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Beitragvon rs-bmw » 22 Jul 2015 17:10
Hallo.
Ich habe heute die Easy Carbo Kur gestartet, gleichzeitig läuft ein UVC Klärer da ich leicht Schwebealgen habe.
Darf ich während der Kur Wasser wechseln oder sollte ich das besser lassen?
Wenn ja, wie oft und wie viel Wasser sollte ich wechseln?
LG Anna

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Beitragvon JasonHunter » 22 Jul 2015 21:31
Hallo Anna,

während der EC-Kur würde ich nur Wasser wechseln, wenn es den Lebewesen durch die dadurch entstehende starke Sauerstoffzehrung schlecht geht oder das Wasser trüb bleibt. Sonst eigentlich erst wenn die Kur beendet ist.

Gruss,

Jason
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Beitragvon Biotoecus » 22 Jul 2015 21:47
Hallo,

bei mir hat EC nie sehr starke Sauerstoffzehrungen hervorgerufen.
Meine Erfahrungen in sechs Aquarien mit Fischbesatz gehen da in eine andere Richtung.
Diese "Sauerstoffzehrung" von EC ist eher nachgebrabbeltes Zeug.

Gruß Martin
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Beitragvon JasonHunter » 22 Jul 2015 21:55
Hallo,

Biotoecus hat geschrieben:bei mir hat EC nie sehr starke Sauerstoffzehrungen hervorgerufen.
Meine Erfahrungen in sechs Aquarien mit Fischbesatz gehen da in eine andere Richtung.
Diese "Sauerstoffzehrung" von EC ist eher nachgebrabbeltes Zeug.

Ich konnte es auch nie feststellen. Da aber immer vor einer (möglichen) starken Sauerstoffzehrung gewarnt wird, schreibe ich das trotzdem, als reine Vorsichtsmassnahme. Schaden wirds sicher niemanden :smile:

Gruss,

Jason
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Beitragvon Frank2 » 23 Jul 2015 08:39
Hallo

die sauerstoffzehrende Wirkung kann man daran erkennen, dass unter Einsatz von EC weniger sichtbare Assimilation stattfindet wie ohne. In eher schwach beleuchteten Becken ist es ganz schnell zu sehen. Ich kann das also nur bestätigen was auch etliche andere schon immer beobachtet haben.

Ich sehe aber hierin das geringste Problem bei EC. Ich möchte allen, die sagen dass das alles kein Problem sei für die Fische mal einen Eigenversuch vorschlagen. Der da wäre die überdosierte Menge auf sagen wir mal 200l Wasser zu verwenden und darin mehrere Stunden zu baden und das an 3 Tagen. Augen damit einreiben nicht vergessen ab und an auch den Mund kräftig damit spülen. Es wird sicher keiner gleich daran versterben. Was mich interessieren würde wären folgende Punkte in einem Zeitraum von sagen wir mal 3 Monaten:

- hat sich die ijF stattgefundene Beeinflussung der Hautbarriere bemerkbar gemacht durch

-> trockenerer Haut-und Schleimhäute
-> erhöhte Infektionsneigung mit Bakterien und Pilzen (insb. Hefen aber auch andere) sowie ggf Parasiten
-> Tendenz zu Ekzemen

Es gibt keine Studie dazu, inwieweit ein überdosierter Einsatz bzw ab welcher Schwelle es für Fische als Folgeerscheinung in einem Zeitraum x nach Anwendung bspw. zu erhöhter Pilzneigung, Flossenfäule etc kommen kann.Ich BEHAUPTE - die Neigung hierzu wird größer sein!

EC war früher vom Hersteller anders dosiert. Die heutige Dosierung ist insgesamt schwächer für den Normalgebrauch (1-2 ml je m50 l Wasser). Diese wurde nicht ohne Grund reduziert. Und nicht ohne Grund schreibt der Hersteller selber wo die Höchstdosis liegt und das diese nicht überschritten werden soll.

Ich brauchs nicht, habe mir aber auch erfreulicherweise keine Horroalgen eingeschleppt (vlt. liegt das daran, dass ich alle Pflanzen, die in ein Becken neu eingebracht werden zuvor 2 Tage in überdos. EC-gebadet werden? :lol: ) ...egal.
Wenn man diese hat kann der Einsatz in Überdosierung sicher eine Notwendigkeit werden. Ich würde aber möglichst die Fische dem nicht aussetzen bzw ich würde es def. nicht tun.
Nach 3 Tagen dann WW und Fische nebst Garnelen wieder rein.

Ich wundere mich immer wieder mit welcher Energie der Einsatz überdosierter Algenvern. mittel propagirt wird und alles ist völlig ohne Problems. Da wundere ich mich dann dass gar nicht zu selten genau diese Leute wieder mit demselben oder anderen Problemen oder plattgemachtem Becken auftauchen einig Monate später an Statt einfach mal die Hausaufgaben zu machen damit man diese ganze Zeugs erst gar nicht braucht! Es gibt nämlich - nach wie vor - genug Aquarianer die es auch ohne all das zu funktionierenen Becken schaffen - ohne Algenproblematik. Eingeschleppte Horroralgenbesitzer aussen vor!
Wieso musst Du denn in zahlreichen Becken überdosiert EC verwenden Martin? Da würde ich mal ansetzen. Ich verstehs wirklich nicht wie Leute, die so erfahren und kompetent sind und noch "vom alten Schlag" auf so ein Zeugs scheinbar regelmäßig ausweichen müssen.

Grüße
Frank
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Beitragvon sabrikara » 23 Jul 2015 10:00
Huhu zusammen,

habt Ihr das nicht schon hundert mal diskutiert?
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon JasonHunter » 23 Jul 2015 10:41
Hallo Sabri

sabrikara hat geschrieben:Huhu zusammen,

habt Ihr das nicht schon hundert mal diskutiert?


Repetition hält das Gehirn fit :gdance:

Gruss,

Jason
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Beitragvon DJNoob » 23 Jul 2015 22:43
Moin, ich habe seit letztens Samstag auch eine 500ml Flasche an der Dosierpumpe :P.
Ich bleibe aber auch bei 1ml auf 50l. Unterschied konnte ich bisher noch nicht sehen, aber Algen habe ich auch nicht. Mir gehts darum, ob es bei den Pflanzen ne gewissen Schub bringt :).
Grüße,
Bülent

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Beitragvon ThorstenSt » 23 Jul 2015 23:03
Hallo,

wie kann man das ekelzeug einfach nur so benutzen :D

LG
Thorsten
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Beitragvon DJNoob » 23 Jul 2015 23:05
ThorstenSt hat geschrieben:Hallo,

wie kann man das ekelzeug einfach nur so benutzen :D

LG
Thorsten

Riecht immer noch besser als das Special Blend :grow:
Grüße,
Bülent

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Beitragvon Hasuris » 03 Aug 2015 14:21
Ich hab jetzt einige Tage die EC-Kur versucht und leider funktioniert sie bei mir nicht. Nachdem 4ml/50l keine Wirkung zeigte, bin ich auf 6ml/50l gegangen. Die Bartalgen kümmert diese Konzentration immernoch nicht, meine PHS klappen aber jetzt eine nach der anderen zusammen. Den Red Bees macht es bislang nichts aus.

Einnebeln hingegen funktioniert so einigermaßen. Ich werde jetzt die nächsten Tage versuchen, nach und nach alles einzunebeln mit max. 4ml/50l. Ich befürchte, dass ich so aber nie alle erwischen werde und es ein dauerhafter Kampf gegen die Bärte wird :-/

Amanos funktionieren ganz gut gegen Bartalgen. Allerdings sind sie wie Schafe, sie halten die Bartalgen kurz, vernichten sie aber nicht. Es bleiben richtige Stümpfe stehen, die natürlich wieder austreiben. Das eine hohe Pflanzendichte hilft, halte ich inzwischen auch nur noch für ein Gerücht. Mein halbes Becken (60 Liter) ist inzwischen mit Hornkraut zugewuchert. Vielleicht wachsen die Bartalgen jetzt etwas langsamer, das wars dann aber auch.
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Beitragvon Ingo R » 03 Aug 2015 15:09
Hallo Namenloser


ich rate jetzt einfach mal wild drauf los: Wenn du so massive Bartalgenprobleme hast - wirst du wohl viel zu viel Eisendünger ins Becken kippen.

Mein Tip: Eröffne einen "Erste Hilfe Thread" und fülle dafür das Formular möglichst detailliert aus. Bartalgen gehören meiner Meinung nach zu den eher harmlosen Algen und sollten schnell zu bekämpfen sein.

Sollte ich mit meinem Ratespiel richtig liegen - Dann lass den Eisendünger mal komplett weg, bis die Bartalgen verschwunden sind. Die Pflanzen werden es einige Wochen ohne diesen aushalten.


Gruß
Ingo
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Beitragvon Hasuris » 03 Aug 2015 15:21
Der Name ist Alex.

Ich denke, ich bekomme die Bartalgen mit EC in den Griff. Bislang ist alles halb so dramatisch. Wollte nur weiterreichen, dass die Kur, wie sie hier beschrieben wird, nicht immer funktioniert, bzw. nur in Konzentrationen, die dann doch bedenklich sind.

Alex
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Beitragvon Besen911 » 02 Nov 2015 19:35
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Hallo zusammen,

ich habe bei mir auch ein Problem mit Bartalgen. Ich habe den Fehler bei mir schon gefunden und beseitigt ( zuviel Eisendünger und generelle überdüngung)Mit dem Düngen ist jetzt nach der umstellung auf Aqua Rebell alles wunderbar. Nur bekomme ich mit der Kur diese plagegeister weg. Siehe bilder

Vielen Dank schoneinmal

mfg

markus
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Beitragvon Calico » 03 Dez 2015 11:36
Hallo zusammen,

möchte mal von meinen Erfahrungen mit Easy Carbo berichten und hätte dann dazu auch nochmal eine Frage.

Hatte in meinem 60er Becken (ca. 50 l netto) Bart- und Fadenalgen. Habe jetzt eine Woche lang die betroffenen Stellen eingenebelt. Dazu habe ich den Filter für ca. eine halbe Stunde ausgestellt. Zuanfang habe ich 4 ml EC verwendet und gesteigert auf 8 ml. Und was soll ich sagen, es hat geholfen. Die Algen sind weiß geworden. Und jetzt meine Frage: Wie lange dauert es ca. bis sich die Algen zurückgebildet haben/verschwunden sind?

Mein Besatz sind übrigens einige Red Fire, die es unbeschadet überstanden haben sowie viele Blasenschnecken von denen ich gestern EINE tote gefunden habe. Auch meine Begleichtfauna hat keinen sichtbaren Schaden davon getragen (wenige Scheibenwürmer, Hüpferlinge, Teichschlangen und Muschelkrebse).

VG
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