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Postby Xantaros » 03 Mar 2011 14:47
Ne ne ^^ bissel hoch wäre ja schön ...

vorhin habe ich gedüngt , 5ml Ferrdrakon.Eine Stunde danach nix im Wasser nachzuweisen.

Jetzt ne andere Geschichte von einem anderen Becken von mir.
Hatte mal ein Becken in meiner Garage im Garten stehen.
Das habe ich , weil ich zu faul war, komplett und ausschließlich
mit unserem Brunnenwasser betrieben.

Jetzt kommt's ... keine Algen :D Also habe ich grade mal nen 10Liter
Eimer davon geholt und mal nachgemessen.

Hier mal die Werte :

KH : 12
GH : 17
pH : 7,4
Leitfähigkeit : 788µS/cm
no3 : 10 mg/l
po4 : <0,02
FE : 0,5
No2 : <0,1

Das ganze mische ich jetzt mal mit 40 Liter Osmosewasser und gucke mir dann mal die Werte an.

Edit : FE : 0,1 nachdem ich das Wasser vermischt habe und andere werte dementsprechend ca. 4x weniger.
Sonst nehme ich immer 10Liter Krahnwasser und bei der Mischung ist dann eigentlich nix an Eisen
nachzuweisen.
LG ... Manuel


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Postby Jens_Vom_Bodensee » 03 Mar 2011 17:04
Hallo,...

ich sag immer keine Regel ohne Ausnahme...wie waren denn die Umstände deines Beckens in der Garage...hattest du da gleichviel Licht oder andere Pflanzen? Das ist ja ein Bissle die Kunst.

mal ein Zitat von der Webseite des Herstellers... (Fussnote !!)

Dosierung
10 ml Lösung pro 100 l Aquariumwasser jede Woche (± 50 % je nach Pflanzenwuchs) bei mind. 25 % Wasserwechsel alle 2 Wochen.
Von Vorteil ist aber eine tägliche Zugabe von 1/7 der so berechneten Menge.
Mit einer möglichst niedrigen Dosierung beginnen und nur langsam steigern. Dabei die Wirkung beobachten: wenn keine Wachstumsverbesserung mehr erfolgt und/oder Probleme mit Algen auftreten, muß man die Dosis wieder reduzieren.
Dabei wird ein Mindestwasserwechsel von 25 % alle 2 Wochen vorausgesetzt. Mehr schadet natürlich nicht, sondern ist höchst sinnvoll. In diesem Zusammenhang sei an die alte Regel erinnert: „Der beste Filter ist der Eimer des Aquarianers!”.
Optimaler Eisengehalt: 0,05 - 0,1 mg/l

--> Bei 450l sind das ca. 400l Wasser, 40ml pro Woche, pro Tag etwas mehr als 5ml. OK die Rechnung geht auf.

--> Eheim 3 schafft eine Wasserdurchwälzung des Beckens in einer Stund locker, wenn das alles durch den UVC geht, dann ist das Eisen weg.

Wichtig ist das alles für die Pflanzen da ist ! (1.Schritt)

aber jeden Tag mit 40l ww machen....hmmm erreichst du damit den Zweck?

Irgendwas "frisst" das Eisen weg, das es nicht nachweisbar mehr ist?

Hast du viel schlamm drin? oder wie ist dein Filter bestückt? ---> Sorry habs grad gefunden...!! Kein Siporax oder so.

UVC macht auch das Eisen kaputt....hier gabS was das die Chelatierungen zerstört werden, und das Eisen damit wertlos ist.
UVC ausmachen, Algenblüte wie in der Algendatenbank bekämpfen! (Wieviel ist trüb?? nach deinen Angaben?)

Grüsse Jens
viele Grüsse
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Postby Xantaros » 03 Mar 2011 18:33
namd ;)

also das mit dem uvc habe ich jetzt auch gefunden. wusste ich jetzt nicht. mir war zwar bewusst das es Algen tötet und div. Bakterien, gute wie auch schlechte. ich werd's dann wohl einfach mal versuchen , indem ich den UVC Filter abschalte und dann öfter mal bzw. Täglich FE messe.

Die Algenblüte werde ich dann anders bekämpfen. Wenn Du sagst hier gibts noch eine andere Lösung dafür werde ich mich mal etwas einlesen.

Achso , die Frage ob der Filter verschlammt ist kann ich mit nein beantworten. :)

Danke erstmal für die Anregungen. Ich lese mich jetzt etwas ein und Berichte dann in ein paar Tagen wieder.
LG ... Manuel


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Postby Jens_Vom_Bodensee » 03 Mar 2011 19:46
Im Grund musst du wie ein Gärtner denken,

pflegen willst du Kulturpflanzen, also Dünger, Licht, Umweltbedingungen und Wärme für genau diese als Zielwert einstellen.

z.B. PO4 0,5 mg/l, NO3 bis ca. 25mg/l, KH ca. 5, GH ca. ?, CO2 ca 20mg/l FE ca. 0,2mg/l, T ca 25° C
Spurenelemente nach Düngeranleitung. Spätestens alle 14 Tage ein WW zur Unterstützung des Austragens der Nährstoffe die
die zugenommen haben. (meist NO3) Gleichzeitig tust du ja auch damit die fehlenden Stoffe die nicht durch Dünger
ergänzt werden wieder korregieren.

Damit wird im allgemeinen dann das Unkraut (hier Algen) zurückgedrängt oder gar verdrängt. Ausrotten kannst du algen nie, das sind schliesslich auch Wasserpflanzen, wenn auch niedriger Art.

Regelmässiger Wasserwechsel kann ausreichen um die Nährstoffe zu korregieren, meist aber regt das Pflanzen zum Wachstum an
und deine Bewohner zeigen sich Vitaler. (ww wöchentlich ca. 20% oder 30%)

vergleichen wir das mal mit dem Gärtner, so würde das Bedeuten, jede Woche das Gewächshaus mal aufmachen und die Luft wechseln.

Wenn das so mal verstanden hast, dann wirst du die Expertendiskussionen verstehen, wenn da mal von anderen Stoffen geredet wird, z.B. MG:CA verhältnis. Das sind dann Expertenpunkte die ein sehr tiefes Tuning darstellen.

In der Gärtnerrei z.B. sowas wie bestimmte Düngeergänzungen zum normalen Hinzugeben, wenn die Pflanzensorte mal noch 5 Tomaten mehr bringen soll.

Ich hoffe mal das ich jetzt niemanden auf die Füsse gestanden bin und den Experten auch nicht die Meinungen beschränkt habe.
Jedenfalls die meisten Aquarianer müssen diese Grundlagen kennen und leben ( ich auch) um das Thema Algen in Griff zu bekommen und auch damit umgehen zu können. Im Prinzip bist ja am Schluss froh wenn keine mehr hast, aber du solltest auch wieder welche "züchten" können um damit umzugehen.... ;-)

Jens
viele Grüsse
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Postby Xantaros » 07 Mar 2011 18:42
Denke ich werde das alles einfach mal versuchen in die Tat umzusetzen und berichte dann in ein paar Tagen wieder. :mrgreen:
LG ... Manuel


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