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Postby berzen » 08 Sep 2013 18:44
Sehe ich richtig, dass Du Sand als Bodengrund hast? Bohre einen Loch in den Sand, und untersuche die Wand des Loches. Wenn es grau ist....
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Postby kalkreiber80 » 08 Sep 2013 18:53
Hallo,

ich hab keine Ahnung auf was du hinaus möchtest.
Ich vermute mal auf Faulstellen im Bodengrund.
Was ich habe sind diverse Luftbläschen im Boden, obwohl ich den Bodengrund korrekt eingefüllt habe (vor ca. 1 Jahr). Riecht auch wenn die Blasen aufsteigen.

Gruß Jan
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Postby berzen » 08 Sep 2013 19:42
kalkreiber80 wrote:Hallo,

ich hab keine Ahnung auf was du hinaus möchtest.
Ich vermute mal auf Faulstellen im Bodengrund.
Was ich habe sind diverse Luftbläschen im Boden, obwohl ich den Bodengrund korrekt eingefüllt habe (vor ca. 1 Jahr). Riecht auch wenn die Blasen aufsteigen.

Gruß Jan

Genau.. Faulstellen. Ich hatte auch eine ähnliche Situation. Alle meine Werte waren in Ordnung, aber keine Pflanze haben richtig gewachsen.( und ich hatte natürlich eine Menge Algen) Dann habe ich Sand getauscht. (von 0,3-0,7mm auf 1-2mm) und alle die Problemen waren plötzlich verschwunden.
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Postby kalkreiber80 » 10 Sep 2013 18:59
Hallo,

hat nicht noch jemand nen Tipp, bezüglich meines Problems ??????

Danke

Gruß
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Postby kiko » 11 Sep 2013 20:13
hallo,
Faulstellen sind ne ungünstige Sache, Pflanzenbüsche daher grundsätzlich von Zeit zu Zeit auchmal komplett rausziehen. Bei größeren "Wolken" für paar Stunden ggf einen zusätzlichen Filter reinhängen um die Mocke aufzusaugen, hat man größere Bereiche entwurzelt kann sowas allerdings auch die Mikroflora durcheinanderwürfeln und ein Baktobooster der parallell die Keimlast drückt sowie etwas H202 um den Sauerstoffwert anzuheben kann dann u.U. unterstützend sinnvoll sein.

Wartet man jedoch bis der ganze Sand müffelt, hilft meist nur noch Substrattausch.
Falls du auch noch Cyannos im Substrat hocken hast, hättest du ohnehin auch noch ein zusätzliches Problem.
grüße Olaf-Peter
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Postby Roger68 » 11 Sep 2013 21:13
Hallo Jan

Wie dir Olaf-Peter bereits geraten hat würde ich Amanogarnelen einsetzen. Diese kleinen Helfer bewirken oftmals wunder. hier
Gruss Roger
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Postby kalkreiber80 » 12 Sep 2013 19:47
Hallo,

@Kiko.

Ob das Cyanos sind kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall sind vorn an der Scheibe im Sand Grüne Algen (aber nur im Substrat und ich glaube auch nur an der Scheibe)

Was könnten das für Algen auf dem Substrat sein??

Danke

Gruß Jan
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Postby kiko » 12 Sep 2013 20:24
Ein kleiner vereinzelter Cyannoherd vorne an ner Scheibe wäre noch "ok", denn bei guter Beckenbiologie schrumpfen kleine Herde im laufe der Zeit und verschwinden. Sind es hingegen größere Bereiche (und es sieht irgendwie bei dir danach aus) ist das immer ein Anzeichen für eine schlechte Beckenbiologie und man sollte die Cyannos dann auch irgendwie versuchen "rauszubefördern", da an deren Substrataktivitäten idr. nunmal nichts sonderlich förderliches ist. Was das für Algen jedoch auf dem Substrat sind kann man so anhand des Photos nicht erkennen, würde es aber nicht ausschließen das es ev. ein Mix aus Cyannos + Kieselalgen oder irgendsowas ist.
grüße Olaf-Peter
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Postby kalkreiber80 » 13 Sep 2013 10:52
Hallo,

im Substrat sind aber generell keine Algen. Wenn ich mit dem Finger im Sand wühle kommt sauberer heller Sand zum vorschein und ab und zu mal ne Luftblase.

Geuß Jan
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Postby kalkreiber80 » 21 Sep 2013 19:56
Hallo,,

die Luftblasen sind auch nur ca. 1-2 cm von der Scheibe entfernt im Sand, weshalb kann ich nicht sagen.

Das mit den Algen bekomm ich nicht in den Griff, keine Ahnung was ich noch machen soll.

Besatz verkaufen, Licht aus und alles verkaufen.... :? :? :? .

Gruß Jan
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Postby tom68 » 21 Sep 2013 20:47
Hallo Jan,

An deiner Stelle würde ich mich jetzt alleine auf den Filter konzentrieren, d.h. freie Bereiche vollpacken mit feinem Filterschaum und zum Schluss (oben) etwa 5-7 cm Filterwatte leicht aber nicht zu stark gestopft. Diese wird nach einiger Zeit "dichtmachen" -> dann aber nicht auswechseln, sondern den Filter so gedrosselt weiterlaufen lassen.

Zusätzlich würde ich das Licht ausschalten (Keine Dunkelkur, einfach nur Licht aus) und auch das CO2 abstellen!
In der Folge wird der ph-Wert nach oben gehen in den neutralen Bereich was deinen Filterbakterien zugute kommen wird. Damit dann auch genug Sauerstoff im Wasser ist würde ich eine Luftpumpe einschalten oder zumindest die Wasseroberfläche stark umwälzen. Auch ein Wasserwechsel, vor dem Licht ausschalten, wird nicht verkehrt sein, damit der Phosphatwert nach unten geht, am besten auf <= 0,1mg/l. Wenn Düngen dann nur etwas Nitrat und wenig Eisenvolldünger.


Gruß

Thomas
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Postby tom68 » 21 Sep 2013 22:43
Hallo Jan,

noch was zu deinen Luftblasen. Wenn sie nicht nach faulen Eiern stinken, wovon ich ausgehe denn dann müsste
ja organisches Material im Sand sein, wird es Sauerstoff sein der von den Wurzeln der Pflanzen in den Sand geleitet wird und nicht augenblicklich aufsteigen kann sondern sich sammelt bis dann schließlich größere Luftblasen nach oben steigen. Wenn doch Gestank, könnten es abgerissene Wurzelreste von Umpflanzungen sein, auch dann würde ich mir keine Gedanken machen.

Gruß Thomas
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Postby kalkreiber80 » 22 Sep 2013 12:43
Hallo,

wie lange würdest du das mit dem Licht und CO2 ausschalten durchziehen (1Woche, 2Wochen ?).
Die beiden Filter sind wie folgt bestückt. 2 Körbe grober Filterschaum 1 bzw. 2 Körbe feiner Filterschaum.

Gruß Jan
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Postby tom68 » 22 Sep 2013 13:30
Hallo Jan,

Licht und CO2 für ca. 1 Woche aus. Sollten noch Algen da sein würde ich noch 1-2 Tage verlängern.
Danach wieder Licht ein und CO2 langsam steigern . Kahmhaut im Auge behalten!! Am Anfang lieber mit Phosphat sparen, d.h. nur etwa jeden 2ten oder 3ten Tag auf 0,1 mg/l aufdüngen. Wenn allerdings der Filter richtig eingefahren ist kann auch mehr PO4 gedüngt werden, hier gilt wieder Kahmhaut beobachten, kommt sie wieder ist der Filter noch nicht soweit.

Wichtig beim Filter ist die Watte! Erst wenn der Filter verschlammt und sich viel Mulm abgesetzt hat ist er auch eingefahren. Als Indikator sollte die Kahmhaut herangezogen werden. Erst wenn diese bei CO2- und Eisendüngung komplett verschwunden ist arbeitet der Filter reibungslos. Wichtig ist auch regelmäßige Fütterung, aber nicht übertreiben, damit die Filterbakterien sich auch vermehren können.

Gruß Thomas
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Postby kalkreiber80 » 22 Sep 2013 20:34
Hallo,

würdest du auch noch zuvor und am Ende der "Dunkelkur" nen großen WW machen???

Ich versteh jetzt bloß eins nicht. Immer wieder wird gepredigt das man bei Pflanzenbecken oder bei Becken die stark bepflanzt sind nur wenig Filtermaterial benötigt bzw. habe ich dies immer so verstanden.

Das was du mir rätst ist doch eigentlich das totale Gegenteil.
Aber versuchen werde ich´s natürlich.

Danke

Gruß Jan
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