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Beitragvon Biotoecus » 22 Nov 2015 15:15
Moinsen,

ich habe nicht "ich will" gesagt.
Ich wüsste nun wirklich nicht was ich mit Wasserpest und mex. Eichblatt in einem 54er bzw. 36er sollte?
Egal ob nun Mikroflora/fauna.

Bilder von Gestern.:

29407

29408

Dazu gekommen sind Ludwigia palustris und Rotala macrandra.

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon Biotoecus » 22 Nov 2015 15:24
Moin,

derweil im 36er:

Schwer angeschlagene L. palustris (vier Tage nach Einsetzen):
29411

Quasi tote R. macrandra (vier Tage nach Einsetzen):
29410

Gesamtansicht:
29409

Tja, dieser Sand beherbergt immer noch etwas was Pflanzen zerlegt.

Ich saniere dann mal die Sanierung. :lol:

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon Biotoecus » 09 Jan 2016 16:27
Moin,

das 54er Heute:



Im Vordergrund die E. pussila und Rotala Gia Lai/H Ra
Hinten Rechts Ludwigia arcuata.
Hinten Mitte: Ludwigia palustris, Rotala wallichii, Rotala macrandra
Ganz Links: R. macrandra und Staurogyne repens

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon nik » 12 Jan 2016 07:11
Hallo Martin,

und, algenfrei?

Die "H'Ra" und die wallichii sehen nach zu viel Licht aus. Kannst du das reduzieren? Mit weniger sähen wohl die meisten Pflanzen besser aus.

Gruß, Nik
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Beitragvon Biotoecus » 12 Jan 2016 19:19
Hallo Nik,

Algen, nicht wirklich.
Also nichts wirklich eklatant Sichtbares.
Auf den Scheiben ab und zu mal ein grüner Punkt.
Grüne Fadenalgen nicht sichtbar.
Rotalgen nicht vorhanden sag ich mal.
Von der Seite ist es sehr gut.

Die Kiste hat allerdings einen Hang zur Trübung.

Licht ist so eine Sache.
Dadurch, dass ich drei Wochen Urlaub hatte lief das AQ mit 12 Stunden Dauerbeleuchtung (man will ja was sehen wenn man im Fischkeller ist!)
Und die hat es in sich: Runde 68 Lumen pro Liter.
Standard sind sonst sechs Stunden am Stück ohne Dimmerei.

Ich kann da zwar leicht dimmen, allerdings habe ich mich wohl damals beim Netztteil vertan.
Dimme ich zu weit runter fangen die Cree LEDs an zu blinken.

(Wer mir da auf die Sprünge helfen möchte: 8 XM-L2 T6 an einem Meanwell LPF 60D 48. Poti 100kOhm.)

Düngung ist soweit unspektakulär aber doch üppig.
Wobei ich nur UOA Wasser verwende und dieses aufsalze/-dünge.
Preis Mineralsalz, Sera Mineralsalz, Urea, AR Basic Fe, NPK über Eigenmischungen aus KH2PO4, MgNO3 und KNO3)

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon Mandocello » 12 Jan 2016 23:23
Hallo Martin,

ich hatte das Teil noch nicht in der Hand, aber das Datenblatt sagt, Du betreibst den Konverter außerhalb des Konstantstrombereiches (CC) von 28.8V bis 48V. Deine 8 LEDs bringen es auf ca. 24V. Beim Dimmen gibst Du offenbar den letzten Schubs und das Teil geht in den Schutzmodus (hick-up mode) unter 60% der maximalen Ausgangsspannung. Damit limitiert der Konverter die Leistungsaufnahme aus dem Netz, wenn auf der LED-Seite die Spannung unter eine Grenze sackt. Das sind eben diese 28.8V, sicher mit ein wenig Sicherheitsabstand. Dann schaut er periodisch nach, ob sich der Zustand gebessert hat. Das siehst Du offenbar als Blinken. Ich würde einen Versuch mit 10 LEDs machen, dann liegst Du erstmal in der CC-Spezifikation. Vielleicht klärt das schon alles.

Grüße
Uwe
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Beitragvon Biotoecus » 15 Jan 2016 14:58
Hallo Uwe,

danke für den Hinweis.
10 LEDs sind keine Option, das ist zuviel Licht und der Lampenträger gibt das auch nicht her.
Da muss ich eine andere KSQ besorgen.

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon nik » 15 Jan 2016 20:21
Hallo Martin,
Biotoecus hat geschrieben:Algen, nicht wirklich.
Also nichts wirklich eklatant Sichtbares.

aha. :D

Auf den Scheiben ab und zu mal ein grüner Punkt.

Uninteressant, da kann man mal mit der Strömung oder auch mit ein wenig mehr Filtersubstrat spielen. Unwichtig, wenn die Kiste stabil ist kann man da noch mal schauen.

Grüne Fadenalgen nicht sichtbar.

Gut.

Rotalgen nicht vorhanden sag ich mal.
Von der Seite ist es sehr gut.

Die Kiste hat allerdings einen Hang zur Trübung.

Na ja, Trübung ist sicher nicht perfekt, aber Rücksicht würde ich in deinem Fall nicht nehmen. Wenn sie passiert, dann passiert sie und ich würde sie an deiner Stelle 3 Monate laufen lassen. Musst du mal schauen, es kann sein, dass während der Trübung Fadenalgen auftauchen, das ist Nitratmangel und du hättest noch latent Fadenalgen. Wenn nicht, nach 3 Monaten die Trübung mit UV-C erschlagen und du hast dein stabiles, algenfreies Becken.

Dass das jetzt schon so viel Licht verträgt, ist bemerkenswert! Das wird was.

Licht ist so eine Sache.
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Standard sind sonst sechs Stunden am Stück ohne Dimmerei.

Na ja, 12h und 68lm/l ist schon ein Pfund! Dass das Becken zur Trübung neigt ist dann schon zu erwarten. Ich ginge bei 68lm noch mal runter auf 6h und wenn es richtig klar ist/bleibt, dann sukzessive die Dauer erhöhen.
Falls du die Ksq wechselst, 12h und 50lm ist später schon super. Das wäre dann ein Becken von dem aus du neue problemlos einrichten könntest.

Gruß, Nik
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Beitragvon Biotoecus » 29 Jan 2016 13:49
Manchmal verliert man - manchmal gewinnen die anderen..... und wenn man kein Glück hat kommt meist noch Pech dazu......

Abriss 2016:
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Beitragvon Biotoecus » 01 Feb 2016 20:10
Hi,
nun also mal ein paar Bilder aus einem Verliererbecken:









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Danke fürs blinzelfreie Angucken!

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon sabrikara » 01 Feb 2016 22:07
Hi Martin,

sieht doch klasse aus. :thumbs:
Da kommen jetzt die Filigran-Regenbogenfische rein und dann gehts weiter?

Das kleine hat sich zu erst auch erholt (36er)? Unabhängig davon wie das Becken jetzt aussieht, scheinen die Pflanzen gewachsen zu sein. Oder sind das neue?
Ich hab den Überblick verloren.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Matz » 01 Feb 2016 22:46
Hallo Martin,
ich versuch's wirklich, aber was willst du uns nun mit all dem sagen? Oder willst du damit gar nix sagen, sondern lediglich deine Versuche dokumentieren? Was ja durchaus auch seinen Wert hat :thumbs: .
Aber was/welches ist nun welches Becken :? . Hmm. Und wie ist nun im welchem letztendlich auf der Zeitschiene was gewachsen?
Bis bald,
:bier:
PS: Vorab schon mal Entschuldigung für's fragen in einem deiner Threds. Würde mich aber wirklich interessieren.
Grüssle :-), Matthias
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Beitragvon Biotoecus » 22 Jun 2017 18:35
Moin,
mittlerweile habe ich nun alle Pflanzenbecken mehr oder minder von Starklicht befreit, die CO2 Versorgung abgeklemmt, die üppige Düngung eingestellt und mich damit abgefunden dass das nicht meine Aquaristik ist und auch nie wird.
War ne nette Zeit- und Geldverschwendung.
Der Trend geht zu Weniglicht, Weniggas, Wenigdüngung, K-Arm, Gut-NO3-Verwertbaren-Düngern.
Und vor allem: Fischen!
Gruß Martin
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Beitragvon nik » 23 Jun 2017 09:04
Hallo Martin,
Biotoecus hat geschrieben:Der Trend geht zu Weniglicht, Weniggas, Wenigdüngung, K-Arm, Gut-NO3-Verwertbaren-Düngern.
Und vor allem: Fischen!

das ist alles okay, mehr oder weniger. Wenig Licht, wenig CO2 ist eine Alternative. Bei der mineralischen Düngung muss zwischen Makros und Mikros unterschieden werden. Wenig Makros ist auch okay, aber wenig SE halte ich für einen kardinalen Fehler! Für den Besatz ist eine SE-Mineralisierung Unfug, die nehmen SE primär über das Futter auf. Für die Pflanzen ist es schon essentiell, das ist klar, aber primär zielt eine gute SE-Versorgung auf eine gute Entwicklung der Mikroflora, des Biofilms ab. Ist der gut, können die allermeisten Algen nicht mehr. Es ist eigentlich nur die Cladophora, die ich so nicht in den Griff bekomme. Algexit tut's. Ich verfolge ja was du so treibst und hätte mir gewünscht, dass du ein in diesem Sinne mikrobiologisch stabiles Becken erreichst, das ist auch nicht mehr K-empfindlich.
SE-mineralisierung ist bezüglich einer vernünftigen Entwicklung der Mikroflora unverzichtbar und gesetzt. Die Makros, auch CO2, Licht, beeinflussen das Wuchstempo, den Habitus der Pflanzen - bei einem funktionierenden Biofilm eine völlig unabhängige(, algenfreie) Betrachtung.

Mit wenig Licht ist das übrigens leichter zu erreichen. Einer der Gründe für mein bevorzugt üppiges Licht ist, dass das Schwächen klar aufdeckt. In der Einfahrphase braucht es das starke Licht nicht unbedingt. Bei mir hatte es sich ergeben, dass ich ein Becken dunkel, d.h. ohne Beleuchtung und dann natürlich auch ohne Pflanzen eingefahren hatte. Angeimpft mit ein paar treibenden Pflanzen aus einem ordentlichen Becken, die wieder raus müssen, weil sie wegen des Lichtmangels kaputt gehen. Unter diesen Bedingungen kann sich der Biofilm entwickeln, die Algen nicht. Bei mir stand das Monate ziemlich unbeachtet herum. Das habe ich dann mit Pflanzen und 20 lm/l gestartet, aber schon nach 2 Wochen den guten Zustand gesehen und mit den zur Verfügung stehenden 60 lm/l betrieben. Funzt einwandfrei, es hatte einen geringen Anflug von Kieselalgen auf dem von der Bepflanzung aufgewühlten Sand. Ich kann das gar nicht drastisch genug ausdrücken, die propagierte Algenkonkurrenz der Pflanzen ist der größte sich derzeit in der Aquaristik in Umlauf befindliche Schwachsinn! Den Biofilm gilt es zu pflegen, der ist die Algenkonkurrenz.

Was sich allerdings als problematisch beim Einfahren herausgestellt hat, ist übermäßige organische Belastung - weshalb ich mit Besatz (jenseits von förderlichen Blasen-, Posthornschnecken) warte bis das algenfrei ist. Richtig stabil, im Sinne von kaum mehr aus der Spur zu bringen, dauert dann immer noch Monate.

Was macht deine Unterbodensanddüngung?

Gruß, Nik
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Beitragvon moskal » 23 Jun 2017 09:18
Hallo,

ich steh grad auf dem Schlauch. Was ist SE? Se -Selen oder was anderes?

Gruß, helmut
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