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Postby Bratfisch » 30 Jul 2008 21:04
Hallo Axel.

bunterharlekin wrote:Ich hab heute was abgefahrenes gemacht. [...]



Pööh!, ... das ist doch kalter Kaffee. *lässig abwinkt* Vor wohl zwei Wochen wollte ich wissen was so eine HQI-Birne sich farbwiedergabemäßig mit meinen bereits vorhandenen Vollspektrumlampen tut (15 Watt). Da ich keine andere zur Hand hatte, holte ich mein Anti-Depressionslämpchen von der Vorzimmerdecke welche ich in der dunklen Jahreszeit oft anknipse, droht mir stimmungsmäßig der Himmel auf den Kopf zu fallen. In der Firma war sie über. Und wegen ihres guten Zustandes auch zu schade um sie zu verhunzen.



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Dieses Triebwerk setzte ich dann, weil´s so am einfachsten war, mit Suppenschüsselrand auf Beckenschüsselrand. Es balancierte auf den Ecken so eben noch herum. Wiegt ja zudem auch einiges. 54 Liter unter der 4oo W HQI-Schrottpresse. Brennt das Ding im schon erwähnten Vorraum, ist dort lediglich noch Blinzeln angesagt. Insgesamt ist die Wohnung mit einem *klick* hell bis in den Zahnputzbecher. Und das Aquarium? Tja, hm. oO Ab einer gewissen Grenze macht´s für´s Auge wohl keinen Unterschied mehr ob viel Licht oder sehr viel Licht. Die Moose waren jedenfalls ziemlich platt und äußerten dies mit aus offenstehenden Mündern quellenden Sprechblasen. Dazu brauchte es nur Minuten. Zudem war im Becken eine unglaubliche Detailfülle plötzlich wahrzunehmen. Strukturen schon fast aufdringlich klar, als hätte der Herr einem für zehn Minuten die unverbrauchten Augen eines Kleinkindes in den Schädel gedrückt. Die Farbwiedergabe jedoch wahrnehmbar schlechter als die Vollspektren, aber es war erträglich.

Was mich jedoch wunderte war daß die Tiere auf diese Kernschmelze über ihnen praktisch kaum reagierten. Kein Verschrecktsein, nichts sonstig´ Anormales. Tatsache ist aber das man dieses Licht nicht wirklich lange ertragen kann. Es steht in keinem Verhältnis. Es erzeugt im Betrachter schon in relativ kurzer Zeit Streß. So fühlte es sich jedenfalls an. Ich wurde unruhig und war froh das Ding wieder vom Becken ´runter zu haben und die alten Lampen wieder anknipsen zu können.

Bis ich DIE allerdings wieder als LICHT empfinden konnte verging mehr als eine Stunde ...




Grüße aus den tiefen Tälern privaten Irrsinns!

Ingo
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Postby bunterharlekin » 31 Aug 2008 15:58
Hi Leute,
also ich verstehe es nicht. Ich bin die mistigen Teile immernoch nicht los. Zwischenzeitlich war es ja wirklich gut. Aber es wird wieder schlechter. Ich hab alles probiert. EI fett gefahren, oder EI so gefahren das Phosphat immer an der Nachweisgrenze war. Brachte alles nichts. Bin mit meinem Latein echt am Ende. CO2 überprüfe ich zusätzlich durch den Drop Checker. Auch aufhärten hatte keinen Erfolg. Daran kanns auch nicht liegen. Die Pflanzen wachsen immernoch fantastisch. Leider nerven mich die Grünalgen auf den Scheiben inzwischen aber sogar selber. Es dauert im Schnitt 2 Tage und ich muss definitiv ran, sonst sieht man nix. Andere Algen habe ich keine.
Ich hab keine Idee mehr *Schulterzuck*
Viele Grüße
Axel (nein nicht Alex...)
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Postby niko2 » 31 Aug 2008 20:20
Hi Axel,

bunterharlekin wrote:Ich hab alles probiert. EI fett gefahren, oder EI so gefahren das Phosphat immer an der Nachweisgrenze war.


Hast du schon mal ausprobiert eine Linie konsequent beizubehalten, auch bei anfänglichem Algenwuchs? :wink:

Ich habe da so eine Theorie, dass Pflanzen ihren Stoffwechsel dem Nährstoffvorkommen entsprechend anpassen. Höhere Pflanzen benötigen länger für diese Anpassung als Algen und Einzeller. Algen wären demnach in der Anfangsphase einer neuen Düngemethode im Vorteil.
Viele Grüße,
Niko
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Postby bunterharlekin » 31 Aug 2008 20:30
Hi Niko,
die Frage ist, welche Zeitspanne einzuhalten wäre. Bei mir waren es schon Wochen, nicht Tage.
Irgendwie ist mir das ein Rätsel. Ich bin jetzt mit der Beleuchtung nochmals nach unten, da doch sehr viel Leistung drüber hängt. Bin jetzt bei 7Std. 70Watt Hqi über 40l. Ich glaube allerdings nicht, dass es am Licht alleine liegt. Ich hatte eine Zeit lang ja auch sehr wenig Licht drüber. Mit dem gleichen Ergebnis.
Viele Grüße
Axel (nein nicht Alex...)
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Postby addy » 31 Aug 2008 20:36
Hi Axel
hast du mal ein Bild vom geschehen`?
Evtl. ist das ja ganz normal was du da hast?!
mfG André :hippy:

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Postby bunterharlekin » 31 Aug 2008 20:38
Hi,
wir haben gerade Besuch, deswegen kommt das Bild erst morgen. Ich denke aber es ist definitiv nicht normal. Es sind eben lange Fäden die ich täglich absammle.
Viele Grüße
Axel (nein nicht Alex...)
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Postby Boby » 01 Sep 2008 11:17
Hallo Axel!
Eine zeitlang habe ich ordentlich fadenlagen im becken gehabt; anfangs waren keine drinnen und irgendwann florierten sie auf einmal ganz gut.
Dabei sind alle pflanzen immer gut gewachsen. Ungefähr alle 2-3 tage habe ich eine halbe handvoll lange (20 cm+) fadenalgen entfernen können. Nach meinem 3-wöchigen urlab fand ich das becken in einer recht miesen lage - oberfläche mit wasserlinsen und L. cuba zugewuchert sodaß praktisch kein licht am boden vorhanden war, CO2 spirale war zu weil eine schnecke drinnen fest steckte usw., aber: algenfrei.
Und wirklich algenfrei - jetzt, 10 tage nach dem ausmisten ist es immer noch algenfrei bis auf wenige punktalgen.
Davor habe ich alles ausprobiert wie mehr düngen, weniger düngen, auf geringfilterung umgestiegen usw usf. und nichts hat wirklich geholfen ausser EC in dosierungen jenseits der empfohlenen, was auch keine dauerlösung ist.
Wollte das nur los werden, falls du das ausprobieren willst ;)
LG
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Postby bunterharlekin » 01 Sep 2008 17:42
Hier mal ein paar Bilder

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Viele Grüße
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Postby Tim Smdhf » 01 Sep 2008 17:46
Hey Axel,

ich habe jetzt nicht den ganzen Fred gelesen aber ich hatte das gleiche Problem bei mir im Becken. Ungleichgewicht der Nährstoffe und zu wenig CO² waren die Ursachen.

Dreh doch mal zur Probe das CO² hoich und erhöhe die NPK Menge!

Viel Erfolg!!!
Viele Grüße!
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Postby bunterharlekin » 01 Sep 2008 17:48
Hi Tim,
beides schon gemacht. CO2 ist wirklich hart an der Grenze des Vertretbaren (nach oben). EI ist im Moment an der Nachweisgrenze. Fett gefahren wurde es nicht besser.
Viele Grüße
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Postby Tim Smdhf » 01 Sep 2008 18:20
mhh das ist seeeeeehr komisch!

ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg.

Welchen Bodengrund hast du drin?
Viele Grüße!
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Postby bunterharlekin » 01 Sep 2008 18:29
Hi Tim,
es handelt sich um den Boden von Elos. Auch stark angereichert.
Viele Grüße
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Postby Mario K » 01 Sep 2008 21:10
Hmm..hatte ich auch Probleme mit. Hab dann Amanos eingesetzt. Dauert ne weile bis die alles aufgefuttert haben aber als ich nach drei Wochen Urlaub wieder ins Becken geschaut habe war die Freude groß und hab bis jetzt (ca. 1 Jahr her) nie mehr Probleme gehabt.

Gruß
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Postby bunterharlekin » 01 Sep 2008 21:14
Es sind 10Amanos auf 40l drin. Bringt nix...
Viele Grüße
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Postby Tim Smdhf » 01 Sep 2008 21:44
kann es sein, dass du zu viel düngst?

Die Pflanzen müssten doch wie beim AS mit den Nährstoffen aus dem Boden auskommen!

Probier es doch mal komplett ohne Düngung auf die Wassersäule! Vielleicht hilft es ja?!
Viele Grüße!
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