Ferrdrakon (jeden Tag).

Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon Kejoro » 13 Jan 2019 15:53
Hi,

tägliche Düngung habe ich diese Woche nicht geschafft. Aber es läuft. Es hing jetzt eine Woche ein UVC dran und das Becken wurde sichtlich klarer. Anfangs waren noch einige Schwebstoffe im Wasser, diese nehmen nun sichtlich ab.

Da wollte ich mal für mich dokumentieren, wie sich diese Dinger verhalten. Was mir aufgefallen ist, dass die Dicke teilweise zunahm (vgl. 5. und 6. Jan.). Das meiste geschieht im Randgebiet. Das nimmt zu, wieder ab. Veränderungen sind binnen eines Tages zu erkennen.
An sich eine interessante Sache, die man aber nicht wirklich verwenden kann, um etwas schlusszufolgern :D




Und diese Tiere sind mein nächstes Augenmerk. Ohne Filter und ohne Soil geht auch hier für's erste. Bin gespannt, wie der Nachwuchs sich verhält.


Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon Haeck » 13 Jan 2019 18:05
Moin

Kejoro hat geschrieben:Hier lässt sich viel mehr erkennen. Die Rotalgen gehen hopps. Weiß werden diese nicht, aber das typische rot vor tot.

Hier muss man genauer hinsehen. Die Qualität ist leider nicht so gut geworden, aber man erkennt deutlich, dass einzelne Stränge ins Pinke gehen.


Bartalgen sind grau wenn sie absterben.

Kejoro hat geschrieben:Die Rotalgen sind eigentlich nur n stark angeströmten Stellen. An der Blyxa japonica habe ich auch welche gefunden. Die Blätter wackeln durch die Strömung.
Wechselwasser wird stets auf 10-15mg/l NO3 über GH+ oder Urea aufgedüngt. K geht auch auf die 10mg/l. Eisen gibt's ab nun 2ml nach dem WW über Ferrdrakon.

Tägliche Düngung 1,5-2mg/l NO3, 0,5 mg/l Kalium + 2/6 ml Ferrdrakon (jeden Tag).


Reduzier oder setze das Ferrdrakon fuer einige Tage aus, dann verschwinden auch die Rotalgen.

Lg
André
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Beitragvon Kejoro » 13 Jan 2019 18:57
Hi André,

freut mich, dass du mitliest!
Bartalgen sind grau wenn sie absterben.
Ich würde noch abwarten, was mit denen passiert. Bei einer EC-Behandlung sehen sie zunächst auch so aus. Allerdings gab ich keines hinzu :?
Ferrdrakon gab es letzte Woche auch nicht täglich. Eigentlich gar nichts mehr ^^ Spricht auf jeden Fall für dich.
Eben den Nitratwert gemessen, da ist zwischen 1-5mg/l drin, mehr 1 als 5. Sonst ist das zwischen 10 und 15mg/l am Ende der Woche.

Wie deutest du das Rotwerden?

Da mich die Rotalgen momentan nicht sonderlich stören, folgender Kurs:
Jeden Tag 2mg/l an NO3-Urea, 1/5mg/l an K und 2/6 ml Ferrdrakon.
Ja, ich beiße mich eisern an Niks Konzept. Das Becken stand ja schon mal gut da.

Wenn ich es wirklich aufgegeben habe, werde ich auch die Vorschläge hier der Reihe nach aufarbeiten und umsetzen, das wird aber noch eine Weile dauern :pfeifen:

Einen schönen Abend
Kevin
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Beitragvon Haeck » 14 Jan 2019 14:29
Hi Kevin

Kejoro hat geschrieben:
Bartalgen sind grau wenn sie absterben.
Ich würde noch abwarten, was mit denen passiert. Bei einer EC-Behandlung sehen sie zunächst auch so aus. Allerdings gab ich keines hinzu :?


Sie fallen ab. Makroskopisch betrachtet ist Grau finales Stadium. Die Filamente lassen sich dann mit den Fingern entfernen, was in der Regel bei lebenden Bartalgen nicht möglich ist.

Kejoro hat geschrieben:Wie deutest du das Rotwerden?

Wenn Rotalgen in Alkohol eingelegt werden, treten die von dir beobachteten typisch rötlichen Färbungen in Erscheinung, woraufhin sie dann absterben. Mehr weiß ich dazu leider nicht. Eventuell weiß Bernd Kaufmann mehr dazu.

"Die Farbe der Rotalgen variiert je nach den vorhandenen Photosynthese-Pigmenten. Arten der Litoral-Zone sind olivgrün bis rotbraun, weil sie neben Chlorophyll viel blaues Phycocyanin sowie Carotinoide enthalten. Arten tieferer Zonen enthalten viel rotes Phycoerythrin und sind rot bis violett gefärbt.[6]"
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotalgen

Eventuell trifft das Beschriebene auch fuer Suesswasserarten zu ?

Lg
André
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Zuletzt geändert von Haeck am 14 Jan 2019 15:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon unbekannt1984 » 14 Jan 2019 14:45
Hallo,

Haeck hat geschrieben:
Kejoro hat geschrieben:Wie deutest du das Rotwerden?

Wenn Rotalgen in Alkohol eingelegt werden, treten die von dir beobachteten typisch rötlichen Färbungen in Erscheinung, woraufhin sie dann absterben. Mehr weiß ich dazu leider nicht. Eventuell weiß Bernd Kaufmann mehr dazu .

die rötliche Verfärbung tritt ebenfalls bei einigen Rotalgen auf, wenn man Sie mit ziemlich stark konzentrierter Zitronensäure, pH-/KH-Minus-Produkten auf Schwefel-/Salzsäure-Basis oder Wasserstoffperoxyd behandelt (Alles live und in Farbe gesehen).

Ich würde die rötliche Verfärbung also schon als ein gutes Indiz für ein Absterben der betreffenden Alge werten.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

"Which mindset is right? Mine, of course. People who disagree with me are by definition crazy. (Until I change my mind, when they can suddenly become upstanding citizens. I'm flexible, and not black-and-white.)" (Linus Torvalds)
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Beitragvon Kejoro » 14 Jan 2019 21:25
Hallo ihr beiden,

vielen Dank für eure Einschätzungen.
An Bernd Kaufmann könnte man sich mal wenden. Danke für den Tipp :)

Ich habe ja mit einer Besserung gerechnet... Aber binnen eines Tages? Sehr selbst. Dieses Mal sind die Bilder freihand geschossen, daher rührt die geringe Schärfentiefe.



So gefällt's mir schon besser. Der Oxidator ist noch drin, weil ich die Trübung+UVC nicht abschätzen konnte. Wenn die Lösung verbraucht ist, fliegt er raus. Nie wieder würde ich so eine Trübung mit Wasserwechseln "bekämpfen" wollen. Mit einem UVC ist das viel, viel angenehmer :lol:
Das Wasser ist im Vergleich zu den letzten Wochen bedeutend klarer. Sonst waren 24h nach dem Wasserwechsel viel mehr Fremdpartikel darin enthalten. Das Feedback der Algen spricht vorerst einmal für die richtige Richtung.
Die grünen Kleckse an der Frontscheibe sehen sehr mitgenommen aus. Lässt sich hier ganz gut erkennen. Der Klecks gegenüber des CO2-Schlauchs wird es mMn morgen früh nicht mehr geben.
Was mit hier auffällt, ist das unterschiedliche Degenerationsverhalten dieser Erscheinung. Während der linke noch einen grauen Film in seiner Umgebung hat, sind die anderen fast überall grün, nicht nur im Zentrum wie es links der Fall ist.

Haeck hat geschrieben:Die Filamente lassen sich dann mit den Fingern entfernen, was in der Regel bei lebenden Bartalgen nicht möglich ist.
Das kann ich bisher semi-bestätigen. Einge weiß-scheinende Büschel fliegen leicht ab, andere haften noch gut. Ich denke, das Abfallen wird sich die nächsten Tage intensivieren.

Ich bin gespannt, ob ich den Kurs beihalten kann :pfeifen:

Schönen Start in die Woche
Kevin
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Beitragvon Kejoro » 03 Feb 2019 13:41
Hallo,

zwischenzeitlich habe ich versucht, den Volldünger "drastisch" zu reduzieren. Beim WW gab es letzte Woche keinen Zugabe und über die Woche verteilt, habe ich die hälfte der empfohlenen Dosis zugegeben, also insgesamt 1,5ml.
Der Habitus der Alge war unverändert. In so einer kurzen Zeit, kann man nicht viel erwarten. Nun habe ich mich entschieden, für mehr Transparenz in der Düngung zu sorgen und habe das Bienensalz (Salty Shrimp GH+) gedroppt.
Gips, Bittersalz und PMS, sodass Ca:Mg auf 30:20 mg/l eingestellt wird. Kalium wird wie gewohnt auf 10mg/l im Wechselwasser aufgedüngt (20l, da sind noch 2-3cm Wasser über'm Boden). PO4 wurde seither auch nicht zuegegeben.
Volldünger werde ich nun in doppelter Dosis verabreichen und beobachten.

So der heutige Stand: Die grünen Schmodderalgen an der Frontscheibe sind weg. Auch Einstein zeigt sich sauberer.

Das Motiv vom 3.2. werde ich versuchen beizubehalten, da hier Änderungen besser zu erkennen sein werden.

Dann noch ein schönes Bild der Froschlaichalge. Hier sieht man, wieso sie so heißt:


Das Becken hat im Übrigen einen ordentlichen Hang zur Trübung. Sobald diese ganz dezent, wie auf dem Foto vorhanden ist, merke ich das am Sterben der Taiwan-Mischer.
Ich haben eben eine kleine Filtersocke mit etwas Soil gefüllt, etwa 50ml. Das soll "gut" sein. Schauen wir mal. Mein Favourit sind hierbei Huminstoffe, aber die habe ich momentan nicht da :/ Damit habe ich schon das ein oder andere Garnelensterben aufhalten können.
Bevor die Kiste nicht stabil ist, werde ich nichts neues einsetzen.

Die Hygrophila corymbosa compact habe ich immer noch nicht aufgegeben, auch wenn sie ausgebuddelt im Becken treibt. Die hält sich, obwohl sie nicht aktiv wächst. Sollte diese nicht zerfallen, wenn sie tot wäre?

Schönen Sonntag
Kevin
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Beitragvon nik » 04 Feb 2019 10:52
Moin Kevin,
Kejoro hat geschrieben:zwischenzeitlich habe ich versucht, den Volldünger "drastisch" zu reduzieren. Beim WW gab es letzte Woche keinen Zugabe und über die Woche verteilt, habe ich die hälfte der empfohlenen Dosis zugegeben, also insgesamt 1,5ml.
Der Habitus der Alge war unverändert. In so einer kurzen Zeit, kann man nicht viel erwarten.

wenn es passt, dann schon! Macht es das nicht, könnten es sich gegenseitig aufhebende positive und negative Effekte sein oder es hatte schlicht gar keine Wirkung.

Nach dem permanenter Zweifel nagte, halte ich inzwischen einigermaßen "schwindsüchtige Bartalge" für ausreichend wahrscheinlich. Mir fehlt auch die Alternative was es sonst für eine Alge sein könnte. Die finde ich in ihrer Wüchsigkeit schon unerklärlich genug.

Nun habe ich mich entschieden, für mehr Transparenz in der Düngung zu sorgen und habe das Bienensalz (Salty Shrimp GH+) gedroppt.
Gips, Bittersalz und PMS, sodass Ca:Mg auf 30:20 mg/l eingestellt wird. Kalium wird wie gewohnt auf 10mg/l im Wechselwasser aufgedüngt (20l, da sind noch 2-3cm Wasser über'm Boden). PO4 wurde seither auch nicht zuegegeben.
Volldünger werde ich nun in doppelter Dosis verabreichen und beobachten.

Nur zur Info. ^^ Warum doppelt, habe ich mich gefragt? Ist aber okay. Du willst zu Recht Abhängigkeiten sehen, die für mich keine sonderliche Bedeutung mehr haben. Mir wäre naheliegend gewesen die im Problemfall bewährte Normaldosis Volldünger zu bestätigen. Muss und soll dich nicht scheren! Das ist für mich auch so interessant.

Das Becken hat im Übrigen einen ordentlichen Hang zur Trübung. Sobald diese ganz dezent, wie auf dem Foto vorhanden ist, merke ich das am Sterben der Taiwan-Mischer.
Ich haben eben eine kleine Filtersocke mit etwas Soil gefüllt, etwa 50ml. Das soll "gut" sein. Schauen wir mal. Mein Favourit sind hierbei Huminstoffe, aber die habe ich momentan nicht da :/ Damit habe ich schon das ein oder andere Garnelensterben aufhalten können.

So was ist wertvoll! Ich hatte ja auch schon ein Erlebnis mit grüner Trübung, konnte das dann aber nicht ausreichend zuordnen. Jetzt du mit der für Garnelen problematischen Trübung und mir ist noch ein weiterer Fall, ein Becken eingefallen, da hatte ich während einer Algenblüte Black Bees verloren. Scheint nur Garnelen zu betreffen, aber das war schon mein Eindruck und verdichtet sich jetzt ausreichend um in meiner Sig deutlich auf dieses Problem hinzuweisen.

Die Hygrophila corymbosa compact habe ich immer noch nicht aufgegeben, auch wenn sie ausgebuddelt im Becken treibt. Die hält sich, obwohl sie nicht aktiv wächst. Sollte diese nicht zerfallen, wenn sie tot wäre?

Yep. Ich würde sie trotzdem irgendwie eingraben, denn wenn sie treibt und wächst, dann wächst die so orientierungslos, dass du mitunter nicht mehr weißt, *wie* du die dann überhaupt noch eingraben kannst. ^^

Gruß Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

Wasserpflanzenaquaristik mit allem Drum und Dran

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