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Postby orinoco » 14 Jun 2007 20:02
Hallo zusammen,
hier ein kleines Update im Kampf gegen die Algen:

erste Maßnahme:
Als Algenkonkurrenz habe ich nun vorrübergehend Hornkraut im Becken.
Am Bodengrund sind noch ein paar Pogos von Werner hinzugekommen(nochmal ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle :wink: )
und eine zusätzliche Bolbitis unten links.
Weitere vorübergehende Bepflanzung soll folgen.(Meine momentane Bepflanzung schätze ich nicht gerade als gute Konkurrenz ein)
[albumimg]578[/albumimg]
[albumimg]579[/albumimg]

Des weiteren kann ich dank Tobis Bericht über Nährstoffe das Problem weiter eingrenzen.(falls ich keinen Denkfehler mache)
Insbesondere die Einteilung der mobilen und immobilen Nährstoffe und deren Mangelerscheinungen,läßt mich auf zumindest einen der mobilen Nährstoffe schließen, da Mangelerscheinungen in meinem Becken fast ausschließlich an älteren Blättern auftreten und eigentlich jede Pflanzenart ständig neue frische Triebspitzen aufweist.Bolbitis schwächelt zwar etwas aber selbst diese. Falls es Kieselalgen sind, muss ich hierfür auch noch den Grund finden(z.B. woher Silikate?)
Zu einer Nachdüngung von Phosphat und Magnesium aufgrund des geringen Gehaltes in meinem Ausgangswasser habt ihr mir ja schon geraten :wink:
So bin ich gerade dabei Entsprechendes zu besorgen und habe mittels Nährstoffrechner folgende Dosierung errechnet:

Phosohat werde ich nach Tobis Dosierungsanleitung auf 0,5mg/l aufdüngen
Magnesium: 6g MgSO4 = 3mg/l
Bei Kalium bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ich habe von erwünschten Werten von 5-30mg/l gelesen.
Bei meinem eher "Schwachlichtbecken" von 0,3 - 0,5 W/l (2x30W + Reflektoren)habe ich jetzt mal ca. 16mg/l (7g K2So4) festgesetzt.Ist das OK?
Ah, da fällt mir noch eine Frage ein: Habe ich bei der Menge Magnesium mit einer Aufhärtung der Gh zu rechnen?

Bei meinem alten Problem mit dem Moos bin ich noch etwas ratlos. Es kommen immer mehr braune Stellen hervor, wobei auch hier ständig neue frische Triebspitzten zu sehen sind und das Erbraunen von innerher, d.h vom Stengel nach außen geschieht.Im Moment habe ich 2 Sorten im Becken. Das Taiwan und Minimoss (welches Gott sei dank noch gut aussieht). Beide habe ich wegen dem gleichen Problem komplett neu gepflanzt und komischerweise beginnt es an genau den selben Stellen wie beim ersten Mal.
Im ungedüngten techniklosen 12l Becken mit gleichem Ausgangswasseer habe ich mit dem Christmasmoos keine Probleme.

Naja, und wenn ich es ein drittes und viertes Mal pflanze, ich muss den Grund finden , denn ich möchte es nicht aus meinem Becken verbannen . Soll doch sooo unkompliziert sein :wink:
Hier nochmal ein Bild, vielleicht kann sich jemand noch eine weitere Ursache dafür vorstellen:
[albumimg]580[/albumimg]
[albumimg]581[/albumimg]

Bei den geilen Bilder hier von Euren vital trotzenden Pflanzen überkommt mich zur Zeit echt die Wehmut :cry: :lol:
Muss doch möglich sein, das Becken wieder zum laufen zu bringen!
Vielleicht hat jemand Lust hierbei etwas Hilfestellung zu leisten :)

liebe Grüße und habt dank
Caro
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Postby Sabine68 » 14 Jun 2007 21:54
Hallo Caro,

Auf Farmoosa haben wir das mit den braunen Stellen im Moos auch schonmal durchgekaut und sind zu keinem rechten Ergebnis gekommen.
Allerdings habe ich inzwischen einen Verdacht.
Ich denke, daß Moose so auf Kaliummangel reagieren können. Ich hatte diese Probleme noch nie, habe aber auch 27mg/l Kalium im LW.

Dazu könnte auch die Kaliummangelbeschreibung bei Drak passen


Original DRAK

Kalium

Es bilden sich kleine abgestorbene Zonen in älteren Blättern. Sie können wie kleine Nadelstiche beginnen und wachsen dann. Bei einigen Arten wie Hornfarn bleiben die älteren Blätter grün, während sich die abgestorbenen Gebiete vergrößern. Neue Blätter sind in Größe und Blattfläche reduziert. Bei anderen Arten werden die älteren Blättern zuerst gelb bevor sie absterben, aber im Unterschied zum Magnesium-Mangel werden auch die Blattadern gelb.

Kaliummangel führt zu deutlichen, mikroskopisch wahrnehmbaren Strukturveränderungen der Mitochondrien (u.a. Zellorganellen).
Eine verstärkte Atmung und ein starker Abfall des P/O-Quotienten (als Ausdruck für den Wirkungsgrad der ATP-Synthese) zeigen, daß es zu einer Entkopplung von Atmung und Energieübertragung kommt.
Kalium ist auch an der Biosynthese von Proteinen und Kohlehydraten beteiligt. Im Mangel häufen sich niedermolekulare Verbindungen in der Zelle an.
Es aktiviert viele Enzyme, wobei die membrangebundenen ATPasen eine Schlüsselfunktion darstellen.



Wie gesagt, das ist eine Vermutung, aber vielleicht passt es ja.
Viele Grüße
Sabine


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Postby Tobias Coring » 16 Jun 2007 09:52
Hi Caro,

mit deiner Zudüngung sieht schonmal sehr gut aus. Bei Magnesium wird deine gesamt GH etwas ansteigen. Jedoch gibst du ja auch nicht wirklich viel Magnesium hinzu. Dies dient nur dazu eine weitere Variable auszuschließen.

Das du im techniklosen Becken mit deinem Christmasmoos keine Probleme hast könnte sicher zwei Gründe haben. Es kommt erstens nicht soviel Sonnenlicht ins Becken, so dass die Nährstoffe nicht so schnell verbraucht werden oder zweitens dein Moos möchte irgendwie mehr Licht haben.

Wollen wir mal abwarten was die moderate Zudüngung bringt. Ich denke es wird schon einiges verändern.

Bezüglich Kaliums musst du dir keine Gedanken machen... 16 mg/l ist da ein guter Wert bei deinen Nitratwerten. Kalium kann 1:1 zu Nitrat dosiert werden.

Und nur nicht aufgeben ;)... ich kämpfe auch schon seit Monaten mit ein paar Pflanzensorten und deren nicht so dollem Wuchs. Aber insgesamt lernt man bei der Materie immer mehr hinzu und wenn sich dann sogar mal was verbessert :D, freut man sich doch sehr.

In meinem kleinen Becken ist der Wuchs trotz viel weniger Licht sehr viel üppiger als im Großen. Muss wohl an zu wenig Nährstoffen im Großen Becken liegen und das höchstwahrscheinlich CO2, da alles andere gut aufgedüngt wird. Im kleinen ist eben weniegr Licht drüber (T8) aber gleiche gute Düngung... jedoch eben sehr viel feinerer Wuchs.
Licht spielt sicherlich eine entscheidende Rolle bei dieser Problematik. So siehst du kämpfen wir alle an unseren kleinen Fronten ;) und ich denke bei dir wird es auch bald wenigstens zu einem Waffenstillstand kommen.

Grüße
Tobi
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Postby orinoco » 18 Jun 2007 20:53
Hallo zusammen und dank für Eure Antworten :)
@Sabine
Deine Vermutung liegt wirklich nahe. Nicht zuletzt habe ich auch gelesen, daß speziell Moose einen erhöhten Bedaf an Kalium haben und die geringen Werte meines Ausgangswassers(1,4g) ließen diesen Schluß auch zu. So war dies auch das erste, was ich zusätzlich gedüngt habe, jedoch ohne Erfolg, zumindest was das Moos angeht.
Ich muss allerdings dazusagen, daß die Kaliumzugabe über ein Fertigprodukt (Ferka) erfolgte, und ich so nicht wirklich Rückschlüße über die tasächlich zugegebene Menge schließen kann.
So bringt das Kaliumsulfat nicht nur eine billigere Variante, sondern auch mehr Gewissheit über den tasächlichen Gehalt.
Ich werde berichten :wink:

@ Tobi
auch Dir herzlichen Dank und keine Bange ich geb nicht auf. :wink:
Habe bei meinem Wasserwerk nochmals nach dem PO4 und Sio2 Werten angefragt. Da nach Verordnung vom soundsovielten diese Werte nicht mehr ausgewiesen werden müssen, konnten Sie mir darüber auch keine Auskunft geben.
Hätte ich schon gern gewußt aber naja. Auch wenn sich die Hartnäckigkeit der Kieselalgen auch anders begründen lassen, meine ich trotzdem daß der Gehalt im Ausgangswasser recht hoch sein muß.
Das Wasser wird hauptsächlich aus Tiefbrunnen und kaum aus Quellen gewonnen. Ich glaube, daß so ein höherer Si02 Wert gegeben sein könnte, is aber nur eine Vermutung.
Der hohe Nitratwert begründet sich übrigens durch die Nähe zum Weinanbaugebiet, da wird schon ganz gut gedüngt, aber dafür haben wir reichlich guten Wein :wink:

So denn, ich geh´s an :wink:

liebe Grüße
Caro
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Postby Tobias Coring » 19 Jun 2007 06:04
Hi Caro,

also wenn sie den Po4 Wert nicht angeben müssen, da er so niedrig ist kann man sich doch erfreuen ;). Hast gutes Ausgangswasser und der Nitratwert ist für ein Pflanzenbecken auch nicht bedenklich hoch. Du musst so gesehen nichtmal NO3 nachdüngen, was ja nur ein Vorteil ist :).

Die Kieselalgen in Bezug zu Silikaten ist so eine Sache. Die könnten dafür verantwortlich sein, jedoch sind sie meist nicht 100% auf solche Ursachen zurückzuführen. Durch eine Eindämmung von Silikaten gehen meist die Kieselalgen nicht unbedingt weg. Denke durch eine ausgewogenere Düngung sollten die Kieselalgen auch etwas weniger werden...aber das wird nur die Zeit zeigen. Primäres Ziel sind eh erstmal gesund wachsende Pflanzen.

Grüße
Tobi
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Postby orinoco » 09 Jul 2007 18:50
Hallo zusammen,
wollte mal berichten, was sich mittlerweile getan hat.
Die Kieselalgen auf dem Kongofarn sind fast vollständig zurückgegengen. Dafür zeigt er sich wieder deutlich wuchsfreudiger. :wink:
Kaliumsulfat, Magnesium und Po4 dünge ich im moment noch nicht extra zu. Geht aber demnächst los.
Habe wie schon erwähnt, starkwüchsigen Hornfarn im Becken und dünge im moment sehr fett mit vorhandenem Ferrdrakon.Dies scheint beim Bolbitis wohl Wirkung gezeigt zu haben.
Auch die Kaliumzugabe mit Ferka habe ich deutlich erhöht und meine auch beim Moos, (wenn auch noch nicht wirklich zufriedenstellend, aber immerhin) eine Verbesserung festgestellt zu haben.Da ich hier nicht wirklich weiß, wieviel Kalium tasächlich zugeführt wird, verbrauche ich noch das bißchen Ferka was ich habe und stelle hier dann auf Kaliumsulfat um.
Ich lasse mir mit den Veränderungen etwas Zeit, aber summa summarum geht es vorwärts.
Beim Moos bin ich mir noch nicht sicher, das macht mich echt wahnsinnig :evil: :wink: Da setzte ich in der Tat weiter auf das Kalium.Anschließend folgt dann Magnesium und PO4.

so weit so gut :wink:

lieben Gruß
Caro
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Postby Tobias Coring » 09 Jul 2007 20:04
Hi Caro,

absolut verständlich, dass du noch die "Reste" aufbrauchst. Mit einer kleinen Phosphatdüngung würde ich aber dennoch beginnen.

Dein Moos wird auch noch in fahrt kommen. Ausreichend Nährstoffe und gute CO2 Versorgung sollten den Weg für guten Wuchs ebnen ;).

Das Kalium kannst du beim Wasserwechsel direkt aufdüngen auf ca. 10-20 mg/l. Ich würde aber zusätzlich etwas Phosphat hinzugeben (0,1 mg/l sollte anfänglich reichen)

Grüße
Tobi
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Postby orinoco » 09 Jul 2007 20:45
Hi Tobi,
OK, hast mich überzeugt :wink:
Po4 wollte ich eigentlich zum Schluß vorsichtig angehen.
Der anti-Po4 Mythos wirkt bei mir halt doch noch :wink:

lieben Gruß und danke für Deine Mithilfe

Caro
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Postby Sabine68 » 09 Jul 2007 21:08
Hi Caro,

mein Po4-Schockerlebnis hatte ich mal ganz am Anfang.
Ich hatte meinen Fischen Torumin gegönnt :wink: und habe mich nach einiger Zeit über dunkle Flocken im Becken gewundert.
Irgendwie dachte ich dann mal daran, Wasser zu testen und bin dann fast vom Stuhl gekippt.
P mehr als 4mg/l - Algen hatte ich keine und die braunen Flocken waren Ausfällungen.
Seit dem habe ich keine Angst mehr vorm zudüngen :wink:
Viele Grüße
Sabine


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Postby Tobias Coring » 09 Jul 2007 21:14
Hi,

ich hatte auch schon Phosphatwerte von 4.0+ mg/l für lange Zeit im Becken auch ohne jegliche Algenvermehrung.

Phosphat selber löste genauso wie alle anderen Nährstoffe Algen aus, wenn es als Mangelware im Becken vorliegt ;). Natürlich muss man keine 4.0 mg/l im Becken haben, um schöne Pflanzen wachsen zu lassen, jedoch verdeutlicht es gut, dass die Angst vor Phosphat oder auch vielen anderen hohen Nährstoffkonzentrationen unbegründet ist.

Grüße
Tobi
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Postby Sabine68 » 09 Jul 2007 21:27
Hi Tobi,

da kann ich mich nur anschließen.
Und da denke ich manchmal auch, daß einen das Testen verunsichern kann. Es entsteht teilweise Panik wo gar keine Panik notwendig ist, weil nichts passiert, nur der Test irgendeinen astronomischen Wert anzeigt, der lt. Literatur so nicht sein dürfte ( So ist es mir in der Vergangenheit jedenfalls schon ergangen)

Ich teste auch - am Anfang, um den Düngeverbrauch in etwa festzustellen und dann, wenn irgendetwas mit dem Becken nicht stimmt.
Wenn man das Becken gut beobachtet, bekommt man mit der Zeit raus, wie es am besten funktioniert und die Tests können einem dabei behilflich sein
Viele Grüße
Sabine


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Postby Beetroot » 09 Jul 2007 21:51
Hallo,

Ich teste auch - am Anfang, um den Düngeverbrauch in etwa festzustellen und dann, wenn irgendetwas mit dem Becken nicht stimmt.
Wenn man das Becken gut beobachtet, bekommt man mit der Zeit raus, wie es am besten funktioniert und die Tests können einem dabei behilflich sein


So sehe ich das auch. Messen tue ich jetzt hauptsächlich um den Nährstoffverlauf zu beobachten, da ich bei der NPK Düngung vor kurzem auch noch jungfräulich war. Also PO4 Wert liegt bei mir nach einer Woche momentan locker um die 1 mg/l und konnte noch kein Algenwachstum hinsichtlich Phosphat feststellen, wöchentlich gibts WW an die 50%.

Gruß
Torsten
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Postby bastifantasti » 10 Jul 2007 11:21
Sieht aber doch garnicht so schlimm aus dein Becken! Ehrlich das Design ist doch ganz ok finde ich!!

Und ich kann mich auch anschließen!!! Manche Pflanzen wachsen bei mir erst richtig zeit ich Phosphat dünge!!!!

Also ran an den Speck
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Postby orinoco » 10 Jul 2007 17:06
ok ok, bin konvertiert :wink:
Chemikalien sind bestellt.
Das mit dem langsam angehen, hat auch den Hintergrund, daß ich mir durch Zugabe der einzelnen Komponenten nach und nach, bessere Rückschlüße verspreche und es auch für ratsam halte nicht zuviel aufs mal zu ändern, was ja in meinem Fall ja eigentlich nicht der Fall ist - ich gebs ja zu :lol:
Kalium und Magnesium war eh klar, speziell wegen den Moosen.Das mit dem Ferka war der erste Ansatz, aber ohne zu wissen wieviel ich dadurch zugebe, nicht wirklich das gelbe vom Ei.
Beim Po4 hatte ich schon noch Respekt, aber bei den schlagfertigen Argumenten hier :wink:
Jetzt wo der Bolbitis auch wieder gut wächst.Im Moment ist PO4 jedenfalls nicht nachweisbar.

Jetzt aber trotzdem nochmal.(Ich hoffe ihr verzeiht mir diese Fragen :wink: )
Ich hatte ja Horfnarn als Nährstoffkonkurrenz eingesetzt und meine ja auch dadurch eine Verbesserung verzeichnen zu können(Kieselalgen). Wenn jetzt ein Nährstoffüberschuß, nicht zu Algen führt, kann ich mir den eigentlich sparen und die Verbesserungen sind alleine auf die erhöhten Düngerzugaben zurückzuführen?

liebe Grüße und danke für Eure Unterstützung

Caro
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Postby Tobias Coring » 10 Jul 2007 17:15
Hi,

Nährstoffungleichgewichte können sehr wohl zu Algen führen, der Überschuss von anorganischen Nitrat, Phosphat oder Kalium jedenfalls nicht direkt. Der Hornfarn ist aber sicherlich trotzdem eine gute Idee gewesen, um den Algen Konkurrenz zu bieten. Je mehr Biomasse im Aquarium ist, desto schwerer haben es die Algen sich durchzusetzen.

Mit einer noch ausgeglicheneren Düngung solltest du bei deinen Pflanzen definitiv einen guten Wachstumsschub erkennen und die Kieselalgen sollten mit der Zeit verschwinden. Kieselalgen gehören aber eh zu den Algen, die von beinahe jeder Schnecke oder Garnele sowie Oto gerne gefuttert werden. So gesehen hat man hiermit nur ein kleines Problem.

Wenn du deine CO2 Werte bei guter Düngung konstant hoch hältst werden deine Moose auch wieder richtig schön anfangen zu wachsen.

Grüße
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