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Beitragvon Nickedemius » 04 Mär 2014 11:33
Hi Andy,

Cooles Becken!

Mit dem alten Soil, dass könnte ne Algen Explosion werden, falls sich in der feuchten Zeit im Bodengrund welche gebildet haben.

Ist mir mal beim Drystart passiert.

Gruß
Sebastian
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Beitragvon -serok- » 04 Mär 2014 19:06
Hey!

Danke dir!

Genau solche oder ähnliche Überraschungen habe ich gemeint. Hab auch schon ganz anderen Mist gehabt. Aber bis jetzt sieht alles gut aus, keine Alge, kein zerfallenes Soil, glasklares Wasser. Wolln wa ma hoffen, wa?!
Greetz Andy

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Beitragvon Nickedemius » 04 Mär 2014 20:35
Hey!

Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut geht. :)

Gruß
Sebastian
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Beitragvon -serok- » 03 Apr 2014 07:40
Tach auch!

Ein Monat ist rum und ich möchte kurz berichten wie es um das Becken steht.

Das Becken läuft... ganz einfach, es läuft. Vom ersten Tag an keine Alge (ausser ein paar Punktalgen auf der Scheibe), kein Gammel, keine Kahmhaut, keine Ausfälle. Die Pflanzen wachsen und die Garnelen vermehren sich (rasant!). Bis jetzt wurde genau ein (!) Wasserwechsel durchgeführt, die Pflanzen wurden bis jetzt zwei mal zurückgeschnitten. Die Düngung besteht aus NPK und P Dünger am Abend und Eisen am Morgen. Die CO2-Düngung ist recht moderat.

Zusammengefasst läuft das Becken so rund, dass ich es selber kaum fassen kann. Das kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass sich durch die lange "Wartezeit" im Soils eine stabile Mikroflora entwickelt hat. Das Soil wurde ja über den langen Zeitraum immer leicht feucht gehalten, ausserdem befanden sich darin Pflanzenreste die zum Teil schon zerfallen waren.

Ist das so wohl möglich?! Können sich überhaupt Mikrokulturen in feuchtem Soil entwickeln, die dann in einem gefluteten Becken weiter bestehen bleiben? Oder müssen sich diese auch erst umstellen/anpassen bzw. sterben diese ab und es entwickeln sich neue? Mich freut es natürlich sehr, dass mein Becken so wunderbar läuft, aber in der Form hab ich das noch nicht gehabt, und das muss doch an irgendwas liegen.
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Beitragvon bocap » 03 Apr 2014 09:04
Hallo Andy,

-serok- hat geschrieben:Tach auch!
Ist das so wohl möglich?! Können sich überhaupt Mikrokulturen in feuchtem Soil entwickeln, die dann in einem gefluteten Becken weiter bestehen bleiben? Oder müssen sich diese auch erst umstellen/anpassen bzw. sterben diese ab und es entwickeln sich neue? Mich freut es natürlich sehr, dass mein Becken so wunderbar läuft, aber in der Form hab ich das noch nicht gehabt, und das muss doch an irgendwas liegen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich da über die Zeit eine recht stabile Mikroflora gebildet hat, die nun nach dem Fluten gleich sehr aktiv ist.
Ich erreiche das ja immer durch den Start mittels SpecialBlend und NiteOutII von ML.
Ich habe vor gut vier Wochen ebenfalls einen kleinen 30er Cube mit NewAmazonia aufgesetzt. Sollte mir als Testbecken für neue Düngerversuche dienen. Das Becken wurde ordentlich mit SB und NOII angeimpft. Ammonium war anfangs fett nachweisbar, wesshalb ich auch in den ersten beiden Wochen sicherheitshalber alle zwei Tage einen 50%igen WW mit Leitungswasser gemacht habe. Nitrit war aber zu keiner Zeit nachweisbar. Seit gut zwei Wochen läuft das Becken nun auch ohne WW absolut problemlos. Ein paar anfänglich, vermutlich aufgrund der hohen Ammoniumwerte auftauchende Fadenalgen, haben sich drei eingesetzte Amanos innerhalb eines Tages angenommen. :smile:
Die Pflanzen (Limnophila sp. "Vietnam", Micranthemum sp. "Montecarlo-3", Rotala mexicana "Goiás") wachsen in angemessenem Tempo völlig mangelfrei und gesund! Von Algen keine Spur! :grow:
Gedüngt wird das Becken sehr sparsam:
Täglich 1 Tropfen Kramerdrak Volldünger und einen selbstgemixten Makrodünger der N, K und Mg zuführt. Phosphat habe ich bis jetzt noch nicht gedüngt, wird aber bald sehr sparsam auf Stoß dazukommen.

Gruß
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Beitragvon Nickedemius » 03 Apr 2014 18:48
Hi Andy,

Das freut mich das es so problemlos läuft.

Sicherlich kann es sein, dass sich eine Mikroflora im Soil gebildet hat

Ich habe schon mehrere Drystarts gemacht und bei jedem hatte ich anfänglich weniger mit Algen zu kämpfen.

Bitte zeig doch mal Fotos :)

Gruß
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Beitragvon -serok- » 03 Apr 2014 20:27
Tach auch!

Ihr meint also, dass sich eine, ich nenn es mal so, "emerse" Mikroflora aufgebaut haben kann, die aber auch in einem gefluteten Becken funktioniert? Das mit dem Drystart überzeugt mich noch nicht ganz, da ich selber bereits mehrere Drystarts hinter mir habe die nicht alle ein problemlos laufendes Becken zur Folge hatten. Aber dieses Becken hier... das ist schon fast unheimlich :D

Das mit dem Animpfen ist mit Sicherheit auch ne gute Sache, scheint aber auch nicht 100% algenfrei zu laufen. Was hast du denn für Pflanzen eingesetzt, bzw. in welchem Zustand? In meinem Becken sind alle Moose 100% emers und alle Eleocharis in vitro eingesetzt worden. Einzig die Bucen, drei/vier Stengel Rotala rotundofolia und ein wenig Najas war submers gewachsen. Trotzdem ist bis jetzt nicht eine Alge aufgekeimt (wie besagt, nur grüne Punktalgen an den Scheiben). Ich finde das recht interssant, zumal ich diesem kleinen 28l Becken 25W Beleuchtung brennen, 8 Stunden am Tag, vom ersten Moment an.

Edit:
Foto hab ich grad keins zur Hand. Ich versuch mal ein vernünftiges am Wochenende zu machen.
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Beitragvon bocap » 04 Apr 2014 08:41
Moin Andy,

-serok- hat geschrieben:Das mit dem Drystart überzeugt mich noch nicht ganz, da ich selber bereits mehrere Drystarts hinter mir habe die nicht alle ein problemlos laufendes Becken zur Folge hatten. Aber dieses Becken hier... das ist schon fast unheimlich :D

-serok- hat geschrieben:Bis jetzt wurde genau ein (!) Wasserwechsel durchgeführt, die Pflanzen wurden bis jetzt zwei mal zurückgeschnitten. Die Düngung besteht aus NPK und P Dünger am Abend und Eisen am Morgen. Die CO2-Düngung ist recht moderat.

Wo sind die Gemeinsamkeiten bei den Becken die gut einliefen? Düngung, Licht, Bodengrund?
Ich stelle grade wieder mal in meinem neuen Becken fest, das grade beim Dünger weniger oft mehr ist. Vor allem zu Beginn!

-serok- hat geschrieben:Das mit dem Animpfen ist mit Sicherheit auch ne gute Sache, scheint aber auch nicht 100% algenfrei zu laufen.

Richtig! Eine Garantie für Algenfreiheit ist das mit Sicherheit nicht! Aber es wirk sicherlich unterstützend und stabilisierend für viele Prozesse im Becken. Kombiniert mit möglichst wenig Wasserwechseln und bedarfsgerechter Nährstoffzufuhr, damit sich da im Becken auch irgendwann mal ein gewisses Gleichgewicht einstellen kann, ist dass in meinen Augen aber schon ein wichtiger Schritt zu einem (weitestgehend) algenfreien Becken.

Gruß
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Beitragvon -serok- » 05 Apr 2014 11:14
Tach auch!

bocap hat geschrieben:Wo sind die Gemeinsamkeiten bei den Becken die gut einliefen? Düngung, Licht, Bodengrund?
Ich stelle grade wieder mal in meinem neuen Becken fest, das grade beim Dünger weniger oft mehr ist. Vor allem zu Beginn!

Eigentlich kaum welche. Ich habe kein favorisiertes Soil, von daher sind eigentlich alle Drystarts mit unterschiedlichen Substraten abgelaufen. Normalerweise hänge ich in den ersten 2-3 Wochen auch erst reduziert Licht über das Becken, in diesem Fall habe ich aber ab der ersten Sekunde voll draufgehalten. Die Düngung betreibe ich in allen Becken ähnlich... Anfangs etwas weniger, schauen wie sich die Pflanzen / Algen verhalten und entsprechend die Düngung anpassen. Eine anfängliche, kleine Algenblüte halte ich da für ganz normal. Doch wie gesagt... in diesem Becken ist jede Form von Algenblüte ausgeblieben, nicht mal Kieselalgen gabs. Nur grüne Punktalgen, wobei ich die bei viel Licht in Kombination mit Environment Soil für fast normal halte.

bocap hat geschrieben:Kombiniert mit möglichst wenig Wasserwechseln und bedarfsgerechter Nährstoffzufuhr

Bedarfsgerechter Düngung is klar. Aber möglichst wenig Wasserwechsel? In welchem Zusammenhang? Da musst du schon die Umstände erklären, ein Anfänger kann das leicht falsch verstehen, da ja eigentlich meistens zu großen / vielen Wasserwechseln geraten wird. Wenn z.B. ein Becken mit Amazonia einfährt oder man extrem viel Seiryu Gestein im Becken hat würde ich nicht sagen, dass man wenig Wasserwechsel machen sollte. Das ist wohl immer von den Gegebenheiten im Aquarium abhängig.

Ach jow... weils gewünscht war, hier ein aktuelles Foto von heute Morgen nach dem Wasserwechsel. Is nich schön, aber zeigt den aktuellen Stand. Es sieht momentan ein wenig wüst aus. Liegt daran, dass ich in dem Becken alle möglichen Pflanzen parke bzw. mit ihnen experimentiere (u.a. 2 Eriocaulon-Arten, 5 kleinbleibende Bucephalandra-Arten und 2 nicht näher bekannten Moosen)
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Beitragvon Phil_FG » 23 Apr 2014 21:35
Hi Andy,

Jetzt heller Quarzsand statt dunklem Splitt? Warum und welche Körnung?

Ich habe auch oft Quarzsand eingesetzt, fand Ihn aber immer sehr hell. Überlege zu mischen, befürchte aber zu starke Verdichtung. Was sind deine Erfahrungen?

Viele Grüße,
Philip
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Beitragvon -serok- » 24 Apr 2014 08:11
Tach auch!

Vorher war ausschliesslich Environment Soil im Becken, jetzt ist noch heller Sand von Hobby dazugekommen. Kein Splitt, kein Quarzsand.

In einem anderen Becken verwende ich momentan weissen JBL Sansibar, welcher Quarzsand in Sachen Körnung schon recht nahe kommt. Da habe ich eigentlich keine größeren Probleme mit, die Pflanzen wachsen und wurzeln ganz normal darin. Vor vielen Jahren verwendete ich hellen Quarzsand in einem Tanganjikabecken, da hatte ich Probleme mir Cyanos die sich auch in tiefere Schichten des Sandes vorarbeiteten. Allerdings ist ein pflanzenleeres Tanganjikabecken und ein stark bepflanztes Aquascape wohl kaum miteinander vergleichbar. :wink:

Bester Ansprechpartner für Sandböden und wie sie sich verhalten dürfte wohl Nik sein. Wenn ich nicht täusche hat er auch mit Quarzsand in unterschiedlichen Einsatzgebieten gearbeitet.
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Beitragvon Phil_FG » 24 Apr 2014 08:19
Morgen! Was ist denn Environment soil?

Ich wollte es als nächste mal mit dem von die erwähnten schwarzen Einkehrmaterial versuchen. 0-2mm habe ich gefunden. Den Staub versuche ich noch auszuwaschen.

Ich werde es ganz Basic mit Sand, Schiefer, Holz und Moosen probieren.
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Beitragvon Phil_FG » 24 Apr 2014 10:33
OK, habe noch mal recherchiert, aber wieso genau den?

Würdest du den Basaltsand nicht empfehlen, bzw. nutzen?
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