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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 12:36
Hallo zusammen, um hier klarheit zu schaffen, die Rücklösung hatte ich schon gehabt 3 Tage nach Lampenwechsel, dort wucherte meine Wurzel 20x 5cm innterhalb 2 tagen komplett mit Pinselalgen zu.... ich denke das war ne rücklösung so wie der Ph schwankte. Habe dann erstmal fleißig wasserwechsel gemacht, das war dann nach einer Woche vorbei.

Dann waren die Pinselagen weg, und es kamen die bartalgen nach und nach.

Vor dem Lampenwechsel habe ich regelmäßig 1 mg Nitrat und 0,1 Po4 zugedüngt, und das kontenuirlich über 2 wochen, also quasi 2 wochen vor lampenwechsel angefangen damit, lief alles sehr schön.
Dann kam Lampenwechsel, und somit die Algen, die Pinselalgen schockten mich und aus Angst wernachlässigte ich das schließlich so das der No3 wert manchmal bis auf 2mg/l runterging, und po4 erst garnet gedüngt, mal ja dann wieder nein dann wieder doch, war einfach unsicher, hatte keinen halt in einer richtung ;)

Naja und nun habe ich vor alles mal bissel in Kontrolle zu bewegen d.h. konstante po4 nachweis sowie No3 und schauen was dann passiert.

Das Problem hier im Forum jeder Mensch hat ne andere Meinung, die aber nicht falsch sind, ich denke ich muss den eigenen weg finden, nur es ist schön hier anhaltspunkte zu bekommen :)

Das mit den no3 und po4 iss einleuchtend wegen Wachstum und so, aber mit dem Volldünger spekuliere ich immer noch, weil einerseits zeigen die Pflanzen keine Mangelerscheinung an Kalium, Magnesium oder eisen, sie sind satt grün und so.
Andererseits könnte es doch ein mangel vorliegen der vielleicht sich nicht an den Pflanzen bemerkbar macht aber dafür für die Algen und somit wachsen.
Deswegen bin ich da noch ratlos, ob mehr oder weniger :)

Ich hatte auch nie einen zu hohen Po4 gehalt (wegen Rücklösung oder so) eigentlich war er immer bei 0 nach dem Lampenwechsel, sowie es auch kein unerwünschten FE anstieg gab.

Lg und danke :)

nur was soll ich nun tuen ^^

Also No4 iss auf 15 mittlerweile und po4 iss 0,3 nachweislich im Wasser, jetzt stell ich mir die frage mehr Mirco oder weniger ^^ ;)

Ich hatte mal irgendwo gelesen wenn Bartalgen ausschließlich an alten Blätter wie von der Valli an den Rändern wachsen und auch nur ausschlisslich an Blatträndern auch vn anderen Pflanzen ist es ein überschuss. Sollten dann noch dekogegenstände und Wurzeln betroffen sein wäre es ein Mangel..... habe ich halt mal gelesen könnte mir da zwar jetzt keinen reim drausmachen, aber vielleicht iss da was dran, weil bei mir ist es an Pflanzen und am Co2 Flipper sowie an den Tonröhrchen auch wenn es nur wenig ist aber es ist da.
Florian29
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Postby Haeck » 26 Mar 2012 13:03
Hallo Florian,

je ausführlicher Du schreibst, desto mehr bestätigt sich mir der Gedanke, das die Ursache des Problems eventuell in der Umstellung der Lichtfarbe liegt. Ich habe irgendwo im Netz einen sehr ausführlich dargestellten Bericht zu diesem Thema gelesen, der über einen mehrwöchigen Wuchsstopp und den Ausbruch von Algen in dessen Folge, nach der Umstellung berichtet.

Lg
André
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Equilibrium
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Postby Olli2 » 26 Mar 2012 13:11
Hiho Florian,

Deine Beschreibungen decken sich mit meinen Erfahrungen.

Hier wird in der Tat viel geschrieben und auch wenn ich mich darüber freue, dass teils überholte Meinungen Fachkundiger wie z.B. dem Kaufmann, durch die Szene hier quasi entwertet wurden, neigen leider einige flowgrower dazu ihre Erkenntnisse genauso vehement zu vertreten wie die, der überholten Regelschreiber. Das lässt teilweise wenig Spielraum für Diskussionen ;P

Gehen wir also einfach mal weiterhin davon aus, dass Deine neue Belichtung kräftig am PO4 zerrte dessen Düngung Du verpennt hast. Die Rücklösung sollte Dir keine großen Kopfzerbrechen machen, da Rotalgen schnell zu besiegen sind. Einfach die Makros in nächster Zeit etwas satter einstellen, etwas grosszügiger aufsalzen und den Profito im Schrank lassen. Wenn Du es eilig hast, kannst Du zusätzlich auch noch EC einsetzen.

Aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus kann man mit der Eisendüngung gern zurückhaltend sein. Einerseits neigen Pflanzen bekanntlich dazu FE (und jedes andere Schwermetall) recht effektiv zu speichern, andererseits lassen sich Mangelerscheinungen teilweise in nur wenigen Stunden wieder ausbügeln.

Wenn Du also etwas mit Deinem Becken "spielen" willst um es besser kennen zu lernen: Reduziere gern mal Sp´s oder FE, aber nie die Makros.

LG
Olli
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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 13:29
Danke dir und euch für den Beitrag, ist sehr hilfreich.
Also die Lampenfarbe ist die gleiche geblieben 6500k war vorhher auch so habe halt jetzt ne 965 und 865 drinne.

Aber genau das fragte ich mich die ganze Zeit wenn ich nochmals auf den Dünger zurückkommen darf.
Also schließe ich daraus, das Markros das A und O sind, ohne den läuft nichts.
Und ohne Micro wächst zwar auch alles aber bekommen Mangelerscheinung?

Ich dachte immer ohne Micros würde die Pflanze auch stagnieren und nicht mehr wachsen, weil dann wäre das Problem ja auch wieder da ^^.
Also kann man das so sehen Makros fürs wachsen und Micros zum verschönern? ;) bitte beantworten die frage is mir am wichtigten ^^

Zu dem Fachverkäufern im Laden, den vertraue ich garnichts mehr habe da meine sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Zum EC, traue ich mich nicht wegen meinen Garnelen.

Gut aber ich werde schauen das wie java schon sagte der Po4 auf 0,2 - 1,0 dazwischen konstant liegt und no3 15-20 liegt und werde dann mal versuchen den Dünger vielleicht erstmal die 1/3 weniger zu geben. Denn so ansich haben die Pflanzen keine Mangelerscheinung.
Nur die Vallisneria hat manchmal bis fast zu durchsichtige Blätter bekommen, dort habe ich gelesen vorgestern das es an No3 und Po4 liegt.
Aber ansonsten habe ich keine Nekrosen, keinen Krüppelwuchs, keine kleinen Blätter, sondern eher prächtige schöne Blätter, und so also müssten die Pflanzen ja an Micros genug haben, d.h. ich reduziere immer stück für stück bis ich mangelerscheinungen erkenne und dünge wieder solange hoch bis ich die optimale Düngung gefunden haben?

Lg und vielen vielen Danke für die Hilfe.
Diese Beiträge von euch allen lässt mich wieder sehr nahe ans Ziel ranrücken gegen den Kampf der mistviecher. ;)

FLo
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Florian29
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Postby Olli2 » 26 Mar 2012 13:46
Ganz Platt ausgedrückt:
Bei Makromangel wächst nichts und es zeigen sich meist recht schnell Grün- oder Blaualgen
Bei Eisenmangel wächst alles, sieht aber besch... aus ;P

Ich habe schon gezielt Becken in einen wochenlangen Eisenmangel getrieben und es wuchs trotzdem weiter (algenfrei).
Mangelerscheinungen sind dann meist schon 3h nach der Stossdüngung wieder beseitigt.
Aber nach nicht einmal einer Woche Stickstoffmangel hatte ich direkt eine Grünalgenpest im Becken ;P

Du könntest mal versuchen die SP´s nur durchs aufsalzen mit Preis oder Tropic Marin Diskussalz zu "düngen" und Eisen mit z.B. dem flowgrow Eisen Spezial. Hängt ja letztlich vom Wasser ab, das Du verwendest. Ich dünge Eisen nur noch mit diesem flowgrow-Produkt und fahre ganz gut dabei... benutze aber auch Osmosewasser, das ja hinsichtlich der SP´s recht leicht einzustellen ist.

Bei Leitungswasser empfiehlt sich ein Blick in die Versorgerliste. Liegt hier z.B. ein Mg-Defizit vor, gleichst Du das eben mit Bittersalz aus, usw.

Eigentlich ganz einfach. Es gibt eben zig verschiedene Wege alle notwendigen Nährstoffe in´s Becken zu bekommen und die eigentliche Kunst ist es, alle Dünger im Schrank halbwegs sinnvoll miteinander zu kombinieren.

LG
Olli
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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 13:55
Hey danke :)

was meinst du mit Sp´s Spurenelemente?
Also einen Eisendünger habe ich hier, also einen reinen. Ferro von El, und als Spurenelemente meinst du alle im Dünger vorhandenen sachen also Mg, Ca, und so weiter?

Naja vielleicht ist es ja schon mit dem verringern des Micros und der erhöhen des Macros getan mit :), also so ein paar Algen sind nicht schlimm, da ich ja schon alle mal hatte weiss ich das meine Garnelen alle mögen, aber die Bartalgen essen sie nicht, klingt doof ist aber so ;)
P.s. habe dir einen Link zu meinem Wasserversorger mal geschickt, liegt wohl zu wenig MG vor würde ich sagen.

LG

Flo
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Florian29
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Postby Olli2 » 26 Mar 2012 14:31
Hey Flo,

Sp´s = Spurenelemente.
Garnelen gehen in der Tat nicht an Rotalgen, es sei denn, sie wurden vorher mit EC behandelt.

Da Du mir ja zwischenzeitlich die Werte Deines Versorgers übermittelt hast, würde ich Dir folgendes empfehlen:
(Erstmal Glückwunsch! Bei Euch kommt ja perfektes Wasser aus der Leitung!)

Als ob ich es gerochen hätte ;P
Calcium 32
Magnesium 4

Ich würde Deinem wöchentlichen Wechselwasser etwas Bittersalz zugeben (Nährstoffrechner), damit sich der Wert zwischen 8-10 einpendelt und fertig. Somit könntest Du auf Profito quasi ganz verzichten und einen reinen Eisendünger wie den flowgrow Spezial Eisen nutzen (1x wöchentlich auf Stoss, nachdem Deine Rotalgen weg sind). K käme über den Basic N oder Kaliumnitrat und PO4 über das EL-Produkt.

LG
Olli
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Postby nik » 26 Mar 2012 14:33
Hallo Florian,

von meiner Seite ist alles gesagt und ich halte das auch für zielführend. Es ist immer ein Problem die richtige Lösung zu wählen, wobei in diesem Fall vor allem die Interpretation unterschiedlich ist. An deiner Stelle würde ich das mal wirken lassen und dann machen was dir richtig scheint.

Letztendlich zielen alle Tips darauf ab die Mikrodüngung zu reduzieren, die vorher mit dem geringen Licht funktioniert hat - und das kann unmöglich die Lösung sein. Ich habe auch keinen Zug mehr dagegen anzuschreiben.

Olli2 wrote: ...neigen leider einige flowgrower dazu ihre Erkenntnisse genauso vehement zu vertreten wie die, der überholten Regelschreiber. Das lässt teilweise wenig Spielraum für Diskussionen ;P

Danke schön, aber hast du schon mal in Erwägung gezogen, dass du mehr Spielraum für deine Sicht reklamierst als die Sache hergeben kann?
Was mich stört ist das generelle Hinweisen auf verringerte Mikrodüngung bei inzwischen jedweder Art von Wuchsproblemen. Mikrodüngung ist in seiner Problemträchtigkeit in jedem Fall abhängig vom Setup. Darüber kannst du diskutieren wollen und solltest das auch tun! Meine jahrelange Praxis ist eine völlig problemlose, reichliche Mikrodüngung. Das ist eindeutig Setup-abhängig, denn ich muss schon extreme Klimmzüge anstellen um überhaupt (höchst harmlose) Bartalgen, geschweige den Pinselalgen zu erreichen.

Es ist übrigens nicht richtig, dass Pflanzen Fe, Mn, ... auf Abruf speichern können! Deshalb zeigen sich diese Mängel auch zuerst an den Triebspitzen.
Und PO4 sollte man wegen der möglichen unerwünschten Reaktionen mit anderen Stoffen besser auf Stoß düngen. Das können Pflanzen sehr gut speichern, das kann wochenlang reichen und dann kann man ein Aquarium sehr gut mit PO4 n.n. fahren bis die Pflanzen einen PO4-Mangel anzeigen. Diese Sicht setzt sich im FG nicht durch, weil PO4 zu gerne genutzt wird um Probleme wie Punktalgen zu erschlagen - die bei mir seltenst soweit ein Thema sind das ich darüber nachdenken müsste. Das ständige Vorhalten eines P-Spiegels führt geradezu hin zu irgendwelchen Nährstofffällungen und Rücklösungen.
Es gibt erstmal unterschiedliche Ansätze, die schon der Erwähnung würdig sind. Wichtiger ist, man kann unterschiedliche Setups fahren, was erhebliche Unterschiede in der Praxis des Betriebs nach sich zieht. Erst wollte ich schreiben "ziehen kann" aber die Unterschiede sind recht deutlich, bis hin zu zuordenbar.

Also komme mir nicht mit Diskussionen. Da sehe ich zweifelsfreien Diskussionsbedarf - für mich inzwischen weniger - aber da ist hier nicht mal ein Ansatz zu erkennen! Wenn du mir hoffentlich folgen kannst ... ;)
Das ist aber auch keine Sache, die hier im Thread diskutiert werden kann. Vielleicht nimmst du es als das was es ist, eine Anregung.

Gruß, Nik
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Postby kiko » 26 Mar 2012 14:50
hallo,
Weder Nährstoffe noch neue Röhren noch andere "Lichtfarben" "infizieren" Wasser mit Algen(sporen).
Hat man nach einer Umstellung Probleme mit Algen, heißt das nur das sie vorher auch schon immer "irgendwo" da waren und sie unter den neuen Rahmenbedingungen halt ebend nur "sichtlich" besser als vorher wachsen.

Es sind wirklich nur sehr wenige Algen wie Staub/Punktalgen o.ä. wo es "eventuell" lohnt sowas langfristig über die Düngung anzugehen. Alle anderen Algen -ich nenne sie mal fälschlicherweise "höhere Algen", die fäden, knäuel oder sonstige "größere Wuchsformen" annehmen - lassen sich dahingehend so gut wie immer nachhaltig (ohne komplizierte Düngeexperimente) beseitigen. Die eleganteste Maßnahme ist imo (fast) immer (den jeweiligen Umständen angepaßt) mit leichtem Überschuß weiterdüngen und etwaige Algen "nebenbei" beseitigen. (manuell (per Hand/freßfeinde) u./o. chemisch mittels EC/H202 o.ä.)

Auf der anderen Seite, kann man sich selbst alles komplizierter machen, indem man über die Düngung versucht den Wuchs der Algen einzudämmen, was irgendwo auch funktionieren kann - wobei man sich dabei jedoch immer im klaren sein sollte - das was auch immer man limitiert, auch die Pflanzen limitiert ---> denn was auch immer du düngst, ob wenig oder viel = steht in beiden Fällen Algen wie Pflanzen gleichermaßen zur Verfügung und dieser Umstand läßt sich nunmal nicht steuern.
grüße Olaf-Peter
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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 15:08
Hey danke für die Antworten.

Ich weiss was ihr meint, der eine sagt so der andere so :) So ist das nunmal im Leben und ich bin auch keinen Böse deswegen, es ist halt ein kompliziertes Thema.

Nur was für mich nicht einleuchtent klingt, wenn ich sagen wir mal wirklich einen Mangel an Micro habe dann müssten doch deutliche Mangelerscheinungen zu sehen sein, und das genau ist es ja, die Pflanzen im AQ leuchten im Satten gesunden grün, Blätter wachsen Perfekt bis schon fast größer als im gekauften Zustand, die Vallis produzieren wie verrückt seitentriebe, iss schon fast lässtig die alle 3 Tage abzuschneiden damit nicht bald das AQ dicht ist.
Die Pflanzen wachsen sehr sehr sehr gut.

Ich meine ich bin in der hinsicht noch ein unerfahrener Aquariuaner, aber wenn die Pflanzen doch alle sattes grün zeigen und keine Mangelerscheinungen dann müsste ja eigentlich der Volldünger genau richtig sein oder schon zu viel.
Weil wenn er zu wenig wäre, würde es sich doch per chlorosen bemerk bar machen oder nicht?

Man ist das alles Kompliziert hoffe ich blicke da mal durch, aber ich denke mit jedem Problem was man hat bzw ich habe, um so reicher werde ich an erfahrung wenn ich das Problem auch bewältigt habe :)

Ich habe mich dazu entschlossen nicht zuviel auf einmal zu verändern damit ich nachher nachvollziehen kann was genau das Problem war. D.h. mein ziel ist es jetzt erstmal die no3 und po4 in Schuss zu bringen und diese auf Konstanter gesunder höhe zu halten.
Wer weiss vielleicht löst sich ja dann schon das Problem :)

Natürlich freue ich mich über jede Antwort, denn umso mehr Eindrücke ich bekomme, umso mehr kann ich damit was anfangen und evtl meinen ganz eigenen Individuellen weg finden :)

Lg Florian
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Postby kiko » 26 Mar 2012 15:34
Hallo,
wenn ich sagen wir mal wirklich einen Mangel an Micro habe dann müssten doch deutliche Mangelerscheinungen zu sehen sein

Das hängt von den Pflanzen ab, in z.b. meinem Schwachlicht Aq stehen sehr viele verschiedene Arten und wenn ich das mehrere Wochen ohne Düngung stehen lasse, sieht man immer sehr gut, welche Arten als erste Mängel zeigen und manche der "hartnäckigeren Arten" sehen selbst nach Wochen ohne Düngung nach "okay + grün" aus.
Sich paar Indikatorenpflanzen in ein AQ packen, ist teils auch ganz gut und erspart einem viel Tröpfchentests. :wink:

Deine Pflanzen sehen -sofern man das anhand des bildes beurteilen kann- gesund aus. Hatte das eingangs auch schon geschrieben, das ich ev. SE betonter beim düngen vorgehen würde und halt EC, um die Bartalgen schneller wegzukriegen (da Garnelen/Schnecken da eher nicht drangehen) Und was heißt schon zuviel an Mikrodüngung: Sofern dein Eisenwert nicht von selbst immer weiter ansteigt und das täglich zugedüngte verbraucht wird, wird es auch nicht zuviel sein.
grüße Olaf-Peter
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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 18:14
Hey Kiko danke für deine Antwort. Ich glaube wir kommen dem Problem näher.

Also wenn ich heute zum beispiel meine Tägliche Dosis Microdünger reintue, dann habe ich einen Fe von 0,15 ca. wenn ich 24 h später messe, dann hat sich da nicht wirklich viel getan. Ob es jetzt hilft die beobachtung keine Ahnung :)
Ansteigen tut er auf keinen fall, wenn ich beim nächsten wasserwechsel Messe ist er auf der konstannten 0,15- 0,2 mg/l

Ich habe Wasserlinse an der oberfläsche, sind das nicht so Pflanzen die schnell reagieren zum beispiel auf eisenmangel? Oder so?

P.s. ich habe auf meiner Mooskugel ja eine Bartalge gesehen die ich schon schön gezüchtet habe ;) sie ist ca. 2cm groß, normalerweise werden die ratzefatz größer, diesmal scheint sie hemmungen zu haben 14 std ist meine sichtung dieser bartalge her. Ob es jetzt an den mittlerweile vorhandenen 15mg /l no3 und 0,3 Po4 gehalt von abhängt keine Ahnung ;)
Das EC ganz normal dosieren? oder erstmal die hälfe :) ?

Zum EC, ist das denn nicht schädlich für die Garnelen?, Also um Sauerstoff mache ich mir eine Sorgen der müsste mehr als genug vorhanden sein weil der EC ja den Sauerstoff vebraucht, aber meine Pflanzen Similieren richtig extreme.

P.s. was nebenbei, ich habe eben etwas abgescdhnitten von Pflanzen mit Bartalgen, und ich hatte mal vor 1 Jahr riccia Moos im Becken, so diese ging irgendwann ein und habe mir gedacht na toll.
Eben schaute ich in den Pflanzen und endeckte ein kleines Polster Riccia Moos lol? Ich habe es nie wargenommen, habe auch zicktausendmal pflanzen dort rausgerupft weil es zu viele wurden und abgeschnitten ect. und der Bodengrund wurde vor 5 Monaten erneuert, und dennoch waren anscheinen kleine Spuren davon noch vorhanden und nun gedeiht es und wächst :)

Lg Florian
Last edited by MarcelD on 27 Mar 2012 10:54, edited 1 time in total.
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Postby kiko » 26 Mar 2012 18:44
hallo,
Ich habe Wasserlinse an der oberfläsche, sind das nicht so Pflanzen die schnell reagieren zum beispiel auf eisenmangel?

Wasserlinsen reagieren auf SE/FE Mangel wesentlich "träger" als z.b. Mayaca, Nesea Triflora, Heteranthera, (auch teils Blyxas sowie div. Rotalas). Würde eher auf solche (gibt auch noch andere) Indikatorenpflanzen setzen, zumal die Linsen den Pflanzen das Licht nehmen. Sofern Algen da sind mag das ev. noch seine Berechtigung haben, irgendwann werden die Linsen aber meist lästig. :D

Zum EC, ist das denn nicht schädlich für die Garnelen

Bei sachgemäßer Dosierung nicht. D.h. nicht maßlos überdosieren, sondern nur unterstützend geben und sich in Gedult üben. :wink: Möglichst im Tagesverlauf (nicht abends) geben.
grüße Olaf-Peter
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Postby Florian29 » 26 Mar 2012 18:48
Hey danke dir, und was ist mit den Javamoos? Hält es das aus habe mal gelesen das es durch EC kaputt gehen könnte :)

LG
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Postby kiko » 26 Mar 2012 19:05
Hallo,
das betrifft nur Spotthreatments (d.h. direktes anspritzen von Pflanzen) u./o. längerfristige hohe Dosierungen. Ich hatte EC auf die Art nicht genutzt, sondern nur unterstützend und dabei die Herstellerdosierung eingehalten. Bei Algen + Spotthreatments ansich setze ich persönlich auch auf H202, das muß jedoch individuell (jenach Alge/Pflanze) dosiert werden, da es sonst mehr schadet als nützt.
Bartalgen hatte ich auch nur einmal in nem AQ gehabt, hatte EC da wie gesagt nach Herstellerdosis gegeben und die waren allesamt nach ca. 2-3Wochen weg. Mein EC Gebinde ist jedoch eine ältere Charge und ich weiß nicht inwiefern neuere Chargen sich ev. in der Wirkstoff/Konzentration unterscheiden.

Es sind hier aber gewiß Leute, die EC nutzen und dazu ev. auch mehr sagen können.
grüße Olaf-Peter
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