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Beitragvon nik » 08 Okt 2015 08:58
Hi Chris,

gut, dass das Becken wieder klar ist. Schade, dass die mögliche Lösung "Wasser aus einem funktionierenden Becken" mit der Zugabe des Teichschlamms nicht mehr zuordenbar ist.

Spricht aber insgesamt dafür, dass die übliche Trübung, erst milchig, dann grün, bakteriellen Ursprungs ist. Das Verhalten passte schon für Cyanobakterien und das Auskonkurrieren mit Mikroflora auch.

Gruß, Nik
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Beitragvon chrisu » 10 Okt 2015 20:32
nik hat geschrieben: Schade, dass die mögliche Lösung "Wasser aus einem funktionierenden Becken" mit der Zugabe des Teichschlamms nicht mehr zuordenbar ist.
Ja ich war einfach zu ungeduldig :bonk: Aber es war vor der Teichschlammaktion nur mit dem Wasser aus dem anderen Becken auch schon eindeutig Besserung erkennbar. Der Teichschlamm hat das ganze dann einfach beschleunigt.
Den benutze ich auch gerne zum Einfahren von Becken denn dann ist diese heikle Phase immer total problemlos.
nik hat geschrieben:Spricht aber insgesamt dafür, dass die übliche Trübung, erst milchig, dann grün, bakteriellen Ursprungs ist. Das Verhalten passte schon für Cyanobakterien und das Auskonkurrieren mit Mikroflora auch.
Ja denke ich auch.
Mfg Christian
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Beitragvon nik » 11 Okt 2015 10:00
Hallo zusammen,

dadurch, dass meine Frau in einem für mich atemberaubenden Tempo Cubes, meist 10 Liter, aber auch 20er, aufstellt, was in vielen Fällen direkt funktioniert, aber auch Probleme nach sich zieht, eben auch Wassertrübungen. Da werde ich mal verstärkt darauf achten inwieweit bakt. Trübung mit Cyanobakterien(CB) zusammengehen. CB sind nie viel, nur im Bodengrund an den Scheiben, das ist mir aber schon zuviel. Das meint keine direkte Abhängigkeit von einer Bakterienblüte zu sessilen Cyanobakterien, sondern allgemeine Bedingungen, die beides begünstigen können.

Ansonsten habe ich noch ein Becken mit bakterieller Trübung, das ich jetzt mit einem vollständigen Wasserwechsel aus einem laufenden Becken betrachten werde. Nicht ideales Wechselwasser, da durch Holz sehr verfärbt und nährstoffmäßig unklar. To be continued ...

Gruß, Nik
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Beitragvon nik » 12 Okt 2015 13:10
Hallo zusammen,

nik hat geschrieben:Da werde ich mal verstärkt darauf achten inwieweit bakt. Trübung mit Cyanobakterien(CB) zusammengehen. CB sind nie viel, nur im Bodengrund an den Scheiben, das ist mir aber schon zuviel. Das meint keine direkte Abhängigkeit von einer Bakterienblüte zu sessilen Cyanobakterien, sondern allgemeine Bedingungen, die beides begünstigen können.

gilt auch für das Becken, da hatte ich schon die CB im Sand an der Scheibe gesehen. Beim mehrfachen Wassertausch kam dann der doch erhebliche Umfang der CB zutage. Teils geschlossene Decken ins HCC hinein wachsend. Die CB machten einen abgestorbenen Eindruck. Das HCC bedeckt fast vollständig den Boden. Der abgestorbene, feste CB-Film im Sand an der Scheibe ließ sich mit einer feinen langen Pinzette die Scheibe entlang vollständig aus dem Sand heben und entfernen. Der optische Eindruck des Sandes ist wieder völlig sauber. Warum die CB abgestorben sind, kann ich nicht genau sagen. In der letzten Zeit hatte ich in dem besatzlosen Becken erst ML/SB in normaler, dann EC in höherer Dosierung länger zugegeben. EC hat durchaus eine supressive Wirkung auf die Trübung, reichte aber nicht.

Nun hat das zur Trübung neigende Aquarium einen kompletten Wassertausch mit Wasser aus einem funktionierenden Becken. Mal sehen.

Gruß, Nik
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Beitragvon Mizu Airu » 13 Okt 2015 11:27
Hallo Nik,

an dieser Stelle will und muss ich mich hier einbringen. "Muss", weil eins meiner Becken jetzt schon zum zweiten Mal so eine verd**** Trübung aufweist, "will" weil ich gerne mit-erörtern würde ob ein Zusammenhang besteht zwischen CB und Trübung.
Das fragliche Becken (375L, beherrscht von Garnelen) läuft mit Sand und einem geringen Anteil Fluval Soil, Filterung über nen Eheim Prof 600, nur 2 Körbe gefüllt mit blauer Matte. So. Die erste Trübung habe ich mir ~vier Wochen lang angeschaut, dann kam der Grünstich dazu -> UVC. Drei Tage betrieben, alles gut... Das hat drei Monate gehalten und jetzt geht es von vorne los.

Dieses Becken hat ebenfalls CB im Bodengrund an den Scheiben. War mir nie Anlass zur Sorge, solange sie nicht hervorkommen. Jedoch lassen mich deine letzten beiden Beiträge hier ins nachdenken geraten. Evtl. sind die CB ja unter dem Sand weitaus großflächiger vorhanden - und (Mit)verursacher der Trübung?

nik hat geschrieben:CB sind nie viel, nur im Bodengrund an den Scheiben, das ist mir aber schon zuviel.


Kannst du dazu mal ein Foto nachreichen? Das würde ich gern vergleichen mit meinen "Vorkommen".

WW mit Wasser aus einem anderen Becken kann ich leider nicht testen. Den UVC will ich auch nicht schon wieder in Betrieb nehmen; man lernt doch nix draus wenn man mit der Keule draufhaut. Das soll die allerletzte Option sein.
Sayonara,
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Beitragvon nik » 13 Okt 2015 12:38
Hallo Jas,

Mizu Airu hat geschrieben:Dieses Becken hat ebenfalls CB im Bodengrund an den Scheiben. War mir nie Anlass zur Sorge, solange sie nicht hervorkommen. Jedoch lassen mich deine letzten beiden Beiträge hier ins nachdenken geraten. Evtl. sind die CB ja unter dem Sand weitaus großflächiger vorhanden - und (Mit)verursacher der Trübung?

Ziemlich sicher nicht! Besser, würde mich sehr überraschen, wenn die zusammen gehörten. Die Gemeinsamkeit wäre für beide Erscheinungen eine ungenügende Konkurrenz durch Biofilm/Mikroflora. In letzter Zeit wurden einige neue Becken, eher holterdipolter aufgesetzt und da wunderte mich die dann häufigere Trübung nicht, aber die ebenfalls häufigeren CB fielen auf.

nik hat geschrieben:CB sind nie viel, nur im Bodengrund an den Scheiben, das ist mir aber schon zuviel.


Kannst du dazu mal ein Foto nachreichen? Das würde ich gern vergleichen mit meinen "Vorkommen".

Das ist ein kleines Becken und die CB befanden sich komplett als Film an den "Schnittkanten", also zum Glas hin. Ich habe noch eine Stelle wo ich das Entfernen des abgestorbenen CB-Films zeigen kann.


WW mit Wasser aus einem anderen Becken kann ich leider nicht testen. Den UVC will ich auch nicht schon wieder in Betrieb nehmen; man lernt doch nix draus wenn man mit der Keule draufhaut. Das soll die allerletzte Option sein.

UV-C ist schon okay um die Trübung zu erschlagen. Danach noch ein paar Wochen nur mehr 2-3h, sukzessive weniger, über nacht laufen lassen und gut ist. Für die CB ist die Kombianwendung ML/SB und -/NOII das Mittel der Wahl. Ich weiß, das geht ins Geld. Ein funktionierendes Becken ist es mir wert. Ich werde dann auch wieder eine Kur machen. Der Sand unter dem CB-Teppich ist schwarz geworden. Zum Einen will ich sicher sein die CB los zu sein, zum Anderen werden die schwarzen, besser dunklen Stellen wieder völlig sauber. Wie man sieht, ist das HCC ganz schön strapaziert, sehr viel Licht, wenig Dünger und über Normaldosis EC haben im Zusammenspiel diese Wirkung. Es ist kein Besatz drin.

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Beitragvon Mizu Airu » 13 Okt 2015 13:10
Hallo Nik,

hab vielen Dank für deine Antwort. Gewissermaßen gibst du mir "Entwarnung", ich sah mich schon das halbe Becken umwühlen, Sand erneuern etc. :pfeifen:
Ich lasse die CB-Vorkommen also folglich schön in Ruhe, solange sie nicht über die "magische Grenze" oberhalb des Substrats hinauszuwandern versuchen.
Warum sich die Mikroflora nach fast 1 Jahr Laufzeit noch nicht eingekriegt haben mag... keine Ahnung. Ich gebe seit einer Weile Glasgarten BacterAE zu, das hat immerhin die Kahmhaut erledigt. Nun heißt es wohl wieder UVC dranbasteln :| I am not amused.
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Beitragvon Mizu Airu » 15 Okt 2015 10:35
Ich nochmal,
mit Zunahme der Trübung habe ich beobachtet dass der pH Wert rasant ansteigt. Aus der Leitung kommt 7.4 der sich mittels Co² auf ~7.1 einpendelt - mittlerweile ist der pH bei 7.9 :eek:
Die Co²-Zufuhr habe ich gestern abgeschaltet, bringt absolut gar nichts (Dropchecker bleibt blau) und die Garnelchen sollen ja auch keine Sauerstoffknappheit erleiden müssen.
Was geht denn da vor sich? :?
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Beitragvon nik » 15 Okt 2015 12:16
Hallo Jas,

ist ja interessant! Mir nie aufgefallen, auch nicht als ich bei meiner betrachteten Langzeitblüte eine Regelung dran hatte - aber keinen Dropchecker über den das hätte deutlich auffallen können. Und schon länger genügt mir ein Dropchecker, ich regel CO2 allenfalls über ein Magnetventil.

Entweder resultiert ein steigender pH aus steigender KH, was man messen könnte und unwahrscheinlich ist, oder aus weniger Protonen (H+; respektive mehr OH- ). Wie man das aber mit der anderen, offensichtlichen Eigenschaft einer Bakterienblüte, den hohen Nitratverbrauch, zusammenbringen könnte, fällt mir erst mal nichts ein.

Gruß, Nik
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Beitragvon Plantamaniac » 15 Okt 2015 13:05
Hallo, mir wurde mal von einem sehr "wissenden" Händler geraten wegen einer nicht grünen Bakterienblüte das Licht kurzzeitig zu reduzieren. Es hat funktioniert :gdance: Wenn diese Bakterien Lichtabhängig sind, verbrauchen sie dann evt. auch Co2? Das würde den PH anstieg vielleicht erklären :?

@Jas: Wäre nicht ehr eine Co2vergiftung, statt einem Sauerstoffmangel zu befürchten?
Viel Co2, das ja außerdem anscheinend verbraucht wird (PH steigt), bewirkt nicht automatisch Sauerstoffmangel.
Wenn Sauerstoffmangel, ist daran die Bakterienblüte schuld. Nicht das Co2 :? :?
Ciao Moni
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Beitragvon Mizu Airu » 15 Okt 2015 13:59
@Moni, du hast meinen Text ein bißchen durcheinandergewürfelt.
Die Co² Zufuhr habe ich aus zwei Gründen abgeschaltet, erstens weil der pH trotzdem munter weiter hochging und der Dropchecker weiterhin blau anzeigte. Und zweitens, weil vorwiegend die Bakterien Sauerstoff zehren (wie du auch angemerkt hast). Natürlich wärs bei zuviel Co² dann eine Vergiftung durch eben zuviel. Habe mich evtl. auch missverständlich ausgedrückt.
Darum halte ich auch nichts von einer Lichtreduzierung, das stört die flottierenden Gesellen nicht im geringsten aber die Pflanzen sollen weiter "arbeiten" können.

@Nik, ich habe aktuell einen pH Controller angeschlossen. Die Co² Anlage hatte ich bei der ersten Blüte noch nicht, daher weiß ich leider nicht ob der pH beim ersten Mal auch schon so nach oben ist.

Einen kleinen Zwischen-Erfolg kann ich immerhin vorweisen :keule: beim wühlen durchs Archiv ist mir dieser Thread hier, lustigerweise von dir, Nik, untergekommen. Darin beschreibt "gartentiger", die Blüte mit Feinstfiltervlies losgeworden zu sein. Also habe ich mir im Supermarkt das Äquivalent zum sauteuren Symec Micro von JBL geholt, in Form eines 20er Packs Mikrofaservlies. Zwei Filtermatten habe ich damit umwickelt, gestern seit ~16 Uhr läuft der Filter damit (auf 80% gedrosselt) und ab heute mittag konnte ich zusehen wie das Wasser Stunde um Stunde klarer wurde. Jetzt mache ich grade einen großen WW, morgen werden die Vliese/Putztücher ausgetauscht und dann mal abwarten und ein Heißgetränk der Wahl genießen... :glaskugel:
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Beitragvon Plantamaniac » 15 Okt 2015 14:37
Nee, ich hab Dich schon richtig verstanden.
Die Frage ist..wo geht das Co2 hin, weil Dein Ph hochgeht???
Wenn die Co2Anlage läuft müßte der Ph gehalten werden, bzw. sinken.
Es sei den, Deine Messungen stimmen nicht. :?
Die Möglichkeit solle man auch nicht außer Acht lassen.
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Beitragvon Mizu Airu » 15 Okt 2015 15:10
Gute Frage - nächste Frage... Ich messe wie gesagt mittels Elektrode & Controller (die Elektrode ist frisch justiert) und ein extra Dropchecker hängt ebenfalls im Becken. Messfehler könnte ich also ausschließen, sollte man meinen.
Morgen werde ich nochmals einen Statusbericht abliefern.
Sayonara,
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Beitragvon nik » 15 Okt 2015 16:27
Hallo Jas,

stimmig, ist mir zwischenzeitlich aufgegangen, ist das mit dem hohen pH und blauem Dropchecker nicht, denn dann machte die Regelung auf und führte CO2 zu. Dass die Bakterienblüte dann soviel CO2 bindet, dass der Dropchecker trotzdem blau bleibt, ist unwahrscheinlich. Sauerstoffmangel bringe ich mit Bakterienblüte nicht in Verbindung, den Fall hatte ich nie.
Feinvliese und kurze Lichtzeiten hatte ich auch probiert, sie verringerten eine Bakterienblüte, lösten das Problem aber nicht. Was mich immer noch wundert, wenn ich Trübungen habe, dann immer welche die milchig-weiß beginnen und bei fortschreitender Entwicklung grünlich werden. Die Lichtabhängigkeit war immer deutlich, d.h. abends stärker als morgens, ja sogar morgens milchig und abends grünlich. Und wenn sie grün sind, dann photosynthetisieren die auch. Den (beliebig reversiblen) Wechsel von weiß nach grün verstehe ich nicht.

Gruß, Nik
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Beitragvon Plantamaniac » 15 Okt 2015 16:44
Hallo Nik und wenn die Bakterien sich von Schwebealgen ernähren und dadurch grün aussehen?
Und wenn keine Schwebealgen mehr vorhanden sind, nicht leben können?
Die Schwebealgen greifen dann evt. das Co2 ab und spielen wenn nichts nachkommt biogene Entkalkung?
Fressen und gefressen werden :roll:
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