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Postby Tobias Coring » 25 May 2007 06:51
Hi Torsten,

am billigsten kommt KH2PO4 (Kaliumdihydrogenphosphat). Du musst immer nur sehr wenig davon düngen und dementsprechend halten selbst 100g schon eine riesen lange Zeit.

Ansonsten kommen andere Dünger in Frage, die auch Phosphat enthalten. Jedoch wird das meistens nur sehr teures KH2PO4 sein ;).

Grüße
Tobi
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Postby Beetroot » 25 May 2007 08:36
Hallo,

denn werde ich wohl günstiges KH2PO4 nehmen und würde auch gleich noch KNO3 bestellen. Da NO3 bei mir momentan anscheinend nicht so viel produziert wird und in 7 Tagen die 90%igen Wasserwechsel anliegen, ist ein zudüngen evtl. nötig. Hat noch jemand die Links solcher Chemikalien Shops im Kopf? Hatte ich hier auch irgendwo schon gelesen, blos wo? :?

Gestern vor beginn der Arbeiten waren wieder Algensporen oder so etwas im Wasser zu erkennen. Waren jedenfalls kleine 2-3 mm lange Haarige Stücke. Kann man so etwas Algenblüte nennen und von welchen Algen stammen diese, von den Cyanos oder von den Haar/Pelzalgen? Meine Urlaubsvertretung, u.a. der Heiko, hatte in der ersten Woche auch davon berichtet.

Gruß
Torsten
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Postby Tobias Coring » 25 May 2007 08:42
Hi,

die Links zu den Shops findest du im "Estimative Index Thema" auf der ersten Seite.

Die "Algensporen" die du siehst, sind lediglich Cyanoteile. Eine richtige Algensporenblüte färbt dein Wasser richtig schön grünlich. Da fliegen dann keine einzelnen Flocken mehr rum.

Grüße
Tobi
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Postby Tobias Coring » 25 May 2007 15:05
Sabine68 wrote:Hallo Tobi,

Bei Co2 kommt es auch auf die Menge der Pflanzen an. Bei meinem 350l Becken - knapp 0,3W/l - stark bepflanzt,komme ich ohne Co2 überhaupt nicht weiter, der PH steigt da in kürzester Zeit über 8 und PA freuen sich
Wie gesagt, ich habe andere Erfahrung gemacht - meine Algen, egal welche, mochten kein Co2.
Aber das ist halt das spannende bei der Aquaristik - manchmal führen vollkommen gegensätzliche Ansätze zum Erfolg.


Hi Sabine,

hast du natürlich Recht, dass in der Aquaristik auch unterschiedliche Ansätze zum Erfolg führen. Bezüglich des CO2 hängt es sicher auch von der Wasserausgangsqualität ab, ob es hartes oder weiches Wasser ist. Denn ein pH von 8 ist sicher für die Pflanzen nicht sehr schön, jedoch denke ich, dass es dann wohl generell recht hartes Wasser sein muss.

In weicherem Wasser kann man auch ein Becken ohne CO2 betreiben. Die Pflanzenauswahl ist wie gesagt da etwas eingeschränkt. Jedoch will einer der ein Becken ohne CO2 betreibt wohl eh den etwas Pflegeleichteren Ansatz dieser Methode auskosten als sich mit Unmengen an Stengelpflanzen abzuplagen ;).

Grüße
Tobi
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Postby Sabine68 » 25 May 2007 17:59
Hallo Tobi,

mit eine KH von 7 und GH von 9 geht unser Wasser eigentlich noch und bepflanzt ist bzw war es recht anspruchslos, mit Javafarn, Echinodorus Bleheri, Ech. amazonicus und diverse Cryptos.
Sicher gehen Becken auch ohne Co2, ist für mich auch keine Frage und es kommt, wie du schon sagst, auch auf das Ausgangswasser an.

Nur die Erfahrung die ich gemacht habe war halt eben daß ich keine Zunahme von Algen bei einer höheren Konzentration von Co2 beobachten konnte. Eher das Gegenteil.
Viele Grüße
Sabine


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Postby Beetroot » 29 May 2007 18:38
Hallo,

habe gestern zur Halbzeit der Dunkelkur einen Wasserwechsel von 60% gemacht und die Wasserwerte gemessen. NO3 wie gewohnt bei rund 12 mg/l und PO4 bei ca. 1 mg/l. :shock: Nach dem Wasserwechsel hat die Messung dann ca. 0,5 mg/l ergeben. Diesen hohen Wert an PO4 nach der n.n. Messung 5 Tage zuvor und dem größeren Wasserwechsel zu Beginn der Dunkelkur finde ich sehr heftig. Lösen sich da jetzt etwa Nährstoffe aus den absterbenden Algen?

Mit meinem neuen PH Test bin ich auf einen Wert von guten 7,5 gekommen. Ein niedrigerer PH wäre doch bestimmt Algenhämmender, oder? Also meine Filterung über Torf schafft mit der jetzigen Menge nicht so richtig viel. Sind immer so gute 125 Gramm Granulat auf 350L für einen Monat im Filter. Denn habe ich da noch Eichenextrakt, ist das zur Senkung des PH Wertes und der damit verbunden Algenhämmung empfehlenswert?

Nach der Dunkelkur werde ich wohl eine Mittagspause von 2 Std. in der Beleuchtungszeit einstellen. Das soll ja wieder Pflanzennährstoffe verfügbar machen und so. Wie sind da eure Erfahrungen?

Das wichtigste wird echt das stärken des Pflanzenwachstums sein, das war in den Wochen vor und während meines Urlaubs nicht besonders gut.

Gruß
Torsten
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Postby Tobias Coring » 31 May 2007 08:26
Hi Torsten,

ist absolut normal, dass durch die absterbenden Algen sich die Nährstoffe wieder lösen. Auch bei 1 mg/l PO4 muss man definitiv noch nicht besorgt sein. PO4 ist ein Freund der Pflanzen ;).

Niedrige pH Werte sind nicht unbedingt algenhemmend. Höhere CO2 Werte dagegen fördern den Pflanzenwuchs und so können die höheren Pflanzen sich gegen die Algen besser durchsetzen. Daher kann man schon davon sprechen, dass CO2 algenhemmend ist.

Mittagspause hin oder her... insgesamt bringt das nicht sehr viel. Ist mehr ne optische Spielerei, da man abends noch länger Licht im Becken anhat ;).

Die Photoperiode der Pflanzen beträgt ca. 10 Stunden. Diese sollte am besten auch nicht unterbrochen werden. Mittagspause scheint auch zudem eher eine deutsche Erfindung zu sein, die sonst weltweit kaum Einsatz findet, besonders nicht in Pflanzenaquarien.

Ausprobieren kann man es dennoch, ob es was hilft bleibt die andere Frage. 2 Std. Unterbrechung werden auch nicht wirklich Schaden...

Ich würde stattdessen eher die Lichtleistung verringern und diese nur für so 5 Std. auf die volle Wattzahl erhöhen, falls das möglich ist.

Jedoch hast du eh nicht viel Licht über dem Becken, dementsprechend würde ich alles so lassen wie es ist ;). Du wirst keine enormen Sauerstoffmengen in deinem Becken haben, so dass du dir bezüglich irgendwelcher Oxidationsprozesse kein Sorgen machen musst etc.

Bastel dir doch einmal eine Bio CO2 Anlage. Kostenpunkt liegt bei ca. 5€ ;). Einen 5l Kanister -> 1kg Zucker und ein Päckchen Hefe rein -> mit lauwarmen Wasser 3/4 füllen und dann auf CO2 Produktion warten.

Eine kleine Waschflasche zwischen Becken und Gärbehälter dazwischenschalten und gut ist. Bischen Luftschlauch zum Verbinden und ein Rückschlagventil zwischen Waschflasche und Aquarium.

Die Deckel so bohren, dass der Schlauch nur mit "anspitzen" durchpasst und somit Dicht ist. Alles keine große Arbeit, jedoch wirklich enorm wirkungsvoll für die Pflanzen und wirklich günstig und sehr leicht umzusetzen.

Grüße
Tobi
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Postby Beetroot » 31 May 2007 19:04
Hallo,

ja, 1 mg/l PO4 ist ja noch OK, war blos verwundert wie schnell sich der Wert ohne füttern gehoben hat.

Ich denke so eine Bio CO2 Anlage sollte ich mir doch mal bauen, eine mit Druckgas wäre mir momentan auch echt zu teuer.

Habe mich wegen Beluchtungspause mal bei deters-ing.de Schlau gelesen. Er hat dort die These aufgestellt das die Mittagspause nur den CO2 Gehalt, durch die CO2 produzierenden Bakterien wieder verbessert. Also ich lasse die Beluchtung jetzt ohne Pause, diese kann ich momentan leider noch nicht dimmen. Bin mit der Hardware dafür noch nicht aus dem Ei gekommen, sollte eigentlich schon längst laufen. :x

Denn mache ich jetzt mal den ersten 90%er Wasserwechsel. Morgen gibt es dann den zweiten und die Pflanzen werden überarbeitet. Nach deiner Empfehlung müsste ich ja noch ein paar Pflanzen holen, denke wieder an Egeria densa. Wo drücke ich die blos hin, irgendwie schwierig ein Plätzchen in meiner bisherigen Aufteilung zu finden. :?

Gruß
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Postby Tobias Coring » 31 May 2007 19:30
Hi Torsten,

Bio CO2 ist auf jedenfall eine günstige gute Alternative und besser als kein CO2 ;).

Die Egeria densa musst du ja nichtmal einpflanzen. wirf sie einfach ins Becken, bis die anderen Pflanzen auch wieder etwas wachsen ;). Ansonsten irgendwo in die Ecke stopfen :). Bevor es jetzt schön aussehen soll müssen die Pflanzen erstmal gut wachsen und dann kannst du mit Freude umdekorieren.

Drück dir auf jedenfall die Daumen, dass die Algenplage überstanden ist. Amano Garnelen wären sonst noch eine Möglichkeit als gute Algenvernichter.

Grüße
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Postby Beetroot » 01 Jun 2007 10:53
Hallo,

es sah gestern abend ohne Beleuchtung ganz gut aus mit den Algen. Blaualgen waren keine mehr zu sehen und die Grünalgen auf der Deko sowie der Anubias, den Echis und Sagitarien sind auch nur noch kleine Reste. Da haben meine Schnecken wohl auch ganz gut was geleistet, evtl. mit Unterstützung der Otos und manch anderen. Problem ist momentan noch der Boden sowie Stellen zwischen manch Pflanzenansatz und dem Hetherantera Urwald. Die Reste des Algenteppich haben eine starke Verbindung mit meinem Kies und lassen sich nicht absaugen. Hierfür wären ja bestimmt einige Garnelen nicht schlecht, aber wie vertragen die sich mit meinen Bolivianischen Schmetterlingsbuntbarschen?

Gruß
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Postby Tobias Coring » 01 Jun 2007 11:16
Hi,

Hört sich ja ganz gut an !

Ich weiß aber nicht wie aggressiv die Schmetterlingsbuntbarsche sind... jedoch werden Amanogarnelen schon 5 cm groß und sind damit nicht mehr so kleine Futterhappen wie die Zwerggarnelen.

Grüße
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Postby Beetroot » 10 Jun 2007 20:19
Hallo,

nach 7 tägiger Dunkelkur, mit 50% WW zur Halbzeit, ging letzte Woche Freitag mal wieder die Sonne im AQ auf. Die Algenbekämpfung sah bis dato sehr positiv aus. Also gleich 80% WW und am folgenden Tag noch ein 80%er hinterher und immer schön Algenreste mit abgesaugt. Es schien so als wäre die Blaualge so gut wie ausgerottet, die grünen sahen auch nicht wirklich gut aus. Dann noch einige Egerias nachgepflanzt und somit sind 7 Bund schnellwachsende Pflanzen hinzugekomen.
Im AQ Laden bin ich dann auch nicht am Dennerle Planta Gold vorbeigekommen und habe so natürlich letzte Woche Sa. noch ne Dosis ins AQ gegeben, mit der Hoffnung den Wuchs zu steigern.
3-4 Tage später kamen die Grünalgen wieder deutlich. :evil:
Habe in dem Zeitraum auch PO4 gemessen mit einem Wert von min. 1 mg/l, war nach dem WW ca. 0,0 m/gl. Wir vermuten das die Torffilterung den PO4 Wert so anhebt, deshalb hat sich der Torf aus dem Filter heute verabschidet. :winke:

Garnelen sind die letzten Tage auch eingezogen, denen sind aber leider meine Boliv. Schmetterlingsbuntbarsche zu Lebhaft und bewegen sich daher fast nur auf meiner großen Wurzel in der Ecke. Die Wurzel ist fast Algenfrei und ringsum zugeschissen :lol: , aber eben nur diese Wurzel. :evil:

Hier mal ein paar aktuelle Fotos:

[albumimg]569[/albumimg]

Haar- und/oder Fadenalgen in ihrer prächtigsten Form auf der Sagitaria subulata.

[albumimg]570[/albumimg]

Auf den Echinodorus tenellus sind nach den Grünalgen heute auch wieder deutlich Blaualgen zu erkennen. Die Cyanos haben sich auch auf einigen anderen Pflanzen auf den Grünalgen verbreitet.

[albumimg]571[/albumimg]

Der Bodengrund ist auch wieder veralgt. Müssten meiner Meinung nach auch wieder Grünalgen sein, haben ziemlich feste Bindung mit dem Kies.


Der Tobi hat gestern noch meine Leitungswasserwerte analysiert und eine Nährstoffarmut festgestellt. In Zukunft werde ich verstärkt Kalium und Magnesium zuführen, das fehlt im Leitungswasser deutlich und ist im ProFito für meinen Fall nicht ausreichend vorhanden.
Für Bio CO2 ist jetzt auch alles da und wird demnächst installiert.

Wie es momentan aussieht muss ich wohl heute abend wieder mein Becken verdunkeln. Ich denke eine Dunkelkur über 5 Tage werde ich diesmal machen. Was meint ihr, stehen die Pflanzen das jetzt ein zweites mal durch?

Die neu gepflanzten Egerias haben seit einigen Tagen viele Luftwurzeln gebildet. Meine ältere Hetherantera zosterifolia hat auch wieder einige wenige davon. Kann man daran einen Nährstoffmangel erkennen oder ist das besonders bei neuen Pflanzen normal?

Gruß
Torsten
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Postby Gast » 11 Jun 2007 07:58
Moin Torsten,
von einer Dunkelkur halte ich persönlich überhaupt nichts, es bekämmpft die Symtome aber nicht die Ursache. Deine Blaualgen sind immer in Spuren latent vorhanden und werden wieder kommen, wenn der Fehler nicht behoben wurde. Deine wenigen Pflanzen mögen das überhaupt nicht tagelang kein Licht, wie sollen denn so deine Pflanzen die Oberhand gewinnen. Du musst deine Pflanzen mit sinnvollen Maßnahmen unterstützen, durch Lichtentzug schwächst du die noch mehr.
Was mir auffällt, viel zu wenig Pflanzenmasse hast du in deinem Aquarium, du musst viel dichter pflanzen und deinen Kiesboden oberflächig absaugen incl. Blau u. Grünalgen! Wenn das nicht hilft die befallenen Pflanzen entsorgen und neue rein.
Mit den ganzen vielen düngen kannste mal anfangen wenn die Pflanzen richtig treiben, aber nicht bei den paar wenigen Pflanzen ohne sichtbaren wachstum. :roll:
Und ohne CO2 funktioniert das so oder so nicht vernünftig. Also mein Rat CO2 Anlage, Algen und Bodengrund absaugen, Filter kontrolle evtl. teilweise reinigen, WAW 75%, dichte bepflanzung mit anspruchslosen gesunden Pflanzen, Beleuchtung reduzieren auf max. 6-8 Std., wenig füttern, düngen wenn die Pflanzen zeigen das sie wachsen, vorher nur Spurenelemente.

Gruß
Werner
Gast
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Postby Tobias Coring » 11 Jun 2007 08:05
Hi,

muss da jetzt dem Werner widersprechen, da er auch deine Wasserwerte nicht kennt. Das Leitungsausgangswasser von Torsten hat 1mg/l Nitrat und 2 mg/l Kalium. Das ist viel zu wenig und deswegen MUSS hier zugedüngt werden. Pflanzen brauchen die Makronährstoffe und das in wirklich nicht geringem Maße.

Man sieht ja wie es sich ohne Düngung entwickelt hat. Algen, Algen und noch mehr Algen.

Ebenso bringt eine Aufdüngung mit Makronährstoffen (vonmiraus auch in geringem Maße) KEINEN Nachteil. Die toxischen Grenzen dieser Dünger liegen bei weitem über dem was hier zugedüngt werden soll.

Ohne Nährstoffe kein Wuchs und dementsprechend auch Algen in Massen. Zusätzliche Pflanzen sind auf jedenfall wichtig, aber einhergehend mit einer guten Düngung.

Es muss Nitrat, Phosphat und etwas Kalium hinzugegeben werden. Magnesium kann auch ein bischen gegeben werden, da es ebenfalls nicht schadet.
Ein verhungernder Mensch wird auch kein Hochleistungssportler, wie soll dann eine verhungernde Pflanze beispielsweise hübsch aussehen und Algen verdrängen?

CO2 bleibt aber sicherlich ein weitere Aspekt der eingebracht werden sollte. Wasserwechsel können sicherlich auch zum Erfolg führen wenn man sie sehr konstant jeden 2. Tag macht :D, da damit beinahe genug Nährstoffe in das Becken eingeleitet werden, aber die Zudüngung ist da doch die bei weitem einfachere Methode.

Grüße
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Postby Beetroot » 11 Jun 2007 13:24
Hallo,

noch mehr Pflanzen können bestimmt nicht schaden, werde noch mal was schnellwachsendes bei meinem Händler die nächsten Tage besorgen.

Ich denke die Dunkelkur ziehe ich jetzt für 3-4 Tage nochmal durch, zur Eindämmung der Blaualge. Bis dahin ist vielleicht auch schon das Zeug von Omikron da.

Habe noch ne neue Flasche Ferrdrakon, sollte das ProFito vielleicht mal beiseite stellen, glaube der Drak Dünger hat mehr Kalium. Die Bio CO2 geht nach der kleinen Dunkelkur auch an den Start.

Die nicht Absaugbaren Algenreste müsste ich dann wohl mal mühsam per Handarbeit vom Boden entfernen. Einige stark befallene Pflanzen werde ich mal außerhalb des Aquariums bearbeiten, besonders das tennelus hat immer viele Algenreste im Ansatz die sich nicht entfernen lassen.

Die Beluchtungsintensität könnte ich vorerst ja drosseln, habe zwei getrennt schaltbare Balken. Momentan wird ca. 11 Std. beleuchtet, denke an 2x24W für 8 Std. und 4x24W für 10-11 Std.

Den Filter könnte ich auch mal checken, wurde seit drei Monaten nicht nicht in die einzelnen Filtermedien zerlegt.


Grüße
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