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Beitragvon Erwin » 28 Jan 2017 18:40
Hallo Andy, Hallo Kurt,

ich habe kurz nachgedacht ein neues Thema aufzumachen, mich aber dafür entschieden es hier zu schreiben. (Falls die Thematik doch zu sehr abweicht, oder auf große Resonanz trifft, kann es ja immer noch verschoben werden)

Ich habe großen Respekt vor Leuten wie Bruno, Adrie usw... . Adrie lernte ich vor zwei Jahren selbst auf ner Messe kennen, da war das Diskusbecken aber schon wieder Geschichte. Wirklich für den Moment schön gestaltete Becken und schön anzusehen. Bei Adrie`s Becken wurden bald einfachere Pflanzen verwendet und wohl auch etwas umgestaltet. Wie das Becken und die Diskus zuletzt aussahen, davon gibt's keine Bilder mehr. (Falls jemand welche kennt, würde es mich interessieren.).
Hier kann man es nachlesen.
Was mir dabei weniger gefällt, ist die kürze der Laufzeiten. Zwei Jahre und die Becken werden aufgegeben, die Diskus abgegeben usw.. Als Grund wird dann angegeben, dass es zu viel Arbeit macht, man keine Zeit mehr dafür hat oder man das Becken für andere Zwecke nutzen will. (Bei Bruno konnte ich das überhaupt nicht nachvollziehen :( )
Für mich wird es jedoch erst interessant, wenn solche Becken längerfristig laufen. Also ab 5 Jahre aufwärts. Durchaus auch mit Veränderungen, aber eben länger mit Diskusbesatz. Und darauf zielend ist Bennys Becken konzipiert, mit Filterbecken für optimale Voraussetzungen zur Diskuspflege.
Ich selbst habe es nicht geschafft, dass Diskus im Pflanzenbecken älter als 6-7 Jahre wurden. Nach und nach brach bei ihnen das Immunsystem zusammen. Das fing so ab dem fünften Jahr an. Trotz UV-klärer, gleichbleibender Wasserwerten usw..., aber eben ohne Filterbecken.
In der Natur werden Diskus keine 5 Jahre alt, bei manchen Aquarianern nur wenige Monate bis 2 Jahre. Ich kannte aber auch 9 jährige.
Von daher sollte jeder längerfristig denken, der plant ein Diskusbecken einzurichten.

Eine Katze oder einen Hund kauft man doch auch nicht nur für zwei Jahre.

MfG
Erwin
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Beitragvon Anferney » 28 Jan 2017 23:29
Huhu
Schöner und meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Einwand.
Aber ich muss auch sagen ich lese hier mit von Anfang an und jetzt bekommt der Sinn des Forums wieder die richtige Richtung.
@Erwin wenn ich richtig Bescheid weiß pflegt Holger '(Nick:HolgerB) Disken langfristig im Pflanzenaqua.
LG
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Beitragvon BennySch » 29 Jan 2017 09:32
Hallo zusammen,

Vielen Dank für die vielen Beiträge!
Ich werde jetzt nach und nach versuchen das umzusetzen.
Zuerst versuche ich jetzt folgende Methode:
- weniger Licht
- Filter drosseln
- Nährstoffe zugeben
- Mehr schnellwachsende Pflanzen
- mehr absaugen
- sauerstoff erhöhen

Dazu folgendes:
Mein Technikbecken sieht genau so aus, deshalb geht es nicht, das ich z.b. aus 10cm, 5cm mache. Deshalb würde ich einfache eine Kammer komplett leeren. Welche würdet Ihr rausnehmen? Uvc ist nicht in Betrieb.


33679


Ich habe mir direkt die Lindenholzausströmer bestellt (vielen Dank für den Tip, die kannte ich nicht). Die Fische atmen mit 60-70 Zügen pro Minute, auch am Morgen bevor das Licht angeht. Ich habe mir einen Diffusor gebastelt, der zusätzlich Sauerstoff einbläst am Zulauf.
Jetzt würde ich noch gerne einen Reaktor einsetzen.
Dazu ein paar Fragen:
- was für einen würdet Ihr empfehlen, auch im Bezug auf meine Beckengrösse
- kann ich den auch in der Klarwasserkammer meines Technikbeckens platzieren?

Scharfe Bilder von den Algen mache ich später wenn das Lich angeht.

Gestern habe ich wie jeden Samstag einen 40% Wasserwechsel gemacht und das Becken umfassend gereinigt, Algen entfernt. Zuvor war ich bei einem Bekannten der partiell Blaualgen hat. Die kann er mitndem Schlauch einfach absaugen. Zack und sie waren weg. Bei mir geht das nicht. Ich muss die wirklich mechanisch entfernen und die "Stücke" bleiben dann wirklich Stücken und zerstäuben nicht. Ich könnte an einem großen Blatt den Belag 1:1 abnehmen, d.h. Ich hatte dann quasi eine Kopie des Blattes in der Hand. Vielleicht hilft das bei der Bestimmung.

Und noch ein paar Antworten auf euere Fragen:
- O2 Gehalt liegt bei 5 mg/l mit sera getestet (könnt ihr ein gutes Sauerstoffmessgerät empfehlen?)
- GH und KH hatte ich vertauscht
- @ Nik: Bakterien auskonkurieren, was meinst du damit, bzw. nenn mir mal bitte ein Produkt, damit ich mich da einlesen kann.
- das Futter besteht zu großen Teilen aus Rinderherzen. am Futter möchte ich eigentlich ungern etwas ändern, da die Fische wirklich toll wachsen :lol:
- ich möchte eigentlich nicht, dass meine Tiere nur 2 Jahre alt werden, da fangen sie ja gerade an gut auszusehen.
- nächste Woche gehe ich nochmal auf planzenjagt, mal sehen was mein lokaler dieser von den hier vorgeschlagenen so alles auf Lager hat...

Ich hoffe ich habe nichts vergessen.

Später folgen aktuelle Wasserwerte und Bilder der Algen (ich hoffe die Kids lassen mir Zeit)

Und auch wenn ich mich wiederhole: VIELEN DANK!!!

Gruß Benny
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Beitragvon Anferney » 29 Jan 2017 09:44
Hey Benny

wegen schnellwachsender Pflanzen schau doch lieber mal hier im Forum
da bekommst du dann auch gesunde Pflanzen :)

LG
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Beitragvon BennySch » 29 Jan 2017 10:17
Hallo Frank,

klar, hab auch bisher hier die Pflanzen bestellt, ich schau die mir nur vorher gerne an :-)
Ist zwar nicht ganz fair, aber ich kaufe im lokalen Shop trotzdem genug anderes. Außerdem hat er die Mengen die ich brauche meiste eh nicht vorrätig!

Gruß
BennySch
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Beitragvon BennySch » 29 Jan 2017 11:26
So, hier ein paar Bilder. Ich hoffe man kann etwas mehr erkennen:


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Das sind die Pflanzen, die am meisten betroffen sind.

Viele Grüße Benny
BennySch
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Beitragvon kurt » 29 Jan 2017 12:19
Hallo Benny,
Algenansätze mit angeschwemmten Schwebstoffen (Bakterien, welche?), genau erkennen kann man nichts. :glaskugel:

Nehme mal bei völlig abgedunkelten Raum/Aquarium ein stark gebündeltes LED Licht.
Ich nehme dazu immer eine LedLenser Taschenlampe und durchleuchte das Aquarium,
so kann man gut die Schwebteilbelastung sehen.
Je nach Belastung dann die Filterung optimieren, wenn nötig die Feinfiltermatte täglich tauschen,
der Durchfluss bleibt so auch stabiler.
Feinfiltermatten im Wechsel tauschen (brauchst also zwei) oder direkt reinigen und wieder einsetzen.

Beachten, Trübung ist Wasserbelastung, verringert die Lichtausbeute.
Gruß Kurt
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Beitragvon Erwin » 29 Jan 2017 12:43
Hallo Benny,

habe mich ev. unglücklich ausgedrückt.
Ein Sauerstoffmeßgerät ist allgemein und für gelegentliche Messungen nicht notwendig. Nur wenn man den Verlauf in einem Filterbecken dokumentieren wollte, wäre es besser/einfacher zu handhaben. Anschließend liegt es dann jahrelang in der Schublade, wenn man kein Meßfetischist ist. Die Kiemenfrequenz vor der Fütterung ist allgemein dafür ausreichend aussagekräftig.
Steck das Geld lieber in Bakterienprodukte (Microbe Lift Spezial Blend) wenn es denn Cyano-Blaualgen sind.
Befallene Stellen reinigen und die Stellen damit benetzen. Oder nach abgeschlossener Dunkelkur ins Wasser zugeben. Gibt einige Anwendungsbeschreibungen gegen Cyanos.

Ich traue mir anhand der Bilder keine genaue Algenbestimmung zu.
Auf aquamax von Bernd Kaufmann sehe ich Ähnlichkeiten zB. bei
Cocconeis placentula, Characium sp. , Chroococcus sp. und Pseudanabaena sp. .
Algendatenbank
Hätte dir Vorgeschlagen, ihm Algenproben zuzusenden, lese aber eben von einem längeren Auslandsaufenthalt.

Bin mir nicht sicher, ob ich am Filterbecken wirklich was ändern würde. Bei einer Matte weniger wird aber wohl kaum was negatives passieren. Muss mir deine Skizze mal näher zu Gemüte führen.
Zustimmung zu Kurts Vorgehensweise.

MfG
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Beitragvon Erwin » 29 Jan 2017 13:03
Hi Benny,

theoretische Überlegung zum Filterbecken:

Wenn man eine 10cm Matte entfernt, am Boden Abstandshalter einsetzt und stattdessen eine 5cm Matte einsetzt oder zwei 3cm Matten an den Trennwänden, muss das Wasser nicht durch die gesamte Matte, sondern geht größtenteils nur daran entlang. Stichwort Diffusionsfilter.

In der Schwebebettkammer kommt das Wasser ungefiltert an? Keine mechanische Vorfilterung? Kot, Pflanzenreste, Futterreste kann da alles mit rein? Wenn, dann unbedingt ändern. Oder gibt es im Ablaufschacht nen Vorfilter?

edit:
wegen deinem geplanten Reaktor:
Oxidator W, den runden für Teich. - Nicht den W - maxi!
Ins Technikbecken ja. Allerdings musst du ihn sichern, da dieser sonst Aufschwimmt wenn das H2O2 verbraucht ist.
Die Leistung kannst du über die H2O2-Konzentration und /oder über einen zweiten Katalysatorstein steuern.

MfG
Erwin
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Beitragvon nik » 29 Jan 2017 17:09
Hallo Benny,

BennySch hat geschrieben:... einfache eine Kammer komplett leeren. Welche würdet Ihr rausnehmen? Uvc ist nicht in Betrieb.

auch da bin ich bei Erwins Variante vom Diffusonsfilter, würde aber ergänzend vorschlagen bei einer angenommenen Kammerbreite von 10 cm durch eine 5 cm Matte Stäbe von 9,5 cm Länge zu stecken, sodass die Matte in der Mitte der Kammer zu stehen kommt, d.h. von beiden Seiten umflossen wird. Unten braucht es natürlich auch Abstandshalter.

Die Variante mit Sauerstoff einblasen würde ich nicht machen, das treibt CO2 aus. Besser ist die sauerstoffsehrende organische Masse (Kot, Futterreste) zu entfernen und einen Oxydator - das treibt kein CO2 aus.

Scharfe Bilder von den Algen mache ich später wenn das Lich angeht.

Mir reicht das auch nicht. Tendenziell bin ich aber eher weg von Pinselalgen. Die sind live doch leicht zu erkennen, was sagst du dazu?

Ich muss die wirklich mechanisch entfernen und die "Stücke" bleiben dann wirklich Stücken und zerstäuben nicht. Ich könnte an einem großen Blatt den Belag 1:1 abnehmen, d.h. Ich hatte dann quasi eine Kopie des Blattes in der Hand. Vielleicht hilft das bei der Bestimmung.

Bin ich immer noch bei Cyanobakterien.

- @ Nik: Bakterien auskonkurrieren, was meinst du damit, bzw. nenn mir mal bitte ein Produkt, damit ich mich da einlesen kann.

Erwin hat sie schon genannt, Microbe Lift Special Blend und Nite Out II in Kombination. Mehr dazu findest du auf arka-biotech.de .

Gruß, Nik
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Beitragvon omega » 29 Jan 2017 17:44
Hallo Benny,

BennySch hat geschrieben:Zuvor war ich bei einem Bekannten der partiell Blaualgen hat. Die kann er mitndem Schlauch einfach absaugen. Zack und sie waren weg. Bei mir geht das nicht. Ich muss die wirklich mechanisch entfernen und die "Stücke" bleiben dann wirklich Stücken und zerstäuben nicht.

Dein Bekannter hat dann wohl andere Blaualgen. Blaualge ist nicht gleich Blaualge. Wie bereits geschrieben, gibt es davon ca. 2500 Spezies. Am häufigsten stößt man in Forenbeiträgen, die sich um eine Blaualgenplage drehen, auf Oscillatoria, die sich leicht absaugen läßt und häufig stinkt. Deine ist keine dieser typischen Oscillatoria.
Hier im Forum gibt es aber ein paar Threads mit derartigen Belägen wie bei Dir.

Bei den Belägen wird es sich sicher nicht nur um eine einzelne Algenart handeln. Verschiedenste Kieselalgen werden mit Sicherheit auch dabei sein. Die findet man eigendlich immer unter'm Mikroskop.

Befindet sich in Deinem Bekanntenkreis und deren Bekanntenkreis vielleicht jemand mit einem Mikroskop?

Ich hatte mal eine Probe (die erste dort) von jemandens Aquarienscheibe analysiert und dort dokumentiert. Waren Flocken von Belägen ähnlich den Deinen.

Grüße, Markus
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Beitragvon kurt » 29 Jan 2017 19:52
Hallo Nik,

nik hat geschrieben:Die Variante mit Sauerstoff einblasen würde ich nicht machen, das treibt CO2 aus. Besser ist die sauerstoffsehrende organische Masse (Kot, Futterreste) zu entfernen und einen Oxydator - das treibt kein CO2 aus.

Organische Masse entfernen, ja….
O2 einbringen CO2 austreiben, Anwenderentscheidung.
Man sollte Gegenrechnen und übergreifend entscheiden.
Eine 10 kg. CO2-Flaschenfüllung kostet ca. 20€
Kosten für ein Oxydator?
Gruß Kurt
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Beitragvon BennySch » 31 Jan 2017 14:05
So, kurzes update, und nochmal vielen Dank für die Hilfe...

... Lindenholzausströmer sind heute angekommen und wurden eingesetzt - der Unterschied in der Blasenbildung ist echt enorm. Mal sehen wie sich das am O2 gehalt wiederspiegelt.
Sollte keine echte Besserung entstehen, werde ich den empfohlenen Reaktor kaufen. Danke @ Erwin

Der belag hat sich seit der Reinigungsaktion am Samstag nicht mehr gezeigt. Ob es wirklich weniger geworden ist kann ich erst am Samstag sagen, dann habe ich den direkten 7 tage vergleich (die großen Steine waren dann immmer vollflächig bedeckt).

Vorfilter hab ich auser dem Kamm am EInlauf keinen. Bin mir auch nicht sicher wie ich das lösen könnte...

Microbe Lift Special Blend und Nite Out II sind im Einsatz!

@ Kurt: Danke. Das mit der Taschenlampe habe ich versucht (LEDLenser habe ich sogar auch eine). hab nur keinen vergleich ob das viele oder wenig schwebstoffe sind. Erkennbar ist etwas, aber nach mienem dafürhalten ist das nicht sonderlich viel...

Ich bin mir mitlerweile eigentlich ziemlich sicher das es Cyanobakterien sind. Auf der Suche nach einem bekannten mit Mikroskop bin ich noch.

Pflanzen habe ich jetzt bestellt:
3x Bacopa australis
5x Glossostigma elatinoides
5x Hygrophila polysperma

Den Filter werde ich bei Gelegenheit diese Woche an einem Abend umbauen, nach dem Empfehlung von Nik - Danke!

Die Wasserwerte sind jetzt im wesentlichen wie folgt:
NO2 = 0 (0,025 JBL)
NO3 = 40 mg/l (ich werde die Dosierung wieder etwas zurückfahren um vielleicht bei 20mg/l zu landen)
Po4 = 0,25 mg/l
Eisen = 0 (hier muss ich eventuell etwas erhöhen)

Sollte das alle nicht greifen, bin ich am überlegen eine H2O2 kur zu machen, nach der empfehlung hier im Forum... Aber jetzt möchte ich erst einmal 2-3 WOchen abwarten und sehen wie die maßnahmen greifen...

Viele Grüß und nochmals danke an alle!

Benny
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Beitragvon nik » 31 Jan 2017 15:40
Hallo Benny,
BennySch hat geschrieben:Den Filter werde ich bei Gelegenheit diese Woche an einem Abend umbauen, nach dem Empfehlung von Nik - Danke!

ne ne. ;) Von mir kam nur der Tipp die Matte mittig im Fach zu positionieren. Wichtiger ist Erwins Einschätzung, dass die teilweise raus können! Bin ich froh drum, denn ich hätte das nicht ausreichend einschätzen können und mich dann dazu zurückgehalten. ;)

Gruß, Nik
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Beitragvon Erwin » 31 Jan 2017 17:24
Hallo ihr beiden,

nanana, nicht streiten. :wink:

Die Einschätzung meinerseits liegt auch darin begründet, dass von Züchterseite auch 50 Diskus unter diesen Gegebenheiten problemlos möglich sind. (Stendkerweisheit). Also müsste der Filter eine Matte weniger bei 33 Disken locker verkraften. Die näherungsweise Abbauleistung des Helix kann ich nicht einschätzen.
Ich hatte jahrelang bis zu 14 halb- und ausgewachsene Diskus in bepflanzten 640 Litern plus Beifische.
Aufgezogen in 160 Liter ohne Bodengrund, dann in 400 Liter mit dünner Sandschicht umgesetzt... .

Benny, du machst das schon richtig mit dem vorsichtigen ändern und schauen was passiert.
Wenn jetzt 40mg/l NO3.... miss mal, wie schnell sich der Wert bei jetziger Filterung verändert/reduziert.
Bei Lindenholzausströmern immer darauf achten, ob sie sich nicht zusetzen.

MfG
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