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Postby P.iv » 12 Aug 2019 18:10
Hi,

werde mich hier mal anhängen und mitlesen da ich das gleiche Problem habe. Vorallem langsam wachsende Pflanzen veralgen bei mir gerne.
Schönes Becken übrigens :thumbs: gefällt mir sehr gut

Gruß Kelly
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P.iv
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Postby aquamatti » 15 Aug 2019 07:27
Hallo Kelly,

danke für deine Nachricht.

Bis jetzt habe ich folgende Maßnahmen ergriffen:

- Beleuchtungsdauer reduziert von 8h auf 6h täglich
- Schwimmpflanzen eingesetzt, um gleichzeitig die Beleuchtungsstärke zu reduzieren
- Behandlung mit Easy Carbo und H2O2
- Entfernen der am schlimmsten befallenen Blätter und Pflanzen
- Mehrere großzügige Wasserwechsel
- temporäre Einstellung der Düngung

Gerade die Rotalgen schlagen gut auf das Easy Carbo an.
Die Grünalgen scheinen weiß zu werden.
Keine der Algen scheint sich momentan weiter auszubreiten.

Insgesamt scheinen die Pflanzen (trotzdem) gut zu wachsen. Die Marsilea hirsuta im Vordergrund wächst stetig. Auch die Farne treiben neue, grüne Blätter. Auch die Moose zeigen alle neue, hellgrüne Triebspitzen. Hygrophila pinnatifida wächst eh unaufhaltsam. Keine der Pflanzen zeigt bisher Mangelerscheinungen.

Phosphat und Eisen sind momentan nicht nachweisbar. Nitrat liegt bei ungeführ 5 mg/l, Kalium bei 6-8 mg/l.

Mein Ziel für die nächsten Tage wird es sein, so viel wie möglich organische Abfälle (abgestorbene Blätter, Mulm etc.) zu entfernen, und weiter großzügige Wasserwechsel zu machen.

Als nächstes steht die Neueinstellung der Düngung auf dem Plan.

Schöne Grüße
Matthias
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Postby aquamatti » 13 Sep 2019 07:49
Hallo zusammen,

seit meinem letzten Update ist schon wieder so viel Zeit vergangen! :shock:

Gute Nachrichten: die Algen sind deutlich zurück gegangen :bier:

Von den Grünen Pelzalgen sind nur noch ganz wenige zu sehen. Von den Fadenalgen und den Bartalgen überhaupt keine mehr. Die Pinselalgen sind vereinzelt noch auf Steinen und älteren Blättern zu finden. Gegebenenfalls werde ich noch etwas EC zugeben.

Insgesamt bin ich happy, dass sich das Becken nach der Katastrophe Anfang August wieder so gut erholt hat :grow:

Dazu beigetragen hat auch sicher, dass ich die organische Belastung im Becken stark reduziert habe, indem ich den Filter mal wieder gründlich geputzt habe, konsequent alle abgestorbenen Pflanzenteile entfernt habe, und den Mulm am Boden und in den Ecken deutlich reduziert habe.

Momentan stelle ich das Osmosewasser ein auf:
Ca=25mg/l
Mg=12,5mg/l
K=6,25mg/l

Die Düngung erfolgt momentan mit:
ADA Brighty Mineral
Ganz leichte Posphatdüngung mit verdünntem AR Makro Basic Phosphat (insgesamt weniger als 0,1mg/l pro Woche)
Nitrat halte ich auf 5mg/L mit AR GH Boost N

Beleuchtung liegt bei 5h pro Tag seit dem Ausbruch der Algen, in den nächsten Wochen werde ich wieder langsam erhöhen.

Jetzt meine Fragen an euch!
Seht ihr den Pflanzen allgemein irgendwelche Mangelerscheinungen an? Wenn ja, welche?
Auf den Bildern erscheinen einige Pflanzen etwas gelblich (Nitratmangel?), allerdings könnte das auch an der Beleuchtung liegen, die Aquasky scheint einen sehr ausgeprügten Gelb/Grünanteil zu haben.

Wie könnte ich weiter mit der Düngung verfahren?

Danke fürs Lesen!
Matthias


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Postby bocap » 13 Sep 2019 08:12
Moin Matthias,

nach wie vor ein kleines, geiles Ding dein Becken. Freut mich, dass du mit dem Becken langsam die Kurve bekommst! :bier:
Die letzten Algen bekommst du ganz sicher auch noch weg, dann verspreche ich dir aber wird's langsam langweilig! :lol:

Bezüglich Mangeerscheinungen auf Fotos finde ich eine Ferndiagnose schwierig. Die Fotos geben oft nicht genau das wieder was man live im Becken sieht. Meine Twinstar erzeugt im direkten Vergleich zu meiner alten Chihiros RGB und auch zur ADA Solar einen deutlichen Gelbstich. Nitratmangel ist das nicht immer zwingend. Also vorsichtig mit den möglichen Antworten und Ratschlägen die da kommen werden und nichts überstürzen.

Lieben Gruß,
Sascha
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Postby aquamatti » 13 Sep 2019 21:11
bocap wrote:Moin Matthias,

nach wie vor ein kleines, geiles Ding dein Becken. Freut mich, dass du mit dem Becken langsam die Kurve bekommst! :bier:
Die letzten Algen bekommst du ganz sicher auch noch weg, dann verspreche ich dir aber wird's langsam langweilig! :lol:


Hallo Sascha,

danke dir! :gdance:

Keine Sorge, ich habe bereits Pläne für ein ganz kleines, technikloses Becken mit langsam wachsenden Pflanzen. Da kann ich sicher auch viel daraus lernen... :pfeifen:

bocap wrote:Bezüglich Mangeerscheinungen auf Fotos finde ich eine Ferndiagnose schwierig. Die Fotos geben oft nicht genau das wieder was man live im Becken sieht. Meine Twinstar erzeugt im direkten Vergleich zu meiner alten Chihiros RGB und auch zur ADA Solar einen deutlichen Gelbstich. Nitratmangel ist das nicht immer zwingend. Also vorsichtig mit den möglichen Antworten und Ratschlägen die da kommen werden und nichts überstürzen.

Lieben Gruß,
Sascha


Es gibt einige gelbliche ältere Blätter, meistens bei den Cryptocorynen. Es sind aber nicht allzu viele und sie wachsen trotzdem gesund weiter. Deswegen werde ich erst einmal nichts grundsätzlich verändern, bevor ich keinen Überblick darüber habe, wieviel Nitrat pro Woche überhaupt verbraucht wird.

Gegebenenfalls werde ich Düngekapseln in den Boden einbringen und schauen, ob das Veränderungen bringt...

Zusätzlich zu meinem obigen Update habe ich noch folgende zwei Ergänzungen:

Bucephalandras:
Ich weiß auch nicht, mit den Bucephalandras hab ich einfach kein Glück :(

Zum einen werden sie von den Posthornschnecken gefressen, kein Witz! ich habe es selbst beobachtet wie sich eine Schnecke an einem frisch ausgetriebenen Blatt satt gefressen hat, und zwar direkt am Blattstiel, das Blatt ist dann irgendwann weg geschwommen... :?
Zum anderen lösen sich Blätter teilweise einfach auf. Ein Muster habe ich bis jetzt nicht erkennen können.

Ich habe viel gelesen, z.B. auch, dass Bucephalandras, wie Cryptocorynen, empfindlich auf GH/KH-Änderungen reagieren. Außerdem sollen sie empfindlich gegenüber erhöhte Dosen von Easy Carbo reagieren. Beides hat es in meinem Becken gegeben. Die aufgelösten Blätter hat es aber sowohl davor als auch danach gegeben...

Habt ihr eine Idee, woran die Bucephalandra leiden könnten?

Blaualgen/Cyanos:
Seit mehreren Monaten kämpfe ich zudem mit Blaualgen, die sich vor allem an der vorderen Scheibe, an der Grenze zwischen Substrat und dem "offenen Wasser" bilden. Ich habe mittlerweile viel ausprobiert:
- Bakterienprodukte von Seachem und Mikrobe Lift
- Geringfilterung
- Temperatursenkung
- Joghurt :roll:
- Erhöhung der Strömung in den betroffenen Bereichen

Natürlich habe ich sie parallel immer so gut wie möglich mechanisch entfernt, das war aber gerade an der Scheibe nicht immer einfach.

Leider hat das alles nicht viel gebracht, sie sind immer wieder gekommen.

Seit kurzem habe ich konsequent versucht, organische Belastungen und den Detrius im Substrat zu entfernen bzw. zu vermeiden sowie den Filter, Skimmer etc. sauber zu halten. Die befallenen Stellen im Substrat an der Scheibe habe ich mit einer Kreditkarte so gut es ging entfernt.

Diese Maßnahmen haben bisher am meisten gebracht. Noch ist es aber zu früh um ein Fazit zu ziehen, aber die Blaualgen sind spürbar zurück gegangen und es bilden sich nicht mehr so viele...

Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden ;-)

Schöne Grüße
Matthias
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Postby aquamatti » 03 Oct 2019 21:16
Guten Abend zusammen!

Ich möchte euch im Folgenden ein kleines Update zu meinem Becken geben.

Es gibt nicht viel zu erzählen, aber das Becken hört nicht auf mich immer mal wieder zu überraschen :lol:

Das Becken ist quasi algenfrei. Das ist schon mal die positive Nachricht :bier:

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Vor ca. einer Woche haben aber Teile der Cryptocorynen angefangen, glasig zu werden und abzufallen. Die Marsilea sind braun geworden und die Bucen haben weiterhin Blätter abgeworfen :shock:

In den letzten Tagen habe ich versucht, von den befallenen Stellen so viel wie möglich zu entfernen. Das hat soweit auch gut geklappt. Den Grund für dafür konnte ich aber nicht heraus finden. Mögliche Ursachen könnte der vorangegangene Einsatz von EC und H2O2 gewesen sein. Vor ein paar Wochen habe ich auch nochmal leicht die Wasserwerte verändert und bin von (rechnerisch) KH=1,5 auf K=0,5 gegangen, indem ich das Calciumcarbonat beim Aufwalzen des Osmosewassers weggelassen habe. Außerdem habe ich Düngerkapseln bei den Cryptocorynen gesetzt. Das sind zumindest mal Anhaltspunkte.

Die Marsilea haben sich sehr stark ausgebreitet. Wie man auf den Bildern sehen kann, habe ich große Teile davon entfernt und neu eingepflanzt.

Beleuchtung ist mittlerweile auf 6h/Tag.
Düngung mit 0,07mg/L Phosphat (über verdünnten AR Basic Phosphat) und Eisen/SE über ADA Brigthy Mineral.
Nitrat liegt konstant bei 5-10mg/L, Kalium bei ca. 10mg/L. Diese dünge ich gar nicht.

Die Pflanzen entwickeln sich, bis auf die oben beschriebenen Probleme, soweit ganz gut und, sofern ich das beurteilen kann, auch mangelfrei :grow:

Meine Fragen an euch:
Habt ihr eine Idee, was der Grund/die Gründe für das Absterben der Cryptocorynen/Bucen/Marsilea?
Wie gefällt euch das Becken allgemein? Was ließe sich noch verbessern?

Danke fürs Lesen!
Matthias
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Postby aquamatti » 04 Oct 2019 07:51
Noch ein Nachtrag betreffend die Blaualgen:

Sie sind praktisch weg, und das quasi über Nacht!

Ich vermute, dass es mit der Säuberung des Filters und des Bodengrunds an den befalllenen Stellen zu tun hat, ganz sicher kann ich es aber nicht sagen, da ich viele Sachen ausprobiert habe. :cool:

Zum Saubermachen des Soils an der Glasscheibe habe ich von einem Tipp gehört, dies mit einer Kreditkarte zu machen, die man zwischen Glasscheibe und Soil steckt und so den Dreck und Mulm dort aufwirbeln kann. Das hat zumindest bei mir gut funktioniert!

Schöne Grüße
Matthias
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Postby aquamatti » 10 Nov 2019 21:58
Hallo zusammen,

kurzes Update zu meinem Becken!

Urlaub

Anfang Oktober war ich 2 Wochen im Urlaub.Das Becken hat sich eigentlich gut gehalten.

In der Zeit wurde von einem Kumpel nur Wasser nach gefüllt und etwas Micro Basic Eisen gedüngt. Lediglich die Blaualgen haben wieder hallo gesagt.

Nach dem Urlaub habe ich deshalb ein paar große Wasserwechsel gemacht und versucht möglichst viel vom Mulm etc. abzusagen. Auch den Filter habe ich gereinigt.

Mittlerweile befinden sich die Blaualgen wieder auf dem Rückzug! :D

Düngung
Seit Ende Oktober, also seit gut zwei Wochen, halte ich mich bei der Düngung an Estimative Index. Ich wollte das einfach mal ausprobieren. Ich denke, das Konzept des EI zumindest ansatzweise verstanden zu haben :pfeifen: .

Im Vergleich zum Anfang dünge ich also relativ viel! Bisher zeigen sich keine negativen Auswirkungen (siehe auch unten zu Algen). Im Gegenteil, die Pflanzen wachsen gut und perlen schön.

Algen
Zu den Blaualgen siehe oben, sie werden bereits weniger. Auch den zweiten "Ausbruch" konnte ich gut durch Filterreinigung und allgemeinem Sauberhalten des Aquariums gut eindämmen.

Im Becken habe ich momentan noch ein paar Rotalgen, vermutlich Pinselalgen. Entstanden müssen sie während des Urlaubs sein. Seitdem haben sie sich nicht weiter ausgebreitet und ich bekämpfe sie gerade mit EC, was soweit auch gut klappt.

Auch habe ich Überreste grüner Punktalgen, die wohl von der starken Phosphatlimitierung herrühren. Auch die breiten sich nicht weiter aus.

Ansonsten habe ich keine Grünalgen, auch keine grünen Scheiben oder grünen Beläge auf Steinen etc. :gdance:

Zukunft
Das Becken werde ich Anfang Dezember, also recht bald, auflösen.

Es gibt keinen akuten Grund, der mich dazu zwingt. Aber ich hab einfach Lust, was neues auszuprobieren.

Ziel war es ja immer, dass ich möglichst viel daraus lerne. Das kann ich, Stand jetzt, definitiv bejahen.

Außerdem gefällt es mir nicht mehr. Mein nächstes Becken soll recht bald folgen. Dort versuche ich dann auch gezielt, ein "optisches Gesamtkonzept" umzusetzen, was ich beim jetzigen Becken nicht wirklich gemacht/geschafft habe.

Bald gibts auch wieder Bilder ;-)

Schöne Grüße
Matthias
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