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Postby fosorom » 28 Jan 2009 12:50
Hi,

was meinst du?

Wie wird denn das Regenwasser aufgefangen?


Dachfläche ==> Regenrinne ==> Regenfallrohr ==> Regentonne

Aufgefanngen wird erst nach dem es eine Weile geregnet hat und somit das Dach sauber sein sollte.

Wenn die Tonne voll ist, pumpe ich das Wasser in eine zweite in der ich es über eine Umwälzpumpe und einen selbst gebauten Tonnenfilter über Aktivkohle filtere.

Das mache ich schon seit Jahren so auch wenn ich ab und zu (insbesondere im Sommer) darauf verzichten muß. Mangels Masse. Dann nehme ich Brunnenwasser.

Gruß

Michael
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Postby Bernd.G » 28 Jan 2009 13:02
fosorom wrote:Hi,

was meinst du?

Gruß

Michael


Hallo

Ja , das wollte ich wissen und denke das bei Regen und Brunnenwasser immer ein Restrisiko an nicht messbaren Stoffen bleibt.
Aber zwingend nicht funktionieren muss es sicher keinesfalls. Der wichtigere Indikator sind die Tiere.

Gruss Bernd
Bernd.G
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Postby fosorom » 28 Jan 2009 13:09
Hallo,

Der wichtigere Indikator sind die Tiere.


Ohne hier jetzt zu weit vom Thema abschweifen zu wollen. Den Tieren geht es gut. Meine Skalare vermehren sich jedenfalls prächtig in dem Wasser. Selbst die als immer so empfindlich eingestuften Schmetterlingsbuntbrasche vermehren sich in dem Becken. Ich glaube das ist "Positiv Indikator" genug.
Michael
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Postby fosorom » 29 Jan 2009 10:28
Hi,

gestern war mein Wasser immer noch mit gut 40mg Nitrat pro Liter belastet.
Die anderen Werte waren wie folgt:
PO4 0,4mg/l
Fe 0,1mg/l
GH 8
KH 3
pH 6,4
CO² Dauertest > 20 mg/l
CO² berechnet 33mg/l

Ich habe aus diesem Grund heute morgen noch einmal einen TWW von ca: 50% durch geführt.
2/5 LW und 3/5 Regenwasser. Damit hat das WW GH = 7 und KH = 1.
Das WW habe ich mit 10 ml Ferrdrakon stoß gedüngt und zusätzlich noch die Tagesdosis von 4,5ml Ferrdrakon sowi 7,5ml EC.
Ich werde heute abend die Werte wieder kontrollieren.

Alles in allem scheint das Konzept aber Wirkung zu zeigen. Die Pflanzen wachsen wie blöd, sind so kräftig grün wie schon lange nicht mehr und die Neubildung von Pinselalgen scheint auch nachzulassen. :) . Allerdings setzt gegen Abend die Assimilation nicht mehr so stark ein wie noch vor 2-3 Wochen.

Gruß

Michael
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Postby Roger » 29 Jan 2009 11:18
Hallo Michael,

Allerdings setzt gegen Abend die Assimilation nicht mehr so stark ein wie noch vor 2-3 Wochen.

das dürfte durch das EasyCarbo bedingt sein welches stark Sauerstoffzehrend ist. Kein Grund zur Sorge. :)
Ansonsten scheint alles auf einem guten Weg zu sein.
Gruß
Roger
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Postby fosorom » 11 Feb 2009 11:05
Hallo Leute,

Nachdem ich nun seit ca. 8 Wochen die Empfehlungen von Roger umgestzt habe und mein Sorgenkind
mit Ferrdrakon und EC sowie bei Bedarf mit Phosphat und Nitrat aufdünge scheinen die Pinselalgen aufgegeben zu haben. :bananadance:
Letztes Wochenende habe ich noch einmal eine große Reinigungsaktion durchgeführt und alle befallenen Blätter sorgfälltig entfernt und auch einige stark befallene Deko entfernt bzw. gereinigt oder ausgetauscht. :rocket: Die Neubildung der Algen war vorher schon sichtbar zurück gegangen und nun sieht es tatsächlich so aus als ob ich sie besiegt hätte. :war:

Ich möchte mich auf jeden Fall hier noch einmal bei Roger :beten: für seine wirklich ausführliche und geduldige Unterstützung bedanken. :klatsch:

Falls sich was Neues ergibt werde ich berichten.

Gruß

Michael
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Postby Roger » 11 Feb 2009 12:25
:D :bananadance: :yeah: :trinken:
Gruß
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Postby fosorom » 30 Jul 2009 10:37
Hallo,

es tut mir leid, dass ich dieses Thema wieder aus der Versunkung holen muß aber die Pinselalgen zwingen mich dazu.

Im Februar 2009 war ich sie, so glaubte ich zu mindest los. Es lief dann auch alles recht gut. Die Düngung wurde von Zeit zu Zeit angepasst damit es bei den empfohlen Werte blieb.
Das Wachstum der Pflanzen verstärkte sich, gerade die Vallisnerien waren kaum noch zu beändigen was sicherlich auch eine Ursache für den inzwischen sehr geringen (für meine Verhältnisse) Nitratwert ist.
Die Echinodorus hat einen riesiegen Ableger geworfen, der immer noch aus dem Becken hängt und natürlich zert. Lediglich die Cryptocoryne kümmern vor sich hin, was ich in diesem Threat schon dieskutiere.

Aktuelle Werte:

GH 6
KH 1
T = 26°C
pH 6,0 - 6,2
CO2 20 mg/L (Dauertest grün)
Fe = 0,1 mg/L
PO4 = 0,5 mg/L nach WW durch Stoßdüngung. Reduziert sich innerhalb einer Woche auf 0mg/L
NO3 = 5 - 10 mg/L
Dem Wechselwasser werden 5mg/L Mg und 5 mg/L K zugeführt.
Wasserwechsel einmal die Woche ca: 50 %
Beleuchtung 100 Watt T8 840

weiter Düngung: tgl. 1,5 ml Ferrdrakon, gelegentlich ein paar Kügerelchen Blaukorn direkt in den Bodengrund bei der Echinodorus. Ansonsten durch Fütterung.

Im Mai tauchten dann, erst vereinzelnt dann häufiger wieder die Pinselalgen auf. Anfangs habe ich die betroffenen Pflanzen oder Dekogegenstände mit EC behandelt. Das heißt ich habe 5ml EC mit 15ml Wasser auf eine Spritze gezogen und so das EC direkt auf die befallene Blätter oder Steine geleitet. Das hat auch funktioniert.
Aufgefallen ist, dass besonders die gekürzten Blätter der Vallinsnerein durch die Pinselalgen befallen wurden. Desweitern treten die Pinselalgen nur an Steinen und Blättern der Anubias auf die direkten Lichteinfall haben.
Besonders schlimm war der Zustand jetzt nach dem ich drei Wochen im Urlaub war und somit auch drei Wochen kein Wasser gewechselt wurde. Lediglich das Ferrdrakon wurde zweimal die Woche mit je 5 ml zu gegeben. Die Echinodorus bleheri zeigte an den ältern Blättern gelbes Blattgewebe - die Adern waren aber nach wie vor grün. Ist das MG Mangel? Eisen kann es nicht sein. FE war bei einer sofortigen Messung mit 0,1mg/L nachweisbar PO4 0mg/L NO3 5 mg/L. Oder liegt es jetzt an den reduzierten Makros gegenüber der Ausgangssituation vom letzten November?

Bin für jeden Hinwei dankbar.

Gruß

Michael
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Postby Roger » 31 Jul 2009 00:12
Hallo Michael,

ich kann jetzt nur spekulieren, das sich u. U. die Zusammensetzung des Brunnenwassers geändert hat. Die Verwendung dieses Wassers ist für mich immer noch ein großer unwägbarer Faktor. :roll:
Weiterhin kann der alternde Kies der als Bodengrund verwendet wurde zu unerwünschten Nährstoffausfällungen führen.

Sicher ist das alles Spekulation, aber anhand der Wasserwerte sehe ich nicht viele Möglichkeiten noch etwas zu optimieren.
Du kannst versuchen etwas mehr Ferrdrakon zu geben und damit die Verfügbarkeit von Fe und Spurenelementen zu verbessern. Evtl. kann sich die Lage dadurch verbessern, jedoch glaube ich nicht, das die Probleme damit letztendlich zu beseitigen sind.

Magnesium und Kalium gibst Du ja schon beim WW zu?? Probieren kannst Du es, die Mengen noch zu erhöhen. Das messen dieser Werte würde einen guten Hinweis und letzte Sicherheit geben.
Gruß
Roger
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Postby fosorom » 31 Jul 2009 09:23
Hallo Roger,

inzwischen habe ich mir eine UOA besorgt und verwende wegen der vielen unbekannten Faktoern kein Brunnenwasser mehr. Die Ausgangsparameter sind also relativ gut bekannt und je nach Mischungsverhältnis stabil.

Habe gestern erstmal einen üppigen WW von ca: 80% gemacht. Alles neu eingestellt und befallene Blätter und Gegenstände soweite es möglich war gereinigt. CO² Zugabe etwas erhöht und etwa die Hälfte des Kies gegen Sand getauscht.

Der Filter läuft übrigens auch schon seit einigen Wochen ohne das porösen Filtersubtat.
Müßten nicht auch Unmengen an Mulm oder Schlam im Filter sein, wenn da soviele Nährstoffen ausgefällt werden, wie du befürchtest an?

Gruß

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Postby Roger » 31 Jul 2009 14:03
Hallo Michael!

Einige sehr gute Maßnahmen hast Du bereits ergriffen und ich bin sicher das Problem wird sich bald auflösen.

Müßten nicht auch Unmengen an Mulm oder Schlam im Filter sein, wenn da soviele Nährstoffen ausgefällt werden, wie du befürchtest?

Maßgeblich für mögliche Ausfällunge ist vor allem die Siedlungsfläche die den Bakterien zur Verfügung steht. Diese wird durch Mulm und Schlam noch vergrößert. Der entstehende Filterschlam ist vor allem organisches Material welches im Filter aufgefangen und im Bodengrund eingelagert wird und in dem sich die ausgefallenen Stoffe (Vor allem Eisen) dann nachweislich ansammeln.

Den restlichen Kies würde ich so schnell als möglich auch gegen Sand tauschen.
Gruß
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Postby fosorom » 03 Aug 2009 10:04
Hallo Roger,

Roger wrote:Einige sehr gute Maßnahmen hast Du bereits ergriffen und ich bin sicher das Problem wird sich bald auflösen.


Welche Maßnahme meinst du?

Gruß

Michael
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Postby Roger » 04 Aug 2009 16:03
Hallo Michael,

ich meinte dieses Gesamtpaket: :D :D
inzwischen habe ich mir eine UOA besorgt und verwende wegen der vielen unbekannten Faktoern kein Brunnenwasser mehr. Die Ausgangsparameter sind also relativ gut bekannt und je nach Mischungsverhältnis stabil.

Habe gestern erstmal einen üppigen WW von ca: 80% gemacht. Alles neu eingestellt und befallene Blätter und Gegenstände soweite es möglich war gereinigt. CO² Zugabe etwas erhöht und etwa die Hälfte des Kies gegen Sand getauscht.

Der Filter läuft übrigens auch schon seit einigen Wochen ohne das porösen Filtersubtat.
Gruß
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Postby java97 » 26 Jan 2010 12:00
Hallo, Michael!

Mich würde mal interessieren, wie die Geschichte weitergegangen ist.
Bist Du als Sieger im Kampf gegen die Pinselagen hervorgegangen?
schöne Grüße
Volker
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Postby fosorom » 09 Feb 2010 13:37
Hallo Volker,

tut mir leid, das ich fast 2 Wochen gebraucht habe um zu antworten. Aber seit ich meine Probleme einigermaßen im Griff habe schaue ich hier nur noch gelegentlich vorbei. :oops:

Nun ich denke ja, ich habe die Pinselalgen besiegt. :bier: Dank Rogers Hilfe.

Am 30 Juli 2009 habe ich in diesem Threat geschrieben:

fosorom wrote:Im Mai tauchten dann, erst vereinzelnt dann häufiger wieder die Pinselalgen auf. Anfangs habe ich die betroffenen Pflanzen oder Dekogegenstände mit EC behandelt. Das heißt ich habe 5ml EC mit 15ml Wasser auf eine Spritze gezogen und so das EC direkt auf die befallene Blätter oder Steine geleitet. Das hat auch funktioniert.
Aufgefallen ist, dass besonders die gekürzten Blätter der Vallinsnerein durch die Pinselalgen befallen wurden. Desweitern treten die Pinselalgen nur an Steinen und Blättern der Anubias auf die direkten Lichteinfall haben. ...............


Ich hatte vorher die Düngung insbesonderem die Zugabe von Kalium reduziert. Wurde mir auch irgendwo weiter oben geraten.
Das kam weil ich langsam aber sicher einen brauenen Belag auf meinen großblkättrigen Pflanzen feststellte.

Nun lange Rede kurzer Sinn. Es gibt vereinzelt noch ein paar Pinselalgen in meinem Becken. Aber nur irgendwo in den Ecken.
An den Blatträndern und auch auf den Steien treten sie so gut wie nicht mehr auf.

Allerdings habe ich gerade Holz und Steine auch deutlich reduziert.

Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass die Ursache von meinem Problem hauptsächlich mit einer Untervesorgung von Kalium zu tun hatte. Vorsicht: ich will damit nicht sagen, dass Kalziummangel immer die Ursache von Pinselalgen ist.

Es muß halt alles stimmen. Jeder Wert ist wichtig.

Aktuell habe ich folgende WW:

GH 9
KH 1,5
T = 27°C
pH 6,0 - 6,2
CO2 20 mg/L (Dauertest grün)
Fe = 0,1 mg/L
PO4 = 0,8 mg/L
NO3 = 5 - 10 mg/L

Die Beleuchtung ist inzwischen auf 2 x 70 Watt HQI gewechselt worden. Und ich habe einige andere Stengelpflanzen hinzugefügt. (Myriophyllum mattogrossense, Ludwigia arcuata, Cabomba furcata, Armmamnia Gracilis, Nesaea pedicellata)

Düngung:
tgl.
Fe (Ferrdrakon) 3 ml
KaliumSulfat 6ml (entspricht einer Aufdüngung von ca. 1,5mg/L)

bei Bedarf nach Messung:

PO4 und NO3 sowie Mg

Gelegentlich reduziert sich NO3 gegen Null. PO4 fahre ich bewußt etwas höher als früher. Ich richte mich hier bei nach dem Redfield Verhältnis und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Kalium kann ich immer noch nicht messen und weiß somit nicht wieviel K eigentlich im Wasser ist. Ich gehe aber davon aus, dass es sich nicht anreichert.
Als ich z.B. über Sylvester 1 Woche nicht gedüngt habe weil ich im Urlaub war, war dies nach meiner Rückkehrt deutlich zu sehen. Viele der Mangelerscheinungen die ich früher hatte waren wieder erkennbar. (defekte Blätter bei den Vallinerien und Cryptos, Ansatz von Pinselalgen)

Auf der anderen Seite traue ich mich aber auch nicht die Dosis zu erhöhen, denn ganz problemlos läuft das Becken noch nicht.
Gerade die Armmamnia Gracilis und die Nesaea pedicellata haben echte Probleme mit Kümmerwuchs. Aber das Thema habe ich hier schon beschrieben.

Gruß

Michael
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