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Postby Sabine68 » 13 Oct 2007 14:55
Hallo Werner,

kann Sera chelatisiertes FE messen?
Mit dem Aufdüngen von FE bis man testen kann, ist immer so ne Sache :?

Ich persönlich dünge FE lieber rechnerisch und nach Beobachtung der Pflanzen, weil ich auch z.B. in meinem filterlosen Riff kein FE nachweisen kann.
Ich dünge auch nicht nach Wasserwechsel auf, sondern täglich die errechnete Dosis
Viele Grüße
Sabine


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Sabine68
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Postby Geeler » 13 Oct 2007 15:25
Hallo,

kann Sera chelatisiertes FE messen?


Ich meine, der kann das. Habe mal ne Testlösung hergestellt, bei der ich den Fe gehalt von 0,1mg/L errechnet habe. Hat glaube ich funktioniert.


Mit dem Aufdüngen von FE bis man testen kann, ist immer so ne Sache Confused

Ich persönlich dünge FE lieber rechnerisch und nach Beobachtung der Pflanzen, weil ich auch z.B. in meinem filterlosen Riff kein FE nachweisen kann.
Ich dünge auch nicht nach Wasserwechsel auf, sondern täglich die errechnete Dosis


Bin auch schwer am überlegen / zweifeln, ob es für mein Becken wirklich das richtige ist, auf einen Schlag 30ml reinzukippen um 0,1mg/L zu erreichen. 30ml wären bei meinem Becken 100% der empfohlenen "Wochen" Dosis. Momentan bin ich jedoch lediglich bei 50%. Wäre das nicht so, dass ich den Pflanzen dann mehr Nährstoffe zuführe, als sie überhaupt verbrauchen können und somit dann ein Überschuss herrscht, von dem sich die Algen ernähren???

Drak empfiehlt selber die Wochendosis in tägliche Dosen zuzugeben. Das wäre ja genau das Gegenteil, oder ist es so, dass im Wasser erstmal ein gewisses Grundlevel an FE vorhanden sein muss, bis die Pflanzen es letztendlich verwerten können?

Mir leuchtet die Logig noch nicht so ganz ein, warum ein Wert von 0,1 konstannt gehalten werden soll, könntet ihr mich darüber bitte etwas genauer aufklären?


Viele Grüße

Manuel
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Postby Sabine68 » 13 Oct 2007 15:36
Hallo Manuel,

den Wert von 0,03 - 0,1mg/l hat wohl mal H.J. Krause festgelegt.
Das ist wohl der Bereich, bei dem die Pfanzen FE am besten verwerten können.

Aber die Praxis geht über die Theorie und es gibt hier halt auch verschiedene Wege.
Ich finde immer ausprobieren und beobachten sehr wichtig.
Was bei mir gut funktioniert, muß halt bei dir noch lange nicht gut funktionieren.

öhm - verstehst du, was ich meine?
Es ist möglich, daß 30ml auf einen Schlag zuviel wären, muss aber nicht sein.
Wir geben hier ja nur Ratschläge, wie es funktionieren kann

Wenn du dich sicherer fühlst, taste dich an den, zumind. vom Hersteller vorgegebenen Wert ran.
Beobachte deine Pflanzen - zeigen sie Mängel, dünge mehr.
Viele Grüße
Sabine


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Sabine68
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Postby Geeler » 13 Oct 2007 15:48
Hi Sabine,

den Wert von 0,03 - 0,1mg/l hat wohl mal H.J. Krause festgelegt.
Das ist wohl der Bereich, bei dem die Pfanzen FE am besten verwerten können.


Gilt das auch für Phosphat? Soll ich da einen konstanten Wert von z.B. 0,5mg/L anstreben, oder stoßweise düngen. Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Pflanzen das Phosphat speichern können.


Aber die Praxis geht über die Theorie und es gibt hier halt auch verschiedene Wege.
Ich finde immer ausprobieren und beobachten sehr wichtig.
Was bei mir gut funktioniert, muß halt bei dir noch lange nicht gut funktionieren.


Ist vlt. doch mal einen Versuch wert, erst einen gewissen Grundwert an Eisen aufzubauen. Nach dem EI wird ja auch nur alle 3 Tage Ferrdrakon gedüngt. Muss das ganze mal noch etwas überdenken...


Es ist möglich, daß 30ml auf einen Schlag zuviel wären, muss aber nicht sein.
Wir geben hier ja nur Ratschläge, wie es funktionieren kann


Ratschläge, für die ich euch dankbar bin :D
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Postby Sabine68 » 13 Oct 2007 16:01
Hallo Manuel,

Gilt das auch für Phosphat? Soll ich da einen konstanten Wert von z.B. 0,5mg/L anstreben, oder stoßweise düngen. Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Pflanzen das Phosphat speichern können.


da bin ich jetzt überfragt :oops: Die 0,5mg/l sind ein Wert, die bisher in allen meinen Becken gut funktioniert haben.
Ich habe aber auch teilweise über 4mg/l ohne schädlich Auswirkungen gehabt - oder siehe T.Barr mit dem EI, oder auch Tobi, er fährt ja auch mit recht viel P
Diese Werte sind nicht in Stein gemeißelt - das sind alles Werte, womit es funktionieren kann und Beispiele, die man auf das eigene Becken übertragen kann.

Das wichtigste ist einfach, daß man keine Panik vor Algen haben muss und daß man sie in den Griff bekommen kann.
Das zeigen zahlreiche algenfreie Becken mit den unterschiedlichsten Düngemethoden.

Probiere aus und beobachte - lerne dein Becken kennen. Das braucht zwar eine Weile, aber es funktioniert.


Noch ein kleiner Nachtrag - du kannst N/P/K auch stoßdüngen - wichtig ist, daß du den Pflanzen immer ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stellst.
Viele Grüße
Sabine


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Postby Gast » 13 Oct 2007 18:09
Hallo manuel,

Ist vlt. doch mal einen Versuch wert, erst einen gewissen Grundwert an Eisen aufzubauen. Nach dem EI wird ja auch nur alle 3 Tage Ferrdrakon gedüngt. Muss das ganze mal noch etwas überdenken...


Wenn ich kein Eisen nachweisen kann und mein Test keinen Blödsinn anzeigt, habe ich zu wenig Mikros im Wasser. Ich füge immer so viel FE hinzu das der Sera Test ca.0,1 anzeigt. Bei meinen 200 L Wechselwasser sind das 8ml Pflanzennahrung, obwohl laut Hersteller 5ml auf 50L +/- angegeben steht. :wink:
Taste dich langsam heran und beobachte deine Pflanzen und messen.

@Sabine
Hallo Werner,

kann Sera chelatisiertes FE messen?
Mit dem Aufdüngen von FE bis man testen kann, ist immer so ne Sache

ich meine mal gehört zu haben das die meisten Eisenteste wohl zwei und dreiwertiges erfassen, bin mir aber nicht sicher..habe auch manchmal das Gefühl das wenn ich 0,1 messe schon zuviel ist. :wink:
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Postby Wirbelmann » 13 Oct 2007 19:00
Hallo,
einige können sich bestimmt noch an FrankG erinnern, dieser hat im AID leidenschaftlich den EI gepredigt und selbst auch einige Versuche gemacht. Schade, dass man heute nichts mehr von ihm hört.
Ich selber bin vor gut 2,5 Jahren bei Beckenstart durch Zufall auf seine Beiträge gestoßen, seine Empfehlungen habe ich damals sofort angenommen und das hat mein Becken vor dem Schlimmsten bewahrt.
Frank hat bei der Düngung aber immer von oben nach unten empfohlen, also zuerst einmal alles im Überfluß düngen und später dann zurückreduzieren.
Selbst hatte ich keine Gelegenheit das so auszuprobieren aber ich kann mir schon vorstellen, dass das eine Möglichkeit wäre.

Gruß Hans
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Postby Tobias Coring » 13 Oct 2007 19:20
Wirbelmann wrote:Hallo,

Frank hat bei der Düngung aber immer von oben nach unten empfohlen, also zuerst einmal alles im Überfluß düngen und später dann zurückreduzieren.

Gruß Hans


Hi,

jup das ist genauso wie es Tom Barr vorschlägt. Erst Überfluss und dann langsam an die Minimalgrenze herantasten.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

Lass es wachsen!

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Postby Sabine68 » 13 Oct 2007 20:09
Hi,

ja, ich finde es auch schade, daß Frank G. nicht mehr schreibt und ich glaube, er kennt auch Tom Barr.
Bei den Makros finde ich auch, das es gut ist von oben nach unten zu düngen - bei FE bin ich noch nach wie vor unsicher.
Vielleicht sollte ich selbst mal Tests mit hohen FE -Werten machen, um einfach mal zu gucken, was passiert. :wink:
Viele Grüße
Sabine


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Postby Gast » 13 Oct 2007 20:52
Hallo,
gottseidank ist die Spanne zwischen gut und böse bei meinem Becken recht eng beisammen.. :lol:
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Postby Geeler » 14 Oct 2007 10:08
Hallo,

Erst Überfluss und dann langsam an die Minimalgrenze herantasten.


Also meint ihr, ich soll das Experiment wagen und nach dem Wasserwechsel 30ml Düngen?

Wenn es zur Algenexplosion kommen sollte, kann ich ja gleich die nächsten Tage mit einem großen Wasserwechsel die zugeführte Düngermenge wieder reduzieren.


Wie ist es jetzt eigentlich beim Phosphat Wert? Soll ich den konstant auf 0,5 halten oder reicht das, wenn ich ihn lediglich nach dem Wasserwechsel anheben? Werde morgen mal in meiner örtlichen Apotheke nach Kaliumdihydrogenphosphat fragen, damit ich vom Blumendünger wegkomme :wink:


Viele Grüße

Manuel
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Postby Sabine68 » 14 Oct 2007 11:16
Hallo Manuel,

wenn du dich traust, probiere es aus. Es kann ja nicht viel passieren.
Wie du sagst, - wenn du den Eindruck hast, es sei zu viel, machst du große Wasserwechsel.

Den P-Wert würde ich im Moment noch auf dem Level halten.
So 100%ig läuft das Becken ja noch nicht.
Weißt du, was du im Moment am Tag an P verbrauchst?
Viele Grüße
Sabine


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Postby Geeler » 14 Oct 2007 13:00
Hallo,

habe eben 30ml gedüngt und konnte danach deutlich eine leichte rosafärbung des Tests feststellen. Danke Werner, für den Tipp mit dem Testzylinder, ohne ihn ist es um ein vielfaches schwerer etwas zu erkennen.

Wie schauts aus mit der Beleuchtung? Soll ich die bei 3h - 4h (pause) -5h lasen? Habe auf Empfehlung von Werner am Freitag die Beleuchtung auf 8h/Tag reduziert. Meine Pflanzen bekommen jetzt aber viel mehr Nährstoffe als sonst, sollte ich ihnen dann nicht auch das Licht etwas länger zur Verfügung stellen?


Den P-Wert würde ich im Moment noch auf dem Level halten.
So 100%ig läuft das Becken ja noch nicht.


Bisher habe ich lediglich beim Wasserwechsel 3ml NPK Blumendünger zugegeben und einen Wert von ca. 0,5 erreicht.

Sobald ich Kaliumdihydrogenphosphat habe, werde ich versuchen den Wert dauerhaft auf 0,5 zu halten.


Weißt du, was du im Moment am Tag an P verbrauchst?


Nee, keine Ahnung. Werde aber sobald mir Kaliumdihydrogenphosphat zur Verfügung steht mal täglich PO4 messen und den Wert ganau beobachten.


Viele Grüße

Manuel
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Postby Gast » 14 Oct 2007 15:13
Hi Manuel,

bleibe erst bei 8 Std. Beleuchtungszeit, erst wenn die Pflanzen richtig loslegen kannste langsam alle zwei Tage um 1/2 Std. verlängern. Es kann durchaus sein, das deine Pflanzen mit nur 8 Std. Beleuchtungszeit üppiger wachsen.
Ich persönlich halte nicht so viel von der Mittagspause und würde 8std. durchgehend beleuchten. Einige praktizieren das mit der Mittagspause, damit sie nach der Arbeit noch was vom Becken haben. :wink:
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Postby Geeler » 14 Oct 2007 21:32
Hi Werner

Ich persönlich halte nicht so viel von der Mittagspause und würde 8std. durchgehend beleuchten. Einige praktizieren das mit der Mittagspause, damit sie nach der Arbeit noch was vom Becken haben. Wink


Das Becken wurde bereits mit Mittagspause gestartet und wie man sieht hat es den Algen überhaupt nix ausgemacht :lol:. Habe mich mittlerweile so sehr daran gewöhnt und da ich noch nichts negatives darüber lesen konnte habe ich sie auch beibehalten. Der Aspekt, dass abends länger Licht an ist kommt natürlich auch noch hinzu.

Ich werde ersteinmal bei der Mittagspause belassen. Will jetzt, nach dem Düngerexperiment nicht zu viele Parameter auf einmal ändern. So ganz abgeneigt, die Mittagspause abzuschaffen bin ich jedoch nicht. Da ich eh jeden Tag gegen 6 Uhr aus dem Haus gehe, kann ich ja auch erst um 2 Uhr mittags die Beleuchtung anschalten, so habe ich abends auch noch was von meinem Becken :wink:


Gruß

Manuel
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