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Beitragvon Aniuk » 25 Feb 2012 12:55
Abrikadabri hat geschrieben:Aktueller Stand:
Ich habe versucht das Hardscape deutlich höher zu arrangieren. Probleme bereitet mir dabei immer wieder, dass die Hänge abzurutschen zu drohen. Die großen Steine haben keine vertrauenserweckende Standfestigkeit ... mhhh :sceptic:



Hallo :) ,

den Substratanstieg hast du schon richtig gut hinbekommen. Viel mehr Anstieg wäre ohne entsprechende Hilfsmittel wahrscheinlich auch schwierig.

Wegen der Steine musst du keine Sorgen haben. Ich hatte da anfangs auch immer Bedenken, aber wenn die erst mal "stehen" oder "liegen" dann bleiben sie da in der Regel auch! Vor allem wenn das Wasser später drin ist. Ich verwende die Steine immer gezielt für einen terrassenartigen Aufbau - Sie können als Stütze für das Soil dienen.

Daher mein Vorschlag: Versuch doch mal die Steine noch etwas weiter aus dem Soil zu ziehen! Du hast momentan trotz des Substratanstiegs ein eher flaches Layout, weil keiner der Steine so richtig aufrecht aus dem Soil schaut. Weil du schreibst, dass dich das "flache Hardscape" letztes mal gestört hat, solltest du vielleicht jetzt noch etwas optimieren bevor es dich später wieder ärgert. Auch die Ergänzung von 2-3 größere Brocken, die richtig herausstechen, wäre sicherlich nicht schlecht.

Oder möchtest du gezielt den Effekt einer Alpenwiese kreieren? Da wäre es dann ideal wie es jetzt ist.
Viele Grüße, Anni
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Beitragvon Abrikadabri » 25 Feb 2012 16:23
Hier noch ein paar weitere Bilder um sich einen besseren Eindruck nach der Neueinrichtung verschaffen zu können.





Auch der von Aquasabi neu erworbene Inline Atomizer
http://www.aquasabi.de/CO2/CO2-Diffusor/Inline-Atomizer-Diffusor-fuer-12-16-mm-Schlauch::1792.html
erfüllt perfekt seinen Dienst. Feinste CO²-Zerstäubung. Ok, erwas Feintuning ist noch erforderlich :smile:

Beste Grüsse - Stefan
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Beitragvon Abrikadabri » 25 Feb 2012 16:33
Hallo Aniuk & Ben,

vielen Dank für Eure Kommentare. Euer Interesse freut mich sehr.


Aniuk hat geschrieben: Daher mein Vorschlag: Versuch doch mal die Steine noch etwas weiter aus dem Soil zu ziehen! Du hast momentan trotz des Substratanstiegs ein eher flaches Layout, weil keiner der Steine so richtig aufrecht aus dem Soil schaut. Weil du schreibst, dass dich das "flache Hardscape" letztes mal gestört hat, solltest du vielleicht jetzt noch etwas optimieren bevor es dich später wieder ärgert. Auch die Ergänzung von 2-3 größere Brocken, die richtig herausstechen, wäre sicherlich nicht schlecht.

Die Seiryu-Steine sind leider relativ flach. Ein Aufrechtes Hinstellen der Steine ist trotz mehrfacher Versuche missglückt. Leider ist das gezielte Kaufen von deutlich größeren und vor allem höheren Steinen sehr schwierig, da es diese in Aquariumläden vor Ort entweder gar nicht oder nur sehr begrenzt und klein gibt. Beim Online-Kauf hat man widerum keine Auswahlmöglichkeit . Also habe ich mich für die Almwiesenvariante entschieden und die Steine flach in einen stärker ansteiges Substrat integriert.

Aniuk hat geschrieben:Oder möchtest du gezielt den Effekt einer Alpenwiese kreieren? Da wäre es dann ideal wie es jetzt ist.

Somit könnte ich sagen ... ja ... aus der Not heraus möchte ich eine schöne Almwiese kreieren :wink:
Wie es aussieht, sehen wir wohl erst in ein paar Wochen wenn das HCC eine "Wiese" gebildet hat.
Beste Grüsse - Stefan
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Beitragvon troetti » 25 Feb 2012 17:31
Hi Stefan,
das zweite (aktuelle) Layout Deines Beckens gefällt mir sehr viel besser als der erste Versuch. :thumbs:

Ich schließe mich allerdings Anni's Beitrag an.
Du hast zwar alles höher gestaltet, aber meines Erachtens nicht hoch genug. Ich würde den großen Stein links um 90° drehen und dahinter höhere Pflanzen setzen.
Dadurch legst Du einen "Schwerpunkt" für das Layout fest.
Dieser wirkt für das "Auge des Betrachters" angenehmer, denn eine visuelle Orientierung ist immer gut. :thumbs:
Dazu kommt noch, dass Du die Einlauf- und Abflussgerätschaften mehr verdecken kannst.

Damit Du leichter verstehst was ich meine, habe ich hier zwei Bildchen für Dich.



Gruß Eddy
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Beitragvon Abrikadabri » 26 Feb 2012 10:40
Hallo Eddy,

danke für Deine Nachricht ... außerdem cool gemacht.

Du hast Recht, das Substrat könnte noch steiler ansteigen. Das meine Aniuk auch schon. Nur ohne Hilfsmittel ist das nicht mehr möglich. Die Hänge sind jetzt schon recht instabil u drohen abzurutschen. Frage mich, wie es noch steiler hinzubekommen wäre.

Das man optisch etwas nachhelfen kann, zeigt Deine Fotomontage eindrucksvoll. Großes Dankeschön!

Eine nachträgliche Bepflanzung sollte auch nicht das Problem sein. Nur schnellwachsende Stängelpflanzen sind nicht so meins.

Ist es zu viel verlangt, wenn Du es noch mal simulierst ... vielleicht aber mit Blyxa oder einer anderen Nicht-Stängelpflanzen?

Wäre echt cool ... :tnx:
Beste Grüsse - Stefan
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Beitragvon troetti » 26 Feb 2012 13:08
Hi Stefan,
ich wollte Dir nur die Richtung zeigen und daraus keinen "Bildbearbeitungs-Contest" machen. :wink:
Dazu fehlt mir leider die Zeit.
Sorry. :bier:
Gruß Eddy
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Beitragvon Aniuk » 26 Feb 2012 14:39
Hi,

also am Substrat wirst du ohne einen anderen Steinaufbau wohl nicht mehr aufschütten können.
Das kann man aber -wie auf dem Foto vorgeschlagen - mit der Bepflanzung etwas kaschieren :)

Ich empfehle dir dazu allerdings eine andere Pflanzenwahl, damit es nicht so ein Bruch zu der bestehenden Bepflanzung ist. Blyxa fände ich daher ziemlich unpassend von der Blattform und der Färbung. Damit bekommst du keinen Übergang hin.

Ideal fände ich Staurogyne repens, da man das sehr schön "formen" kann. Die Pflanzen vorne könnte man immer kürzen und neustecken, so dass man einen Aufbau bekommt, der eine wunderschöne Überleitung von Vorder- zu Hintergrund bildet :) . Als Stängelpflanze vor den Steigrohren fände ich ein buschig geschnittenes Rotala sp. green schön / oder Pogostemon erectus wegen des dichten Wuchses!
Viele Grüße, Anni
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Beitragvon Abrikadabri » 04 Mär 2012 18:04
Hallo an alle,

das Becken läuft seit reichlich einer Woche und die Grünalgen machen sich genauso breit wie bereits beim Erststart des Beckens im Juli 2011. Ich bin jetzt allerdings ziemlich relaxt, da bald Amanogarnelen und Otocinclus einziehen werden sobald der Nitritwert erträglich ist.

In den letzten Tagen stand der bei 0,8mg/l und zeigte kirschrot auf dem JBL-Tröpfchentest an :down: Daraufhin habe ich ca. 500g Lewatit MP 600 in den Filter gegeben. Das läuft nun seit ca. 36h und der Nitritwert ist tatsächlich auf 0,1mg/l abgesackt. Erstaunlich. Ich beobachte die Szenerie aber lieber noch 3 oder 4 Tage.

Hier ein paar Bilchen zur besseren Veranschaulichung:



Respekt übrigens vor den Aquarianern und deren Becken mit sehr hohen Hardscapes aus Soil. Bei mir sind die Hänge derart instabil, alles hinterlässt den Eindruck ständig wegzurutschen. Am besten im Becken nix anfassen. Ich hoffe, dass das HCC einen ordentlichen Teppich bilden wird und so dem Hang mit der Zeit mehr Stabiliät gibt. Ich hoffe ...
Beste Grüsse - Stefan
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Beitragvon Abrikadabri » 05 Mär 2012 15:11
Update:

Heute ziehen 10 Amanogarnelen und 5 Otocinclus ein.

Nitrit ist dank Lewatit MP 600 im erträglichen Bereich.
Beste Grüsse - Stefan
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Beitragvon Abrikadabri » 11 Mär 2012 08:34
Hallo an alle,

hier mal wieder ein kleines Update.

Die Wasserwerte sind stabil, Nitrit ist dank Lewatit MP 600 bei 0,1. Da das Lewatit auch den Nitratwert (unerwünscht) tief senkt, bin ich am überlegen, ob es nun genug mit dem Lewatit ist. Das HCC wächst sehr gut, ist jedoch an den Triebspitzen sehr hell und nicht sattgrün. Ich vermute einen Nitratmangel??? :?

Noch ist das Becken mit Grünalge übersät ... die 10 Amanos leisten jedoch ganze Arbeit. Es ist schön zu erkennen wie das Becken jeden Tag stärker von Algen befreit ist.

In den nächsten Tagen werde ich mich auch aktiv ranmachen und den Vorschlag von Aniuk versuchen umzusetzen und hinten links Staurogyne repens pflanzen. Davon erhoffe ich mir einen optischen Schwerpunkt und die Betonung des Hügels.

Hier noch ein paar Bilder vom aktuellen Zustand:
Beste Grüsse - Stefan
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Beitragvon Abrikadabri » 25 Mär 2012 19:01
Hallo liebe Leser,

25.03. und ein weiteres Update. Die Wasserwerte (Nitrat & Nitrit) haben sich wunderbar - jetzt auch ohne Lewatit MP 600 - eingepegelt. Alles wächst und gedeiht. Da das HCC stellenweise gelbe ältere Blätter aufweist, fange ich nun an neben NPK & Eisen auch das Nitrat gezielt aufzudüngen.

Ich habe mich an den Vorschlag von Anuik gehalten und mich für Staurogyne repens entschieden. Der buschartige Wuchs und das gelobte Zusammenspiel mit Pflanzen in den Iwagumi-Becken haben mich überzeugt. Hoffentlich verzeiht mir die Pflanze unser sehr hartes Greifswalder Wasser 18-20GH.

Ich habe Staurogyne repens oben rechts um die Verrohrung gesetzt um so optisch den Anstieg des Hügels zu betonen.

Noch sehen die Pflänzlein etwas niedlich klein aus ... aber das wird noch.

Hier noch ein paar Bilder zur besseren Visualisierung:


Beste Grüsse - Stefan
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Beitragvon Waaahsabi » 08 Mai 2012 15:46
Moinmoin,

Gut zu wissen, daß bei Dir in etwa dasselbe passierte, wie jetzt aktuell bei mir (dieser Algenkram in den ersten 2-3 Wochen). Ich dachte schon, ich hab' was versaut...

Ansonsten sehr schön anzuschauendes Layout, wobei die Sache mit dem gedrehten Stein wirklich klasse wäre. Aber geht halt nicht immer ;)

Gibt's aktuellere Bilder?
Gruß,
Karl
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