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Postby Brot » 26 Jul 2010 19:41
Hi,

ich würde sagen es sind 20ml. Auslaufen dürfte es nicht da ich es Luftdicht verpackt habe. Falls sich jemand draufsetzt oder mit den Händen drauf rum drückt,(scheint auf jedenfall verlockent zu sein, selbst die Postangestelle hinter der Theke konnte es nicht lassen) dann könnten vielleicht andere Briefchen auch nass werden^^, aber im Normalfall nicht man könnte auch damit rumwerfen, dürfte eigentlich ncihts passieren.
Falls es jemand trotzdem nciht lassen kann, wird er/sie sein nasses Wunder erleben.

Meld dich sobald es angekommen ist ich denke mal übermorgen.

Grüße

Kris
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Postby Sumpfheini » 27 Jul 2010 10:48
Hi,

auch was Verschicken von Pflanzen allgemein (nicht nur Algen) betrifft, meine ich, dass sowohl Einwickeln der Pflanzen in Zeitungspapier oder Zellstoff als auch in der Tüte schwappendes Wasser völlig unnötig sind. Nass in eine Plastiktüte gepackte Pflanzen (oder lediglich feuchte, nicht tropfnasse Algen, wie Bernd es empfiehlt) können nicht austrocknen, solange die Tüte dicht ist.

Gruß
Heiko
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Postby Bernd Kaufmann » 27 Jul 2010 11:43
Sumpfheini wrote:Hi,

auch was Verschicken von Pflanzen allgemein (nicht nur Algen) betrifft, meine ich, dass sowohl Einwickeln der Pflanzen in Zeitungspapier oder Zellstoff als auch in der Tüte schwappendes Wasser völlig unnötig sind. Nass in eine Plastiktüte gepackte Pflanzen (oder lediglich feuchte, nicht tropfnasse Algen, wie Bernd es empfiehlt) können nicht austrocknen, solange die Tüte dicht ist.

Gruß
Heiko


Hallo Heiko,

danke für Deine Unterstützung! Man kann das nicht oft genug wiederholen. Die Probe von Kris kam heute an, natürlich trocken. Aber nur deshalb, weil der Beutel ausgelaufen war und der Umschlag und das beigelegte Blatt mit der Adresse wieder abgetrocknet waren oder getrocknet wurden. Glücklicherweise reichte die Restfeuchte im Tütchen noch, um die Algen noch identifizieren zu können.
Viele Grüße
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Postby Brot » 27 Jul 2010 11:50
Hi,

das ging ja schnell. Für das nächste mal sollte es eine Lehre sein. War mein Erstes mal das ich sowas verschicke.

Bin gespannt auf die Auswertung.

Grüße

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Postby Bernd Kaufmann » 27 Jul 2010 12:01
Brot wrote:Hi,

ich würde sagen es sind 20ml. Auslaufen dürfte es nicht da ich es Luftdicht verpackt habe. Falls sich jemand draufsetzt oder mit den Händen drauf rum drückt,(scheint auf jedenfall verlockent zu sein, selbst die Postangestelle hinter der Theke konnte es nicht lassen) dann könnten vielleicht andere Briefchen auch nass werden^^, aber im Normalfall nicht man könnte auch damit rumwerfen, dürfte eigentlich ncihts passieren.
Falls es jemand trotzdem nciht lassen kann, wird er/sie sein nasses Wunder erleben.

Meld dich sobald es angekommen ist ich denke mal übermorgen.

Grüße

Kris


Hallo Kris,

ist angekommen und wie vermutet war der Beutel geplatzt. Aber es hat noch gereicht, um die Probe untersuchen zu können.

Es sind auch Batrachospermum sp., also Rotalgen. Übrigens reicht bei den Froschlaichalgen schon eine Lupe, um sie einigermaßen sicher identifizieren zu können.



Viele Grüße
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Postby Stefan76 » 27 Jul 2010 13:48
Hallo,

scheint wohl nicht mehr so selten zu sein...
Ich greife mal (Bernd) Deinem Buch vor und frage: Was sind die Ursachen für diese Rotalge?
Entfernen durch abkratzen ist ja nur Symptomlösung nicht Ursachenlösung. Falls es im Buch steht, kann ich mich im Interesse des Urheberechts auch noch gedulden. Mit etwas Glück ist es heute, spätestens morgen da.

Viele Grüße
Stefan
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Postby Bernd Kaufmann » 27 Jul 2010 16:02
Stefan76 wrote:Hallo,

scheint wohl nicht mehr so selten zu sein...
Ich greife mal (Bernd) Deinem Buch vor und frage: Was sind die Ursachen für diese Rotalge?


Hallo Stefan,

als Ursache kann man in dem Fall wohl auch zunächst einfach eine Infektion annehmen. Ich bin nicht sicher, ob es eindeutig die auch bei uns vorkommende Art ist, oder doch eine tropische Art eingeschleppt wurde. Die Häufung hier ist aber sicher nicht repräsentativ und man kann noch lange nicht davon sprechen, dass sie häufig vorkommt. Ursachen für ihr Wachstum, wenn sie einmal im Aquarium sind, sind mit Sicherheit ähnliche wie bei allen anderen Algen: für genau diese Population genügend Nährstoffe, Licht und Raum. Anders ausgedrückt: zu schwache Konkurrenz.

Entfernen durch abkratzen ist ja nur Symptomlösung nicht Ursachenlösung. Falls es im Buch steht, kann ich mich im Interesse des Urheberechts auch noch gedulden. Mit etwas Glück ist es heute, spätestens morgen da.


Das Buch wurde nicht geschrieben, um damit glänzende Geschäfte zu machen. Ich halte auch Informationen nicht zurück, nur um ein paar Bücher mehr zu verkaufen. Die angesprochene Symptomlösung ist generell nicht schlecht; besonders dann, wenn die Algen auf so relativ begrenztem Raum wachsen. Wenn ich das richtig sehe, waren die Algen ja auf Ästen angesiedelt. Da würde ich sie mechanisch entfernen und den freigemachten Platz z. B. mit aufgebundenem Moos belegen.
Viele Grüße
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Postby Brot » 27 Jul 2010 16:47
Hi Bernd,

danke für die Bilder.

Grüße

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Postby wilderHecht » 27 Jul 2010 16:49
Infektion.. mmh.. vllt hat Tobias auch welche im Becken, hatte nämlich zeitgleich mit meiner AR-Bestellung auch ein paar Pflanzenproben von ihm bekommen und ins Becken gesetzt :lol:

Aber naja, bei mir machen sie weiterhin keine Probleme. Solange sie nur unbenutzte Flächen begrünen sind sie willkommen (jaja, war zu faul sie beim WW abzusaugen :finger: )

Des Weiteren stagniert die Population bei mir. Ein paar Büschel haben sich auch gelöst und lagen auf dem Boden.

€dit: Thema Post.. da ich selber einige Zeit für den Warenversand zuständig war, kann ich nur aus Erfahrung sprechen, dass man sich als Brief/Päckchen ungefähr so fühlt wie ein 12-jähriges Mädchen in der ersten Reihe eines Tokio Hotel - Konzerts.. alleine die Briefe werden unter Druck in die Postkisten gepackt und die Päckchen fallen und fliegen gerne mal. Mit Paketen ist es kaum besser. Unzureichend verpackte Sachen sind aus diesem Grund auch nicht versichert, die Post weist auf eine sichere Verpackungsweise auch in ihren Hinweisblättern hin.
mfG
Christoph

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