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Postby Männlein » 16 Jul 2011 23:22
Hi Ralph,

würde Sinn machen aber dann muss ich mein PMS auch mal richtig durchschütteln :)
Dankeschön. Hab grad wieder nen großen WW gemacht 180 L und die oben genannten Mengen zugegeben.
Mal sehen ob sich was verändert.
Gruß Tillmann
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Postby borchi » 18 Jul 2011 16:20
Ich verfolge das mal... Bei mir wachsen auch ein paar zarte PA´s...
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Postby Männlein » 21 Jul 2011 21:20
Hi,

da ich früher gute Erfahrung mit den Eisentabletten von Dennerle E15 FerActiv gemacht habe ist eine Packung
gekauft worden. Der Eisenwert ist nach Einbringung endlich messbar gewesen und hält sich bei 0,1 mg/l.
Der Dünger besteht laut Anleitung aus 2 wertigem chelatisierten Eisen. Nach kurzer Zeit kann ich sagen für die Pflanzen war
das ein Segen,........ für die Algen aber wohl auch :evil: :evil: :evil:
Die Pflanzen wurden so langsam richtig schön grün und das abendliche Whirlpoolspiel funktioniert jeden Tag.
Dadurch würde ich behaupten sind alle Werte im Optimum. Die Algen profitieren aber in irgendeiner Weise auch davon
denn das Wachstum geht so richtig schön weiter und scheint mir sogar eine Spur schneller zu laufen.

Wenn ich nun aber die Nährstoffe wieder limitiere haben die Pflanzen ja weniger Chancen und das ist wiederrum ein Vorteil für die Pinsel. Ja und wenn ich jetzt schnellwüchsige Pflanzen reinmache ist das doch auch irgendwie Käse, denn dann
reduziere ich den Nährstoffgehalt ja wieder und muss im Endeffekt mehr düngen.
Ich habe schon den Sand in Verdacht. Evtl. enthält der irgendwelche Mineralien die das Pinselwachstum fördern.
Ist sowas Möglich.... viele Silikate oder so ??? Die Sandfläche ist eigentlich verschwindend klein... es ist aber immer noch
der gleiche Sand wie damals vor dem Umbau.

Der CO2 Wert ist im grünen Bereich und an den Pflanzen sieht man auch das es ihnen gut geht.... nur diese Algen.....



Gruß Tillmann
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Postby Roger » 21 Jul 2011 21:33
Hallo Tillmann,

verwendest Du jetzt immer noch Ferrdrakon zusätzlich zu den E15 Tabletten?
Gruß
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Postby Männlein » 22 Jul 2011 05:04
Hi Roger,

ja 5 ml täglich, genauso wie ich täglich versuche die Makros auf ihrem Wert zu halten.
Erst seitdem ich durch die Stoßdüngung aufgedüngt habe kann ich behaupten die Pflanzen legen einen Zahn zu.
Was natürlich auch mit dem limitierten Eisenwert zusammenhängen könnte. Auf jedenfall dachte ich wäre es evtl. von Vorteil den Eisenwert zu halten .... meinst du daran liegt das Pinselalgenwachstum ?

Schönen Gruß Tillmann
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Postby muffin » 22 Jul 2011 07:31
Hallo Tillman,

zu den genauen chemischen Zusammenhängen kann ich wie immer nichts beitragen. Aber ich kann immer noch von dem Erfolg der Umstellung auf Kies berichten. Noch immer gibt es keinerlei Pinselalge in meinem Becken. :bier:

Viel Glück weiterhin
Mario
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Postby Männlein » 22 Jul 2011 19:52
Hi Mario,

schön das es bei dir geklappt hat. Ich schein da noch weit von entfernt zu sein.
Ich versuch mein Becken jetzt auch mal stärker zu bepflanzen, vielleicht hilfts ja.
Die freien Flächen reduzieren und so. Schade, bei anderen klappt's ja eigentlich auch.

Schönen Gruß und weiterhin viel Erfolg
Tillmann
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Postby Roger » 23 Jul 2011 22:49
Hallo Tillmann!

Auf jedenfall dachte ich wäre es evtl. von Vorteil den Eisenwert zu halten .... meinst du daran liegt das Pinselalgenwachstum ?

Da Du durch die E15 Tabletten die Eisenverfügbarkeit erhöht hast und die Pflanzen positiv reagieren, liegt der Verdacht nahe das es auch an anderen Spurenelementen fehlen könnte die scheinbar irgendwo in großer Menge verschwinden.
Der neue Bodengrund ist in dieser Hinsicht noch relativ unverdächtig, obwohl ich der Meinung bin das Du Dir damit mittelfristig keinen Gefallen getan hast. Bliebe noch die Betrachtung der Filterung. Wie sieht die derzeit aus? Um das ganze nachvollziehbar zu bekommen ist es am besten so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich Filtermaterial zu verwenden. Gerade bei gröberen Substraten (Kies) kann man sehr oft ganz auf Filtermaterial verzichten.

Generell habe ich den Verdacht, das Du Dich scheust auch mal was üppiger zu düngen. Wenn sich jetzt durch evtl. Veränderungen an der Filterung keine Verbesserungen erzielen lassen, solltest Du den Ferrdrakon ruhig erhöhen und versuchen nur damit einen Fe-Gehalt von ~0,1mg/L zu erreichen. Die Dosierung kann dabei leicht das drei- bis vierfache der vom Hersteller empfohlenen Menge erreichen. Zumindest müßte man dabei erkennen ob sich eine gravierende Verbesserung einstellt. Später kann man zur weiteren Problemvermeidung noch ein wenig mit der Mikrodüngung experimentieren.
Gruß
Roger
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Postby muffin » 24 Jul 2011 08:50
Hallo Roger,

Die Dosierung kann dabei leicht das drei- bis vierfache der vom Hersteller empfohlenen Menge erreichen.


dieser Tip ist sicher kein schlechter. Auf Sand musste ich auch die 4-fache Menge zugeben für üppigen Pflanzenwuchs, jedoch wuchsen die Pinsel dabei eben so üppig mit. :roll: Seit der Umstellung auf Kies konnte ich die Düngergabe aber auf 2-fache Dosis reduzieren. Das Pflanzenwachstum ist dabei "normal" und keinerlei Alge zu erkennen. Lasse ich eine Woche mal die Düngung weg, dann stockt sofort der Wuchs und es bilden sich Punktalgen an den Scheiben. Dünge ich mehr, dann beginnen sich nach kurzer Zeit grüne Pelzalgen auf den Blattflächen in der Strömung zu zeigen. Also schön problemlos zu steuern.
Auf Pinselalgen scheint die Düngung auf Kies aber keinen Einfluss zu haben, egal ob wenig oder viel, es bilden sich keine mehr. :top:

Gruss Mario
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Postby java97 » 24 Jul 2011 14:02
Hi Mario,
Welche Korngröße hat Dein Kies ?
Wie lange ist die Umstellung auf Kies her?
schöne Grüße
Volker
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Postby muffin » 24 Jul 2011 14:52
Hallo,

die Korngrösse ist 2-6mm, genauer 2 Sack 2-4mm und 2 Sack 4-6mm. Die Umstellung hatte ich so Ende Januar/Anfang Februar vorgenommen. Anfangs musste ich noch hier und da aufkeimende Pinsel mit EC behandeln. Aber seit etwa März/April war dies nicht mehr nötig, da das Becken praktisch Algenfrei läuft.
Was auch verwunderlich ist, in den beiden Filtern (nur Schaumfüllung) bildet sich fast kein Filterschlamm mehr. Und auch im Kies lagert sich kaum Schlamm ab. Ich habe letztens wieder gegärtnert und dabei einige Pflanzen samt Wurzeln herrausgerissen, dabei trat nur eine sehr geringe Wassertrübung auf.
Vorher mit Sand als Bodengrund befand sich schon nach einem Monat eine grosse Menge Schlamm in den Filtern und ich hatte beständig sichtbare Schwebstoffe im Wasser. Jetzt ist das Wasser kristallklar und selbst nach dem groben Gärtnern war es innerhalb einer halben Stunde wieder perfekt klar.

Gruss Mario
muffin
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Postby java97 » 24 Jul 2011 17:33
Hi Mario,

Freut mich, dass es gut läuft. Hoffentich bleibt dies auch langfristig so (da habe ich so meine Zweifel, lass mich aber gern eines Besseren belehren...).
schöne Grüße
Volker
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Postby Roger » 24 Jul 2011 20:39
Hallo Mario,

ich teile ein wenig Volker´s bedenken. Warten wir mal wie sich die Sache bis in einem halben Jahr bei Dir entwickelt hat.

Auf Sand musste ich auch die 4-fache Menge zugeben für üppigen Pflanzenwuchs, jedoch wuchsen die Pinsel dabei eben so üppig mit.

Wenn dem so war, war es verkehrt den Eisengehalt mit Volldünger halten zu wollen da es offensichtlich zu einem Ungleichgewicht im Se-Bereich geführt hat der für den Pinselalgenwuchs verantwortlich war. Es wäre besser gewesen da etwas mit Volldünger und einem separaten Eisendünger zu experimentieren oder die Filterung zu verändern. Nun ja - jetzt ist es zu spät für Dich zum ausprobieren.
Gruß
Roger
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Postby muffin » 24 Jul 2011 21:23
Roger wrote:Hallo Mario,

ich teile ein wenig Volker´s bedenken. Warten wir mal wie sich die Sache bis in einem halben Jahr bei Dir entwickelt hat.


Das Thema ist abonniert, ich werde mich wieder mal melden und über weitere Erfolge/Mißerfolge berichten.
Bisher kann ich nur sagen, dass ich so problemlos das Becken seit 10Jahren nicht mehr betrieben habe. Bin selbst gespannt wie lange es gut geht, denn die Pinselalgen hatten mir die Freude am Becken über die Jahre echt geraubt.

Gruss Mario
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Postby Männlein » 25 Jul 2011 05:09
Hi,

@ Roger

ich hatte in meinem Filter eigentlich nur noch blaue Filtermatten in den zwei Körben mit unterschiedlicher Porengröße.
Zwischendurch habe ich mal kurz probiert mit weniger zu fahren und nur mit einer Lage grobporiger Filtermatte zu bestücken .
Dabei stellte sich aber eine nicht weggehende Wassertrübung ein und ich hab jetzt in beiden Körben wieder Filtermatten
nur jeweils eine Lage weniger.

Ich traue mich nicht mehr zu düngen das stimmt. Auch aus dem Grund das, wenn bei mir dieses Beispiel passiert was
ich weiter oben angeführt hab mit den Eisenphosphatschlammausfällungen, das ja sozusagen perfekt für die Pinselalgen wäre.
Jedenfalls muss ich sagen hab ich da bischen bammel das ich den Pinseln was gutes tue.

Das der Sand irgendetwas förderliches enthält kannst du dir nicht vorstellen ?

Schönen Gruß Tillmann
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