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Postby Gast » 01 Oct 2007 14:49
Wirbelmann wrote:Hallo Werner,

Ansonsten kann ich gut erkennen, das hier irgend ein Überschuß vorliegt


an welchen Überschuß denkst du? Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, Manuel wechselt doch Wasser wie ein Weltmeister.

Gruß Hans


Hallo Hans,

es ist eine Vermutung von mir.. wenn meine Pflanzen so dunkel schmutzig werden, lasse ich erst einmal kompl. den Dünger weg und beobachte die Pflanzen aber mindestens 1 Woche.
Düngen kann ich immer noch. Die müssen heller sein und nicht so dunkel speckig, die dunklen Blattränder das ist ein Überdüngungsschaden. Hier ist irgend etwas zuviel, also die Nährstoff -Balance stimmt nicht. Es kann sehr viele Ursachen haben, mein Becken z.B. bekommt bei der Pflanzenmasse ca. 10ml Volldünger in der Woche, gebe ich mehr werden die Farben schmutzig und die Pflanzen stagnieren. Ein anderer düngt jeden Tag 10ml und bekommt damit keine Probleme. Die Zusammensetzung des jeweiligen Netzwasser spielt hier wohl eine große Rolle. Das muss man alles berücksichtigen. Es kann sein, das der Manuel nur sehr wenig Volldünger geben darf. Es ist ein sehr komplexes Thema. NPK ist zu genüge im Leitungswasser und bei den großen WAW von 80% die Woche kommt genug nach meine ich. Ich selber fahre sehr niedrige N-P Werte und die Pflanzen wachsen trotzdem.
Er kann ja erst mal den PO4 Wert auf 0,5 mg/L erhöhen, vieleicht lösen sich alle Probleme .. würde mich freuen. :lol:
Gast
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Postby Sabine68 » 01 Oct 2007 15:13
Hi ,

das mit dem schmutzig werden der Farbe konnte ich bei meiner Proserpinaca palustris auch schon öfter mal feststellen. Ich habe da bisher aber noch nicht so recht rausgefunden, woran es liegt.
Zeitweise dachte ich ja mal, es läger an der KH, ist wohl aber doch nicht der Fall.

original Werner

Er kann ja erst mal den PO4 Wert auf 0,5 mg/L erhöhen, vieleicht lösen sich alle Probleme .. würde mich freuen. :lol:


Ich denke, das ist eine Möglichkeit, die man versuchen kann. Wenn es nicht hilft, müssen wir weiter gucken :wink:
Viele Grüße
Sabine


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Postby Geeler » 01 Oct 2007 15:35
Die müssen heller sein und nicht so dunkel speckig, die dunklen Blattränder das ist ein Überdüngungsschaden. Hier ist irgend etwas zuviel, also die Nährstoff -Balance stimmt nicht. Es kann sehr viele Ursachen haben, mein Becken z.B. bekommt bei der Pflanzenmasse ca. 10ml Volldünger in der Woche, gebe ich mehr werden die Farben schmutzig und die Pflanzen stagnieren. Ein anderer düngt jeden Tag 10ml und bekommt damit keine Probleme.


Das kann gut sein, habe ja schon berichtet, dass ich die Düngung auf 2,5ml/Tag angehoben habe und danach das Pflanzenwachstum immer schlechter wurde (ausgehend vom Eichenblatt). Seit letzten Sonntag bin ich erst wieder auf 2ml/Tag runter und es scheint so, dass es sich langsam wieder erhohlt.



Er kann ja erst mal den PO4 Wert auf 0,5 mg/L erhöhen, vieleicht lösen sich alle Probleme .. würde mich freuen. Laughing


Und ich erst :bananadance:



Ich denke, das ist eine Möglichkeit, die man versuchen kann. Wenn es nicht hilft, müssen wir weiter gucken Wink


Ja, jetzt wird erstmal bis zum nächsten Wasserwechsel, eine Woche lang beobachtet und wenn sich nix ändert, ist als nächstes der Filter drann.
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Postby peterh » 01 Oct 2007 20:23
Hallo Manuel,

wegen der CO2-Einbringung nochmal: Bei der Beckengröße würd ich nicht mehr mit der Schale arbeiten. Sobald die Pflanzen in Gang kommen reicht die nicht mehr aus. Ich hatte an einem kleineren Becken eine Schale, und als die Pflanzenmasse größer wurde, fehlt es an CO2. Pinselalgen zogen ein. Das wurde erst mit einer 30% größeren Schale besser. Bei dem 80l-Becken ging das ja noch, aber bei 380???

An meinem 250er mit 4x39wT5 läuft nun ein 5L-Gärbehälter an einem selbst gebauten Reaktor (a la Tom Barr Venturi und an einem Eheim Aquaball).
Auch da kann ich beobachten, wie stark sich die Pflanzenmasse und das Wachstum auswirken. Bei weniger Masse oder NPK Mangel blubbt ab und zu der CO2-Überschuß raus. Wenn die Pflanzen gut dabei sind kommt der Reaktor am Nachmittag gerade so hinterher. Nix mehr mit Überschuß!

Also, ein Anschluss am Filter ist da sicher besser, hat aber zwei Nachteile:
1. Verschwenderisch, falls Blasen durchs Becken geschossen werden
2. Schlecht zu kontrollieren (besonders wenn keine Blasen kommen)

Gruß,
Peter
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Postby Geeler » 01 Oct 2007 22:21
Hallo Peter,

wegen der CO2-Einbringung nochmal: Bei der Beckengröße würd ich nicht mehr mit der Schale arbeiten. Sobald die Pflanzen in Gang kommen reicht die nicht mehr aus. Ich hatte an einem kleineren Becken eine Schale, und als die Pflanzenmasse größer wurde, fehlt es an CO2. Pinselalgen zogen ein. Das wurde erst mit einer 30% größeren Schale besser. Bei dem 80l-Becken ging das ja noch, aber bei 380???


Meine Schale ist auch schon größer konziepiert als die Standart-Bauanleitungen. Wenn ich so ca. 40 Blasen pro min einleite Blubbt die Schale so ca. im 10 min Takt über, was meiner Meinung nach Co2-Verschwendung ist. Zudem ist es nahezu unmöglich über einen Wert von 25mg/L zu kommen.


An meinem 250er mit 4x39wT5 läuft nun ein 5L-Gärbehälter an einem selbst gebauten Reaktor (a la Tom Barr Venturi und an einem Eheim Aquaball).


Meinst du etwa so ein Teil? album_showpage.php?full=true&pic_id=524&user_id=2

Ist ja echt genial das Ding, bin echt am Überlegen mir so etwas zu basteln. Nachts einfach die Pumpe abgeschaltet und das Co2 wird garantiert nicht überdosiert... Wie ist das eigentlich bei dir mit dem Lärmpegel, wenn das Venturi Dings einsetzt? Das wäre das einzige, was mich davon abhalten könnte auf diese Variante umzusteigen.



Auch da kann ich beobachten, wie stark sich die Pflanzenmasse und das Wachstum auswirken. Bei weniger Masse oder NPK Mangel blubbt ab und zu der CO2-Überschuß raus. Wenn die Pflanzen gut dabei sind kommt der Reaktor am Nachmittag gerade so hinterher. Nix mehr mit Überschuß!


Heißt das, je höher der Co2-Spiegel ist, desto schwieriger bzw. langsamer löst sich das zugeführte Co2 im Wasser???


Gruß

Manuel
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Postby peterh » 02 Oct 2007 15:03
Hallo nochmal,

genau, so in der Art habe ich mir das aus einer kleinen PET-Flasche gebaut. Flaschenboden etwa 8cm hoch abgeschnitten, seitliches Loch geschnitten, passendes 4cm langes Stück Schlauch zur Pumpe mit dem Boden verklebt (Silikonkleber), CO2-Schlauch zum Einleiten eingeklebt und Rückführung zum Pumpendiffusor ebenfalls. Ich habe zwei Eheim-Powerball, komischerweise hat nur eine einen Diffusor.
Da die Flasche durchsichtig ist, kann ich bequem die Blasen zählen. Etwa alle 40 pro Minute, aber dicke Dinger! Vielleicht wären feinere Blasen noch effizienter aber dafür ist das Ding wartungsfrei. Die Schnecken halten es schön sauber.

Ich schalte das Ding 2 Stunden jeweils vor der Lichtschaltung an/aus. Meist hört man nix, wenn der CO2-Pegel hoch ist ein leichtes Plätschern (habe geschlossene Abdeckung). Sehr ruhig. Hängt wohl auch von der Pumpeneinstellung ab.

Genau, Co2 kann ja nicht unbegrenzt gelöst werden. Die Aufnahmegeschwindigkeit nimmt also mit steigender Co2-Konzentration im Wasser ab. Da der Nachschub zum Reaktor aber konstant ist, steigt zunächst dessen Effizienz (stärkere Durchmischung in der Kammer) aber schließlich blubt er über wie deine P-Schale.
Wenn die Pumpe nachts aus ist, wirkt die Kammer immer noch als P-Schale. Durch das kleine "überlauf"-Loch ist der Blub aber kaum zu hören.

Gruß,
Peter
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Postby Sabine68 » 02 Oct 2007 15:16
Hallo Peter,

das hört sich sehr effektiv an,
Hast du mal ein Foto davon? Wenn ich sowas sehe, kann ich mir das immer etwas besser vorstellen :wink:
Viele Grüße
Sabine


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Postby Geeler » 02 Oct 2007 15:30
hallo,

Da ich von der Grundidee ziemlich begeistert war, habe ich mir heute auch mal so ein Teil gebaut.

Meins macht aber derart Krach durch das Geplätscher, dass es mir eindeutig zu laut ist...

Bin noch mit der genauen Abstimmung beschäftigt und schaffe es hoffentlich noch, das Teil endlich leiser zu bekommen.


Gruß

Manuel
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Postby peterh » 04 Oct 2007 12:59
Hallo,

ich hatte mal versucht, das zu Ding zu photografieren, ist aber völlig unscharf geworde, (weil durchsichtig). Den Link auf die original-Skizze habe ich hier aber auch schon mal gesehen. Ein netter Bild-Bericht findet sich hier. Ich habe einfach die Flasche als "Körper" genommen, anders als im Bildbericht ist sie unten offen und nur halb so lang. Ich lasse die Pumpe seitlich, aus der Mitte versetzt, reinpumpen. Entsprechend gedrosselt, damit mir das nicht auseinander fliegt bzw. zu laut wird. Durch die Rotation des Wassers fliegen ganz kleine Blasen unten raus, die Großen bleiben im Gefäß gefangen.

Am Ende kommt es ja nur darauf an, eine gute Strömung durch die CO2-Blase hinzukriegen. Da sind diverse Bauformen denkbar (siehe auch "externe" Reaktoren mit einfachen, von oben durchströmten Rohren).

Gruß,
Peter
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Postby Sabine68 » 04 Oct 2007 16:22
Hallo Peter,

herzlichen Dank für deine Mühe - diesen externen Reaktor hat sich, glaube ich, Tobi gebaut.
Viele Grüße
Sabine


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Postby Tobias Coring » 04 Oct 2007 16:45
Hi,

hier gehts zu dem Thema in diesem Forum bezüglich des Venturi Reaktors => KLICK <=.

Habe zudem auch mal einen externen Reaktor gebaut, der aber ebenso wie der Venturi zur Zeit nicht aktiv läuft ;).
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

Lass es wachsen!

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Postby Geeler » 04 Oct 2007 17:29
Hallo zusammen,

habe mein Venturie-Reaktor nun endlich so hinbekommen, dass er so ziemlich geräuschlos läuft. Ist echt nur eine Spielerei mit der Pumpeneinstellung und ihrem Auslass.
Bin echt begeistert, wie effektiv das Teil das Co2 löst :D


Habe vorhin außerdem mal Phosphat gemesse. Tendierte zu n.n.!!!
Habe daraufhin mal 3 ml von dem NPK-Blumendünger reingehaun (rechnerich ca. 0,3mg/L) und konnte danach einen Wert von anähernd 0,5 feststellen.

Bisher haben sich noch keine neuen Algen gebildet und die Pflanzen sehen auch recht gut aus (Eichenblatt erhohlt sich auch wieder). Eine Ranke vom Hornblatt schafft mittlerweile sogar mind. 5cm pro Tag.


Drückt mir die Daumen, dass es so weiter geht!


Viele Grüße

Manuel
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Postby Sabine68 » 04 Oct 2007 18:04
Hallo Tobi,

danke :) - hmmm - wieso ist mir das bisher durchgegangen :? :oops:

Hallo Manuel,

mönsch - das hört sich ja schon recht gut an.
Wenn die Algen schon nicht mehr mehr werden, ist das prima.
Klar - ich drücke dir beide Daumen
Viele Grüße
Sabine


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Postby Geeler » 07 Oct 2007 22:00
Hallo,

hab heute mal wieder etwas umgebaut und ein etwas anschaulicheres Layout geschaffen.

Image


Nächste Woche wird das verkrüppelte Eichenblatt gegen einen Busch Rotala spec. ''Nanjenshan'' ersetzt und sobald ich die Algen endgültig los bin wird der Vordergrund mit Nadelsimse bepflanzt.



Hier mal meine Beobachtungen der letzten Tage:

Habe festgestellt, dass die Stengelpflanzen sehr viele Wasserwurzeln ansetzen. Ist das ein gutes Zeichen?

Grünalgen sind meiner Meinung nach keine gewachsen. Pinselalgen vereinzelt etwas mehr geworden.

Hornkraut wächst ca. 5 cm pro Tag.



Gruß

Manuel
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Postby Wirbelmann » 08 Oct 2007 08:02
Hallo Manuel,

Habe festgestellt, dass die Stengelpflanzen sehr viele Wasserwurzeln ansetzen. Ist das ein gutes Zeichen?


ich denke, dass dies kein gutes Zeichen ist.
Die Pflanze versucht, im Wasser wenig oder nicht vorhandene Nährstoffe, über das Wurzelwerk aus dem Bodengrund zu bekommen.
Ich selber habe vor einigen Monaten im AID das genaue Gegenteil gepostet. Nach zugabe von EC bildeten meine Stengelpflanzen fast gar keine Wurzeln mehr, nur ganz kleine, so etwa 5 mm lang. Leider kann man ja momentan nicht verlinken.

Gruß Hans
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