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Beitragvon Tassine » 13 Mär 2017 08:51
Hallo Matze,

Deine Doku ist spannender als jeder Krimi! :smile:

Ich drück Dir die Daumen und bin gespannt wie´s weiter geht :thumbs:
Viele Grüße aus Thüringen,
Anja
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Beitragvon Sandmartin » 13 Mär 2017 20:58
Der Farn ist ja der Hammer! An zuwenig Pflanzen mangelt es auf jeden Fall nicht bei dir :hechel:
Bin langsam wirklich gespannt wie es denn wird.
Grüße,
Martin
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Beitragvon Thumper » 13 Mär 2017 21:54
Moin Matze,

Mit deinem Farn könnte man auch ein Kopfkissen locker füllen...
Lass' wachsen,
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Beitragvon Ananrael » 13 Mär 2017 22:53
Oh man, der Farn würd mein ganzes Becken ausfüllen! Wenn ich dran denke wie klein mein neuer trident gerade ist....
Gruß Timo

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Beitragvon Pan » 14 Mär 2017 21:09
Hallo Matze,
das Lavagestein ist ja scharfkantig, ist das nicht eine Gefahr für deinen Rochen?
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Beitragvon aquapunk » 29 Mär 2017 20:16
Hallo Zusammen,
puh, da ist ja ganz schön was passiert. Sorry für die Pause in Sachen Updates. Ich werde das jetzt mal der Übersicht wegen in mehrere Posts aufteilen. Hoffe das ist ok.
Was war los?
Wie im letzen Posting mit sinnvollem Inhalt erwähnt: Am Abend vor dem Einrichten hat mir die Hardscape Probe null gefallen. In der schlaflosen Nacht darauf habe ich den Plan Lava verabschiedet. Die Lava ziert jetzt ein Wüstenbeet in meinem Garten.
Auch aus dem Grund, den Hendrik erwähnte: Lava ist scharfkantig und wäre für den Plan zu der Zeit einfach nicht ideal gewesen. Und Basalt hab ich ja noch genug.
Da ich nachts um ein Uhr aber so schlecht dicke Steine ohne Geräusch ins Becken wuchten kann, mussten die Styroklötze als Steinersatz herhalten. Da habe ich dann das Holz darauf arrangiert und war zumindest happy, dass es einen anderen Weg gibt. Nicht mit der Optik an sich, aber mit der Option. Was mir jetzt vorschwebte war ein "luftiges" Layout wie Amano es in seinem privaten und dem Primeval Forest Becken genutzt hat. Kleinere Steine, Holz, oben offen. Wobei die beiden Becken ein ganz anderes Seitenverhältnis haben als meins. Egal. Ein wenig back to the basics, also zu meinem resten Layout.

Am nächsten Tag waren dann die besagten Freunde da um mit anzupacken. Von 15.00 - 1.00 Uhr wurde hart geackert, hart diskutiert und überlegt. Um wieder mit einem unbefriedigenden Gefühl ins Bett zu gehen. Auch wurde klar: Das Material wird nicht reichen. Es musste noch Holz her. Zu dem Zeitpunkt sah das so aus wie auf den folgenden Bildern. Mit den Steinaufbauten war ich happy, also habe ich dahinter schonmal Soil aufgefüllt. Was gemacht ist, ist gemacht...

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Beitragvon aquapunk » 29 Mär 2017 20:47
Danach passiert mehrere Tage nichts. Kein neues Material, mit dem ich weiter machen kann. Nur ein Becken, dessen Grundidee ich gut finde. Und im Kopf weiter spinnen kann. Was bei mir ja nicht gut ist. Alle anderen Layouts habe ich in einem Tag fertig gemacht. Ohne Kopf. Dieses mal hat der Kopf aber die ganze Zeit das sagen.
Zu dem Layout passen keine Rochen...zu wenig Platz. Fragen beschäftigen mich: Was ist mir wichtiger? Fische oder Pflanzen? Wo soll der Fokus liegen? Ich surfe Nächte durch Bestandslisten von Zierfischhändlern und überlege. Was ist interessant? Womit kann ich mich langfristig anfreunden? What would Jesus, in meinem Fall, Amano do?
Ich mache Listen mit Pflanzen, die mir gefallen. Ohne Ergebnis. Bis ich ein paar meiner Fische zu einem befreundeten Händler bringe, und dort Plesiotrygon nana wiedersehe. Die kleinen Süsswasserrochen mit ca. 20cm Durchmesser. Das könnte was sein. Mit einem nur 6mm großen Maul sind da sogar große Amanos und Neon sicher. Das Überlegen geht weiter. Schwarmfische sind schon was cooles.

Eins ist klar, je länger ich mir das Layout ansehe: Mir fehlt der emerse Teil. Und der ist wichtig. Der ist der Grund, warum ich jetzt hier feststecke. Ich habe noch einige Schätze aus Borneo im Keller, die sich dort super entwickelt haben, und die haben Priorität. Also erhöhe ich die Steine fast bis zur Oberkante. Und stelle fest: Jetzt ist es zu steil. Also muss ich den gesamten Aufbau optisch verlängern. Und damit ist die Rochenhaltung raus. Denn dadurch fehlt selbst für die kleinen Rochen der Platz. Und mir fällt auf: Nicht schlimm, denn der restliche Besatz hat Charakter. Aber dazu später mehr.
Ohne Rochen bin ich auch nicht mehr auf das Filterbecken angewiesen. Ich kann also einen Außenfilter anhängen. Damit habe ich einen geschlossen Wasserkreislauf und eleminiere das Risiko deswegen nochmal die Bude voller Wasser zu haben. Jackpot! Noch dazu habe ich dann die Möglichkeit den zweiten Kasten rauszuschneiden, und somit viel mehr Platz für den emersen Teil. Blöd, dass das Becken schon eingerichtet, und das Soil verteilt ist. Aber was solls: Barfuss rein, vorsichtig aus einer Richtung den Kasten raustrennen, Rohre absägen, dabei bluten wie ein Schwein, weil halt kein Platz ist und ich mir beim sägen die Knöchel der Hand aufreibe, aber alles hat ohne größere Katastrophen geklappt.

Plan für die Filterung: Gut 500kg Lava in allen Größen hinter dem Basalt, Lavagranulat und Lavasplit sorgen im Becken für den bakteriellen Teil. Im größten Eheim Filter, den es aktuell gibt holt Filterwatte die Schwebstoffe raus. Später kommt da dann Purigen und Siporax dazu. Da ich die beiden Rohre links (ehemals Zulauf des Filters und Ablauf zum UV-Klärer) nicht mehr brauche, sie aber auch nicht mehr rausschneiden kann, werden die einfach wieder benutzt. Der Plan:
Der UV-Klärer Abfluss wird der Zulauf zum Filter. Die Bohrung im Becken ist mit einem 30mm Rohr versehen und auf deren Anschluß passt der Schlauch des Filters. Den Zulauf lege ich durch das große Rohr, dann kommt dort wie gehabt das Wasser ins Becken. Gesagt, getan. Bzw. vorbereitet:

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Beitragvon aquapunk » 29 Mär 2017 20:56
Am selben Tag kommt Nachmittags das Holz. Da ich erstmal keine Fisch habe, ist das mit dem Filter nicht so dramatisch und keine Notwendigkeit. Der kann ja jederzeit noch dran. Ich habe im Becken erstmal zwei Strömungspumpen laufen.
Ich und die Freunde, die mir beim ersten Einrichtungsmarathon geholfen haben, sind uns einig: Was fehlt ist größeres Holz. Und mit dem expliziten Wunsch nach großen Stücken Spiderwood (die man nie wirklich bekommt) habe ich zwölf weitere Hölzer blind bestellt. Und wurde nicht enttäuscht! Zehn davon sind perfekt. Altes Holz raus, neues rein. Läuft. Es läuft wirklich. In weniger als einer Stunde ist aus dem Projekt "Kopfzerbrechen" ein geiles Layout geworden. Ich sehe schon wo welche Pflanzen hin kommen. Saublöd, dass es schon später Nachmittag ist. Ich könnte ja jetzt bepflanzen.

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Beitragvon aquapunk » 29 Mär 2017 21:04
Neuer Tag, neuer Elan. Ich kann bepflanzen. Zum Glück, denn einige der Pflanzen verbringen die zweite Woche in ihrer Kiste. Förderlich ist das nicht.
Das bepflanzen läuft ebenfalls super. Ich merke schnell, dass drei große Farne zwei zuviel sind. Durch einen der Bolbitis metzgere ich mich mit einer eigens neu dafür gekauften Gartenschere. Und siehe da: Einer reicht locker. Was für Monster.
Ein wenig übermotiviert stelle ich beim bepflanzen das Wasser an, denn nach so langer Zeit will ich endlich nass in der Wanne. Dummerweise trübt das so sehr, dass ich nur noch über Wasser weiter bepflanzen kann. Hatte ich so noch nie, kann das an dem Amazonia light liegen?
In drei Stunden ist das Becken fertig bepflanzt und ich starre den Rest des Tages von der Couch aus ins trübe Becken und hoffe auf Besserung. Mit Strömungspumpen auf die ich etwas Filterwatte geklemmt habe und ohne Filter. So geht das nicht, ein Filter muss her!

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Beitragvon Thumper » 29 Mär 2017 21:26
Was ein Update.
Ich habe die Tage tatsächlich noch überlegt, wie es hier weitergeht und dann solch ein mega Update. Mir gefällt es sehr! Farblich sehr stark im Kontrast, aber trotzdem angenehm in den Proportionen.
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Beitragvon aquapunk » 29 Mär 2017 21:36
Am nächsten Tag hat sich quasi nichts getan. Trüb. Keine Ahnung wie das Layout aussieht, denn ich kann nichts sehen. Den Filter wünsche ich mir also sofort zum Geburtstag, der ist ja bald. Gesagt getan, bestellt und Express Porto bezahlt, damit er morgen da ist. Dann kann ich ja schonmal alles soweit vorbereiten, alte Rohre raus schmeißen, den UV-Klärer abmontieren und vorbereiten etc.
Jetzt wird es kompliziert, ich hoffe ihr könnt mir folgen:
Im Becken läuft ein 30mm Rohr als Ablauf in eine Bodenbohrung. Aus dem Becken kommt ein Anschluss, auf den ein normaler Aquarienschlauch passt. Das PVC-U Teil wird einfach durch das Loch im Boden gesteckt, mit zwei Dichtungen am Glas der Bodenscheibe verschraubt und dann sicherheitshalber drum herum verklebt. Hält, wenn es richtig gemacht wird ewig.
Ich habe an diesem Anschluß ca. einen Meter Schlauch, dann kommt ein Absperrhahn und dann der UV-Klärer, der das Wasser einfach ins Filterbecken laufen lässt. Diese Konstruktion will ich abmontieren, weil der UV-Klärer vor den neuen Außenfilter soll.
Ich fange mit dem gut erreichbaren Ende an, und löse die Schlachschelle am UV-Klärer. Dabei wackelt der ganze Schlauch ein wenig. Minimal. Und "plop" fällt eineinhalb Meter weiter der Anschluss der Verschraubung unten aus der Bodenscheibe. Ich habe also in dem Moment ein 3cm großes Loch im Boden eines vollen 2500l Beckens.
Der Instinkt setzt ein. Ich tauche samt Ärmel oben ins Becken und halte das Rohr zu. Was mir gerade so gelingt. Ich rufe meine Frau, die zwei Stockwerke weiter oben ist. Und es wenig eilig hat, es geht ja um Aquariensachen. Zum ersten Mal in 20 Jahren Beziehung brülle ich rum. Nicht wegen ihr, sondern weil mich Wasser im Wohnzimmer mittlerweile ziemlich nervt. "Nimm das Stück Rohr das unterm Becken liegt. Da ist noch eins mit einem Winkel. Draußen liegt die Säge. Das dort abschneiden, da rein stecken. Schnell!" Klare Ansagen und keine Zeit für Rückfragen. Nach sehr langen zwei Minuten ist das Rohr oben im Becken jetzt so verlängert, dass es über der Wasseroberfläche ist. Kann nix mehr passieren.
Ursachenforschung: Warum zerfällt eine solide PVC-U Verschraubung nach vier Jahren einfach so in zwei Teile? Ohne Ozon im Becken? Ich kann es mir nicht erklären und schraube den Absperrhahn ab. Nach der ersten Umdrehung das Gleiche Ergebniss: Auch der Eheim (!!!) Hahn, der gerade mal ein dreiviertel Jahr alt ist zerfällt in zwei Teile. Jemand ne Idee was das verursacht hat?
Die Lösung den Filter sauber unters Becken zu stellen ist damit jedenfalls raus. Der Frust enorm. Das Becken steht an der Wand, keine Chance da irgendwo Schläuche durch zu legen. Dann muss er halt neben das Becken, Palme davor. Geht auch...Bloß keine Rückschläge mehr.
Das Becken ist weiter trüb, aber ich nutze die Zeit und beginne den emersen Teil links aufzubauen.
Nach einer Weile ist es unter dem Becken immernoch recht nass. Dabei habe ich vorhin alles direkt aufgeputzt. Irgendwas tropft. Eines der 50mm Rohre nebenan. Das Rohr, dass seit vier Jahren ungeutzt ist. Dessen Kugelhahn schon immer geschlossen ist. Da ist seit vier Jahren kein Wasser durchgelaufen. Deswegen war das das erste Rohr, das ich im Becken abgesägt und mit einer Endkappe verschlossen und zugeklebt habe. Kann nicht sein! Unmögich. Um es kurz zu machen: Ja, es ist im Becken undicht und jetzt wurde tatsächlich auch der Kugelhahn undicht. Ist er heute noch. Es tropfen so 20ml am Tag raus. Meine Frau weiß nix davon, es steht ein Eimer drunter. Ich werde bei Gelegenheit das Rohr vor dem Kugelhahn absägen und eine zweite Endkappe aufkleben.

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Beitragvon aquapunk » 29 Mär 2017 21:48
Samstag. Zwei Wochen sind vergangen, seit ich das Becken leer gemacht habe. Heute kommt der Filter.
Ich mache den Karton auf unf denke mir: Hmmm, Kratzer. Egal. Ich entferne die erste Pappe und es rieseln Scherben zum Boden des Karton. Der Anschluß der Druckseite ist kaputt. Der Filter war aber so gut verpackt, dass das nicht auf dem Weg zu mir passiert sein kann. Ich hab die Schnauze voll und bin kurz davor eine "2500l Becken zu verschenken" aufzugeben. Zum Glück bin ich immer nur sehr kurz niedergeschlagen und muss dann sofort was dagegen tun. Ich rufe den Zoohändler meines Verrauens an, handle ihn auf einen realistischen Preis für den Filter runter und fahre los. 70 Minuten einfacher weg. Mit neuem Filter zuhause angekommen stelle ich fest, dass meine Frau sich wohl den kleinen Fusszeh gebrochen hat. Das ist sowas wie ein Hobby oder zumindest eine liebenswerte Eiegnart von ihr. Das hat sie jetzt in vier Jahren vier Mal gemacht. Dann jetzt eben kein Ausflug. Dann eben Filter montieren. Eheim ist schon geiles Zeug. Anschließen, einschalten - läuft. Keine Katastrophen, kein generve.
Der kaputte Filter wurde heute erstattet. Nachdem ich sehr genaue Verpackungsanweisungen vom Verkäufer bekommen habe, steht auf dem zugeschickten Versandlaben (wohl gemerkt kein Retourenlabel!) doch tatsächlich die Adresse eines anderen Kunden. Der mal ganz frech meinen kaputten Filter bekommt. Irgendeiner wird schon aufgeben und sich das notwendige Ersatzteil selbst besorgen. Krasse Nummer!

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Beitragvon aquapunk » 29 Mär 2017 22:13
Zwei Tage später ist das Becken klar. Noch nicht so klar, wie ich es gerne hätte, das Purigen fehlt eben noch, aber erstmal ok. Ich habe mit der üblichen Bakterienblüte zu tun, aber das kenne ich mittlerweile und das stört mich auch nicht.
Seitdem rücke ich jeden Tag Pflanzen umher, habe jetzt schon dreimal weitere Pflanzen bestellt, andere wieder raus geworfen usw. Ihr kennt das. Es hört nie auf. Viele weitere kleine Details werden folgen.
Vorhin habe ich beschlossen, auch die Froschlöffel wieder raus zu nehmen und durch große Anubias hastifolia zu ersetzen. Die sitzen sowieso ganz oben im Becken und können dann emers wachsen.
Der komplette emerse Teil der linken Seite wird nach und nach dort aus dem Becken heraus wachsen.
Der Blbitis, den ich mal richtig trimmen muss, heute habe ich dort Anubias gracilis direkt unter die Wasseroberfläche gepflanzt, Hygrophila angustifolia rubra schauen schon raus etc.
Ich werde das Notfall verlängerte Rohr beim ersten großen Wasserwechsel absägen und zukleben. Im Moment geht das nicht, weil zu viel Frischwasser die Bakterienblüte fördert.
Nächste Woche zieht ein Schwung Amanogarnelen, Schnecken und Otocinclus ein. Der geplante Besatz sieht so aus:

100x Nannostomus eques
5,5 Copella nattereri
10x Hypoptopoma gulare
1,1 Pseudohemiodon apithanus
1,1 Pseudohemiodon laticeps
2,4 Crenicara filamentosa
2,4 Taeniacara candidi
6x Eigenmannia virescens
60x Megalamph. megalopterus
40x Otocinclus sp.cocama
5x Rineloricaria sp.Red
30x Corydoras sp.Black Venezuela
3x Farlowella acus 9,00
15x Scalare sp.RIO NANAY oder Honigflecken Altum
100x Caridina japonica
5x Faunus afer Cappuccino
30x Neritina natalensis
20x Clithon sp.souleyetana
5x Tylomelania sp Pure Orange

An Pflanzen werden noch einige Bucephalandra und Anubias dazu kommen.
Der große Microsorum Trident, der auf einigen Bildern vorne rechts zu sehen ist, ist auch wieder raus.

Aktuell bin ich echt happy, jetzt kann sich alles entwickeln und laufen. Der Besatz kommt nach und nach, über einen langen Zeitraum verteilt ins Becken. Ich muss erstmal ein paar übrig gebliebene Sachen verkaufen um mir den leisten zu können.
Nächste Woche kümmere ich mich ums CO2. Gedüngt wird aktuell einmal pro Woche nur mit Profito, immer Sonntags gibt es einen kleinen Wasserwechsel. Ich härte mit Gips und Bittersalz auf. Bisher: Drei gute Wochen!

Alles in allem habe ich mich ganze zwei Wochen, jeden Tag sechs bis acht Stunden mit dem Becken beschäftigt. Mit zwei Tagen Pause dazwischen. Ich war genervt und frustriert und es war wirklich ein langer und beschwerlicher Weg. Vom Neueinrichten bin ich jetzt erstmal geheilt. Für mindestens ein Jahr. :D

Danke fürs mitlesen, ich mache sicher die Tage mal ein paar Fotos mit der Kamera, nicht nur mit dem Handy.
Grüße
Matze

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Beitragvon aquapunk » 29 Mär 2017 22:15
MAAAAAAAANN; es dreht die Bilder wieder seitlich. Sorry! Wird mit denen aus der Kamera nicht passieren.
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Beitragvon PaddyOes » 30 Mär 2017 06:32
Hi Matze,

Was ein Wahnsinnsupdate aber es hat sich gelohnt auch wenn du jetzt Urlaub brauchst und ne Teilinvalidität beantragen kannst :-)

Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt!


Liebe Grüße
Patrick
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