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Postby Juergen9544 » 09 Aug 2014 17:59
Hallo Kurt,

Das mit dem Härtesalz ist mir damals halt aufgefallen und dass darunter das Wachstum zurück ging. Heute nach dem Wasserwechsel konnte man nach 30 min bereits eine sichtbare Assimilation feststellen, was bei Osmosewasser mit Duradrakon erst nach 4 h voller Beleuchtung sehen konnte und auch relativ vereinzelte kleine Bläschen.

Wasserwechsel Dienstag ohne Wasseraufbereiter und ohne Magnesium und ohne NPK und nur die halbe Dosierung lt. Angabe von Ferrdrakon Etikett .... habe es Verstanden aber ich wollte nur nochmal nachfragen nicht dass ich wieder was falsch mache.

Ich Danke euch trotzdem recht herzlich und hoffe ich strapaziere eure Geduld nicht all zu sehr.

Liebe Grüße Jürgen
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Postby kurt » 09 Aug 2014 18:39
Hallo zusammen,

Juergen9544 wrote:Das mit dem Härtesalz ist mir damals halt aufgefallen und dass darunter das Wachstum zurück ging. Heute nach dem Wasserwechsel konnte man nach 30 min bereits eine sichtbare Assimilation feststellen, was bei Osmosewasser mit Duradrakon erst nach 4 h voller Beleuchtung sehen konnte und auch relativ vereinzelte kleine Bläschen.

@ Jürgen,
du musst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen,
erst mal abwarten wieviel Tage die frühe Assimilation /= nach 30min. anhält.

Wie ist der Zustand eines eingegebenen Wassers?
Es ist ein Unterschied ob, abgestanden, belüftet, frisches Leitungswasser, PH unter oder über 7, weich, hart, usw.

PS, ich dünge auch weniger als die Hälfte einer/der angegeben Volldüngermenge. :wink:
Gruß Kurt
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Postby Juergen9544 » 09 Aug 2014 19:43
Hallo Kurt,

Das Osmosewasser hatte ich gestern gezapft damit es die Temperatur der Umgebung annimmt.... somit war es
25°C. Das normale Leitungswasser war direkt aus der Leitung in die Verwendung gegangen. Ok bei frischem Leitungswasser ist auch noch genug CO² gebunden, was natürlich die Assimilation dann fördert. Dummerweise war heute der Wasseraufbereiter dazugegeben was am Dienstag definitiv nicht passieren wird.
Habe just for fun einfach mal gemessen und werde die Daten aber nicht notieren da ich erst die Werte am Dienstag als repräsentativ erachte wenn jetzt reset gemacht wird.

KH 4
GH 6
Ca 35mg/L
Mg 7mg/L
K 6 mg/L
Phosphat 0,3 mg/L
Nitrat 6,0
Fe 0,012 mg/L
Redox 569mV
Leitfähigkeit 325uS

Liebe Grüße Jürgen
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Postby Plantamaniac » 09 Aug 2014 21:21
Hei, das Leitungswasser, direkt aus der Leitung ist nicht nur kälter, was in Maßen ehr förderlich ist (bis 4° kälter ist für die Tiere ehr von Vorteil) sondern die Gase stehen auch unter Druck. Die perlen dann aus. Das darf man nicht mit erhöhter Assimilation verwechseln.
Für mich sehen die momentanen Werte brauchbar aus.
So ungefähr sind meine Aquarien auch eingestellt. Das geht so sehr gut :thumbs:

Die Beobachtung mit den Bartalgen in aufgehärtetem Osmose/Regenwasser machen gehäuft Leute, die Bees in Bienenwasser halten. Mir erging es auch so, als ich mein erstes Beebecken aufgesetzt habe. Vorraussetzung für diese Erscheinung (nicht Problem) ist natürlich, das auch Bartalgen oder Sporen davon eingeschleppt werden.
Ohne Anlagen dieser Algen auch keine Algen :roll: .
Die Bartalgen gingen aber bald von alleine weg. Gedüngt wurde auch nur sehr sparsam und ehr nach den Garnelen als nach den Pflanzen gesehen. Von daher hat sich das ganze recht schnell gelegt. Die Pflanzen kamen trotzdem relativ gut in die Pötte, wenn man statt Co²Analge einen luftbetriebenen Bodenfilter hat, und es läuft besser als in einem Hightechbecken mit Sonderausstattung (Pflanzen wachsen schön und sind sauber), sollte einem das schon zu denken geben :D

So ein Aquarium hat einen manchmal ganzschön im Griff. Man möchte alles richtig machen, sich permanent verbessern und das Optimum rausholen. Dabei verzettelt man sich gerne mal.
Wäre alles nicht nötig, aber man steigert sich hinein. Hier noch ein Tröpfchen und da noch ein Pülverchen :irre:
Deswegen mal auf 0 setzen und Bestandsaufnahme ohne alle Zusätze machen.
In 4 Wochen richtet man damit kein laufendes Becken hin. Im Gegenteil, es ist wie Urlaub für alle Beteiligten.
Wenn die Zeit um ist, weißt Du mehr und kannst Dich wieder von unten nach oben tasten.
Evt. ist viel weniger Dünger nötig als Du meinst.
Chiao Moni
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Postby Juergen9544 » 09 Aug 2014 21:42
Hallo Moni,

das Leitungswasser habe ich aus der Warmwasserleitung bezogen :D damit ich nicht das Problem der Gasbläschenkrankheit bei den Fischen bekomme.

Ja da hast du Recht.... man gibt viel Geld aus und will alles richtig machen was man in der Jugend mangels Geld nicht machen konnte... und siehe da, es geht trotzdem schief :( . Ich hoffe jetzt echt die Runde zu bekommen sonst geb ich wirklich auf.... bis nächstes Jahr im Sommer hab ich ja noch Zeit und solange die Pflanzen noch leben.

Liebe Grüße Jürgen
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Postby Plantamaniac » 09 Aug 2014 21:54
Hallo, na komm.

Nur die Harten komm' in Garten :wink:

Jetzt schau erstmal. Sieht doch super aus im Moment.
(Warmwasser kann Kupfer oder Bakterien belastet sein, immer gut ablaufen lassen oder vorher die Familie zum Duschen schicken)
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Postby Juergen9544 » 10 Aug 2014 08:35
Hallo Moni,

Das Wasser hatte ich, bevor ich damals meine Pflanzen damals retten musste, auf Kupfer getestet. Das war nämlich auch der Grund warum ich Anfang an immer nur mit Härtesalz gearbeitet habe (um womöglich nix schlechtes einzuschleppen). Im Test war es negativ. Allerdings hatte ich da nur das kalte Wasser getestet. Ok die andere Alternative wäre, dass ich ein paar Liter Osmosewasser mit dem Wasserkocher erhitze dass ich meine 24°C bekomme (vor allem wenn die Temperaturen draussen noch nicht so warm sind) was ich auch schon gemacht hatte und gut funktioniert hatte. Würde da was dagegensprechen :lol: ? Glaube das waren dann so um die 6L heißes Wasser welches ich in das frische kalte Leitungswasser gekippt habe und dann noch das abgestandene Osmosewasser obendrauf so dass ich mit 24-25°C wieder raus kam. Ok damit zerstöre ich bei diesen knappen 6L die erhitzt wurden die KH, aber da im Osmosewasser bei mir generell nur noch ne 1er KH ist sollte das nicht so sehr ins Gewicht fallen und vor allem bei der Gesamtwassermenge im Becken oder?

Liebe Grüße Jürgen
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Postby Plantamaniac » 10 Aug 2014 15:14
Hei...Du machst das schon alles ganzschön kompliziert :lol:
Wenns Wasser so kalt aus der Leitung kommt, kann man das auch erst mit Gieskannen oder Kanistern über Nacht neben das Aquarium stellen zum anwärmen. Dann ist das nichtmehr so krass als mit 8° aus der Leitung.
Ich mach das mit dem Regenwasser im Winter genauso. Wasser mit Eisschollen in die Gieskanne, erst im Keller anwärmen, dann hoch in den Wohnraum...sonst läuft das Kondenswasser an den Kannen runter und versaut mir den Parkett. Kupfer ist meistens nicht soooo schlimm, wenn man nicht gerade im Altbau wohnt (mit Bleirohren). Hilft auch gegen Algen und Ektoparasiten :pfeifen: Und die Rohre haben einen feinen Belag als Korrosionsschutz innen, da kommt in älteren Rohren auch nichts durch. Und mein Regenwasser kommt über Kupferrohre ins Fass...das macht den Tieren auch nichts.
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Postby Juergen9544 » 10 Aug 2014 16:05
Hallo Moni,

hab ich irgendwann mal erwähnt dass ich es mir einfach mache? :D
Es tut sich schon ne Kleinigkeit :lol: : die Limnophila und die Pogostemon eusteralis sind nicht mehr chlorotisch.... sie haben seit heute morgen nun eine satte schöne grüne Farbe. Jetzt hab ich mal ne ganz blöde Frage: Kann es passieren dass die Bartalgen über Nacht sich auflösen und weg sind (zumindest sehe ich die längeren Fäden nicht mehr). Feine zarte sind immer noch zu sehen. Was ebenfalls positiv sich verändert hat, ist, dass das Ausflussrohr welches das Wasser ins Becken bringt heute morgen blitzblank war.... Algen von heut auf Morgen gefressen worden :? wobei es seit Tagen keinen der Bewohner interessiert hat? Ich werde weiter beobachten und die Pfoten von den Düngerflaschen lassen :pfeifen:

Liebe Grüße Jürgen
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Postby Diskusroller » 10 Aug 2014 16:09
Hallo Jürgen,

jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu, da mein jetziges Diskusbecken die ersten 2-3 Jahre seines jetzt 7 oder 8 jährigen Daseins ähnliche Probleme machte, wo ich mit Sicherheit selbst viel Schuld dran bin. Ich setzte alles auf das Wohl der Tiere. 2 Außenfilter randvoll mit Biomaterial von Eheim und Siporax, das Wechselwasser extra noch vorher durch ne Nitratsäule geschickt, 2 statt 3 Leuchtstoffröhren, lange beleuchtet, gedüngt mit dem Dennerle-System ( nix gegen Dennerle, aber mit der Pflanzendüngung bin ich nie klar gekommen ), obendrein noch schön alles mit UV bestrahlt. Der Effekt war: Unzufriedenstellender Pflanzenwuchs und eben Bartalgen !
Dann kam irgendwie das Flowgrow-Forum in mein Leben und zuerst dachte ich: die spinnen da alle. Und später fing ich dann nach und nach an, vieles umzustellen: UV aus, Filter entrümpelt, Nitrat von 15 bis 20 zugelassen, 1 Röhre mehr, weniger Beleuchtungszeit und Dünger aus Braunschweig bzw. Drak ( das ist meine persönliche Meise beim Jahr. Immer nach ein paar Wochen irgendwas verändert und über Wochen geschaut, was es bringt. Selbst die Filterentrümpelung erfolgte nicht schlagartig, sondern step by step. Seit Jahren wächst es wie Sau, seit Jahren sind meine Sonntagnachmittage mit Gärtnern versaut und ne Bartalge habe ich schon ewig bei mir nicht mehr live gesehen. Auch wenn manche Dinge bei Diskus etwas anders laufen ( Nitrat düngen entfällt, da sorgen die Tierchen schon selbst für ), halte ich es für realistisch, die Sache in den Griff zu bekommen. Kurzfristige Rummstellereien bei z.B. Nitrat von 12 auf 15, nur damit alles akribisch stimmt, halte ich übrigens für überflüssig, langfristig sollte die Linie stimmen und der kann man zur Entwicklung ruhig Zeit geben. Meine Meinung. Und jetzt mache ich an meinem Becken weiter, damit die Scheiben wieder Platz zum schwimmen haben.

Gruß, Peter
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Postby Diskusroller » 10 Aug 2014 16:11
Meine Bartalgen sind übrigens nicht über nacht verschwunden, sondern nach und nach. Übrigens dünge ich einen Bruchteil der empfohlenen Eisenvolldüngerdosierung.
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Postby Juergen9544 » 10 Aug 2014 22:08
Hallo Peter,

danke dass du versuchst mir auch Mut zuzusprechen.... lange bevor ich was von Flowgrow hörte hatte ich die ganze Technik und Schnickschnack schon gekauft..... auch mich mit Literatur belesen und überall steht drin dass Kalium ein Sorgenkind ist das ins leere läuft wenn man nicht nachdüngt.... Dann bin ich hergegangen und habe schon gleich vorsorglich kaliumreiche Düngung gemacht.... dann hatte ich nicht die beste Beleuchtung für mein Vorhaben usw..... somit kann ich nun sagen dass ich eigentlich nen Kleinwagen in der Wohnung stehen habe :nosmile: und sehr viel Geld rausgeschmissen habe. Man schaut viel und beliest sich im Netz. Im Zoofachhandel können die meisten nur eines: Verkaufen! Verkaufen! Verkaufen! :keule: Die wissen wie es mit Fischbecken ist, aber nur ne Handvoll kennen sich mit Pflanzenbecken aus... egal wo du versuchst Hilfe zu bekommen.... der einfachste Satz ist: "Mach mal Algexit rein!" ..... Das ist so ähnlich wie wenn einer net Kacken kann dann soll er Abführmittel nehmen... aber dass sich der Darm irgendwann mal dran gewöhnt und irgendwann auch mal Elyte sich verschieben wegen so nem Mist, das wissen die wenigsten. Den Filter hatte ich schon vor der Neuauflage abgerüstet... aber scheinbar immer noch zu viel. Was den Pflanzenschnitt betrifft, habe ich auch Zeiten zwischendrin gehabt als ich nur mit normalem Leitungswasser verschnitten habe, dass die gewachsen sind und dann habe ich irgendwann wieder mal den Versuch gemacht was ich nehmen kann damit mir nicht immer wieder das Kalium ins leere läuft.... am Anfang zu viel dann zu wenig mit Härtesalz alleine ohne Wasseraufbereiter war ich dann richtig gelegen aber dann fing es wieder an, dass das Pflanzenwachstum wieder zurückging..... warum auch immer (ob es am Härtesalz lag oder sonstwas.... kann ja auch ne Kombination aus mehreren Faktoren sein und das Salz hat dann das Fass zum überlaufen gebracht bei den Pflanzen). Sonst von den gemessenen Werten war ich immer im gewünschten Bereich gelegen aber nix hat funktioniert unterm Strich... naja mal schauen wie es sich entwickelt :smile:

Liebe Grüße Jürgen
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Postby kurt » 11 Aug 2014 10:23
Hallo zusammen,

Juergen9544 wrote: naja mal schauen wie es sich entwickelt :smile:

@ Jürgen,
Bei dir werden sich durch die Pantscherei Nährstoffblockaden gebildet haben.
Schon durch verdünnen kann man das beheben.
Festgestellt habe ich das mal beim 20% Wasserwechsel mit Vollentsalztem Wasser,
Leitfähigkeit ca. 1 µS/cm und PH7.
Obwohl so keine Nährstoffe zugeführt werden kam es direkt zu einer verstärkten Assimilation.
Das bleibt dann auch so wenn man verbrauchsabhängig weiterdüngt.
Gruß Kurt
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Postby Juergen9544 » 12 Aug 2014 14:47
Hallo Kurt und Moni so wie an die Forengemeinde,

@ Kurt: Das mit den Blockaden kann schon durchaus und muss zugeben dass meine chemischen Kenntnisse eher miserabel sind. Ich bin auch am überlegen, ob ich hergehe und nen Vollentsalzer hinter die Osmoseanlage schalte.... allerdings verwende ich das Wasser auch für Kaffee und sonstige Nahrungszubereitung und habe jetzt schon gemerkt dass meine eigenen Mineralstoffe darunter leiden... vor allem Mg und K und somit auch körperliche Beschwerden mitgebracht haben welche ich nun ausmerzen muss.

So der WW ist seit heut morgen vollzogen und es wurde nur Mikrodünger die letzten Tage gegeben. Die Bartalgen sind nicht großartig mehr geworden bzw. nicht mehr geworden. Was ich festgestellt habe ist, dass die Alternanthera etwas blasser wurde. Über die Pogostemon eusteralis und Limnophila aquatica kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Besonderheiten berichten, ausser dass sie weiterhin satt grün sind :smile: . Seit einigen Tagen läuft mein Skimmer nur noch Nachts und ich konnte feststellen dass sich ein leichter öliger Film auf der Wasseroberfläche sammelt (Eisenbakterien?)

gerade eben gemessene Werte:
Temp. 24,0
KH 4
GH 5
ph 6,6
Co² (lt. Tabelle n. Krause) 32mg/L
K: 4,0 mg/L
Nitrat: 5 mg/L
Phosphat 0,1 mg/L
Eisen: 0,016 mg/L
Calcium: 30mg/L
Magnesium: 6,5 mg/L
Leitfähigkeit: 233uS
Redox 592mV

So das sieht brauchbar aus würde ich fürs erste mal meinen und als Ausgangswerte. Den Volldünger werde ich nun strikt mit der halben Dosis lt. Packung weiter geben und kein NPK wie Moni gesagt hat. Gibt es eine Ausnahme an der ich den Volldünger reduzieren soll wenn ein gewisser Wert überschritten wird bis Sonntag zur nächsten Messung oder einfach stur weiter?

Liebe Grüße Jürgen
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Postby Frank2 » 12 Aug 2014 15:31
Hallo Jürgen,

ich möchte auch kurz meinen Eindruck wiedergeben zu den Werten.

Sie sind für mich in sich nicht schlüssig abgestimmt. Co2 ist ein sehr hoher Wert für ein üppig bepflanztes und wucherndes sowie zeherendes, eingelaufenes Starklichtbecken. Nitrat hingegen für ein Anubia-Nano welches eher schattig gehalten ist. Phosphat denke ich kann man sogar so lassen, sofern dieser Wert nicht nach 2 Tagen Null ist, ansonsten ggf. auch hier Handlungsbedarf.

Ich denke Du solltest bei den Werten eine stringente Linie fahren. Entweder alles auf Power oder alles auf Standgas. Ich würde Dir in der Enfahrphase Standgas empfehlen. Selbstverständlich dann auch bei einer angepassten Beleuchtung. Nach 1 Woche dann im ersten Gang anrollen, Woche 2 dann in den zweiten Gang schalten. Dritte und 4. Woche in den dritten Gang und irgendwann ist alles dann im 6en Gang.
Mikrodüngung bei Standgas MAXIMAL 1/3 der empfohlenen Dosis. Den Nitratwert halte ich auch bei Standgas für zu gering.

Kannst Du keinen Verschnitt mit Leitungswasser machen? Ich fahre mit 50/50 eigentlich schon immer sehr gut. Eine Aufsalzung ist da nicht nötig. Die Werte sind damit sicher nicht ideal, aber durchaus akzeptabel.

Viele Grüße
Frank
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