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Beitragvon shrimpfarmffm » 19 Nov 2014 23:04
Hallo,

Ich kann wie Nik bestätigen, dass eine Algexitkur von bei mir 12Wochen sicher zum Erfolg führt.
Ich habe diese Kur in zwei Becken erfolgreich angewendet. Die Algen kamen nicht zurück.
Unterstützend nebelte ich die Nester täglich mit Easycarbo ein. Nach 8 Wochen zerfielen dann auch die letzten hartnäckigen Strukturen. Die Kur wurde aber noch einen Monat durchgeführt um neben der optischen auch eine tatsächliche Cladophorafreiheit zu erreichen.
Pflanzen nahmen diese Kur recht unterschiedlich auf.
Während
Rotale rotundifolia, brasilianischer Wassernabel und Pogostemon helferi
schwer geschädigt wurden, nahmen die Kur hygrophila pinnatifada, Kongofarn und Java- wie auch Korallenmoos praktisch ohne jegliche Anzeichen zur Kenntnis.
Bei Rotala rotundifolia musste ich Triebspitzen neu setzen. Pogostemon helferi ging vollständig ein. Brasilianischer Wassernabel zeigte noch Wochen sinnlos einen Eisenmangel, bis auch er sich berappelte.
Recht schnell verwuchsen leichte Symptome bei:
Althernathera mini und reineckii pink, Elocharis sp. montevidensis und Elocharis parvula. Ebenso bei Pogostemon erectus.
Garnelen, Posthornschnecken und malaiische TDS starben vollständig aus!


In einem frisch infizierten Becken reichte es übrigens die befallenen Pflanzen und Dekogegenstände als ganzes herauszunehmen und zu entsorgen bzw. mit Clohrreiniger zu sterilisieren. Hierbei achtete ich peinlichst darauf keine Bruchstücke zu erzeugen.

Ich gehe davon aus, dass diese brüchige Alge sich vorwiegend über Bruchstücke ähnlich wie bei Aquarienmoosen verbreitet. Sporen scheinen nicht so sehr eine Rolle zu spielen. Nur über die Übertragung von Pflanzenmasse, in der sich mit Sicherheit einige Bruchstücke befanden, konnte ich ein Becken infizieren.
Trotz Wasserkontakt und Verwendung des selben Werkzeugs wie Scapingschere usw. wurde diese Alge bei mir auf die sonstigen Becken nicht übertragen.
Grüße

Philipp
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Beitragvon nik » 20 Nov 2014 08:17
Moin moin,

mit dem Einfahren eines weiteren 40l Cubes, in dem lediglich eine einheimische Freiland Innundatus (kaum) und eine Rotala spec. (wahrscheinlich) aus einem Händlerbecken mögliche Ursachen sein können, habe ich eine weitere Erfahrung mit Cladophora spec. Eigentlich wollte ich abwarten bis das Becken halbwegs stabil ist um die Alge dann mit AlgExit zu beseitigen. Das Becken ist inzwischen recht gut, allerdings warte ich doch noch, denn zum Einen ist die Clado in diesem Becken wenig invasiv und zum Anderen gehen die Amanos an die Clado.

Mal sehen, ob das eine nachhaltige Lösung ist. Auch als nur latente Seuche ist mir die nicht akzeptabel. Das AlgExit funktioniert bei mir bis jetzt zuverlässig in Normaldosierung. Schnecken und wohl auch die Garnelen müssen halt raus. Mit AlgExit und Garnelen habe ich keine Erfahrung, die muss ich dann auch nicht machen. ;-)

Gruß, Nik
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Beitragvon droppar » 20 Nov 2014 11:12
Kurzes Offtopic für nik :)
Off Topic Garnelen + Schnecken + AlgExit geht klar.
Normale Dosis von 10ml / 100L auch über 4 Wochen hat keine Ausfälle gezeigt.
Garnelen waren Amanos und Neocaridinas (Red Fire + Sakuras), Schnecken queerbeet (TDS, Apfel, Renn, Geweih, Napf... usw.)
Auch bei meinem "Heikel"garnelen (Taiwanern) hab ich das mal angewendet, auch keine Ausfälle.

In so fern ist es glaub als Garnelen/Schneckensafe einzustufen. Zumindest nach meinen "Tests".
Grüßle,
~rob
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Beitragvon shrimpfarmffm » 20 Nov 2014 11:27
Hallo Rob :bier: :D

Ich sollte mich mal präziser ausdrücken:
Bei mir starb der gesamte Amano- und Tigergarnelenbestand aus. Zu Neocaridina fehlen mir Erfahrungswerte.

Ohne Probleme überlebten Teller- und Blasenschnecken.
Bei den Garnelen ging das Sterben Stück für Stück. Sie zeigten aber sofort nach Einsetzen des Mittels Unwohlsein und vermehrte Häutungen. Ich gehe daher davon aus dass das Mittel direkt auf die Garnelen wirkt und nicht gut ankommt. Zumindest auf die oben beschriebenen Arten wirkte es bei mir in beiden Becken nach 5 Wochen absolut vernichtend. Die genannten Schneckenarten waren fast schlagartig gestorben. Sie lagen sehr schnell regungslos rum und gingen dann ein.
Grüße

Philipp
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Beitragvon droppar » 20 Nov 2014 12:11
Huhu Philipp :D :bier:
uuuhm, ich ziehe meine Garnelensafe Vermutung hiermit sofort zurück und halte es nur noch für eingeschränkt empfehlenswert!

Harter Tobac, meine roten Tiger haben es neben meinen Bienenmischmasch alle überlebt.
Hmm. Hängt wohl mal wieder vom Stamm und den Beckenbegebenheit ab. Meine Neocaridinas sind mit Amanos zusammen, da gabs auch keine Ausfälle. Alles komisch.

Dann würde ich einfach sagen.. man muss es vorsichtig testen.
Vllt. gings bei mir auch gut, weil meine ganzen relativ vollgestopft mit Pflanzen sind.. weiß ja leider nicht wies bei dir war.
Grüßle,
~rob
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Beitragvon wolleknolle » 04 Apr 2015 15:48
Vor ca. 2 Jahren habe ich mir die Cladophora sp. eingeschleppt, fast nur im Vordergrund zwischen den Zwergpfeilkraut als Polster. Seit dem alles ausprobiert, CO 2, Eisendünger, Easy Carbo, wie so oft empfohlen, täglich 14ml, kein Erfolg. Als letzte Maßnahme Protalon 707, zwei Kuren. Am Anfang sah alles gut aus die Alge verschwand, jetzt wieder da wie vorher. Nie wieder Chemie im Aquarium, hat einige Turmdeckelschnecken und zwei Panzerwelse gekostet und die Pflanzen haben auch ein wenig gelitten.

Habe folgende Wasserwerte:
Temperatur 24 Grad
ph-Wert 7
KH-Wert Karbonathärte 3
GH-Wert Gesamthärte 7
NO3 Nitrat 1
NO2 Nitrit 0,1
Fe Eisen 0,05
Beleuchtung: 4 mal 54 Watt T5 5000k, Lichtzeiten 9:00 bis 14:00 und 17:00 bis 22:00 Uhr.
Filterung über JBL 1500 greenline, standard Bestückung plus Watte und Purigen.
Zur Zeit kein CO 2, Düngung mit Dark Ferrdrakon täglich 2ml, kein Easy Carbo.
Fische: 11 Phantomsamler, 2 Ohrgitterwelse, 1 Panzerwels (werden demnächst neue gekauft), 3 Neon (werden demnächst neue gekauft), 1 Zwergschilderwels, 1 Erbsenkugelfisch.
Pflanzen siehe Foto von gestern nach abzupfen der Cladophora sp..
Fütterung mit Trockenfutter und gefriergetrocknete Wasserflöhe, Mückenlarven.
Hat jemand noch eine Idee was man gegen Cladophora sp. Plage unternehmen kann? Zupfe die kleinen Polster, hauptsächlich zwischen dem Zwergpfeilkraut, wöchentlich raus.

PS. Ich hoffe ich habe nichts falsch gemacht, mein erster Betrag (Frage)
wolleknolle
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Beitragvon Kalle » 04 Apr 2015 21:06
Hallo Wolleknolle (kannst hier auch gerne deinen Vornamen nutzen),

ich bin sie mal los geworden, indem ich sie sehr, sehr konsequent (zunächst fast täglich) "gejagt habe. Sie ist seit über 2 Jahren nicht wieder gekommen.

Alles, was du erwischen kannst muss raus, bei verkrauteten Pflanzen, um sicher zu sein, mit den befallenen Pflanzen. Das hat mich viele Moospolster und gut 2/3 meines HCC Bestandes gekostet.
Ich habe sie mit der Lupe, bzw. mit dem Macroobjektiv gejagt und über Monate alles recht großzügig rausgeholt, was ich kriegen konnte. Zudem habe ich danach noch die betroffene Stelle lokal mit EC eingenebelt, um eventuelle Bruchstücke zu killen.

Aber Achtung: Mit der Pinzette darf man nicht hantieren, da bricht die Alge und schwimmt davon...
Ich habe sie abgesaugt (beste Methode) und dabei die Pumpe abgestellt. Teilweise habe ich sie auch vorsichtig mit den Fingern rausgezogen (riskant).

Es geht, ist aber mühsam. Viel Erfolg!

VG Kalle
Mein aktuelles Projekt: Back to the Roots
History: Hidden Valleys, Picnic in the Jungle, The fallen Giant & Down by the Riverside.
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Beitragvon Julia » 19 Mär 2016 20:56
Hallo!

Der Vollständigkeit halber, möchte ich berichten, wie ich die Cladophora letztendlich los geworden bin:

Da ich den Soil im Cube eh tauschen wollte (Standzeit 5 Jahre oder so), habe ich mir gleichzeitig zum Ziel gesetzt, die Alge ein für allemal auszurotten.

Das heißt: alle stark befallenen Moospolster radikal weggeschmissen, neues Moos aus nicht befallenen Fetzen wieder vermehren
Das leere AQ, sowie den Filter, Steine etc in unverdünntes Easy Carbo getränkt (mit einer Pipette alles benetzt) und ne viertel Stunde einwirken lassen. Meinen großen Drachenstein mit heißem Wasser abgespült und mit der Zahnbürste bearbeitet
Die restlichen Pflanzen einzeln per Hand säubern, Rhizome von meinen Bucen & Anubien mit einer Zahnbürste abgeschrubbt - Danach alle Pflanzen in einer Easy Carbo Lösung eingeweicht (weiß die Verdünnung nicht mehr, hab mich aber an die Erfahrungen hier im Forum gehalten)
Nach der Neueinrichtung habe ich einzelne Fetzen Cladophora gefunden, die dann alle absammeln und die Stellen mit EC einnebeln. Sowieso ist es zu empfehlen, die ersten Wochen immer etwas EC im Wasser zu haben ;).

Bis jetzt (7 Monate) habe ich keine Cladophora mehr entdecken können! Die Prozedur geht natürlich auch einfacher mit einem Nano als mit einem 300l Pott, das ist klar.
lg, Julia - Mein Aquarien Blog
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Beitragvon Arami Gurami » 25 Mär 2016 09:12
Hallo zusammen,
ich möchte hier auch nochmal meine Erfahrungen zu der Algenart niederschreiben und zitiere dazu Nik aus seinem Mikroflora-Thread:
AlgExit funktioniert, aber Clado spec. wäre auch die einzige Indikation das zu benutzen. Was ich gesehen habe, ist das Mittel nicht ohne.In keinem behandelten Becken mit Clado tauchte die je wieder auf.

Meine ganz persönliche Erfahrung ist eher eine andere. Ich war damals einer der ersten, der gegen Clado sehr lange Algexit Behandlungen durchgezogen hat (über 12 Wochen). Die Alge war danach sichtbar aus einem Setup entfernt, die Mikrobiologie und einige Pflanzen haben aber auch sichtbar darunter gelitten. In so einem Setup tauchte die Alge meist nicht wieder auf (sichtbar). Fakt war aber immer: die Alge bleibt latent im System. Bei großen Änderungen oder einer Neueinrichtung hat die Alge wieder eine Chance und kann sich dann erneut ausbreiten. Ich hatte mal ein neues Layout gestartet, sämtliche Deko und Technik desinfiziert und nur neue Pflanzen verwendet. Allerdings war der Bodengrund gebraucht. Über das gebrauchte Soil kam die Alge wieder.

Insofern ist mein Resumee bei dieser Algenart: AlgExit hilft dabei, die Alge nicht mehr sichtbar zu machen und zu unterdrücken. Wer aber ein lupenreines Setup haben möchte, sollte neu starten, wirklich nichts wiederverwenden( vor allem keine Deko, Pflanzen, Bodengrund) und jegliche Technik desinfizieren.
Liebe Grüße,
Aram
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Beitragvon jörg » 09 Apr 2017 09:33
Hallo zusammen,
da meine Clado inzwischen sehr dunkel in Richtung schwarz geworden ist aber immer noch in den Bodendeckern vorhanden ist und sich am Hardscape hält bleibt wohl nur noch das leeren des Beckens übrig und neu anzufangen.
Ich müsste nun wissen ob es ausreicht das leere Becken 50 L mit dem restlichen Inhalt ( ca. halbe Flasche ) Algexit zu desinfizieren bzw. in welchem Verhältnis müsste ich die Chlorbleiche vom Supermarkt mit Wasser vermischen damit es wirkt und vom Geruch her noch im Wohnzimmer zu ertragen ist ?
Als Dauer der Behandlung würde ich zwei Wochen ansetzen.

Jörg
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Beitragvon OnoSendai » 03 Dez 2017 11:05
Hallo zusammen,

ich lese hier schon unangemeldet mit. Ein super Forum - hat mich erleuchtet!
Cladophora spec. hat mich nun dazu gebracht mich auch anzumelden. Auf diesen Thread hier wird übrigens auch in anderen Foren reichlich hingewiesen.

Mein Problem:
36192

Dieses Mistding habe ich seitdem mir mal ein Moosball in einem alten Becken zerfallen ist. Ich habe es jetzt von einem alten Becken (wo sie mir Moos/Nadelsimse zugewuchert hat) über die Wurzel mit in ein neues, frisch aufgesetztes Becken (16.11.2017) geschleppt. Leider wusste ich bis dato nicht um die Clado-Problematik und generell nichts/wenig über Algen.

Wasserwerte (Münchner Leitungswasser) sind soweit ich gemessen habe und konnte alle im grünen Bereich:
- pH 7-7,5
- KH 8
- NO2 0,025 - 0,05
- NO3 zwischen 1 - 10 (Einlaufphase, das wird noch und Gegenmaßnahmen gegen/für NO2/NO3 habe ich bereits eingeleitet)
- NH4/3 - weiß ich gerade nicht mehr, war aber unauffällig.
- Becken: 450l
- Besatz: 9x Flossensauger, 5x Saugschmerlen, 20 Bitterlingsbarben, 6 Dornaugen, 4x Schachbrettschmerlen, div. TDS/PHS/Rennschnecken
- Düngung: CO²-Anlage (20mg) + 1x die Woche EasyLife Profito Volldünger nach 50%WW gem. Herstellerangaben + Lokal im Bodengrund mit Düngerkugeln von Dennerle

Die Alge breitet sich jetzt naturgemäß schön aus, zumal sie in einem neuen Becken mutmaßlich noch bessere Bedingungen vorfindet, als sie das in meinem alten und schon eingelaufenen hatte.
Prinzipiell könnte ich ja mit ihr leben, aber wenn sie in die Bodendecker und Moose geht und sich da breit macht wird es ganz schnell unschön.

Maßnahmen bisher: einsammeln. Sysiphusarbeit, das JA keine Ästchen abbrechen.

verworfene Maßnahmen, da zu Aufwendig oder nicht durchführbar bei 450l Becken:
- befallene Wurzeln wieder aus dem Becken nehmen
- befallene Moospolster aus dem Becken nehmen
- für die Wurzeln ein EC-Bad und abschruppen, das Moos in die Tonne
- EC spot threatement

Soweit so gut, aber ich werde die bereits vorhandenen Ästchen die zwischen Bodendeckern hängen so nicht los. Ein erneutes ausräumen und restart kommt nicht in die Tüte.
Ich würde es daher potentiell mit AlgExit + EC-Lokal probieren.

Soweit zur Situation. Jetzt meine Fragen:
1. unter Berücksichtigung meiner Wasserwerte: hakt es da vielleicht und kann ich auf diesem Wege noch etwas tun?
2. das Becken ist relativ uneingefahren. Ist es für AlgExit ggfs. noch zu früh?
3. würde ich alle meine Schnecken himmeln?

Danke an jene die es bis hierher geschafft haben!
Würde mich über Feedback freuen! =)

PS:
Nach weiterem belesen werde ich es jetzt mit einer Unterdosierung (40ml/100l Wasser bei 450l Becken) über mehrere Wochen (mind. 12 Wochen lt. Recherchen) probieren + hier berichten. Der Besatz/Düngung, etc. bleibt bis zum Abschluss der Behandlung unverändert.

Um die Schnecken tut es mir bereits leid. Ich werde da noch eine Rettungsaktion starten, bevor ich mit der Kur beginne. :(

Für Tipps bei Algexit Kur bin ich dankbar!
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Beitragvon MarkusG » 12 Jan 2018 08:26
Hallo Leute,

früher oder später erwischt es wohl jeden. Ich weiß nicht woher, aber von irgendwo habe ich mir auch die nette Plage eingefangen.

Sie ist in allen Becken relativ zurückhaltend, bzw. wusste ich am Anfang meines aquaristischen Wiedereinstiegs nicht dass es so "unkaputtbare" Algenbiester gibt, entsprechend dachte ich damals nicht daran Pflanzen in Quarantäne zu setzten. Darauf gekommen dass ich Clados habe bin ich erst als ich angefangen habe in zwei Becken Co2 zu nutzen und meine Düngung zu gering dosiert war, durch den Nährstoffmangel hat sie relativ schnell an Masse zugelegt.

Durch Dünger schön erhöhen und absammeln und einer "leichten" EC Zugabe stagniert sie gottseidank ( 2,5ml in 30 bzw 35 Liter Becken, Netto sind es aber deutlich weniger).

Nun habe ich ein neues Becken aufgesetzt in dem noch keine Tiere leben, ich möchte es vielleicht zum Quarantänebecken bzw. "Pflanzenzucht" Becken machen. Hier könnte ich zumindest bedenkenlos mit Algexit behandeln (von den eventuellen Pflanzenschäden mal abgesehen)

Etwas schwierig gestaltet sich für mich die Sache mit den besetzten Becken, ich möchte solange die Alge nicht überhand nimmt maximal mit nicht übermäßigen Easy Carbo Dosierungen arbeiten, AlgExit ist mir da ein zu Hohes Risiko. Da ich aber noch einige leere Becken habe könnte ich langsam "umsiedeln". Wenn ich jedoch Pflanzen aus den (gut wachsenden) "Clado" Becken einbringe ist die Sache ja wieder eine endlose Geschichte.

Die Möglichkeit Pflanzen aus einem "infizierten" Becken zu entnehmen und einige Stunden (oder Minuten?) in ein AlgExit Bad / EC Bad / H2o2 ??? zu legen, danach abzuwaschen, wäre das eine Möglichkeit oder reicht eine kurze "harte Desinfektion" nicht 100% aus?

Lg
Markus
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Beitragvon OnoSendai » 14 Jan 2018 17:21
Servus,
ein kurzes EC Bad (verdünnt, natürlich) wirkt zuverlässig!
Moos killt EC ebenfalls zuverlässig. Ggfs. langsam vorantasten.

Ich bin jetzt in der 5ten Woche. Bei mir Stagniert die Alge. Ich habe zusätzlich meine stark befallenen Wurzeln rausgenommen und mit einer EC-Lösung eingesprüht.
Pflanzen leiden aber definitiv. Die Eisenaufnahme scheint gehemmt zu werden, wie auch hier schon im Thread beschrieben. Das macht das Durchhalten nicht einfach.

Seit neuestem packe ich noch eine ordentliche Portion Erlenzapfen ins Becken, die ich wöchentlich erneuere. Das mag die Alge wohl auch nicht so.
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Beitragvon Plantamaniac » 14 Jan 2018 23:20
Hallo, neue Becken sind anfälliger als alt eingelaufene.
Bei denen kann Cladophora zwar vorhanden sein, aber nicht ausbrechen.
Das wird besser, wenn das Becken älter wird.
Chiao Moni
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Beitragvon OnoSendai » 15 Jan 2018 13:14
Plantamaniac hat geschrieben:Hallo, neue Becken sind anfälliger als alt eingelaufene.
Bei denen kann Cladophora zwar vorhanden sein, aber nicht ausbrechen.
Das wird besser, wenn das Becken älter wird.
Chiao Moni


Das kann ich def. bestätigen.
Ich hab sie mir in mein neues, noch nicht eingefahrenes, Becken mit Wurzelm aus einem alten, befallenen Becken eingeschleppt. Da gabs ganz "süße" Nester, die mich nicht weiter störten.
Im neuen hat sie dann sämtliche noch nicht aklimatisierte Bodendecker vereinnahmt + Überall neue Nester gebildet, sodass ich eingreifen musste. -_-
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