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Beitragvon Tobias Coring » 31 Dez 2011 16:31
Hi Sebastian,

ob es am lokalen Wasser liegt?! Keine Ahnung....

Hast du auch wirklich diesen schmierigen Belag an den Scheiben oder einfach "nur" grüne Scheiben?

Vom MCI bin ich nicht wirklich überzeugt. Ca und Mg Verhältnisse spielen meiner Meinung nach eine recht geringe Rolle.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon kiko » 31 Dez 2011 17:14
Hallo
bei mir blubberte damals von der Alge sogar die Wasseroberfläche :lol: , die teilweise ebenfalls damit "überzogen" war.
Und wenn man die von der Scheibe kratzte, war Stunden später die wieder "dicht". Weiß nicht, bei mir wars ja nur so ein kleines witzloses Nano und hats daher auch nie ausprobiert, aber es gibt so Flockungsmittel womit man Schwebealgen ausfällen kann (die verklumpen und landen dann auf dem Grund).

Ich habe keine Ahnung, ob das bei der Alge hilft wenn man ein Flockungsmittel ins Wasser gibt und sie dann abschabt, doch falls du zufällig so ein Mittel im Regal hast - wärs ev. ein Versuch wert.
Nur vielleicht bringt aber auch gar nix. :?

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grüße Olaf-Peter
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Beitragvon Tobias Coring » 31 Dez 2011 17:16
Hi Olaf-Peter,

das sieht wirklich nach der Alge aus, die ich in meinen Becken habe. Flockungsmittel habe ich hier nicht rumstehen.

Kannst du dich erinnern, ob das Becken bei dir auch so nach "altem Tümpel" gerochen hat?
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon kiko » 31 Dez 2011 17:19
hi Tobi
Ja, hatte nach ollem Teich gerochen. :nosmile:
Nur wie gesagt, bei mir wars nur so ein kleines 2,5L Nano - was ja total easy überschaubar ist und trotzdem war es schwierig, das Zeugs loszuwerden. Bei einem großen AQ stelle ich mir das sehr schwer vor, mag aber auch daran liegen das die Alge selten in AQs auftritt und daher kaum einer was weiß.
Hatte damals wg. des Probs. auch bei Barreport gefragt, ohne das es jedoch viel neues an Erkenntnissen brachte.

übers Leitungswasser kommt sie aber nicht,
weil sonst hätten damals alle meine Nanos betroffen sein müssen. Aber, man kann sie natürlich per Pinzette (wenn man sie in anderen Aqs auch nutzt) oder umsetzen von Pflanzen natürlich "in andere AQs weitertragen".
grüße Olaf-Peter
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Beitragvon Tobias Coring » 31 Dez 2011 17:24
Hi,

bei uns sind die Algen von einem Becken ins nächste gewandert. Es waren jedoch alles neu eingerichtete Becken, in denen die Alge sich ausbreitete, wobei die Alge zuerst in einem eingelaufenen Becken nach der Magnesiumnitratzufuhr auftrat.

Ich will mal das Thema von dir hier verlinken, so dass man da auch die Infos schneller erfassen kann. Da steht ja schon einiges interessantes im Thema drin:

http://www.flowgrow.de/algen/sind-staubalgen-und-volvox-kugelalgen-dasselbe-t14190.html

Die Chlamydomas reinhartii sehen zumindest den Algen unter dem Mikroskop bei uns sehr sehr ähnlich. Ich denke mal, dass es diese Algen sein könnten.

Bei Barr Report steht ja leider nicht viel, dass wirklich weiter hilft. Immer die gleichen Phrasen von Tom wie z.B. "CO2 hoch usw."
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon kiko » 31 Dez 2011 17:41
hi,
joa, hatte wie gesagt nicht viel neues zu tage gebracht und bei vielen Problemen ist er etwas zu "co2-fixiert" :smile: ...
Magnesiumnnitrat hatte ich damals jedoch nicht gedüngt, der Pflanzenbesatz war nur Riccia, eine InVitro und ne Rotalla.
Hats mir imo über eins der drei wohl eingeschleppt.
grüße Olaf-Peter
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Beitragvon wbeinh » 01 Jan 2012 11:41
Happy New Year, erstmal; wenn es - in Anbetracht dieser Pest - auch nicht so happy sein wird.

Tobi, denkst Du es liegt am Magnesiumnitrat an sich, an u.U. verunreinigtem MgNO3 oder MgNO3 in Kombination mit einem anderen Parameter, der den Ausbruch begünstigte?

Mich interessiert das deshalb, weil ich den Grossteil des Nitrats in meinem 640l'er mit MgNO3 einbringe. Ich habe einen sehr großen Glosso-Teppich, der sich gierigst auf Nitrat stürzt, aber relative wenig Kalium verbraucht. So hatte ich mit KNO3 immer Kaliumwerte, die Sensibelchen, wie Alternanthera reineckii 'lila' blockierten. Mit MgNO3 funktionierts bestens, aber nachdem was ich in diesem Thread gesehen hab', krieg' ich Bauchweh.
Gruß Werner
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Beitragvon nik » 01 Jan 2012 12:50
Hallo zusammen,

bei den grünen Blasen an der Oberfläche hatte ich sofort ein déjà vu. Heute ist mir eingefallen wo das war.

Ich hatte mir ja etwa ein Jahr lang eine Bakterien-/Algentrübung in einem Becken angesehen um eine Lösung zu finden. Daraus entstand der * * * Club der Grünwasseraquartianer * * *. In einem sehr fortgeschrittenen Stadium zeigten sich auch diese grünen Blasen an der Oberfläche. An den Scheiben nichts, mag aber daran liegen das ich Scheiben nicht sauber mache, d.h. gewachsener Biofilm vorhanden war, ich aber auch nichts sauber machen musste.

Sonderlich dominant ist das nicht geworden, obwohl die Bilder mit den Blasen dem in meinem Becken entsprachen. Die waren vermutlich nur ein nicht maßgeblicher Teil des Problems. Fällungsmittel hatte ich mehrfach versucht, führte nie zu einer Lösung, konnte aber zu einem ernsten Problem für die Garnelen werden. Die fraßen das was sich an meinem Ansaugschwamm sammelte, was zu Verlusten führte.

Wenn die sich zum Licht bewegen und dann niederlassen, dann wäre eine mechanische Lösung der Algenbeläge, Beckenverdunklung, tüchtig Strömung um die in Lösung zu halten und ein UV-C eine Maßnahme. Damit sollte sich ein Großteil erwischen lassen. Was übrig bleibt bekommt dann hoffentlich durch die Abdunklung den Rest. Die haben einen eher schnellen Lebenszyklus, ist die Frage der eventuellen Ausbildung von Dauerstadien.

Ein gutes Neues und Gruß, Nik
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Beitragvon Vlad » 05 Jan 2012 17:23
Hiho,
mal kurz zu meiner Beobachtung zur MgNO3-düngung und der genannten Alge von Tobi.
In meinem frisch eingerichtetem Becken bzw einem geringem Pflanzenbesatz wirkte sich die einzig eingesetzte NO3-quelle MgNO3 katastrophal aus. Becken wurde stillgelegt.
2 meiner Nanos die schon länger laufen und gut bewachsen sind reagieren dagegen völlig unbeeindruckt auf die grüne Pest, auch bei Stoßdüngungen von 20mg/L MgNO3.

MfG
Vladi
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Beitragvon *Aquarius* » 05 Jan 2012 18:48
Hi zusammen,

Seit etwa 4 Monaten kämpfe ich bei einem Becken mit genau diesem Problem. Es sieht identisch aus mit den Bildern hier im Thread und die Geruchsbeschreibung passt auch.
Gestern 80% WW, beim Auffüllen ging mir das Osmosewasser aus, wenige Stunden später die letzten 10cm befüllt und bereits eine grüne Linie beim früheren Wasserstand. Wenn ich die Schicht abwische, wird das Becken grün, der Staub liegt auf den Pflanzen und im ganzen Becken verteilt. Ich habe den Eindruck, dass es angefangen hat, als ich mit KNO3 angefangen habe zu düngen, und der Verursacher das angereicherte Kalium war.
Aber die Beiträge in diesem Thread widersprechen dem und die Suche geht weiter. Ich habe absolut keine Ahnung wie diese Alge begünstigt wird, aber das Becken verträgt kaum Nitrat und schon gehts wieder los. Probiert habe ich eine Reduktion der NO3, PO4, CO2, Mg, Ca und Eisendüngung. Auch mit der Beleuchtung habe ich experimentiert. Umgekehrt auch: üppigere Düngung. Solange Frischwasser im Becken ist, passiert so gut wie nichts. Die Pflanzen zeigen bald Nährstoffmangel an; aber kaum leichte Aufdüngung, gehts auch schon wieder los mit dem grünen Schleim.
Leider gingen mir einige Pflanzen bereits kaputt, da der Staub kaum noch von ihnen wegzu kriegen ist und die Pflanzen dann wohl zuwenig Licht und Nährstoffe abbekommen.

Was mir gerade einfällt: Ich habe ein paar abgestorbene, feine Wurzeln im Bodengrund entdeckt. Wäre es möglich, dass der Schleim im Zusammenhang mit Ammonium stehen könnte? Könnte das eine Spur sein, warum einige die Algen bei Ammonium-Düngung bekommen?

Schöne Grüsse,
Andi
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Beitragvon Tobias Coring » 05 Jan 2012 19:02
Hi,

also im Iwagumi sieht es jetzt momentan sehr gut aus. Letzter WW am Montag mit großer Scheibenreinigung. Danach 1x 40 ml Easy Carbo dosiert, Tag darauf 50 ml EC, nächster Tag => 40 ml EC.

Bis jetzt kein Anflug von der grünen Pest. Becken ist schön klar.

Ansonsten wurde recht normal weitergedüngt. Etwas mehr Urea gab es zusätzlich + Spezial N und Mikrodüngung.

Auf Pflanzen hat sich die Alge bei mir aber noch nie abgesetzt. Sie ist immer nur an den Scheiben und der Wasseroberfläche und ggf. mal leicht an den Steinen.

Ich denke aber, dass es das gewesen sein könnte. Ich drück mir mal die Daumen, dass die Alge nicht wieder kommt.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon *Aquarius* » 05 Jan 2012 19:10
Hi Tobi,

Das wäre ja eigentlich eine recht einfache Problemlösung. Würde heissen, mit grossem WW möglichst viel der Biester aus dem Becken bringen, danach den Rest während mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mit EC abtöten; ansonsten das Becken normal düngen. Ich werd das auch probieren.

Drücke Dir weiterhin den Daumen, dass es das war.

LG, Andi
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Beitragvon kiko » 05 Jan 2012 19:14
hi,
das sind doch tolle Nachrichten, wenn die Alge sich verzogen hat. :thumbs:
Wieviel Liter hat eigentlich das Iwagumi? (50ml hört sich irgendwie viel an?)
Gabs irgendwelche Pflanzenschäden bei der Dosierung?
grüße Olaf-Peter
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Beitragvon Tobias Coring » 05 Jan 2012 19:23
Hi,

mein Iwagumi hat 240 Liter brutto. Netto habe ich keine Ahnung da VIEL Soil und Steine drin sind.

Im 60x40x40 Becken hat es mit der Easy Carbo KEULE auch geklappt. Pflanzenschäden habe ich durchs EC bsi jetzt nicht, wobei einige Pflanzen eh nicht so gut aussehen, da ich Stickstoff in den vergangenen Wochen immer mal wieder limitiert hatte.

Lediglich die Elatine hydropiper mag EC sehr. Die geht dann immer recht gut ab.

Aber noch sind es bis jetzt nur positive Tendenzen. Die Alge kann noch wiederkommen :(.

Die EC Dosis ist aber echt am OBERSTEN Limit für das Becken. Morgens scheint nicht mehr viel O2 im Wasser zu sein :(.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon Tobias Coring » 06 Jan 2012 13:44
Hi,

heute ist ebenfalls noch nichts von der Grünen Alge zu sehen. Die Scheiben fassen sich richtig "stumpf" an. Kein schmieriges Gefühl mehr.
Das ganze Becken wirkt deutlich klarer. :grow:
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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