Antworten
306 Beiträge • Seite 20 von 21
Beitragvon Maeddsen » 09 Feb 2018 18:58
Moin!
Wie sind eure Erfahrungen, wachsen Cladophora auf Blättern oder anderem fest? Also richtig einzelne Fäden mit einem festen "Fuß"m
Maeddsen
Beiträge: 30
Registriert: 14 Feb 2013 18:41
Bewertungen: 3 (100%)
Beitragvon KleineEule » 18 Feb 2018 18:10
Hallo allerseits.

Ich fürchte, ich habe mich mit der grünen Pest infiziert.
Könntet ihr mal einen Blick auf die Bilder werden und meine Vermutung bestätigen?

Würde mich einerseits erleichtern, weil ich mit dieser Alge seit Neueinrichtung meines 300l Beckens vor eineinhalb Jahren zu kämpfen habe und inzwischen dachte, ich wäre einfach nur zu blöd diese (erstmal gedachten „ordinären“) Grünalgen in den Griff zu bekommen!
Ich hatte im Laufe der Zeit nämlich wirklich so einiges versucht – abgesehen von der Chemiekeule - um diese Dinger loszuwerden. Angefangen zeitweise peniblem Absammeln, auskämmen und abzupfen (nicht absaugen), Dunkelkuren von bis zu einer Woche, Experimente mit verschiedenen Düngesystemen und Dosierungen, Beleuchtungszeitenreduzierung auf nur noch 6 Stunden usw usw usw, alles ohne Erfolg. War zwischenzeitlich schon kurz davor, alles rauszuschmeißen weil der Kampf einfach nur aussichtslos aussah bisher. Ich bin inzwischen furchtbar unsicher wie ich mit der Nährstoffgabe weiter verfahren soll, denn sobald ich in gewohnter Dosis aufdünge, wächst diese Alge wie verrückt. Gerade eben gebe ich gar nichts mehr. Beleuchtung wie erwähnt auf 6 Stunden reduziert, kein Co2, keine Nährstoffe seit einer Woche.

Dabei geht es meinen Pflanzen m.E.n. Gut! Sie wachsen gut und zeigen schöne Farben, Zeichen von Mangelernährung kann ich nicht erkennen. Ich habe die Algen nun seit über einer Woche nicht mehr abgesammelt, dementsprechend viel ist auch gerade überall vorhanden.

Andererseits, naja, hätte ich dann halt Cladophora im Becken...

Vielleicht könnt ihr euch die Bilder mal ansehen und meinen Verdacht entweder bestätigen oder eben nicht?
Die Algen sind ziemlich brüchig, riechen ganz schön unangenehm und wachsen vom Typ her verzweigt in Büscheln eher lose in Nestern bis zu kurz und haarig an Aquariendecko und Pflanzen nahe am Licht fest.

Vielen Dank für eure Zeit und Hilfe,
liebe Grüße, Karina

Dateianhänge

Benutzeravatar
KleineEule
Beiträge: 58
Registriert: 05 Feb 2013 00:11
Wohnort: Augsburg
Bewertungen: 17 (95%)
Beitragvon Matz » 18 Feb 2018 19:05
Hallo Karina,
leider m.E.n. sehr eindeutig Cladophora :( .
Ich habe sie nach viiielen erfolglosen Versuchen letztendlich nur mit Hilfe von AlgExit nach Anleitung (mehrere Anwendungen hintereinander!) sowie unterstützender Zugabe von EC (ganz leicht überdosiert; um die normalen Pflanzen etwas zu unterstützen) los bekommen.
Das dachte ich allerdings schon öfter mal und dann waren sie doch wieder da. Zur Zeit ist aber nun schon etwa ein halbes Jahr Ruhe damit, nix mehr zu erkennen, obwohl mein Becken ein sehr Moos-lastiges ist.
Ich schleppe die schon seit Jahren mit rum, da die immer in den Becken mit den Raritäten sind und ich diese halt nicht rabiat behandeln konnte/wollte. Jetzt sind aber nicht mehr viele übrig, sodass ich mich doch zu einer solchen Vorgehensweise entschlossen hatte.
Manche Pflanzen werden dadurch schon angegriffen, jedoch hatte ich komplette Verluste nur bei Eriocaulons und anderen "Zicken".
Wenn du keine "Schätze" im Becken hast, kannst du das ja mal probieren.
Die Beckenbiologie wird dadurch schon empfindlich gestört. Bei mir kamen danach Cyanos auf, welche ich in meiner Aquarien-Laufbahn bislang noch nie hatte (ausser die üblichen Flecken im Bodengrund an der Frontscheibe).
Also erfolgte bei dem Becken danach noch eine mehrmalige BlueExit-Behandlung mit jeweils einwöchiger Dunkelkur dazwischen.
Ziemlich langwierige Geschichte, die jetzt aber endlich überstanden ist und Erfolg zeigte. Seit nunmehr etwa 3-4 Monaten läuft das Becken endlich stabil und ohne erkennbare Ansätze von Clados und Blaualgen.
So ein zickiges Becken hatte ich noch nie gestartet.
Alles raus und verwerfen geht garantiert schneller!
Meinem Besatz hat das alles nicht geschadet (Otos, Dornaugen, Cory. habrosus, paar Guppy-Männer, Amanos, Neocaridinas, Blasen- und Posthornschnecks).
Ich drück' die Daumen.
Bis bald,
:bier:
Grüssle :-), Matthias
Benutzeravatar
Matz
Team Flowgrow
Beiträge: 2507
Registriert: 30 Sep 2009 11:51
Bewertungen: 145 (100%)
Beitragvon KleineEule » 19 Feb 2018 20:05
Hallo Matthias,

danke für deine Einschätzung. Ich bin nach dem ich jetzt doch viel gelesen habe und wir das hier diskutiert haben zu dem Entschluss gekommen, dass ich das Becken kurzerhand komplett resetten werde. Anleitungen zur Cladophora-Ausrottung gibts hier ja genug :keule:
Neu gestalten wollte ich sowieso, auch wenn der Totalverlust auf jeden Fall in jeglicher Hinsicht weh tut. Aber im Verlgeich zu der Leidensgeschichte die letzten eineinhalb Jahre und dem ganzen Schlonz der da noch kommen würde ist mir ein Ende mit Schrecken lieber als ein Schrecken ohne ende...

Betrübte Grüße, Karina :(
Benutzeravatar
KleineEule
Beiträge: 58
Registriert: 05 Feb 2013 00:11
Wohnort: Augsburg
Bewertungen: 17 (95%)
Beitragvon nik » 04 Jul 2018 11:49
Hallo zusammen,

das hatte ich in einem anderen Thread schon mal geschrieben, gehört aber auch hier rein. In meinem Becken "Remain a Mo" hatte ich nach einem knappen 3/4 Jahr gezwungenermaßen lückenhafter Normaldosierung mit dieser ungewöhnlich zähen Cladophora spec. die Faxen dicke. Die lange Behandlung ist eine Belastung und so ziemlich alles, was ich an leckeren Pflanzen habe, sitzt da drin. Mikrobiologisch leidet es auch unter der Behandlung. Die Lösung war dann einfach. Da das Becken besatzfrei war, habe ich AlgExit doppelt dosiert und damit brach sie rapide, sichtbar ein. Nach zwei Wochen sah sie kaputt aus, habe es vorsichtshalber drei Wochen dosiert. Es gab keine durch die höhere Dosierung bemerkenswerten zusätzlichen Schäden. Ich hatte auch schon mal anderweitig Rückmeldung bekommen, in dem Fall hat es auch so gut funktioniert.

Nun noch mein Disclaimer. Mit einer Normaldosisbehandlung hatte ich einmal ein schneckenfreies Aquarium erreicht, da spielte aber wohl noch (oder sowieso) etwas anderes eine Rolle. Ich vermute Blaualgen. Es waren nur Blasenschnecken darin.
Pflanzenschäden hielten sich immer in Grenzen, wuchsen sich danach problemlos aus. Auf der einen Seite wächst die Clado in meinen Becken immer sehr gut, ich habe aber auch den Verdacht, dass AlgExit in ungefilterten Becken, wie es meine in der Regel sind, besser wirkt.
Mikrobiologisch hält sich der Schaden in Grenzen, mir fielen im "Remain a Mo" Cyanobakterien im Sand an der Scheibe auf. Die sind etwas, das will ich, wie Clado auch, vollständig weghaben.
Mit Besatz würde ich nicht doppelt dosieren. Ansonsten ist die Clado spec. ein mir inzwischen sogar komfortabel und sicher zu lösendes Problem.

Gruß, Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

Wasserpflanzenaquaristik mit allem Drum und Dran

- funktioniert bestens mit ungedüngtem Sand
- ausschließlicher, vollständiger Wasserdüngung
- Geringfilterung, d.h. so viel Filterung wie nötig
- und mit einer gut funktionierenden Mikroflora
Benutzeravatar
nik
Team Flowgrow
Beiträge: 6794
Registriert: 17 Aug 2007 11:06
Wohnort: vom Frankfurter Hügelchen, Bergen-Enkheim
Bewertungen: 7 (100%)
Beitragvon Kejoro » 23 Sep 2018 13:58
Hallo Leute,

ich hatte/habe diese Alge in drei Becken. Alle in ihrem Setup unterschiedlich.

Die Beobachtungen im Umgang mit AlgExit möchte ich hier kurz vorstellen:
Alle Becken wurden zeitgleich mit AlgExit behandelt um gegen die Plage anzukommen. Das ist schon einige Monate her. Seither kein AlgExit mehr.

- 200l: Sandboden, Geringfilterung, Chihiros A 90, CO2-Düngung, vollständige Düngung, aber in PO4-knapp gehalten.
Hier hat es drei Monate gedauert, bis die Algen auch aus den Moospolstern verschwunden ist. Seit einigen Monaten keine Sichtung

- 54l: Sandboden, Geringfilterung, 300 lm Leuchte über 45cm der 60cm, unregelmäßig CO2, sonst vollständig gedüngt, ebenso mit PO4-Bremse.
Die Pflanzen wachsen bedingt durch das wenige CO2 kaum, aber stetig. Manchmal krüppelt es auch.
Hier meine ich ein kleines Nest letztens gefunden zu haben. Habe es abgesaugt.

- 12l: Ehemals Soil Boden, Filterung mit 4x4x2cm blauer Schwamm aufgesteckt auf einen miniPat, Düngung vollständig, aufgesalzenes Osmosewasser mit Salty Shrimp GH+, kein CO2, viel Licht: 2x Samsung LB301 4000K mit 1A bestromt (~1000lm) .
Habe hier die doppelte Menge an AlgExit genommen, da ich dem Soil nicht traute. Es sah ganz gut aus, nach 3 Monaten war nichts mehr zu sehen! Nun wuchert sie wieder :D



Die Clado ging bei mir mit Alg Exit nur in dem Becken weg, welches nährstoffmäßig sauber dasteht.
Weil die Clado in dem 12er nicht weg wollte, habe ich mir überlegt, ob es eventuell an dem Nährstoffangebot liegen kann. Ich meinte gelesen zu haben, dass die Salicylate beim Wachsen eingelagert werden und die Algen von innen heraus vergiften.
Wenn ich jetzt eine Nährstoffbremse (hier mindestens C) habe, dann kann das Zeug nicht wirken.
Das untersuche ich, indem ich es jetzt mit der 3-fachen Dosis probiere. Wenn das alles nichts hilft, schließe ich noch das CO2 an. Achso: Kohlenstoffdüngung über Essig und Zucker bleibt über den Behandlungszeitraum aus.

Schöne Grüße
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 350
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon Plantamaniac » 24 Sep 2018 05:33
Hei, hat von Euch schonmal einer Algexit in der Eingangsquarantäne benutzt?
Wie würdet ihr vorgehen?
Ich finde es immer so elend schade, wenn man neue Pflanzen bekommt und sie ewig nicht einsetzten kann :irre:
Chiao Moni
Benutzeravatar
Plantamaniac
Beiträge: 3725
Registriert: 28 Mai 2012 18:19
Bewertungen: 32 (100%)
Beitragvon Kejoro » 27 Okt 2018 22:27
Hallo,

Kejoro hat geschrieben:Wenn das alles nichts hilft, schließe ich noch das CO2 an.
Die ersten Spitzen werden weiß! Hat aber einen guten Monat gebraucht...

Jetzt ist die Frage: Weitermachen (wenn ja, wann abbrechen?) oder sie erholen lassen?

Mich würde die Abhängigkeit zum C hinsichtlich der Wirkung von AlgExit interessieren. Daher die Frage, denn ich traue mir das Einschätzen nicht zu.

Hey Moni,
Plantamaniac hat geschrieben:Wie würdet ihr vorgehen?
Versuch doch mal die von Philipp (shrimpfarmffm) beschriebene Easy Carbo Extrem Kur. Die scheint ja recht aussichtsreich zu sein. Hier im Thread wurde etwas ähnliches auch schon beschrieben.
Die Anleitung hier aus dem Forum, hat mir aber nur das Moos gekillt, aber nicht die Clado :lol:

Grüße
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 350
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon Plantamaniac » 28 Okt 2018 08:30
Hei...ich mach jetzt erstmal mit den Weidenblättern weiter...interessiert mich...habe einen Vorrat an grünen und braunen getrocknet und eingelagert.
Das Becken hatte vor 2 Wochen Wasserwechsel und düngen und die Clado hat sich etwas erholt :irre:
Aber das ist auch nicht schlecht, weil ich sie jetzt gut abzupfen kann...
Vorher war sie ehr an Pflanzen, jetzt hat sich darüber grad eine Wolke von etwa 6x6x6cm gebildet...
Aus einem andern Becken konnte ich ziemlich viele Schnecken absammeln und hab sie da rein geworfen.
Die setzen die Cladofetzen in Bewegung und ich kann sie mit dem Schlauch vor dem Filter absaugen.
Auch versorgen sie das Becken besser mit Nährstoffen...das war die ganze Zeit etwas stiefmütterlich behandelt, nach dem Motto, das muß eh neu gemacht werden.
Noch möchte ich dem ganzen kein Ende setzen...bin noch gespannt, ob ich das mit den Weidenblättern hinkriege.
Wenn die Clado soweit reduziert ist, werde ich dann auch Besatz einsetzen...die Elassoma Okefenokee warten auf ein neues Domizil
Foto hab ich auch eins gemacht...muß ich noch vom Handy holen...
Chiao Moni
Benutzeravatar
Plantamaniac
Beiträge: 3725
Registriert: 28 Mai 2012 18:19
Bewertungen: 32 (100%)
Beitragvon Plantamaniac » 28 Okt 2018 14:26
Hei, die grünen Weidenblätter sind ganzschön haarig und schwimmen deswegen noch mehr auf, als andere Blätter...
War mir jetzt bei den braunen garnicht sooo aufgefallen...
Die haben regelrecht einen Lotuseffekt...
Chiao Moni
Benutzeravatar
Plantamaniac
Beiträge: 3725
Registriert: 28 Mai 2012 18:19
Bewertungen: 32 (100%)
Beitragvon nik » 29 Okt 2018 11:01
Hi Kevin,
Kejoro hat geschrieben:
Kejoro hat geschrieben:Wenn das alles nichts hilft, schließe ich noch das CO2 an.
Die ersten Spitzen werden weiß! Hat aber einen guten Monat gebraucht...

Jetzt ist die Frage: Weitermachen (wenn ja, wann abbrechen?) oder sie erholen lassen?

ich kann dir nicht folgen. Die Spitzen von der Clado werden weiß? Wenn ja, das hatte ich noch nie. Entweder sukzessiver, undramatischer, unauffälliger Rückgang oder in dem einen Fall, den ich satt hatte und mit doppelter Dosis eine schnelle Reaktion, d.h. deutliche Reaktion in einer Woche, erzielt hatte. Die sonst eher kräftig grüne Clado wurde blass stumpfgrün und sah schon deutlich hinüber aus.
Bei mir sind die Clado ja schon auffällig wüchsig, das mag an der guten Versorgung liegen, aber das als günstig für die Aufnahme zu betrachten, ist nicht mehr als mit entsprechender Vorsicht zu betrachtende Vermutung. Ich tendiere mehr zu der Frage, spielt das Setup (Filterung, Substrat), Pflanzenmasse eine Rolle wieviel vom zugegebenen AlgExit noch bei der Clado "ankommt".

Mich würde die Abhängigkeit zum C hinsichtlich der Wirkung von AlgExit interessieren. Daher die Frage, denn ich traue mir das Einschätzen nicht zu.

Zum C kann ich nichts sagen, ich versuche CO2 schon zu minimieren, was in Nanos schon ziemlich schwierig ist, habe aber an allen Becken Druckgas dran.

@Moni , wenn ich mit Quarantäne soweit bin, wird das ein für mich übliches Becken werden. Die üblichen Algen sind in einem stabilen Becken eingebracht idR. kein Problem und wenn sich Clado zeigt, dann kann ich in dem besatzlosen Becken mit doppelter Dosis AlgExit dran. Siehe Beschreibung der Wirksamkeit oben im Post. Prophylaktisch geht mir AlgExit schon gegen den Strich, mir ist noch nicht klar, wie weit das Belastung ist, aber es ist eine. Wenn man andere stabile Becken hat, lässt sich das durch AlgExit belastete Quarantänebecken mit Wasserwechseln aus diesen stabilen Becken sehr gut, d.h. ausreichend unterstützen.

Gruß Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

Wasserpflanzenaquaristik mit allem Drum und Dran

- funktioniert bestens mit ungedüngtem Sand
- ausschließlicher, vollständiger Wasserdüngung
- Geringfilterung, d.h. so viel Filterung wie nötig
- und mit einer gut funktionierenden Mikroflora
Benutzeravatar
nik
Team Flowgrow
Beiträge: 6794
Registriert: 17 Aug 2007 11:06
Wohnort: vom Frankfurter Hügelchen, Bergen-Enkheim
Bewertungen: 7 (100%)
Beitragvon Plantamaniac » 29 Okt 2018 11:13
Hei, ja...aber ich möcht bisschen spielen :roll:
Brauch das Becken grad nicht dringend...hab noch genug andere...
Die Clado erholt sich langsam...also wenn, dann is Verhungern lassen+ Weidenblätter evt. was...
Muß die Woche mal Mulm entfernen...die Schnecken haben ganze Arbeit geleistet und Mulm und Wabbelfetzen in handliche Pellets gepresst :lol:

Was ich auchmal machen könnte, wär das Ding mit EisenIIIPhosphat überdüngen...das wäre evt. eine Möglichkeit, weil die Clado ja in älteren Becken mit Depots in die Ecke gedrängt wird...und nach Putzaktionen wieder Knackfrisch zum Vorschein kommt...
VG Monika
Benutzeravatar
Plantamaniac
Beiträge: 3725
Registriert: 28 Mai 2012 18:19
Bewertungen: 32 (100%)
Beitragvon Kejoro » 29 Okt 2018 19:41
Nabend,
nik hat geschrieben:Die Spitzen von der Clado werden weiß?

Einfach mal reinzoomen, ist wie graue Haare suchen :pfeifen:
Man sieht auch, dass das Moos zu schaffen hat. Aber das rafft sich wieder, sah schonmal schlimmer aus.
nik hat geschrieben:Ich tendiere mehr zu der Frage, spielt das Setup (Filterung, Substrat), Pflanzenmasse eine Rolle wieviel vom zugegebenen AlgExit noch bei der Clado "ankommt"
Nunja^^ Substrat ist Quarzsand, deutlich feiner als Poolsand, verdichtet sich aber auch nicht und die Filterung ist ein 4x4x3cm blauer Schwamm als Ansaugschutz, wie ich ihn schon im 30l hatte. Das Becken wird ziemlich genauso betrieben, wie der Cube, nur eben ohne CO2. Dementsprechend zögerlich ist auch das Wachstum. Daher vermute ich den Zusammenhang mit der Aufnahme. Im Übrigen ist die Schwimmpflanze jetzt draußen, die hat beim WW genervt.
Es dürfte damit recht viel an AlgExit zur Verfügung stehen.

Ich beobachte das jetzt noch bis Sonntag (6 Wochen) und lasse die Clado sich dann erholen. Dann wiederhole ich das Prozedere über 1 Monat mit der dreifachen Dosis und schaue, ob sich nach der selben Zeit ähnliche Symptome zeigen.
Wenn nicht, müssen wir uns mal überlegen, wieso das so sein könnte; wenn doch, dann lege ich das CO2 mal an.


Hey Monika,
Plantamaniac hat geschrieben:Was ich auchmal machen könnte, wär das Ding mit EisenIIIPhosphat überdüngen...das wäre evt. eine Möglichkeit, weil die Clado ja in älteren Becken mit Depots in die Ecke gedrängt wird...und nach Putzaktionen wieder Knackfrisch zum Vorschein kommt...
Beobachtest du das auch bei Clado, die nicht am Boden sitzt, bspw auf Holz oder Steinen? Da wirkt nämlich FePO4 nicht.
Aber die Idee finde ich gut :lol: Ich habe leider nur Eisen(II)-Sulfat hier, das müsste noch oxidiert werden, dann könnte ich den Test unabhängig davon machen.

Schöne Grüße
Kevin
Benutzeravatar
Kejoro
Beiträge: 350
Registriert: 21 Mai 2017 21:55
Wohnort: Waiblingen
Bewertungen: 2 (100%)
Beitragvon Plantamaniac » 29 Okt 2018 20:48
Hei...nöö...irgendwie geht die Clado in Alten Becken weg..irgendwo in der Ecke, zb. am HMF überlebt ein Rest, der auch nicht so wirklich übel aussieht...Die Pflanzen und das ganze Becken sind Clean...solange bis man mal gründlich sauber macht, dann bricht sie von der Stelle aus wieder aus und entert das Becken..geht aber nach einiger Zeit auch wieder weg...ich schätze mal, das die Clado Mangelerscheinungen bekommt durch Wechselwirkungen und sich deswegen zurückzieht...
VG Monika
Benutzeravatar
Plantamaniac
Beiträge: 3725
Registriert: 28 Mai 2012 18:19
Bewertungen: 32 (100%)
Beitragvon Lielle » 06 Nov 2018 09:36
Hallo,

Ich bin neue hier und habe erst seit ca 2 Jahren Aquarien Erfahrung. Da nun ein Umzug ansteht wollte ich mein 35 Liter Becken neu einrichten, da es mit Cladophora überwuchert ist. Aber das meiste hängt an einer Wurzel, die ich ganz entfernen werde. Die Schnecken, Pflanzen und der Kampffisch sollen übergangsweise ausziehen. Die Pflanzen möchte ich mit einer 15 Minütigen EC Kur behandeln und erstmal in einer Vase beobachten.
Das Becken und der Bodengrund soll mit EC und Dunkelkur behandelt werden und später wird das ganze neu eingefahren. Der alte Dennerle Eckfilter wird gespült aber durch einen Hang on getauscht.

In mein kleines Garnelenbecken hatte ich sie mir durch eine Pflanze auch eingeschleppt, aber dort habe ich sie abgesammelt und bis jetzt sind nur hin und wieder kleine Stränge wieder gekommen. Wird beobachtet aber ich denke den letzten habe ich erwischt.

LG
Lielle
Lielle
Beiträge: 1
Registriert: 05 Nov 2018 10:19
Bewertungen: 0 (0%)
306 Beiträge • Seite 20 von 21
Ähnliche Themen Antworten Zugriffe Letzter Beitrag
Cladophora?
von Sven71 » 11 Mär 2014 14:33
6 1041 von chrisu Neuester Beitrag
12 Mär 2014 22:11
Ist das Cladophora?
von DrZoidberg » 19 Jan 2016 23:32
7 1083 von DrZoidberg Neuester Beitrag
21 Jan 2016 01:36
Cladophora?
Dateianhang von Tassine » 06 Aug 2017 18:53
2 577 von Tassine Neuester Beitrag
07 Aug 2017 05:05
Cladophora Plage
von Ben » 22 Jul 2011 18:34
2 1367 von Ben Neuester Beitrag
22 Jul 2011 21:38
Ist das eine Cladophora?
Dateianhang von Tiegars » 19 Feb 2013 18:45
13 1232 von omega Neuester Beitrag
19 Feb 2013 22:13

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 6 Gäste