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Postby LarsR » 20 Jul 2010 11:21
Hi Franz,

ich hatte das Becken in im Vorstellungsforum schon gepostet, was aber auf wohl auf kein Interesse stieß. Ich muss gestehen, dass das Becken bis auf eine große Portion Hornkraut ausschließlich mit langsam wachsenden Pflanzen bepflanzt ist, was sich nun als Fehler heraus stellt. Ich warte nun einfach mal ab, bis ich meine Bacopa australis wieder zurück schneiden kann und werde dann im neuen Becken den gesamten Hintergrund damit zupflastern. In der Zwischenzeit helfe ich mir mit größeren und häufigeren Wasserwechseln.

Gruß
Lars
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Postby Bernd Kaufmann » 20 Jul 2010 12:59
LarsR wrote:Hi Franz,

ich hatte das Becken in im Vorstellungsforum schon gepostet, was aber auf wohl auf kein Interesse stieß. Ich muss gestehen, dass das Becken bis auf eine große Portion Hornkraut ausschließlich mit langsam wachsenden Pflanzen bepflanzt ist, was sich nun als Fehler heraus stellt. Ich warte nun einfach mal ab, bis ich meine Bacopa australis wieder zurück schneiden kann und werde dann im neuen Becken den gesamten Hintergrund damit zupflastern. In der Zwischenzeit helfe ich mir mit größeren und häufigeren Wasserwechseln.

Gruß
Lars


Hallo Lars,

jetzt habe ich mir Dein vorgestelltes Aquarium angesehen. Leider habe ich die große Portion C. demersum aber nicht gesehen. Und ob Dir die Bacopa hilft, die Pinselalgen loszuwerden, bezweifle ich stark. Ich denke, dass Du dazu richtig schnellwüchsige Pflanzen brauchst, die auch einen gewissen Raum für sich beanspruchen.

Zu Deiner Kritik an der Diskussion: Es gibt in öffentlichen Foren weder eine Verpflichtung zu schreiben, noch eine zu lesen. Und ein ungeschriebenes Gesetz ist, dass man spezifische Fragen stellen muss, wenn man spezifische Antworten bekommen will. Man kann aber nicht erwarten, dass Diskussionsteilnehmer nicht gestellte Fragen erahnen und auf diese auch noch gezielte Antworten liefern. Dafür sind dann Bücher oder spezielle Websites da und man kann vorher seine Auswahl treffen, was man lesen möchte. Im Übrigen kann ich Dich trösten, Du bist nicht allein. Ich bekomme sogar auf gestellte Fragen keine Antworten.
Viele Grüße
Bernd ©¿©
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Postby LarsR » 20 Jul 2010 13:13
Hallo Bernd,

die besagten Bilder entstanden direkt nach der Einrichtung, das Hornkraut kam erst zwei, drei Tage später dazu. Ich mache mir jetzt wegen der Pinselalgen keine allzugroßen Sorgen und werde erstmal mit zusätzlichen Wasserwechseln und nem großen Schwung extra Pflanzen reagieren.

Bezüglich der Diskussion...konkrete Antworten auf mein spezifisches Problem kann ich natürlich nur erwarten, wenn ich konkrete Fragen stelle. Die Diskussionen zwischen dir und Nik erinnern mich lediglich stark an Günther Netzer und seinen Moderationspartner während der letzten großen Turniere. Zur Unterhaltung sehr geeignet, aber um Informationen zu erhalten leider nur beschränkt geeignet, da euer sicher unbestreitbar vorhandenes Fachwissen in diesem Gezanke leider einfach untergeht.

Ich möchte an dieser Stelle gerne mal Martin Krüger zitieren:
[...Irgendwie bin ich zu dem Ergebnis gekommen, daß es eine "normale" Aquaristik nicht gibt. Es ist wohl immer ein "Sowohl-als-Auch"...]

In diesem Sinne, viele Grüße
Lars
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Postby Bernd Kaufmann » 20 Jul 2010 13:49
die besagten Bilder entstanden direkt nach der Einrichtung, das Hornkraut kam erst zwei, drei Tage später dazu. Ich mache mir jetzt wegen der Pinselalgen keine allzugroßen Sorgen und werde erstmal mit zusätzlichen Wasserwechseln und nem großen Schwung extra Pflanzen reagieren.


Hallo Lars,

dann hast Du mehr gelernt als Dir vielleicht bewusst ist. Genau das empfehle ich seit Jahr und Tag. Wenn Du konsequent bist, wird das auch funktionieren.

Bezüglich der Diskussion...konkrete Antworten auf mein spezifisches Problem kann ich natürlich nur erwarten, wenn ich konkrete Fragen stelle. Die Diskussionen zwischen dir und Nik erinnern mich lediglich stark an Günther Netzer und seinen Moderationspartner während der letzten großen Turniere.


Die beiden habe ich beim vergangenen Turnier nur jeweils einen Satz sagen hören, dann war ich weg. Deshalb kann es mir relativ egal sein, wen von uns beiden Du im Vergleich als Netzer oder Moderationspartner siehst. Schmeichelhaft sind beide Varianten nicht.
Viele Grüße
Bernd ©¿©
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Postby nik » 20 Jul 2010 14:21
Hallo Bernd,

na schön, du willst es so. Vielleicht wird dir klar, was für einen anstrengend dünnpfiffigen Kram du dir nicht verkneifen kannst. Bitte ändere das, denn das ist der Grund, der mich erheblich an deiner Qualität als Gesprächspartner zweifeln lässt.
Eigentlich hatte ich einen Großteil im letzten Post abgehandelt, was dir erartungsgemäß nicht aufgefallen ist.

Bernd Kaufmann wrote:ich hatte noch nie in 40 Jahren ein Pinselalgenproblem. Dabei sind bei mir seit vielen Jahren im Normalfall NO3 und PO4 n.n., unabhängig davon, ob und wie ich filtere.

Aha, du siehst also im Gegensatz zu mir keine Abhängigkeit zu Filtersubstraten und Mengen.
Diese Ansicht ist falsch.

Aber das hatten wir doch auch schon. Du hast viele Pflanzen und keine Algen, ich habe viele Pflanzen und keine Algen, aber Du siehst in den vielen Pflanzen eher ein Problem als einen Vorteil. Dann mach es doch mit weniger Pflanzen, dann hast Du es leichter.

Wir hatten das alles schon, aber wenn ich deine Quintessenz lese, d.h. dann doch mit weniger Pflanzen, dann ist es leichter, dann frage ich mich schon, weißt du überhaupt noch um die Spur? Ich finde es extrem befremdlich, wenn du in großer Lockerheit so einen nebensächlichen Blödsinn aus der Hüfte haust.
Viele Pflanzen werden dann ein Problem, wenn nicht mehr ausreichend Nährstoffe nachgeführt werden. Das ist im gleichen Kontext zu betrachten wie die Menge Licht. Das spielt im Aquascaping schon eine Rolle, da die Becken per se wüchsiger sind.
Ich verstehe dein Resümee schon, wenn ich mich deiner Hornkraut dominierten Becken erinnere.


Nein, bitte nicht schon wieder eine Sand-Diskussion. Der rieselt mir schon langsam aus den Ohren. Es geht hier um die Frage nach dem Nährstoffkiller Mattenfilter.

Du wirst akzeptieren können, dass ich nach sehr vielen Jahren Erfahrung mit verschiedenen Kiesen von dem abgekommen bin und einen gewaschenen Quarzsand 0,4-0,6 in der Praxis als erheblich besser erfahren habe. Das ist keine Diskussion, du kannst es einfach nicht bewerten. Was glaubst du, wo mir deine völlig unsinnige "viel-Nährstoffverbrauch-durch-schnellwachsende-Pflanzen-Theorie" zur Algenprävention steht? Das ist so offensichtliche Kinderpippi. Algen und Pflanzen sind völlig gleich, aber wenn es um Nährstoffverbrauch geht dann sind Pflanzen gleicher.

Hast du schon mal schlichten Sachverhalt bedacht, dass Pflanzen mit niedrigeren Nährstoffgehalten schlechter umgehen können als Algen? Beispiel Rotalgen und Spurenelemente, Fadenalgen tauchen bei bei N-Mangel auf und können mit dem prima, bei dem Pflanzen schon Schwierigkeiten bekommen. Schaut man sich ein komplett aufgedüngtes Wasser an, dann wird es grundsätzlich schwer mit Algen. - Unter der Voraussetzung der möglichst geringen Beeinflussung der Nährstoffe und da werde ich dir den Sand noch öfters mal um die Ohren hauen, denn es gibt kein Substrat mit geringerem Einfluss auf die Nährstoffe.


Ich denke, da verwechselst Du Akzeptanz mit fundiertem Wissen. Bis jetzt hat mir weder hier noch sonst irgendwo jemand auch nur in Ansätzen erklären können, was der Unterschied zwischen der Ernährung von Algen und höheren Pflanzen ist. Alle im Aquarium vorkommenden Algen brauchen exakt die gleichen essenziellen Nährstoffe, die auch von den höheren Pflanzen benötigt werden. Fehlt nur einer der essenziellen Stoffe ganz, wachsen weder Pflanzen, noch Algen. Wahrscheinlich werde ich nicht so alt, dass ich auf diese einfache Frage noch eine vernünftige, schlüssige Antwort erhalte.

Das ist dein Einsatz Bernd. Was ist der Alge Ursache?



Das ist natürlich großes Pech.

Das ist sicher Ausdruck deiner großen emotionalen Nähe. Danke!

Um welche Mineralien geht es dabei und welche Einflussfaktoren darauf?

Die essenziellen Spurenelemente. Von mir aus auch noch die beneficial elements, die mehr oder weniger bekannten/unbekannten biologischen und chemischen Einflüssen ausgesetzt sind. Es macht mehr Sinn die als wirkenden Komplex zu betrachten


Unsichtbare Mikroflora und nicht benannte Mineralien - nicht sehr aufschlussreich, Nik. Das sind alles unüberprüfbare Vermutungen.

Da hast du absolut Recht. Nur ist es so, dass das die Vermutung zur funktionierenden Praxis ist. Hat im Grunde nur erläuternde Funktion. Ist vielleicht richtig, vielleicht falsch oder irgendwo dazwischen. Bis jetzt ist es den Gegebenheiten entsprechend rund. Falls sich das in Teilen oder in Gänze als falsch herausstellt, dann ist das nicht wirklich schlimm, denn an der funktionierenden Praxis ändert das nichts. Die Praxis macht mich viel sicherer als du ahnst.

Wie praktisch, dass die nicht messbar sind und sich das Eisen nicht "typisch" verhält. Da kommt man dann nicht in Bedrängnis, wenn es um Beweise geht. Inwiefern verhält sich Eisen nicht typisch?

Es ist das reaktionsfreudigste der Spurenelemente und deshalb wird so ein Heio-pei mit der Komplexbildung getrieben.

Es ging hier um meine Frage an Roger, welche Nährstoffe der HMF denn "killt". Wenn Du darauf antwortest, dass es die Spurenelemente sind, ist Deine Theorie komplett falsch, denn solche Filtersysteme sind die einzigen, bei denen es auch zu ausreichender Reduktion und damit wasserlöslichen, verwertbaren Nährstoffen für die Pflanzen (und Algen!) kommt.

Was hilft die in der Landschaft platzierte, schöne Theorie, wenn mit der Entdernung der Matte die Nährstoffversorgung der Pflanzen besser wird? Mattenfilter hat im Pflanzenbecken grundsätzlich die deutliche Tendenz zur Belastung der Nährstoffsituation. Das gilt nach deiner Aussage für "junge" Matten und das wird nach meiner eigenen intensiven Erfahrung auch für mind. eine alte Matte gültig, nämlich meine.


Das wird jeder vernünftige Mensch genauso sehen. Aber dann wird er keine solchen Behauptungen aufstellen, die den Tatsachen diametral entgegen stehen.
[/quote][/quote]
Nein Bernd, das ist nicht richtig, denn deine Behauptungen stehen den Tatsachen diametral entgegen. :D

Und, glaubst du, dein "feiner" Stil bringt irgendwie weiter? Tut es nicht. Mich nicht, dich nicht, andere nicht. Es wäre aber eine schicke Sache, wenn du dich Franz annähmst und an seinem Problem beispielhaft die Lösung aufzeigst.

Mit freundlichen Grüßen,
Nik
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Postby Bernd Kaufmann » 20 Jul 2010 16:00
nik wrote:Hallo Bernd,

na schön, du willst es so. Vielleicht wird dir klar, was für einen anstrengend dünnpfiffigen Kram du dir nicht verkneifen kannst. Bitte ändere das, denn das ist der Grund, der mich erheblich an deiner Qualität als Gesprächspartner zweifeln lässt.
Eigentlich hatte ich einen Großteil im letzten Post abgehandelt, was dir erartungsgemäß nicht aufgefallen ist.


Hallo Nik,

hier kann zukünftig absolut jeder Teilnehmer mit mir sprechen und auch eine Antwort bekommen. Aber mit Dir ist hiermit jeglicher Kontakt beendet.

Bernd
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Postby spenca » 20 Jul 2010 16:39
Hallo Nik, Hallo Bernd!

Bitte entschuldigt mein dazwischenqeutschen, aber ich fände es schade, dieses so hoch interessante Thema runterzudiskutieren. Ich lese seit geraumer Zeit hier im Forum mit, bin seit Kurzem angemeldet, und begeistert von derart vielen freundlichen und hoch erfahrenen Aquarianern. Zu diesen Experten zählen, nebst vielen, für mich Bernd und auch Nik sowie Roger. Jeder von euch, jedenfalls Nik und Bernd, hat eine Theorie zu den komplexen Zusammenhängen die in einem Becken stattfinden. Und jede dieser zwei Theorien hat Aspekte, die für mich absolut plausibel klingen, jedoch heute (noch) nicht überprüfbar sind (Beispiel "Mikroflora" oder "Spurenelemente"). Das geht doch Bernd nicht anders als Nik oder? Diese Theorien sind doch auf beiden Seiten nicht bloss aus der Luft gegriffen, sondern sind Ergebnisse von jahrelanger Erfahrung, die jeder Einzelne von uns dem Anderen gegenüber schätzen und respektieren sollte! Und wer weiss?? ... Ist es denn so abwägig, dass nicht beide Ansätze in Kombination der Schlüssel zum Erfolg sind (Beispiel "viel Pflanzen" ergibt "viel Mikroflora")?? *Bitte nicht hauen :shock: *

Also ich bin dafür, beide Standpunkte für sich sprechen zu lassen! Ich kann in Keinem so grobe Fehler entdecken, dass wir uns darum derart streiten müssten. Und wie schon gesagt, Respekt und Verständnis gegenüber der Erfahrung des Anderen lässt uns alle viel dazulernen. :top:

Just my 2 Cents!

Mario
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Postby Matz » 20 Jul 2010 16:57
Hallo :( ,
ich nochmal.
Da hab' ich mich wahrlich zu früh gefreut, was den Diskussionsstil anbelangt :shock: .
Nik, entschuldige bitte, aber
nik wrote:Hallo Bernd,

na schön, du willst es so. Vielleicht wird dir klar, was für einen anstrengend dünnpfiffigen Kram du dir nicht verkneifen kannst. Bitte ändere das, denn das ist der Grund, der mich erheblich an deiner Qualität als Gesprächspartner zweifeln lässt.


ich finde hier hast du dich im Ton vergriffen, genauso, wie Bernd dies weiter oben getan hat.
Er hat sich dafür entschuldigt. Stände dir gut an, das Gleiche zu tun :) .
Ob das dann was an Bernd's Entschluß ändert, kann ich natürlich nicht sagen, aber es wäre des guten Tones hier im Forum halber doch angebracht, dass auch die Mod's mit gutem Beispiel vorangehen.
Schade, hatte schon auf weitere fruchtbare (oder auch nicht so fruchtbare), aber zumindest interessante Meinungswechsel gehofft.
Ich habe aus Euren Diskussionen (hier und in anderen Freds) schon viel gelernt, bzw. an Anregungen bekommen und fände es schade, wenn's jetzt so enden würde.
Aber da seid ihr Beide gefragt, das kann Euch niemand abnehmen.
Einen schönen Abend noch,
bis denn,
:trinken:
Grüssle :-), Matthias
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Postby nik » 20 Jul 2010 17:31
Hallo Bernd,

es ist nicht böse gemeint, nichts desto trotz bin ich zu weit gegangen und bitte dich aufrichtig um Entschuldigung!

Das ist thematisch und verbal grenzwertig und wenn man sich ärgert funktioniert das nicht. Ich denke wir wissen beide, es kommt nix dabei 'rum.

Gruß, Nik
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Postby Bernd Kaufmann » 20 Jul 2010 18:00
nik wrote:Hallo Bernd,

es ist nicht böse gemeint, nichts desto trotz bin ich zu weit gegangen und bitte dich aufrichtig um Entschuldigung!


Hallo Nik,

die Entschuldigung ist angenommen, aber das ändert nichts an meinem Entschluss, nicht mehr mit Dir zu diskutieren.

Das ist thematisch und verbal grenzwertig und wenn man sich ärgert funktioniert das nicht. Ich denke wir wissen beide, es kommt nix dabei 'rum.


Das ist der springende Punkt, wobei mir "thematisch" wichtiger ist als "verbal". Man muss als erwachsener Mensch auch mal akzeptieren, dass nicht jeder mit jedem kann und das scheint bei uns beiden der Fall zu sein. Also lassen wir es einfach.

Gruß Bernd
Viele Grüße
Bernd ©¿©
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Postby Jan S. » 20 Jul 2010 22:06
Hallo Lars und Franz.
Ich hatte schon die Befürchtung, wir können hier nicht konstruktiv weitermachen...
Kurios, mit dem Becken von Franz haben sich sich nur Wenige wirklich beschäftigt !
Viele Aussagen über die Entstehung von Pinselalgen wären nach Beckensichtung schon entkräftet!
Es bleibt nach wie vor ein Top Thema, da sollten wir mal Info`s zusammentragen!
Gruß Jan
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Jan S.
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Postby Gast » 20 Jul 2010 23:05
Hallo Jan, DAS war mein "Begehr". Deshalb habe ich mich bemüht, sachlich zu berichten (s. Start-Thread). Dabei ging es mir nun wirklich nicht darum, zu behaupten, ich hätte ein neues Rezept gegen die Pinselalge!!! Ich wollte nur beginnen und hoffte darauf, dass andere dazu Stellung nehmen, und z.B. ihre "Rezeptur", ihren erfolgreichen Kampf gegen die Pinselalge darstellen. Ich habe z.B. immer gedacht, dass die Pinselalge (wg. ihres Kalkgerüstes) die KH braucht und habe diese deshalb gesenkt. In Verbindung mit der auch von anderen Seiten beschriebenen hohen CO2-Zugabe dachte ich, dass ich die Alge ggf. schwächen kann. Alles graue Theorie? Oder gar Quatsch? Das mag ja sein-ich "behaupte" ja auch nicht, dass das der Stein der Weisen war!!! Bei der Bartalge scheint das ja gewirkt zu haben - und auch die Bartalge ist eine Rotalge. DAS waren meine Gedanken.
Dann habe ich allen Mut zusammengenommen (den braucht man in Foren schon mal) und wollte auch diese, - ggf. völlig abwegige - Theorie zur Diskussion zu stellen. DOCH: Man dringt nicht durch-leider! Ich finde dieses Forum wirklich toll.Trotzdem finde ich, dass es auch hier relativ schwer ist, Gehör zu finden oder vielleicht besser ausgedrückt: Man kommt "nicht ins Gespräch".... Da brauchts Widerstandskraft - aber die habe ich! Ich will hier auch von den Erfahrungen der anderen lernen und frage, frage, frage... aber was muss passieren, damit z.B. auch ein noch so sachlicher Bericht eines "Neuen" hier richtig gelesen wird? Schaut euch mal diesen Thread von Beginn an...
Aber ich will ja weiterkommen! Über 70.000 Probleme mit der Pinselalge (s.Google) - das ist auch insofern problematisch für mich, weil ich 1989 schon wegen der "unlösbaren" Pinselalgenprobleme mal aufgehört habe. Und seit 1989 hat sich hinsichtlich der Erkenntnisse zur Pinselalge NICHTS getan???? Das kann doch nicht sein, oder??
Ich war mir ziemlich sicher, dass ich nicht allein bin, mit dem Problem "Pinselalge". Und deshalb bin ich auch froh über deine Aufforderung, Jan, hier konstruktiv weitermachen zu können! Auch für mich ist das ein Top-Thema, nicht umsonst habe ich schon mal wegen der Pinselalgen ein 700Liter-Becken komplett aufgegeben und damit mein Hobby.
Von daher nehme ich deinen Hinweis gerne auf und rufe auch dazu auf: Lasst uns doch mal alle Erfahrungen, die wir gemacht haben, und alle Infos, die ihr habt, zusammentragen.
Gruß an alle und :bier: franz
Gast
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Postby LarsR » 21 Jul 2010 08:37
Moin,

da mach ich doch gerne mit :)
Also wie oben schon gesagt, gehe ich davon aus, dass ich bei Beckenstart schlichtweg zu wenig Pflanzenmasse, insbesondere schnellwachsendes Zeug, eingesetzt habe. Ich lass das Becken sich nun erstmal entwickeln, dünge normal weiter, verstärke die Wasserwechsel und setze noch Pflanzen dazu. Momentan sieht es so aus, als würden sich die Pinselalgen nicht weiter ausbreiten.

Gruß
Lars
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Postby nik » 21 Jul 2010 09:12
Hallo Franz,

ich hatte mich schon mit deinem Post beschäftigt. Ich war sogar einigermaßen erschrocken, als du ein Pinselalgenproblem in Verbindung mit PMS erwähntest. ;) Als sich dann das Problem als wohl gelöst herausstellte, habe ich mich, abgesehen von meinem Einwurf zu den Cyanobakterien, wieder schlafen gelegt.
Ich hatte ja selbst unglaubliche Mengen an Pinselalgen, aber nachdem es mal erkannt war, wäre ich heute froh, wenn jede Alge so einfach in den Griff zu bekommen wäre.

Der meiner Ansicht nach entscheidende Punkt ist die Mineralisierung. Wegen mangelnder Messbarkeit bleiben Fragen offen, aber praktisch funktioniert das mind. mal mit dem PMS. Ich bin deshalb nicht sicher inwieweit andere Salze funktionieren. Das Preis Diskusmineral könnte gut eine Alternative sein. Da müsste man die Unterschiede mal heraus arbeiten. Ich habe aber zwei angebrochene PMS und es wird schwer die in diesem Leben aufzubrauchen. Was dann noch eine wichtige Rolle spielt ist, dass die Mineralisierung des Wassers auch erhalten bleibt. Wenn das mit dem PMS also nicht funktioniert hätte, hätte ich irgendwo ein Problem mit Filter- und/oder Bodensubstrat angenommen. Ansonsten ist nur das zu tun, was sowieso bei jedem Pflanzenbecken ansteht, die komplette und ausreichende Aufdüngung der Nährstoffe. Franz, was du getan hast, bewegte sich in diesem Kontest, deshalb gab es von mir nichts zu bemerken.
Wenn das sicher funktioniert, dann kann man EC als das betrachten was es eigentlich ist - ein Pflanzenspeed. ;) Zur Algenbekämpfung würde ich es nicht verwenden, aber wem es hilft, dem würde ich die Anwendung dieser Kohlenstoffverbindung nicht ausreden. Grundsätzlich ist es besser das Problem zu beobachten ohne mit irgendwelchen unterdrückenden Maßnahmen die Ursachen zu verschleiern. Bei Pinselalgen ist es aber sowieso klar. Das steht hier im Forum, es ist wie immer das Problem das für sich Richtige herauszuziehen.
Interessant war dein pH in Verbindung mit der KH <1, dann bewegt sich der CO2-Gehalt in einem Bereich von ca. 10 - 15 mg/l. Das stelle ich deshalb heraus, weil ich hohe CO2-Gehalte nicht für nötig halte. Wichtig ist, dass ausreichend CO2 nachgeführt wird.

Gruß, Nik
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Postby nik » 21 Jul 2010 10:07
Hallo Lars,

LarsR wrote:Moin,

da mach ich doch gerne mit :)
Also wie oben schon gesagt, gehe ich davon aus, dass ich bei Beckenstart schlichtweg zu wenig Pflanzenmasse, insbesondere schnellwachsendes Zeug, eingesetzt habe. Ich lass das Becken sich nun erstmal entwickeln, dünge normal weiter, verstärke die Wasserwechsel und setze noch Pflanzen dazu. Momentan sieht es so aus, als würden sich die Pinselalgen nicht weiter ausbreiten.

Gruß
Lars


ich hatte mal ein Becken mit Pflanzenresten neu aufgesetzt. Das sah dann so aus.
11221

Es ging mir erst einmal nur darum die Pflanzen zu vermehren und das Becken aufzugleisen. Das entwickelte sich ohne irgendwelchen speziellen Hilfen dann so.
11415

Das hatte zu keiner Zeit auch nur den Anflug irgendeiner Alge.

Das werde ich noch doller treiben um zu zeigen, dass die Pflanzenmasse in ihrer Bedeutung überbewertet wird. Der Nährstoffverbrauch kann es auch nicht sein. Das Becken wurde trotz kümmerlicher Pflanzen sofort voll aufgedüngt. Allerdings waren die Pflanzen aus einem gut funktionierenden Becken. Der Grundgedanke war schlicht, eine schon "bewährte" Mikroflora (auf den Pflanzen) gewährleistet einen problemlosen Beckenstart. Es ist ein bisschen drum herum bei einem Beckenstart zu beachten, aber grundsätzlich hat die Umsetzung des Gedankens funktioniert.
Darauf basiert meine Vermutung, dass mit dem Spruch "Schmeiß tüchtig Hornkraut ins Becken" die sich darauf befindliche Mikroflora die eigentliche Wirkung hat.

Gruß, Nik
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