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Postby Beetroot » 25 May 2008 19:40
Hallo zusammen,

bezüglich des WW hilft ein regelmäßig starker nicht immer, wenn NO3 öfter mal 40 mg/l bei Sabrina hat ist das natürlich kein großer Sprung wenn es darum gehen würde eine Anhäufung von Nitrat auszutragen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das in meinem Fall ein stark erhöhter WW Intervall von 2 x 50% die Woche bei den Algen nichts gebracht hatte, das Problem bei mir keine erhöhten Makronährstoffe gewesen sind und sich durch das Leitungswasser verstärkt Kieselalgen bildeten. Wenn es um den Austrag von Nährstoffüberschüssen geht sind solche starken WW unabdingbar, wenn das Leitungswasser passt kann 's positiv laufen ansonsten auch mal negativ, nicht immer das Allheilmittel, muss man eben Fall für Fall schauen. Evtl. bringt bei unpassenden Leitungswasser eine Vollentsalzungsanlage etwas, aber ob die nun nötig ist, so genau kennen wir das problem in diesem Fall noch nicht.

Also Sabrinas Besatz sehe ich mit einer gezielten Fütterung nicht als Problem, der ist zwar nicht gering sollte aber auch nicht schrumpfen müssen. Ich habe bei meinem Besatz von: 4 x Skalar, min 25 x Neon, min. 20 Goldtetra, 6 x Beilbauch, 4 x boliv. Schmetterlingsbuntbarsch und die ganzen Welse wie Panzer, Otos, Hypancystrus.... im 350L und max. 50% WW die Woche, die Werte PO4 und NO3 auf 0.

Den Sinn von Siporax bei hohen Nitratwerten verstehe ich nicht, wenn ich richtig im Bilde bin ist solch Filtermaterial doch nicht denitrifizierend oder?

Bartalgen sollten mit mit guter CO2 Versorgung verschwinden die ja auch vorhanden ist laut Dauertest. Bei mir hat es rund 3 Monate gedauert bis die neue CO2 Anlage die besiegt hatte. Teilweise waren die bei mir auch in schattigen Regionen stärker vertreten, solche Ecken sind in Sabrinas Becken auch zu erkennen wo andere Pflanzen das Licht abschotten.
Bei den grünen Fadenalgen bin ich nun auch wieder am Rätseln, keine Ahnung woran es liegt.

Gruß
Torsten
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Postby Sabine68 » 25 May 2008 21:01
Hallo Torsten,

Den Sinn von Siporax bei hohen Nitratwerten verstehe ich nicht, wenn ich richtig im Bilde bin ist solch Filtermaterial doch nicht denitrifizierend oder?


In der Theorie sollen sich im inneren von Siporax wohl anaerobe Zonen bilden, in denen Denitrifikation stattfindet.

Inwieweit das tatsächlich stattfindet, kann ich dir leider nicht sagen.
Ich denke schon, daß es möglich sein kann

Ich hatte seinerzeit mal relativ kurz gesint. Material im Filter und ein unerklärliches Pinselalgenwachstum.
Nach entfernen der Materials verschwanden auch die PA.
Nitrat habe ich da nur leider nicht gemessen.
Viele Grüße
Sabine


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Postby nik » 26 May 2008 07:33
Hallo zusammen,

Siporax bietet einige Voraussetzungen für eine Denitrifikation, aber nicht alle. Für eine Denitrifikation braucht es eine sauerstoffarme Umgebung, damit die Bakterien ihren Sauerstoffbedarf (aufwendig) aus dem NO3 decken - und sie brauchen organische Kohlenstoffverbindungen zum Leben. Am Letzteren hängt's! Nicht umsonst wird bei Nitratfiltern Parafin, Essig, Vodka und was sonst so noch alles an org. Kohlenstoffverbindungen zugegeben. Die hat es im Aquarium natürlichen Ursprungs, aber eher nicht ausreichend. In der Theorie ganz nett, praktisch weiß man aber nicht, ob Siporax eine denitrifizierende Wirkung hat - meistens nicht!

Kann man also bei enormen Überschüssen drüber nachdenken, aber wenn sonst alles in Ordnung ist, dann machen Makroüberschüsse, eben auch Nitrat, nach allen meinen Erfahrungen keine Probleme.

Bleibt die riesige Oberfläche des Siporax, die mir schon in Bezug auf Chelateabbau und den resultierenden Problemen mit ausfallendem Eisen nicht gefällt. Im Pflanzenbecken braucht es nur mehr eine ausreichende Nitrifikation für das bisschen an organischen Stoffen aus Futter, Tier- und Pflanzenresten und erspart sich so die bei einer üppigen Filterung drohenden Nährstoffprobleme. Die im Pflanzenbecken gegebene, nicht zu unterschätzende Selbstfilterung wird zu gerne vergessen.

Gruß, Nik
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Postby Sabrina » 26 May 2008 09:03
Hallo!

Um nochmal auf die Siporax zu kommen:

Dass da wirklich viel Nitrat durch Siporax geschluckt wird kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, Leitungswasser hat wie gesagt im Moment 16mg, nach 4-5 Tagen hab ich im Becken noch um die 5 mg, das sollten eigentlich normale Werte sein, da die Pflanzen ja schon einiges ziehen.

Eisen liegt wie auch schon geschrieben laut frischem Tröpfchentest bei 0,1, also eigentlich auch ok.

Meine Pflanzen wachsen ja auch gut, die Hygrophila hatte vor kurzem leichten Kaliummangel was ich aber durch einen Pumphub A1 Daily mehr (3 anstatt 2 Pumphübe) und alle 2 Tage Daily NPK wieder im Griff hab.

Das alleinig die Siporax an allem Schuld sind kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Was die Fische angeht:

Wäre es nicht wiedersprüchlich die Siporax rauszunehmen um mehr Makros und vor allem mehr Nitrat zu haben, wenn sie denn WIRKLICH Nitrat zehren (was ich wie gesagt noch nicht feststellen konnte) aber andersrumm Fische abzugeben um weniger zu haben?

Außerdem hatte ich bis vor kurzem auch noch einen Phosphatmangel, den hab ich erst mit Phosphatdünger von Drak behoben, davon wurd mir aber abgeraten, stattdessen bekommen die Fische jetzt fast jeden Tag Futter und nicht nur alle zwei.

Ich fütter wie gesagt sehr sparsam, habe sonst wie gesagt nur alle 2 Tage gefüttert, jetzt gibts fast jeden Tag was, 2 Fastentage in der Woche hab ich noch gelassen.


Ich wollte wie ich ja schon geschrieben habe jetzt erstmal etwas abwarten da ich ja den Dünger vorsichtig etwas hochgefahren habe.



Insgesamt sah/sieht es so aus:

- Die Pflanzen wuchsen je nach Sorte etwas langsam, einige hatten klare Anzeichen von Kalium und Phosphatmangel

- Algen machten sich breit (grüne Fadenalgen u. Bartalgen, 2-3 Pinselalgen aber das sind echt nur 2-3 Stück)

- vor ca. 2 Wochen hab ich angefangen folgendes zu ändern:

- Die Düngung wurde langsam angehoben


- Früher 2 Pumphübe normaler A1 Daily, jetzt 3

- Alle 2 Tage A1 Daily NPK (erst seit einigen Tagen im Einsatz)

- Die Fische bekommen mehr Futter

- CO2 wurde auf maximal gedreht (sonst sattes grün, jetzt grün gelb)

Die Pflanzen wachsen jetzt besser und die Mangelerscheinungen sind fast verschwunden, die Algen wachsen aber auch noch weiter.

Es braucht ja aber auch alles Zeit u. Geduld und jetz alles mögliche hektisch zu ändern wäre ja sicher auch falsch.


Meint ihr nicht ich sollte das jetzt erstmal so durchziehen u. warten u. beobachten anstatt jetzt panisch auch noch die Siporax u. Fische rauszuwerfen?

Nicht, dass ihr denkt ich bin für euren Rat nicht dankbar oder so, aber alles aufeinmal, dann weiß man ja auch nicht wo die Ursache liegt.

Wenn das mit dem Dünger nicht fruchtet werde ich es mit den anderen Vorschlägen von euch versuchen, aber da sollten wir uns dann in ein paar Wochen vll nochmal drüber unterhalten, oder was meint ihr?


LG,

Sabrina
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Postby Thomas Schmidt » 26 May 2008 10:12
Hallo Sabrina,

Meine Pflanzen wachsen ja auch gut, die Hygrophila hatte vor kurzem leichten Kaliummangel was ich aber durch einen Pumphub A1 Daily mehr (3 anstatt 2 Pumphübe) und alle 2 Tage Daily NPK wieder im Griff hab.

entschuldige bitte, aber mit diesem Dünger führst du z.B. Kalium nur in sehr geringen Dosen zu. Das davon Mangelerscheinungen verschwinden, mag ich nicht recht glauben.

Dennerle A1 NPK, nach Vorschrift dosiert, führt dem Aquarium täglich 0,2 mg/l Nitrat, 0,01 mg/l Phosphat und 0,02 mg/l Kalium zu
http://www.aquaristikimdetail.de/wbb-3/index.php?page=Thread&postID=185826&highlight=Dennerle+NPK#post185826


Außerdem hatte ich bis vor kurzem auch noch einen Phosphatmangel, den hab ich erst mit Phosphatdünger von Drak behoben, davon wurd mir aber abgeraten, stattdessen bekommen die Fische jetzt fast jeden Tag Futter und nicht nur alle zwei.


Ich habe den Eindruck, dass du dich nicht für eine Linie entscheiden willst/kannst.

Insgesamt sah/sieht es so aus:
- Die Düngung wurde langsam angehoben
- Früher 2 Pumphübe normaler A1 Daily, jetzt 3
- Alle 2 Tage A1 Daily NPK (erst seit einigen Tagen im Einsatz)
- Die Fische bekommen mehr Futter
- CO2 wurde auf maximal gedreht (sonst sattes grün, jetzt grün gelb)

Das CO2 nicht höher gedreht werden muss, hatten bereits einige User geschrieben und den Dünger hast du nur sehr unwesentlich erhöht.

Meint ihr nicht ich sollte das jetzt erstmal so durchziehen u. warten u. beobachten anstatt jetzt panisch auch noch die Siporax u. Fische rauszuwerfen?

Wieso Panisch? Ich würde mich nach einer UmkehrOsmoseanlage umsehen und dann das Becken wie bereits beschrieben betreiben.
MfG
Thomas

www.didiplis-diandra.de (Update 24.6.)
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Postby Sabrina » 26 May 2008 11:20
Hallo Thomas!

Erstmal zum Kalium:

Es war ein leichter Mangel, der sich nur an meiner Hygrophila bemerkbar machte, die alten Blätter bekamen diese typischen winzigen Löcher.

Die Löcher bekommt sie jetzt im Moment nicht mehr, mehr kann ich doch dazu nicht sagen.

Ich hätte doch nichts davon das nur so zu behaupten oder?



Phosphat:

Hab ich wieder eingestellt nachdem es mir Bernd Kaufmann empfohlen hat, er sagte mir am Telefon ich soll den normalen A1 leicht erhöhen, so dass Eisen bei 0,1 liegt, reinen Phosphatdünger etc ganz weglassen dafür lieber etwas mehr füttern und es höchstens mal ganz vorsichtig mit niedrig dosiertem NPK Dünger versuchen

Hab ich so gemacht, denn ich denke der Mann hat Ahnung.

Es hat wie gesagt auch schonmal in so weit geholfen, dass die Pflanzen wieder besser aussehen und schneller wachsen.

CO2:

Dreh ich ja auch nicht noch höher, sollte ja so passen, hab ich mitbekommen *g*



Osmose:

Klar wär ne tolle Sache, allerding hab ich

1. Im Moment kein Geld für son Ding
2. Keine Möglichkeit das unterzubringen vor allem dann auch noch Auffangbehälter
3. Kein Geld dann noch die Wasserrechnung zu bezahlen (und bei 1x die Woche Wasserwechsel kommt ja dann doch was zusammen)

Ich wohne in meiner ersten kleinen Wohnung und meine finanziellen Mittel sowie Platz sind im Moment doch recht beschränkt, ich bin froh, dass ich mir das Hobby überhaupt leisten kann.

Das muss doch irgendwie auch ohne gehen?


LG;

Sabrina
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Postby Sabine68 » 26 May 2008 11:54
Hallo Sabrina,

wie Nik schon sagte, würde ich auch als aller erstes Siporax aus dem Filter nehmen.

Augenscheinlich sind ja deine Wasserwerte in Ordnung, also muss es irgendwo anders haken
und ich vermute ganz arg, daß es damit zusammenhängt.
In stark bepflanzten Aquarien kann es Probleme machen.

Ich habe mal im AID die Suchfunktion zu Siporax getätigt
Da hast du für mehrere Stunden Lesestoff :wink:

Klick
Viele Grüße
Sabine


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Postby Ingrid » 26 May 2008 11:59
hallo sabrina,

mal sind es 40 mg aus der leitung NO3 mal nur 17, mal ist der sauerstoff sehr knapp.
http://www.aquariumforum.de/showthread.php?t=119979


NO3 ist beides sehr hoch und kann je nach pflanzenzutand nicht aufgebraucht werden und der level steigt eher noch. soweit ich weiß werden skalare um die 27 grad gehalten, die temperatur tut somit ihr übriges.
bei dem fischbesatz zu glauben das der PO4 0 sei, ist mir unverständlich.

wenn du auch große wasserwechsel macht, bringst du damit nur wieder NO3 rein. also wäre wie von thomas und bereits von anderen auch empfohlen, auch schon vor längerer zeit :wink: - eine osmoseanlage nicht verkehrt!

auch die bilder die hier stehen sind sehr alt (8/2007) sorry man kann sich so kein bild selbst vom derzeitigem zustand machen.

Ich habe den Eindruck, dass du dich nicht für eine Linie entscheiden willst/kannst.

ich auch, daher klinke ich mich jetzt hier aus. viel glück bei der ursachen findung und algenbekämpfung.
Ingrid
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Postby Ingo » 26 May 2008 12:21
Hi Sabrina,
Osmose:

Klar wär ne tolle Sache, allerding hab ich

1. Im Moment kein Geld für son Ding
2. Keine Möglichkeit das unterzubringen vor allem dann auch noch Auffangbehälter
3. Kein Geld dann noch die Wasserrechnung zu bezahlen (und bei 1x die Woche Wasserwechsel kommt ja dann doch was zusammen)

Ich wohne in meiner ersten kleinen Wohnung und meine finanziellen Mittel sowie Platz sind im Moment doch recht beschränkt, ich bin froh, dass ich mir das Hobby überhaupt leisten kann.
Das muss doch irgendwie auch ohne gehen?

und wie willst du bei dem Fischbesatz den NO3-Gehalt absenken? Sorry aber wenn ich solche Sachen höre wie Wasserrechnung und kein Platz,werd ich ganz grün im Gesicht.
Also wenn das LW solch hohe NO3-Werte aufweissen wäre eine Osmoseanlage dringend angeraten.
Viele Grüße

Ingo
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Postby gartentiger » 26 May 2008 12:44
Hallo Ingo,

die Alternative wäre wohl ein Altwasserbecken oder ein Starklichtbecken mit einem exorbitantem Nährstoffverbrauch :wink:

Insgesamt seh ich die Werte nicht soooo kritisch, würde aber auch zur Osmose raten :wink:

Zumal Wasser noch das preiswerteste an unserem Hobby ist.
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Postby Ingo » 26 May 2008 12:49
Hallo Christian,
gartentiger wrote:
Insgesamt seh ich die Werte nicht soooo kritisch, würde aber auch zur Osmose raten :wink:

Zumal Wasser noch das preiswerteste an unserem Hobby ist.


genau so ist es und wenn man die paar Euros nicht mehr übgrig hat wäre es wohl besser auf ein trockeneres Hobby umzusteigen :D
Viele Grüße

Ingo
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Postby Sabrina » 26 May 2008 13:20
Hallo!

Irgendwie glaube ich habt ihr mich mit dem NO3 Wert nicht richtig verstanden, vor allem Ingrid wohl, sorry wenn ich mich irgendwie unverständlich ausgedrückt habe.

Es sind mal 16, mal sind es 40, das ist schon richtig, das ist einfach davon abhängig ob gerade Güllezeit ist oder nicht.

Normal wenn nicht gerade überall auf den Feldern hier (ich wohne wie gesagt auf dem Land) gegüllt wird liegt der NO3 Wert im Leitungswasser bei 16 mg.

Wenn aber halt gerad gegüllt wird steigt er schonmal für einige Wochen auf 40mg.

MOMENTAN ist er normal ---> 16mg (mit Photometer eines Bekannten gemessen)

Normal bei seinen 16 mg ist der Wert jetzt schon seit ca. 2-3 Monaten, was also eigentlich heißt, dass die Algen davon nicht kommen sollten, denn 16mg ist für ein Pflanzenbecken meiner Meinung nach nicht zuviel, nach 4-5 Tagen ist er im Aquarium bei 5-10 (die Farbe liegt dazwischen)

Meint ihr nicht es wäre Quatsch den Nitratwert der ja MOMENTAN bei 16 liegt zu senken? Er ist wie gesagt jetzt nach wenigen Tagen trotz Fische und allem auf unter 10, wenn ich ihn also mit einer Osmoseanlage auf 10 senken würde müsste ich nach 2-3 Tagen Nitrat zu düngen.... find ich irgendwie unlogisch.

Wenn er in der Güllezeit auf 40 hoch geht wäre eine Osmoseanglage sicher von Vorteil, gar keine Frage.

Das lustige ist nur: Zu den Zeiten wo ich soviel Nitrat im LW hatte waren es nicht mehr oder weniger Algen als jetzt mit weniger Nitrat auch (ich weiß klingt bekloppt ist aber so:-/ )

Und da kämen wir auch gleich zu:

Ingo

Du bist gut, die Dinger brauchen doch nunmal Platz! Und Geld verbrauchen sie auch, ich wüßte im Moment echt nicht wo ich das Ding samt Auffangbehälter lassen könnte:-(

Mal abgesehen davon frage ich mich ob sich der ganze Aufwand und das ganze Geld lohnen würde für 3-4 Monate im Jahr wo der Wert im Aquarium mal auf 20-25 geht.

Solche Werte sind bei vielen nicht ganz so "Hardcore-Aquarianern" wie uns *gg* normal bis niedrig einfach weil die ihr Wasser nicht wechseln und trotzdem haben die nicht alle Algenplagen?

Ich könnte wenn ihr meint das ist besser vll noch einrichten, dass ich für die Monate wo der Nitratwert so hoch ist mit Osmose arbeite, da könnte ich vll dann die Anlage bei meinen Eltern betreiben und das Wasser in Kanistern zu mir holen, aber das geht einfach nicht das ganze Jahr über und bei 16mg find ich das ehrlich gesagt auch ehr unnötig.

Nitrat reduzieren um es anschließen über dünger wieder reinzukippen wäre meiner Meinung nach sinnfrei


Zu den anderen Sachen:

Fotos reiche ich noch nach, hab ich doch schon gesagt, muss man nur mal hinbekommen vor allem Makroaufnahmen, ich fotografiere ehr selten... entweder es ist verschwommen ober überlichtet oder zu dunkel:-/


Mit dem Sauerstoff das hat sich übrigens von allein gelöst @Ingrid
Das war ja kurz nach der Neueinrichtung und es musste sich wohl erst alles richtig einpendeln.

Achja und Temperatur wurde ja auch noch angesprochen:

Ich hab zwar Skalare aber keine 27 Grad, ich hab ohne Licht 24 mit Licht 25,5

Skalarhaltung funktioniert im übrigen auch bei solchen Temperaturen sehr gut.


LG und nochmal vielen Dank für eure Hilfe und eure guten Nerven mit mir

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Postby Tobias Coring » 26 May 2008 13:25
Hi Sabrina,

lass dich nicht verunsichern. Deine NO3 Werte aus dem Leitungswasser sind absolut Ok. Ich würde lediglich für eine angepasste Düngung der anderen Stoffe sorgen (PO4 und Kalium). Eine Osmoseanlage musst du dir deswegen sicher nicht holen.
Das Siporax zu entfernen kann bei den Spurenelementen helfen. Wäre auch eine meiner ersten Maßnahmen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

Lass es wachsen!

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Postby Sabrina » 26 May 2008 13:29
He...

@Ingo

die paar euro ist gut, das summiert sich, viel Strom, viel Wasser, da Futter, hier Dünger, dann sieht man hier und da ne tolle Pflanze etc, brauch ich euch doch wohl allen nicht zu erzählen oder? :D

Bei 80% Wasserwechsel in der Woche kommt da schon einiges zusammen.

Davon abgesehen selbst wenn ich das mit der Kohle hinkrieg, davon hab ich immer noch nicht mehr Platz, also neue Wohnung am besten mit großem Badezimmer oder wie? :P

Nee Scherz, ich könnte wie gesagt für die "schlimmen Monate" vll meine Eltern überreden mich son Ding in ihrem Haus betreiben zu lassen und dann mit Kanistern arbeiten aber für normale Zeiten mit 16mg wäre das etwas viel Aufwand.
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Postby Ingrid » 26 May 2008 13:29
für eure Hilfe und eure guten Nerven mit mir

sorry, ich muß wirklich überlegen ob du uns alles richtig beschreibst ...weil

Ich könnte wenn ihr meint das ist besser vll noch einrichten, dass ich für die Monate wo der Nitratwert so hoch ist mit Osmose arbeite, da könnte ich vll dann die Anlage bei meinen Eltern betreiben und das Wasser in Kanistern zu mir holen, aber das geht einfach nicht das ganze Jahr über und bei 16mg find ich das ehrlich gesagt auch ehr unnötig.


natürlich bräuchtest du KEINE osmosealage und KEIN siporax wenn du brunnen wasser nehmen würdest bzw. nutzen kannst. :D

http://www.aquariumforum.de/showthread.php?t=111405
Ingrid
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