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Postby Denn!s » 21 Jan 2012 14:50
Hallo zusammen,

@Sebastian und Christian
hmm... zu spät. Jetzt sind 4 JBL Kugeln und 3 Stäbchen (je in 4 Teile geteilt) im Becken verteilt.

@Bernd
leider kann ich keine Blyxas temporät an eine andere Stelle setzten. Aber ich habe eine 2 Pflanzen die nur ein kleines Stücken eines Düngesticks bekommen.

Ich werde berichten was sich tut. Ich hoffe natürlich das nichts anfängt zu gammeln. Darüber hatte ich mir auch gedanken gemacht. Aber aus Erfahrungen wird man schlau.

Ich bin auch der Meinung das sich alle Planzen auch mit der Düngung nur über die Wassersäule zufrieden geben würden. Aber wir wir wollen ja das Optimum, oder? Und da ich schon Soil von meiner Liste streichen musste.... Ein Versuch ists wert.
Grüße Dennis
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Denn!s
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Postby scottish lion » 21 Jan 2012 16:38
Hallo Dennis!
Halt uns auf jeden Fall auf dem Laufenden!
Liebe Grüße, Bernd

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Postby kunzi » 21 Jan 2012 20:22
Hey Dennis,

mir ist bekannt das Soil von der Liste gestrichen werde musste, das geht mir nicht anders bei meiner Beckengröße. Allerdings kannst du ja jetzt nicht wie in ner Reihenfolge deine verteilten Düngekugeln an nächster Stelle nach Soil stellen, ich denke nicht dass das das Optimum rausholen wird.
Ich verstehe jetzt den Ablauf nicht mehr wirklich, erst bringst du ungedüngten Sand ein und dann steckst du Kugelteile im Becken verteilt. Warum dann Sand?
Düngekugeln werden so wie ich es bisher mitbekommen haben(auch von mir) so genutzt, dass sie gesteckt werden, wenn vorher gut wachsende Pflanzen das schwächeln anfangen. Aber dann auch nur wenn von den zugedüngten Nährstoffen keine Änderung vorgenommen wurde. Sprich gedüngt wurde wie immer, aber dennoch schwächelt dieser Wurzelzehrer.
Erst dann würde ich persönlich was zu den Wurzeln schieben(ich will ja meine anderen Pflanzen mit Flüssigdüngerversuchen dann nicht riskieren). Aber auch nur dann.
Diese Verteilung so leid es mir tut, kommt meiner Meinung nach einem "Pfusch" gleich. Wie willst du jetzt noch rausfinden, falls Probleme auftauchen, was genau der Auslöser sein soll, du düngst flüssig, und querbeet sind unterschiedliche DüngeStäbchen/Kugeln in Stücken verteilt.

Wenn dir solange keiner etwas dazu schrieb, wie du den Boden düngen sollst, liegt wohl daran, dass es keiner für Notwendig bei Sand hielt, du aber wohl drauf gewartet hast, denn der erstbeste der dir den Ratschlag für Düngekugeln gab, nahmst du gleich beim Wort und setzte es in die Tat um. Ich wünsche dir weiterhin Glück, solltest du Probleme mit Algen, ect. pp bekommen, wirst du mit sicherheit Probleme haben, rauszufinden was zu tun ist.
Die Kugeln verfälschen nämlich deine Flüssigdüngerdosierungen.
Beispiel: Du Düngst Eisen, manche Pflanzen nehmen es über die Kugeln auf, andere von dem Flüssigdünger. Aber welche nimmt es wie und vor allem wieviel auf? Wieviel Flüssigdünger musst du düngen um nicht zuviel zu düngen? Sonst würden sich ja evtl Algen freuen...

Kurz um, mir wäre das viel zu ungeregelt. Aber wenn es dir Spaß macht nach einigen Monaten, dein großes Becken nochmals neu zu machen, ist es dir ja gegönnt.

lg Sebastian
Grüße
Sebastian
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Postby scottish lion » 21 Jan 2012 21:17
Hallo!
Mit Ausnahme von Kalium lassen sich die wichtigen Werte messen und daher kann bei Problemen gesteuert werden. Mir erschließt sich auch nicht, warum Sand grundsätzlich anders sein soll als Kies. Von anfänglich 2-4 mm-Kies hatte ich mal auf 0,5-1 mm gewechselt, nachdem ich bei einem Bekannten Sand gesehen hatte. Und war begeistert. Die Körnungsgröße kann m.E. aber keinen Einfluß darauf haben, wie und wo die Pflanzen Nährstoffe aufnehmen. Ich habe mit dem Zurverfügungstellen von Nährstoffen im Boden nie schlechte Erfahrungen gemacht, im Gegenteil. Gilt auch für Becken, die ich bei Anderen gesehen habe. Dort auch bei Sand (s.O.).
Bei Sebastian wachsen die Blyxa also hervorragend in Sand, gedüngt über die Wassersäule. Volker düngt die "Füße" mit Erfolg. Zwar auf anderem Wege, aber eben an die Wurzeln. Mich freut das für Sebastian, aber daraus eine Ideologie zu machen...
Auch ohne Düngekugeln o.Ä. sollte man Sand ab und zu "durchharken", um anaerobe Zonen, was sich z.B. durch schwarzwerden äußert, zu verhindern.
In einem Altwasserbecken würde ich keine Düngestäbchen einsetzen. Da das Gleichgewicht zu halten, ist eine Kunst für sich. Nix für mich. Wir anderen machen WW, um das System zu "resetten".
Bevor Pflanzen kümmern, gebe ich ihnen lieber gleich was an die Füße. Ich wiederhole mich: Ich (und Andere) habe damit bisher nie Probleme provoziert.
Ich will Sebastians Erfahrungen nicht kleinreden, verstehe aber die Dramatisierung nicht. Im Verhältnis K-P-N (und bei K wird's schon schwierig) Können Probleme mit Algen begründet sein. Spurenelemente jedoch müssen einfach nur zur Verfügung stehen, Eisen (Fe2) dient wegen leichter Meßbarkeit als "Zeiger". Aber selbst wenn es für den meßbaren Bereich zu dünn ist, reicht es meist aus (bei täglicher Zufuhr). Dies am Rande.
Dennis, entspannen ist angesagt.
Gruß, Bernd
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Postby kunzi » 21 Jan 2012 21:28
Hallo,

wie bereits geschrieben, finde ich eine Düngekugel an bestimmten Stellen nicht verkehrt!

Verstehe aber nicht warum man bei einem neu eingerichteten Becken mit Sand das gleich überall verteilen muss! Ungeduld hat in unserem Hobby nie was gebracht. Und wenn man eine Pflanze nicht über die Wassersäule wenigstens zum wachsen bringen kann, läuft insgesamt was falsch. Düngekugeln verbessern bestenfalls, den Wuchs, machen ihn aber nicht möglich, dann kommt nur an die Füße, was vom Wasser her nicht ausreichend war.

Was für mich aber wirklich eine Ideologie ist:
Wenn du Dennis unbedingt auf Bodendüngung wert legst, und nach deinem Fragen und Verhalten tust du das auch, warum dann nur Sand?

@Bernd: Du meinst alle relevanten Werte kann man messen, dann erklär mir bitte, wie du die Werte messen willst, die Bodendüngung an die Pflanzen gibt, und welche Pflanzen Bodendüngung und welche Wassersäule nutzen oder zu welchen Anteilen.

Und wie gesagt: Es macht einfach einen Unterschied, ob eine schwächelnde Pflanze mit ner Kugel unterstützt wird, oder ob es im ganzen Becken willkürlich verteilt wird. Ich sehe da beim besten Willen keinen wirklichen Sinn drinne.

Sicher ist: Nährstoffverbrauch kann nur eindeutig gemessen werden, wenn keine Dinge mit reinspielen, wie Bodendüngung oder Dinge die Nährstoffe schlucken wie Filter oder Substrat. Ansonsten kann es immer Unregelmäßigkeiten geben, die es schwierig macht gefunden zu werden.

lg Sebastian
Grüße
Sebastian
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Postby scottish lion » 21 Jan 2012 23:58
@Sebastian: In den Nährstoffverbrauch spielen so viele Dinge mit hinein, daß man egal bei welcher Düngung das nie nur auf die Pflanzen reduzieren kann. Da haben wir z.B. das berühmte Fe2 (pflanzenverfügbar) wandelt sich in Fe3 (nicht pflanzenverfügbar). Das hängt unter Anderem ab vom Chelator, der verwendet wurde (Chelatoren haben vermutlich einen negativen Einfluß auf wachsende Fische, da sie Ca blockieren. Fehlt den Fischen dann zum "Knochen"aufbau und kann zu Verkrüppelungen führen. Mal wieder was am Rande). Dann von Temperatur, Licht, Phosphat (Phosphat und Fe gehen eine Verbindung ein), pH-Wert und überhaupt was so alles im Wasser mit rumschwimmt. Ähnliches gilt für die anderen Spurenelemente. Da können so viele Reaktionen ablaufen in so einer Suppe von organischen und anorganischen Verbindungen. Das kann kein Chemiker vorhersagen oder nachvollziehen. Das, was du forderst, kann man also weder mit noch ohne Düngung im Boden nachverfolgen. Richtig ist, daß bei Geringfilterung soche Prozesse weniger ablaufen. Aber ablaufen tun sie auch dann.
Bei Makronährstoffen ist das ein wenig einfacher, weil sie in wesentlich höherer Konzentration vorliegen und vorliegen müssen. Aber auch da kann man in die Feinheiten gehen, z.B. die ganzen Stickstoffverbindungen unter die Lupe nehmen. Stichworte Harnstoff, Ammonium, Nitrit, Nitrat... dann kann's wieder kompliziert werden...
beste Grüße, Bernd
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Postby mueller-m » 22 Jan 2012 10:10
Hast du Milchglasfolie für die Rückwand verwendet oder ist das einfach nur die Wand, die da durchscheint?
Liebe Grüße
Matze
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Postby Denn!s » 22 Jan 2012 20:39
Hallo Christian,

das man Düngekugeln/Sticks erst bei schwächelnden Planzen setzt wusste ich nich, davon habe ich bisher noch nichts gelesen.
Ich habe auch nicht den erst besten Ratschlag die Sticks einzusetzen angenommen! Ich habe mich damit bereits, bevor ich das Becken neu aufgesetzt habe, beschätigt. Daher habe ich in diesem Threat schon mehrfach nachgefragt. Und wenn es jemand für unnötig oder gar schlecht gehalten hätte, hätte ers ja schreiben können oder?
Ich hätte auch ohne Bernds Ratschläge ein paar Düngesticks eingesetzt. Da es jetzt zusammen mit Bernds Beiträgen passiert ist war Zufall.
Ich gebe dir Recht, dass man bei aufkommenden Problemen nicht genau nachvollziehen kann wie viele Nährstoffe von den Sticks abgegeben wurden. Ich kenne mich mit anderen Nährböden nicht aus. Aber hat man da nicht die gleiche Problematik?
Ich möchte hier noch einmal betonen das ich die Sticks nicht im ganzen Becken verteilt habe. Ich habe 3 Sticks in je 4 kleine Teile zerteilt und diese an die Nadelsime (die im kompletten Vordergrund wächst) und an Blyxas gesteckt. Zusätzlich habe ich je eine Kugel an eine Gruppe Blyxas (4 Gruppen) gesteckt.
Daher bin ich der Meinung sparsam Dünger in den Boden gesteckt habe.

Aber wie gesagt. Jetzt kann ich es nicht mehr Rückgängig machen und ich kann nur den Verlauf beobachten.
Ich werde berichten...


Hallo müller-m???
nein ich habe noch keine Milchglasfolie hinter dem Becken. Ich werde bald eine milchige Plexiglasscheibe dahinter befestigen und schauen wie es aussieht.
Grüße Dennis
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Postby mueller-m » 23 Jan 2012 12:07
Ah ok :smile:
Liebe Grüße
Matze
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Postby Denn!s » 23 Jan 2012 12:14
Hi Matze,

jetzt kann ich dich auch mit Namen ansprechen :wink:
Grüße Dennis
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Postby Rue » 16 May 2012 18:11
moin Dennis,

mich tät es mal interessieren wie es sich mit deinen "düngestäbchen-an-die-füße von -blyxa-in-sand" entwickelt hat!

gruß rue
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Als ich fünf war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass es das Wichtigste im Leben sei, glücklich zu sein.
Als ich in die Schule kam, baten sie mich aufzuschreiben, was ich später einmal werden möchte. Ich schrieb auf: "glücklich"
Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden, und ich antwortete ihnen, dass sie das Leben nicht richtig verstanden hätten.“
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Postby Denn!s » 18 May 2012 10:26
Hallo Rue,

danke der Nachfrage! Nachdem das Thema durch Meinungsverschiedenheiten leider abgedriftet ist hatte ich das Interesse es zu aktualisieren verloren...

Ich muss aber eingestehen das die Blyxa nicht wirklich beeindruckt von den Nährstoffen über die Wurzel waren. Die Fische dagegen waren desto mehr beeindruckt von den leckeren Blyxa...

Anbei noch einmal ein Bild vom Stand am 11.03. (leider immernoch nur mit dem IPhone festgehalten):
Hinzugekommen sind noch ein paar Steine mit denen ich den Bewohnenrn eine Höhle zur Verfügung stelle und die auch gut genutzt wird. Die neuen Steine sind mitlerweile nachgedungelt bzw auch mit einer leichten Algenschicht bedeckt. Hier bin ich momentan dabei diese wieder loszuwerden.
Wie man sieht ist etwas Sand nach vorne gerutscht und hindert die Eleocharis etwas sich richtig Rasenartig auszudehnen...
Ansonsten wächst und gedeiht alles super. Zwischendurch sind mal ein paar Algen unterschiedlicher Art im vormarsch. Verziehen sich aber innerhalb von ein paar Tagen wieder.
Die Rotala in der linken Mitte wächst jetzt noch ein wenig um die hinzugestellten Steine herum.

Auf der linken Seite suche ich jetzt noch einen schönen Nachfolger für die Blyxas. Kannst du/ihr mir etwas empfehlen?

Grüße Dennis
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