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Beitragvon Plantamaniac » 09 Dez 2016 23:25
Hallo, habe gerade zufällig etwas gefunden.
Vielleicht hilft es in einem Quarantänebehälter befallene Pflanzen zu reinigen?
http://www.amazonas-magazin.de/AMAZONAS-12-S-39-42-Der-Mex.1373.0.html
Mex. Kampfkrebse sind ja in bepflanzten Aquarien ehr kontraproduktiv.
In meinem würde es gehen. Ist nur Nadelsimse, C. Parva und Anubias nana Bonsai drin :roll:
Chiao Moni
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Beitragvon chrisu » 10 Dez 2016 10:49
Hallo Moni,

Plantamaniac hat geschrieben:Hallo, wie siehtves aus mit dem s7 von dennerle?
Ich habe auch einen nanocube mit pinselalgen, die zwar gerade stagnieren, aber nicht verschwinden.
Ich geb mal einen tropfen s7 auf 20 liter und schau was passiert.
Chiao moni

Soweit ich weis ist im S7 ebenfalls Eisen enthalten.
Mfg Christian
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Beitragvon Frank2 » 10 Dez 2016 17:33
Hallo

was macht euch eigentlich so sicher dass es gerade das Fe im Volldünger ist, das die Pinselalgen zum Wachsen bringt bzw. diese begünstigt? Es könnten doch auch alle möglichen andere Spurennährstoffe sein, die diese herauskitzeln.
Ich bin da skeptisch auch wenn bekannt ist, dass Rotalgen in besonderer Weise Fe speichern können in sehr hoher Konzentration. Aber gerade dann müssten sie ja recht lange auf Fe verzichten können.. .

Frag daher mal in die Runde obs da irgendwelche fundierten Erkenntisse zu gibt dass es genau das Fe ist, das in manchen Becken bei Volldüngerzugabe zu verstärktem Pinselalgenwachstum führt.

Was ich bei dem Thema noch interessant finde ist die Frage, warum sie besonders gerne im stärksten Bereich der Strömung auftreten und da aber auch nicht überall und schon gleich gar nicht auf gesunden Pflanzen, viel eher auf dem Hardscape/Kies.

Einen Zusammenhang mit C02 sehe ich auch nicht, habe bei meiner Schwester heute ein bestehendes Becken umstrukturiert, da sind die Pinsis im und am Flipper gewachsen! :lol: Und zwar fast nur da, die Pflanzen war blitzbank. Ein paar noch auf dem Kies. Die saugt sie bis dato 14-tägig ab.

Grüße
Frank
Zuletzt geändert von Frank2 am 10 Dez 2016 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon chrisu » 10 Dez 2016 17:40
Hallo Frank,

chrisu hat geschrieben:Darum denke ich wie Nik das Spurenelementmangel eine Ursache für die Pinsels ist.
Deshalb versuche ich es jetzt einfach mal mit der Kombi Seachem Flourish+ Trace um einen schwach chelatierten Dünger mit mehr Spurenelementen zu erhalten.

Ich bin überhaupt nicht der Meinung das zuviel Eisen Pinselalgen begünstigt!
Mfg Christian
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Beitragvon Frank2 » 10 Dez 2016 17:43
Hi Christian

dann habe ich das falsch verstanden

Ich finds immer noch schade das der vor Jahren mal angekündigte Spurenelementdünger ohne Eisen nie ins Aqua Rebell Sortiment aufgenommen wurde


Ich finds übrigens auch schade, man könnte sehr viel damit ausprobieren.

Grüße
Frank
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Beitragvon chrisu » 10 Dez 2016 19:19
HalloFrank,

ja das denke ich auch. Ich hoffe es kommt doch noch irgendwann entweder ein Spurenelementdünger ohne Eisen oder ein Spezial Flowgrow mit mehr SEs im Verhältnis zum Eisen.

Ich denke für Beckentypen wie meine(keine Filterung, Sandboden) wäre so ein Dünger ideal.
Trotz meiner Begeisterung für Pflanzenaquaristik will ich mir das selbermischen von Spurenelementdüngern nicht unbedingt antun.
Mfg Christian
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Beitragvon Biotoecus » 10 Dez 2016 20:59
Moin,
oft versinken gerade ungedüngte und verwahrloste Aquarien in Pinselalgen.
Das Fe ein Auslöser für PA sein soll ist Wunschdenken.
Gruß Martin
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Jede hinreichend fortschrittliche Aquaristik ist von Magie nicht zu unterscheiden!
Wenn etwas nicht funktioniert, probier was anderes, vielleicht geht das auch voll in die Hose!
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Beitragvon Thumper » 23 Jan 2018 13:33
Moin,

ich habe Pinselalgen im Becken seit ~2-3 Wochen nach dem Einfahren, jedoch nur auf dem Holz. Alle Pflanzen, Steine etc sind frei davon.
Leider habe ich das Holz vor dem einsetzen nicht abgekocht, kann es sein, dass ein Stoff im Holz dafür sorgt?
Aktuell geh ich mir H2O2 an die Alge ran, mal sehen ob sie dadurch komplett zurückdrängbar ist.
Grüße,
Bene


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Beitragvon Plantamaniac » 23 Jan 2018 15:20
Hallo, bei mir käme die Wurzel wenn sie reinpasst in den Backofen.
20 Min. bei 120°, dann zurück ins Becken..den Rest erledigen die Tiere.
Oder in den Hof legen, mit dem Wasserkocher kochendes Wasser drüber und auch zurück ins Becken.
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Beitragvon muffin » 23 Jan 2018 20:09
Meiner Erfahrung nach ist nicht Eisen selbst, sondern "Rost (?)" der Auslöser. Seit ich nur noch so viel Eisen dünge wie die Pflanzen gerade verbrauchen können, habe ich keine Pinselalgen mehr.
Ich kann sie aber jederzeit wieder zum erscheinen bringen. Ich muss nur so viel Eisendünger einbringen, dass sich der Mulm in Filter und Bodengrund leicht ins Rostbraune verfärbt und schon spriessen sie wieder.
Strömung ist ihnen dann aber auch wurscht, sie wachsen dann überall auf dunklen Untergründen, bevorzugen also dunkle Kiesel, Schnecken, Silikonnähte, Wurzeln und dergleichen.
Seit ich also darauf achte, dass mein Filterschlamm seine graue Farbe beibehält, ward kein Pinsel mehr gesehen.
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Beitragvon Thumper » 01 Mär 2018 17:21
Hallo zusammen,

meine Lage hat sich deutlich verlagert. Die Pinselalgen auf den Wurzeln sind zwar gut zurückgegangen, allerdings habe ich nun Pinselalgen auf den Lavasteinen und ein wenig Pinsel noch auf den unteren Teilen der Wurzeln.
Zusätzlich habe ich allerdings seit einigen Tagen Bartalgen. :?

Gedüngt wurde jeweils 3ml AR Eisenvolldünger auf 40L Beckeninhalt.
Neben der gezielten Betröpfelung mit H2O2 beim Wasserwechsel gebe ich seit einer Woche täglich 2ml HappyCarbo bei.
Was mich jedoch stuzig macht ist, dass ich heute (4 Tage nach WW und Eisenzugabe) noch immer 0,05mg/L Eisen im Becken habe (Macherey-Nagel Eco Eisen-1 Tröpfchentest).
Ich befürchte, wenn ich weniger Eisen dünge (Statt 0,075 mg/L nach WW nur 0,03-0,04 mg/L), dass ich dann auch zu wenig SE im Becken habe.

Das Becken steht seit 83 Tagen, ab Tag 15-20 habe ich mit Pinselalgen zu kämpfen.
Hier noch einige Detailsfotos von soeben.

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Grüße,
Bene


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Beitragvon muffin » 01 Mär 2018 17:47
Hallo,

befinden sich in dem Becken Tiere?
Wenn nicht, dann gib einfach mal stark überdosiert EasyCarbo hinzu, 10ml/50L. 2Tage so stehen lassen und danach 80% Wasserwechsel.
Danach dann auf jeglichen Wasserzauber verzichten und nur mit einem der vielen handelsüblichem "Volldünger" das Wasser ein wenig aufdüngen. Meiner Erfahrung nach reichen auch bei starker Bepflanzung 1/3 der empfohlenen Menge vollkommen aus. Nachdüngen dann nur bei Wasserwechsel und auch nur auf die neu hinzugefügte Menge Wechselwasser.
Funktioniert bei mir bestens.
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Beitragvon Thumper » 01 Mär 2018 18:10
Moin,

muffin hat geschrieben:befinden sich in dem Becken Tiere?
Wenn nicht, dann


die paar Tiere kann ich wohl kurzfristig umsetzen, genug freie Becken habe ich. Ich werd's mal versuchen und berichte dann.
Grüße,
Bene


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Beitragvon muffin » 01 Mär 2018 21:37
Dann ist gut, denn mit der Methode bekommst du die Algen innerhalb weniger Tage bekämpft. Pflanzen können dabei zwar auch minimal geschädigt werden, jedoch betrifft es meist nur ältere Blätter, welche eh schon stark durch die Algen geschädigt waren.
Wichtig ist halt nach der Kur nicht wieder die Ursachen für die Entstehung der Pinsel-/Bartalgen beizubehalten.
Nur mal als Beispiel wie unwichtig Düngung ist. Ich habe ein Nano 30l mit etwa 40 Bienengarnelen. Dieses hatte früher mit Düngung einen enormen Pflanzenwuchs, aber nach wenigen Monaten Standzeit auch immer wieder Pinselalgen. Seit Jahren wird es so gut wie gar nicht mehr gedüngt, nur etwa 1-2mal im Jahr einen Volldünger auf Stoß. Das Becken ist Algenfrei, die Pflanzen Gesund und es braucht kaum Pflege, da die Pflanzen extrem langsam wachsen. Aber es sieht halt dafür dauerhaft gesund aus. Selbst der Wasserwechsel geschieht zu 90% mit Regenwasser um die GH nahe 1 zu halten. Also werden auch durch den Wasserwechsel kaum Nährstoffe eingetragen.

Mit meiner Nährstoffmangelmethode erzielt man sicher kein Scape in kürzester Zeit, aber immerhin ein ansehnliches Becken mit geringem Pflegeaufwand.


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