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Postby Japanolli » 18 Feb 2010 13:27
@Markus

Kalium nicht vergessen.
Und keinen reinen Eisendünger, sondern Volldünger für die Spurenelemente, z.B. Den Spezial von Tobi.

@Christian
Für stickstoffbetont reicht er nicht.
Ist im Verhältniss 10:1 vorhanden.
Deshalb zusätzlich Stickstoff um z.B. Auf Tobis Faktor von 20:1 zu Phosphat zu kommen.
Gruß
Olli

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Postby darkfish » 18 Feb 2010 13:49
Hey,

@Christian und @ Olli .... stimmt, Korrektur:

- AR - EI
+ AR Eisenvolldünger
+ AR - Kalium

ne?
viele Grüße ... Marcus
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Postby Roger » 18 Feb 2010 14:20
Hallo zusammen,

irgendwie ist mir durch Tobi´s Beitrag aufgefallen das wir uns hier total verzettelt und das eigentliche Problem aus den Augen verloren haben. :roll:
Es lief doch soweit alles ganz gut, bis auf die entstehenden Grünalgen die rein nach Optik beurteilt auf einen Nitratmangel schließen lassen. Kaliummangel und Phosphatmangel sind, wenn man sich die Bilder betrachtet ja eher nicht zu erkennen.

Also wäre es doch am einfachsten jetzt zunächst einen großen Wasserwechsel zu machen um in den Genuß des reichlichen Nitrat aus dem Leitungswasser zu kommen und dann die M.-B.-NPK Menge einfach etwas anzuheben damit genug NO3 nachgeführt wird.

Eine Düngung mit EI geht sicher auch und bringt im Verhältniss zum NO3 etwas mehr Phosphat ins Spiel.

Mehr brauchen wir doch gar nicht -oder- ??
Gruß
Roger
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Postby darkfish » 18 Feb 2010 19:51
Hey Roger,

ich weiß es nicht, aber die Staurogyne hat noch Löchlein in den Blättern, also doch eher Ka?
viele Grüße ... Marcus
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Postby Roger » 18 Feb 2010 21:35
Hi Marcus,

deshalb schrieb ich ja auch mehr M.-B.-NPK nach dem WW zu verwenden. Dann hast Du auch mehr K!

Ausserdem würde ich einen Kaliummangel nicht ausschließlich an einer einzigen Pflanze festmachen wollen. :roll:
Gruß
Roger
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Postby darkfish » 19 Feb 2010 01:14
Moin Flowgrower,

Roger seh ich schon die Haare raufen, aber ich bin nunmal mit 6 Monaten "Erfahrung" noch absoluter Frischling.

Ich bewundere ja auch absolut eure Erfahrungen, aber so die optimale Lösung sehe ich noch nicht, dass es keine allgemeine Lösung gibt, ist mir schon klar. Was den Wuchs angeht, kann ich mich auch nicht beschweren, nur eben die Algen und die kleinen Defizite.

Es gibt also 2 Lösungen, die eine ist nach Lust und Laune^^... der Tobi ist da halt Profi drin, zu sehen, was die Pflanzen brauchen. Die andere ist, man wirft sein Geld und seine Zeit mit grobem Messen aus dem Fenster.

Der EI war eigentlich reizvoll, was mich abschreckt ist die gewisse Ineffizienz. Man überdüngt ja praktisch mit großen Mengen, braucht an Masse mehr Dünger und muss mehr Wasser wechseln (um überschüssige Werte wieder abzuführen, falls denn welche da sind)...sehr kostenintensiv. Ich wechsle seit Monaten ca. 35-40% Wasser und mehr sollte es auch nicht werden. (nennt mich geizig)^^ ...ich möchte auch irgendwie ein gewissen eingefahrenes Gleichgewicht herstellen, was sicher nicht unbedingt durch riesige Wasserwechsel zustande kommen kann.... fragt Kurt ^^

Rogers Tipp ist auch nicht schlecht, das Aufdüngen von Nitrat durch großen Wasserwechsel und das Puffern durch NPK. Allerdings weiß ich dadurch ja nie, wie schnell sich das Nitrat wieder abbaut und wieviel dann noch vorhanden ist.

Ich denke wahrscheinlich zu praktisch dabei. :oops: ...ich denke dabei wieder zu sehr an Referenzwerte... was braucht die Pflanze wirklich und das Wasser, damit sich die Pelzalgen verkrümeln? :bonk:

und was ist eigentlich PMS?

Vielleicht hänge ich gerade auch irgendwo in meiner Denkweise und Sparsamkeit fest. also erwarte ich nicht unbedingt eine Antwort und noch mehr Haare raufen. Aber vergesst nicht, ihr seid absolute Profis :beten:

und es ist auch nicht so, dass ich nach Euren Tipps nicht nochmal das ganze Forum und die Produktbeschreibungen (Dosieranleitungen etc.) durchforste.

Ich wünsch euch schon mal ein schönes Wochenende.
viele Grüße ... Marcus
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Postby Roger » 19 Feb 2010 01:53
Hi Marcus!

und was ist eigentlich PMS?

Preis Mineralsalz!

Ich wechsle seit Monaten ca. 35-40% Wasser und mehr sollte es auch nicht werden. (nennt mich geizig)^^ ...ich möchte auch irgendwie ein gewissen eingefahrenes Gleichgewicht herstellen, was sicher nicht unbedingt durch riesige Wasserwechsel zustande kommen kann.... fragt Kurt ^^

Kurt ist seinen ganz eigenen Weg gegangen und geht den immer noch. Er hat auch sehr viel Analytik in sein vorgehen gesteckt und dennoch sind einige Dinge wohl immer noch nicht abschließend geklärt.
Ein Einzelfall den man besonders mit weniger Erfahrung und dem nicht vorhanden sein passenden Equipments nicht unbedingt als Referenz hernehmen kann. :roll:
Ich gehörte auch lange Zeit der Fraktion an die sich gegen diese Wasserwechselei gewehrt hat und es hat recht lange gedauert bis ich den Sinn und die Notwendigkeit der Sache erkannt habe.

Als vielleicht praktikables Beispiel und als Denkanstoß für Dich will ich das mal beschreiben wie ich vorgehe und warum ich das mache.
Ich wechsle etwa alle 3-4 Wochen Wasser, allerdings dann in maximaler Menge von mind. 80%. Dadurch werden alle durch die Düngung entstandenen Kumulationen ausgetragen. Durch Messungen in der Vergangenheit habe ich festgestellt, das die Kumulationen besonders in den Bereichen Kalium und gering bei Phosphat entstehen. Ich gehe aber davon aus, das diese auch im nicht messbaren Spurenelmentebereich (Bor, Mangan usw.) auftreten.
Zum WW wird ausschließlich mit Duradrakon, Calciumsulfat, Magnesiumsulfat und PMS aufgesalzenes VE-Wasser verwendet bei dem eine KH=2 und Gh= 6-10 angestrebt wird.
Dann werden 10mg/L NO3 (mit KNO3) und etwa 0,5mg/L PO4 zugeführt womit die Grunddüngung beendet wäre.

Da ich aus vergangenen Messungen weiß welcher Nährstoff in welcher Menge täglich verbraucht wird, führe ich die entsprechenden Mengen täglich zu. Wenn ich zwischendrin der Meinung bin das etwas fehlt, wird eben der betreffende Stoff etwas stärker gedüngt ohne das ich gleich wieder anfangen würde nach dem Testset zu greifen. Gemessen habe ich eigentlich schon lange nicht mehr, obwohl es schon eine Zeit lang gedauert hat bis ich mir selbst soweit vertraut habe einschätzen zu können was den Pflanzen denn nun fehlt.

Abschließend kann ich sagen, das ich wohl ohne die Bestätigung und Sicherheit die ich durch Wassertests bekommen habe, nicht so leicht dahin gekommen wäre das ich heute die Situation im Becken einschätzen zu kann. :wink:
Gruß
Roger
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Postby Tobias Coring » 19 Feb 2010 07:48
Hi Marcus,

also "Profi im Pflanzenlesen" wäre jetzt übertrieben. Ich hänge nicht vor dem Becken und schaue mit der Lupe nach und denke "Ahhhh Zink Mangel, Mangan Überschuss usw." ;).

Es ist wirklich viel trivialer. Sehe ich einfach, dass die Pflanzen nicht nach meinen Vorstellungen wachsen, gebe ich einfach von allem was ich für gut halte was dazu :D. Primär ist das bei mir Stickstoff oder mal nen Extrahub Volldünger. Ab und an PO4, Mg oder PMS. Diese 2. Variationen aber erst wenn die ersten Maßnahmen nicht gegriffen haben.

Also nicht alles verkomplizieren. Es kann wirklich so einfach sein.

Wasserwechsel, Düngen, CO2, viele Pflanzen, Algenfresser => guter Wuchs und keine Algen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby Roger » 22 Feb 2010 00:38
Hi!

@Tobi: Hast du einen Faktor parat, mit dem man Urea in die entsprechende Menge NO3 umrechnet?

Ich hab das mal gewusst......aber jetzt ist es wech..... :bonk:
TOBI !!!!! Bitte kläre uns noch mal auf. Kann auch per Google keine passende Berechnung finden.
Gruß
Roger
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Postby DrZoidberg » 22 Feb 2010 03:50
Hallo Roger,
ich habe etwas rumgerechnet und komme bei 0,6mg/l Ammonium (mittels Urea) auf etwa die gleiche Menge Stickstoff wie bei 2mg/l Nitrat. Kann das hinkommen? Oder macht der pH-abhängige NH3<->NH4 Faktor alles kaputt? So viel wiegt ein kleines Wasserstoffatom ja auch nicht, dass man so pingelig sein müsste... :D
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Postby Wuestenrose » 22 Feb 2010 05:44
Hallo,

DrZoidberg wrote:@Tobi: Hast du einen Faktor parat, mit dem man Urea in die entsprechende Menge NO3 umrechnet?
Der Faktor ist 2,06, d.h., in einem Teil Harnstoff ist genausoviel Stickstoff enthalten wie in 2,06 Teilen Nitrat.

Viele Grüße
Robert
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Postby Tobias Coring » 22 Feb 2010 08:28
Hi,

ich hatte mich da an Andreas Umrechnung gehalten:

http://www.drak.de/de/produkte/duenger/eudrakon-n.html

Per Dreisatz kommt man dann ja auf die Wunschwerte.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby darkfish » 22 Feb 2010 10:24
Moin moin,

ich muss nochmal kurz aufs Topic zurückkommen :D

Zwecks AR-Estimative Index. Könnt ihr mir noch einen Tipp, für die Anfangsdosierung geben? Eigentlich ist er ja für viel Licht ausgelegt. Wobei wohl damit 1 Watt/L ++ gemeint ist.

Womit könnte man da bei 2x24W auf 100L beginnen? (wären dann wohl ca. 0,48 Watt/L) ....also ca. die Hälfte der angegebenen Dosierung?
viele Grüße ... Marcus
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Postby Roger » 22 Feb 2010 12:21
Hi Marcus,

das ihr immer mit dem Dünger so sparen wollt. :bonk:
0,5 Watt/Liter sind schon recht viel Licht und beim EI sollte man immer mit einer hohen Dosierung beginnen um sie dann langsam abzusenken bis sich der Wuchs verschlechtert. Da Du keine Wasserwerte ermittelst, wäre das wohl der Weg den Du gehen solltest.

Eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise findest Du hier im Forum:
http://www.flowgrow.de/naehrstoffe/estimative-index-ei-t59.html

PS. Danke Christian, Robert und Tobi für die Erklärung. :beten:
Gruß
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Postby darkfish » 01 Mar 2010 23:52
Hey Flowgrower,

hier mal ein kleines Update. Habe am Samstag ca. 40% WW gemacht und massig Algen abgesammelt, so gut es halt ging, ohne alle Moose und Pflanzen vollkommen zu zerfetzen. Danach hab ich den Dünger umgestellt:

7ml AR-EI (wahrscheinlich noch zu knausrig)
2ml AR-Eisenvolldünger
2ml AR-Nitrat
CO2 noch ein wenig angehoben, allerdings scheint die Sättigung erst gegen abend ca. 30mg zu erreichen.

Heute konnte ich schon wieder massig an Algen absammeln, musste einiges Moos entfernen. Fotos konnte ich leider aus Zeitgründen heute nicht machen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, sie sind explodiert :(

13 RF sind jetzt auch im Becken, aber ich bezweifle, dass sie irgendwas dagegen tun können^^. War nur zur Info.

Sollte ich den Dünger doch noch weiter anheben, oder füttere ich dadurch nur noch mehr die Algen?

Die Algen vermehren sich vorwiegend an den gut ausgeleuchteten Bereichen, von daher hatte ich noch einen Plan... Licht/CO2 AUS. Allerdings hat das anscheinend bei anderen auch nicht geholfen.
viele Grüße ... Marcus
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