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Postby Matsuflex » 08 Jan 2019 14:49
Hallo Sikko,

Mir gefällt das Layout mit der großen Wurzel und den unterstützenden Steinen wirklich gut! Die Pflanzenauswahl fügt sich gut in das Bild ein. Ich finde nur, dass die Wurzel etwas "nackt" aussieht. Vielleicht würden verschiedene Moosarten gut passen? Oder hier und da ein paar Bucephalandras? Sowohl die Moose als auch die Bucis würden mit deinem doch recht niedrigen CO2-Gehalt gut wachsen können :)

Gruß Luca
Matsuflex
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Postby Matchbox » 08 Jan 2019 15:57
Moin Luca,

danke für die Blumen und die Tips.

Das mit der kahlen Wurzel war so keine Absicht. Ich hatte ganz viele Anubias barteri var. nana gekauft, die mir aber zu einem Großteil weggegammelt sind (wegen eines Virus).
Entweder warte ich jetzt noch ein paar Monate, bis ich den jetzigen Bestand teilen kann, oder ich setze ein Quarantänebecken auf und kaufe ein paar neue. Zeitlich wird sich da wohl nicht viel tun, also muss ich mich in Geduld üben.

Mit Moosen hatte ich einst schlechte Erfahrungen gemacht und mir Clados eingefangen. Aus diesem Grund kommt mir sowas nicht mehr ins Becken.

Viele Grüße

Sikko
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Postby nik » 08 Jan 2019 17:34
Hallo Sikko,

das Becken macht insgesamt einen super Eindruck, gefällt mir sehr gut!

Bei so einer Wurzel hätte ich allerdings den inneren Zwang die mit Bucen zu verzieren. ^^ Das schöne an Bucen ist nicht nur deren Anspruchslosigkeit, sondern auch die Formenvielfalt was die Blattformen/-farben angeht als auch die unterschiedlichen Größen. Mir gefallen besonders Minis/kleinwüchsige Formen, manche haben nicht größere Blätter als eine M. spec. "Montecarlo" (MMC). Es gibt auch interessante Anubien, den Schwerpunkt setzte ich aber eindeutig auf Bucen. Mag auch daran liegen, dass "Pangolino", "Petite", etc. mich nicht mehr begeistern können und gewachsene Bestände von Bucen mir nachhaltig Augenweiden sind. Genug geschwärmt. ^^

Farne geht auch eine ganze Menge. Kennst du Crepidomanes cf. malabaricum?

Weiterhin viel Spaß mit deinem Aquarium.

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Matchbox » 09 Jan 2019 11:35
Moin Nik,

auch Dir vielen Dank für Dein Lob!

Ich habe mir die Pflanzen mal angesehen und sie gefallen mir gut. Nun habe ich mich aber vom Layout auf Anubias barteri var. nana eingeschossen und nun lasse ich es dabei.

Seit meinem letzten Bericht im November hat sich ein bisschen was getan. Um die Strömung zu erhöhen, habe ich eine Tunze Nanostream ins Becken gesetzt (ich hoffe ich hatte das noch nicht geschrieben). Die Welse lieben es!
Meine C. panda vermehren sich wie blöd. Ich habe bestimmt 20 bis 30 Jungfische im Becken. Wenn also jemand aus der Nähe Trier/Luxemburg welche haben möchte, könnte ich mal versuchen welche heraus zu bekommen.

Dann sind vor einem guten Monat 54 LG2 eingezogen. Die tägliche Gabe von 8 ml EC habe ich zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Biofilm ist genügend vorhanden, da ich in den vier Monaten Standzeit noch nie die Scheiben sauber machen musste resp. sauber gemacht habe.
Um die Burschen ans Fressen zu bekommen, habe ich das Becken mit unterschiedlichem Futter vollgepumpt (Zucchini, Brokolli, Knoblauch, Kohlrabi, div. Futtertabletten und diverses Frostfutter).
Trotz täglicher Frischwasserzufuhr von ca. 130 Litern (davon ca. 60 Liter durch permanenten Wasserwechsel), wurde das Wasser übelst trüb durch Schwebstoffe. Da zu dem Zeitpunkt das Gröbste für die Otos überstanden war, habe ich die Futtermenge reduziert und meinen Außenfilter mit Filtermatte, Watte und Mikrowatte bestückt. Einen Tag später war das Wasser wieder klar.

Neben den C. panda Jungfischen konnte ich ebenfalls junge Otos unterschiedlicher Größe sehen. Jedoch immer nur einen zur selben Zeit. Ich kann also nicht sagen ob und wieviele junge Otos ich im Aquarium habe. Auch bei den adulten Tieren ist es unmöglich die zu zählen. Drei Tiere hatte ich in den ersten zwei Wochen tot geborgen und einen Oto musste ich erlösen. Mehr weiß ich jedoch nicht.
Ich ziehe in Erwägung mir noch ein Quarantänebecken aufzusetzen und nochmal 50 Otos zu bestellen. Hier würde ich auch gucken, ob ich sie zum ablaichen bewegen kann.

Als ich den Filter bestückt habe, habe ich in den noch unbestückten jedoch mit brauner Brühe gefüllten Filtertopf gegriffen und etwas zappeln gespürt. Also Stöpsel in die Badewanne und gib ihm. Aus der braunen Brühe (ich hatte mir früher immer vorgestellt, dass sich in einem leeren Filter nichts ansammelt) konnte ich dann einen ca. 2 cm großen Panda, 6-7 kleinere Pandas und einen kleinen Oto von ca. 7 mm bergen. Den Filtereinlauf habe ich mittlerweile mit Filtermatte gesichert.

Meine drei schnell wachsenden Pflanzenarten kommen unterschiedlich gut. Die Bacopa wuchs relativ gut, lag jedoch fast flach auf dem Sand wegen der erhöhten Strömung. Die habe ich daraufhin auf dem Kompost entsorgt. Die H. polysperma sieht gesund aus, wächst aber extrem langsam. Alles was auf der rechten Seite des Technikschachts war, habe ich auf die andere Seite verfrachtet. Ich habe dann die rechte Seite mit unterschiedlichen Cryptocorynen bedeckt.

Ich warte jetzt, dass das Becken zuwuchert :grow:
Da ich jedoch noch nie wirklich gärtnern brauchte (was an sich ja auch gewollt ist), werde ich mich noch in Geduld üben müssen :pfeifen:

Viele Grüße

Sikko
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Postby Matchbox » 04 Apr 2019 10:35
Moin,

nachdem mich mein Außenfilter übelst genervt hat und er in erster Linie angeklemmt war, wegen der Einwaschung von CO2 über einen Bypass, habe ich ihn jetzt komplett entfernt.

Die Gründe für das Nerven waren vor allem die Sicherung der Saugleitung. Hier hatte ich alles mögliche probiert mit unterschiedlichem Ergebnis, drei möchte ich hervorheben:

- Ansaugkorb ==> Ständig Brut im Filter
- Ansaugkorb mit Filtermatte ==> Zu geringe Standzeit
- Garnelenschutz ==> Der Boden hatte sich gelöst wodurch die Saugleitung komplett offen war. Ich will gar nicht wissen wieviele Tiere hier mit ihrem Leben bezahlen mussten. Ich war stinksauer. 10 Tiere habe ich lebendig geborgen.

Nun also (seit 5 Tagen) Filter komplett raus. Einbringung CO2 über Glas Diffusor unterhalb der Tunze Pumpe. Auf der Tunze Pumpe liegt ein Pad Mikrofilterwatte, welches ich täglich erneuere.

Derzeit habe ich recht viele Schwebstoffe, die sich teilweise auch auf Blättern absetzen.
Ich hoffe ich habe den Filter nicht zu schnell restlos gestrichen. Es waren zwar nur zwei grobe Matten und etwas Filterwatte im Filter, aber immerhin.

Die Besatzdichte ist gering, die Tunze rührt gut um und ich füttere gerade relativ sparsam. Ich bin gespannt wie lange das dauert, bis es sich reguliert.





Grüne Punktalgen an der Scheibe (Scheiben wurden noch nie gesäubert)



Mangelerscheinung:



Wasserwerte (die zwei hohen Nitratwerte führe ich auf einen alten Test zurück. Zuletzt habe ich mit Macherey-Nagel gemessen):



Seit dem Wochenende kann ich K separat düngen, was ich nutzen werde um K zu erhöhen und P zu limitieren.

Edit: Fe erhöhe ich auch wieder auf 0,1.

Viele Grüße

Sikko
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Postby Matchbox » 07 Apr 2019 10:20
Moin,

heute habe ich erneut gemessen.



NO3, PO4 und K passen aktuell.
NO2 ist minimal nachweisbar, weil ich kürzlich den Filter entfernt habe.

Fe stimmt mich nachdenklich. Letzte Woche habe ich Fe um 1 oder 2 ml täglich erhöht.
Zunächst habe ich heute um 1 ml erhöhen wollen, was ich jedoch sein lasse (derzeit 10 ml am Tag).



Kann es sein, dass mein Becken so Fe bedürftig ist?
Der Mikro Basic Eisen ist stark stabilisiert. Schlamm hatte ich nie im Außenfilter (Ausfällungen).

Viele Grüße

Sikko
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