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Postby kurt » 08 Sep 2011 12:56
Hallo Meik,

Dral wrote:Das mit dem Reduzieren des Lichts geht nicht so einfach. Es sind 2 T5 Röhren im Deckel, die ich nicht einfach so tauschen kann. ;)

Kannst du nicht einen Teilbereich Versuchsweise mit Pergamentpapier abkleben?
Die Lichtfarbe Fluora 77 in Kombination mit Tageslicht 865 geht auch.
Lichtfarbe (Optik) am besten in einer Aquarienhandlung ansehen, da wird so oft kombiniert.
Die Flora hat eine fast halbierte Lumenzahl gegenüber der Tageslichtfarbe.
Gruß Kurt
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Postby Dral » 13 Sep 2011 14:27
Hallo zusammen!

So, also ich brauch dringend weitere Hilfe. Die Fadenalgen explodieren weiterhin. Ich hab das Gefühl es wird immer schlimmer mit denen. Ich hab vorm Wasserwechsel letztes WE mal Werte gemessen(soweit ich konnte):

NO3 12 mg/l
PO4 0,6 mg/l
Fe: 0,1 mg/l

Vor dem WW hab ich alle Fadenalgen entfernt. Bereits 2 Tage nach dem WW waren alle Fadenalgen wieder da. Sie wuchern förmlich. Ich versteh nur nicht warum. Ich hab dann mal 1 Tag Dunkelkur gemacht, geändert hat das aber nichts, außer dass die Fadenalgen etwas heller erschienen.

Was ich vor allem nicht verstehe ist, warum das Becken monatelang problemlos lief und jetzt auf einmal die Algen auftreten. :(
Gruss, Meik
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Postby java97 » 13 Sep 2011 15:43
Hi Meik;

Mal ganz kurz: Versuch mal mehr NO3 (20-30 mg/l), weniger Mikros (max. 0,05 mg/l),
Refelektoren abbauen und/oder Beleuchtungszeit reduzieren.
Wie hast Du die 12 mg/l NO3 ermittelt?
schöne Grüße
Volker
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Postby Dral » 13 Sep 2011 15:56
Hallo Volker!

java97 wrote:Mal ganz kurz: Versuch mal mehr NO3 (20-30 mg/l), weniger Mikros (max. 0,05 mg/l),
Refelektoren abbauen und/oder Beleuchtungszeit reduzieren.
Wie hast Du die 12 mg/l NO3 ermittelt?


Die meisten Infos stehen bereits auf Seite 1. NO3 ermittle ich mit dem JBL Test. Mehr Nitrat hatte ich auch schon versucht, mit dem Ergebnis, dass noch mehr Fadenalgen kamen(siehe, wie gesagt, Seite 1).

Das mit den Reflektoren abbauen irritiert mich etwas. Hier haben doch viele Leute Pflanzenbecken mit über 1W/l, oder? Als ich die Abdeckung baute, achtete ich extra darauf viel Licht zu haben, weil mir immer dazu geraten wurde. Jetzt soll es wieder zuviel sein? Ich glaub ich versteh langsam nur noch Bahnhof. :|

Die Beleuchtungsdauer beträgt übrigens 8 Stunden, was ja nun auch nicht soooviel ist.
Gruss, Meik
Dral
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Postby kurt » 13 Sep 2011 16:31
Hallo Meik,

Dral wrote:Hallo Volker!
Hier haben doch viele Leute Pflanzenbecken mit über 1W/l, oder?

in welchem Thread steht das, oder wer macht das, (langfristig), min. über ein Jahr ohne Probleme?
Gruß Kurt
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Postby Bob » 13 Sep 2011 16:47
Hallo Meik.
Wenn du das Problem lösen willst, dann mach folgendes.

3 Tage Dunkelkur (habe aber schon mal erwähnt), wenn du UVC-Klärer hast ,schalte den ein. Die 3 Tage nicht düngen und CO2 aus. Nach den 3 Tagen 80% WW.
Und dann 3-4 Wochen nach MCI düngen. Also nur NO3(ca. 25mg/l) düngen.
Deine Pflanzen werden drunter nicht leiden, sie werden mit NO3 nur sehr langsam wachsen aber bleiben schön grün.

Wenn du das machst dann wird dein Problem gelöst. Hat mir auch mal geholfen.
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Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg
Bob



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Postby Dral » 13 Sep 2011 16:52
Hallo Kurt, hallo Bob!

kurt wrote:
in welchem Thread steht das, oder wer macht das, (langfristig), min. über ein Jahr ohne Probleme?


Ich kann mich noch an einen Thread vom Tobi erinnern, wo er sogar mit über 1 W/l beleuchtete. Der war aber schon älter. Dass die Beleuchtungszahlen dann reduziert wurden, habe ich wohl nicht mitbekommen.

Ich wundere mich nur, weil mir damals gesagt wurde, 0,5W/l ist das geringste was man haben sollte für ein ordentliches Pflanzenbecken. 0,7 W/l bis 1 W/l wäre optimal. Deshalb hab ich mich auch extra für 48 W entschieden. Was wär denn empfehlenswert für 54 Liter? 2 mal 18W oder noch weniger?

@Bob

Danke für deinen Tip! Werd das mal beherzigen.
Gruss, Meik
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Postby kurt » 13 Sep 2011 17:38
Hallo Meik,

Dral wrote:Ich wundere mich nur, weil mir damals gesagt wurde, 0,5W/l ist das geringste was man haben sollte für ein ordentliches Pflanzenbecken. 0,7 W/l bis 1 W/l wäre optimal.

man muss das im ganzen betrachten, da spielen viele Faktoren eine Rolle.
Vor allem die Wasserqualität, keine Trübstoffe, kristallklar, ungehinderter Lichteinfall.
Die ausgetragene Pflanzenmasse, Oberflächenbewuchs (fluten) wie oft willst du Gärtnern usw.
Meine Erfahrung sagt mir das für die meisten Aquarien die Lichtwerte zu hoch sind, = pflegeintensiver (Algenanfälliger).
0,5 Watt/l würde auf Dauer alles geruhsamer machen und Bodendecker wachsen da auch noch sehr gut…
Die richtige Abstimmung muss jeder für sich herausfinden.

PS.
Dunkelkur, UVC, Chemikalien gegen Algen beheben die Ursachen nicht,
Vergleiche mit Vorsicht betrachten, gleiche Aquarien gibt es nicht … :wink:
Gruß Kurt
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Postby Bob » 13 Sep 2011 17:54
kurt wrote:PS.
Dunkelkur, UVC, Chemikalien gegen Algen beheben die Ursachen nicht,
Vergleiche mit Vorsicht betrachten, gleiche Aquarien gibt es nicht … :wink:


Mir hat es auf jeden Fall was gebracht. Nicht nur mir, Vielen hier hat es was gebracht. Welche Chemikalien meinst Du?. Naturlich behebt es die Ursachen nicht, aber die Algen sind somit gekillt und man kann dann gelassener weiter mit Düngung fortsetzen und die Ursachen somit rausfinden. Ich hatte das selbe Problem und hatte mit der Dunkelkur und MCI die Ursache gefunden. Zu viel Kalium war der Auslöser.

@Meik
nach MCI kannst dann wieder langsam stufenweise mit der kompletten Düngung anfangen und die Pflanzen beobachten.
Nicht aufgeben, das wird schon.
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Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg
Bob



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Postby kurt » 13 Sep 2011 18:23
Hallo Bob,

Bob wrote:
kurt wrote:Welche Chemikalien meinst Du?. Naturlich behebt es die Ursachen nicht, aber die Algen sind somit gekillt und man kann dann gelassener weiter mit Düngung fortsetzen und die Ursachen somit rausfinden.

Algenmittel und zweckentfremdetes Easy Carbo, nicht die Düngung allgemein (Verbrauchsabhängige Mikros u. Makros),
Durch ändern von Wasserwerten (Ionenverschiebungen)entstehen ja oft die Probleme, das Aquarienmillieu wird instabil.

@ Meik,
Bob wrote:Nicht aufgeben, das wird schon.

:D ja…weiter Erfahrungen sammeln, lesen , verstehen, umsetzen.
Gruß Kurt
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Postby java97 » 13 Sep 2011 23:33
Dral wrote:
java97 wrote:Mal ganz kurz: Versuch mal mehr NO3 (20-30 mg/l), weniger Mikros (max. 0,05 mg/l),
Refelektoren abbauen und/oder Beleuchtungszeit reduzieren.
Wie hast Du die 12 mg/l NO3 ermittelt?

Die meisten Infos stehen bereits auf Seite 1. NO3 ermittle ich mit dem JBL Test. Mehr Nitrat hatte ich auch schon versucht, mit dem Ergebnis, dass noch mehr Fadenalgen kamen(siehe, wie gesagt, Seite 1).
[/quote]

Hallo Meik,

Sorry, Wie ermittelst Du denn bitte 12 mg/l NO3 mit dem JBL-Test?? Das ist unmöglich.
Hast Du Dir meinen Link zur "Genauigkeit" solcher Tests mal angesehen?
schöne Grüße
Volker
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Postby Dral » 14 Sep 2011 02:34
Hallo Volker!

java97 wrote:Hallo Meik,

Sorry, Wie ermittelst Du denn bitte 12 mg/l NO3 mit dem JBL-Test?? Das ist unmöglich.
Hast Du Dir meinen Link zur "Genauigkeit" solcher Tests mal angesehen?


Wie ich 12 mg/l ermittle ist ganz einfach, die Testflüssigkeit ist dunkler als 10 mg/l und heller als 15 mg/l, also muss es irgendwo dazwischen liegen. ;)

Deinen Link hatte ich mir natürlich angesehen, nur muss ich da auch 2 Dinge anmerken. Zum einen ist das ein Meerwasser, also Salzwasser-Test. Ob die Ungenauigkeiten sich bei Süßwasser genau so auswirken? Zum anderen misst der JBL Test, immer zu wenig NO3, aber niemals zuviel NO3.

Aber das ist eh egal, denn wie gesagt, am NO3 kanns nicht liegen, da ich die NO3 Düngung testweise drastisch erhöht hatte und die Algen damit nur noch mehr wurden.
Gruss, Meik
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Postby tom68 » 15 Sep 2011 22:44
Hallo Meik,

ich habe seit einiger Zeit in einem Becken ähnliche Probleme, perfekte Wasserwerte und trotzdem kein Rückgang der Fadenalgen.

Auch wenn ich noch vor einiger Zeit andere Ratschläge gegeben hätte, würde ich in deinem Fall folgendes probieren.

- Die Eisentablette weglassen und stattdessen nach dem WW mit Ferrdrakon auf 0,1mg/l Fe aufdüngen.
- Anstatt Makro basic Phosphat 15 ml lieber täglich 1ml düngen das gleiche mit dem Makro basic Nitrat -> hier 2ml täglich.
- Den speziellen Nitratdünger auch weglassen.

Auch würde ich versuchen für einige Zeit (1-2 Wochen) das Licht zu dämpfen auf <= 0,5 Watt /Liter evtl eine Röhre rausdrehen.

- Auch würde ich den CO2 Checker auf die andere Seite des Beckens hängen und nicht direkt neben den CO2 Ausströmer!

Gruß

Thomas
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Postby Dral » 16 Sep 2011 17:04
Hallo Thomas!

Vielen Dank für deine Tipps!

Ich habe damals auch immer täglich gedüngt und nicht wöchentlich, aber man empfahl mir lieber 1 mal wöchentlich zu düngen. Ich muss sagen, dass ich keine Vor- od. Nachteile feststellen konnte, bei beiden Varianten nicht.

Ich glaube, wie du auch, dass der Knackpunkt wohl die Eisentablette sein wird. Ich vermute entweder ist zuviel Eisen im Wasser oder aber, wie bei Bob, zuviel Kalium. Mit Ferrdrakon aufdüngen könnte man mal versuchen, allerdings denke ich, dass die Spurenelemente zuviel werden könnten.

Im Übrigen hab ich das Gefühl, dass seitdem die Algen wachsen meine Pflanzen viel schlechter wachsen als zuvor. Das wundert mich sehr, denn das würde ja wieder auf einen Mangel schließen. Nur ich weiß beim besten Willen nicht, wo dieser sein könnte.
Gruss, Meik
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Postby Roger » 16 Sep 2011 22:05
Hallo Meik!

Im Übrigen hab ich das Gefühl, dass seitdem die Algen wachsen meine Pflanzen viel schlechter wachsen als zuvor. Das wundert mich sehr, denn das würde ja wieder auf einen Mangel schließen. Nur ich weiß beim besten Willen nicht, wo dieser sein könnte.

Das ist ein entscheidender Hinweis!
Das bei Dir ein Mangel - in welcher Form auch immer - vorhanden ist kann weitgehend ausgeschlossen werden. Ich kann jedoch aus eigener Erfahrung sagen, das die Pflanzen bei zu viel Mikronährstoffen ebenfalls den Wuchs einstellen. Besonders tückisch dabei ist, das sich - so wie ich vermute - Depots eines Stoffes im Bodengrund bilden, die sich nicht so ohne weiteres auflösen lassen.
Ich würde versuchen vorerst die Volldüngung vollständig einzustellen und nur Eisen/Mangan mit den E15 Tabletten in kontrolliertem Maß zuzuführen.
Wie ich schon andeutete, wird sich eine Veränderung nur langsam bemerkbar machen und man muß das eine Weile durchhalten.
Gruß
Roger
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