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Postby muffin » 16 Apr 2011 06:56
Hallo Bryan,

meine Anfänge in Aquaristik liegen nur 1 Jahrhundert zurück. 8) Sand war damals keiner zu haben, da ich nicht aus der Berliner Gegend stamme. Kies und Splitt waren erste Wahl und honoriert wurde deren Einsatz immer mit prächtigem Pflanzwuchs.
Wie weiter vorn beschrieben hatte ich Pinselalgen seit erst etwa 10Jahren. Einzug hielten sie mit den ersten Sandbecken auf Grund von Diskushaltung. Trotz vieler Mühen mit Licht, Bepflanzung, Düngung, Filterung, Fütterung, Besatzumstellung,Wasserwechsel, den Pinseln wahr nicht beizukommen. :(
Auf den Sand als Grundübel kam ich durch mein algenfreies Nano und Beispielbildern alter Becken im Netz, als nicht den kurzfristigen Scapes.
Mittlerweile läuft mein Becken wieder so wie vor der Umstellung. Also kein WW, wenig CO2, "normale" Beleuchtung, gleiche Filter und selbst die Pflanzen und Einrichtung sind die Alten Pinselalgenverseuchten. Vor wenigen Wochen, als sich der Bodengrund begann zu Schichten, sind dann auch die letzten Pinsel abgestorben/verschwunden. Und das Becken mit seinen 500Litern läuft jetzt genau so problemlos wie das Nano.
Ich für meinen Teil kann also nur darauf schliessen, dass bei mir die Ursache im biologisch toten Sand zu finden war.

Gruss Mario
muffin
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Postby Männlein » 22 May 2011 13:28
Hi :winke:

lange nichts geschrieben, jetzt dachte ich muss ich mal wieder was zum Besten geben.
Also an sich hat sich bisher leider nichts verändert. Die Pinselalgen breiten sich wenigstens
nicht mehr so enorm aus wie am Anfang.
EC habe ich nicht weiter benutzt und auch keine Algenmittel reingekippt. Einen Ast konnte ich mal rausnehmen
und unter heißem Wasser abspülen. Alle darauf sitztenden Pinsel sind daraufhin eingegangen und bisher auch nicht mehr
gekommen.

Demnächst will ich mein Becken an die Wand stellen und dabei wieder auf Kies umstellen.
Dabei überlege ich mir aber noch welcher Kies das sein soll.
Ich hab zwar noch meinen alten aber der ist mir eine Spur zu grobkörnig.
Muss es denn gleich ADA Soil sein ?? Ist ja nicht grad billig wenn man ein ganzes Becken damit ausstattet.

Beim Umstellen kann ich ja dann auch gleich alle Einrichtungsgegenstände abkochen.
Danach achte ich dann mehr auf das Ca:Mg Verhältniss.
Den Eisenwert von 0,1 mg/l habe ich unter anderem von den Einsteigerleitfäden hier und einfach durch das Lesen im Internet
als einen guten Anhaltswert gesehen. Wenn man nach der Anleitung von S*** Florena geht wäre ja 0,5 perfekt :P

Den Fischen geht es ansonsten ganz gut, auch die Pflanzen wachsen relativ gut.
Ich dünge momentan wieder mit PPS Lösung so ca. 7ml pro Tag dazu 5 ml Spurennährelemente.


Gruß Tillmann
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Postby muffin » 22 May 2011 15:44
Männlein wrote:
Demnächst will ich mein Becken an die Wand stellen und dabei wieder auf Kies umstellen.
Dabei überlege ich mir aber noch welcher Kies das sein soll.
...
Ich dünge momentan wieder mit PPS Lösung so ca. 7ml pro Tag dazu 5 ml Spurennährelemente.

Gruß Tillmann


Hallo,

schön mal wieder was zu hören.
Also die Umstellung auf Kies kann ich weiterhin nur wärmstens empfehlen. Seit ich diesen Schritt getan habe vor ein paar Monaten, zeigten sich die Erfolge ja recht schnell. Mittlerweile gibt es im Becken keinerlei Alge mehr, die Einrichtungsgegenstände schauen aus wie eben gekauft und die Pflanzenblätter sehen auch nach Monaten frisch und sauber aus. :bier:
Düngen tue ich nur mit Profito. Dabei gebe ich die 3-fache Menge der empfohlen Wochendosis hinzu, verteilt auf 3 Düngergaben die Woche. Wasserwechsel wird auch keiner mehr durchgeführt und das Licht habe ich zurückgefahren auf tgl. 8h 2x58W T8 plus jeden zweiten Tag zusätzlich 3h 3x70W HCI.
Ich bin damit extremst Glücklich, da das Becken nach vielen Jahren mit Problemen endlich wieder so problemlos läuft, wie vor der Umstellung auf Sand und Technik.

Gruss Mario
muffin
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Postby Männlein » 22 May 2011 17:45
Hi Mario,

du bestätigst mich in meiner Entscheidung ziemlich.
Vor der Umstellung hatte ich alle Algen nur keine Pinsel und das sind wirklich die hartnäckigsten Zeitgenossen.
Bis ich da den Feinschliff gefunden habe ein biologisch nicht perfekten Kreislauf mit Düngergaben über die Wassersäule
zu perfektionieren dauert mir zu lange und ist mir auch ehrlich gesagt zu heikel.
Dann doch lieber die Alternative "Back to good roots" :P.

Du machst gar keinen Wasserwechsel mehr ?
Das würde bei mir jetzt gar nicht gehen weil die Hölzer zu stark einfärben.
Obwohl die dicke Moorkienwurzel kommt wohl dann eh raus.
Bei mir führt kein Weg an N Düngung vorbei, die Pflanzen kriegen direkt Stickstoffmangel.

Gruß Tillmann
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Postby muffin » 22 May 2011 17:58
Hallo,

also den Stickstoffmangel habe ich ausgeglichen durch etwas mehr Futter und die verkürzten Beleuchtungszeiten.
Verfärbungen durch Wurzeln habe ich nicht mehr zu befürchten, da diese schon vor langer Zeit durch "Künstliche" ersetzt wurden, weil ich die Naturwurzeln auch schon mal in Verdacht hatte die Pinselalgen zu fördern.
Beim sehr seltenen Wasserwechsel orientiere ich mich an N, und KH. Solang diese Stabil bleiben, wird nur Regenwasser nachgefüllt. Wenn Wasserwechsel nötig werden sollte, so aller halbe Jahre, dann werden gleich mal 80-80% gewechselt. Also eine Flut simuliert. Dies hatte ich Früher auch so gehandhabt.

Gruss Mario
muffin
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Postby Männlein » 28 May 2011 23:46
Hi,
hab mich heute mal den Tag über durch die Lichttheorie gequält und bin zu dem Schluss gekommen das ich
das mit der eigenen Lampensuche stecke und mich auf die von Ben angesprochenen Narva Oceanic Light
verlasse. Sind zwei bestellt, die werde ich gegen die Rosa Lampen austauschen.
Ich häng in der Theorie noch ein bischen fest weil es einfach extrem *knotenimkopfproduzierend* ist auf was man jetzt achten sollte, PAR, Lumen, Kelvin, die Peaks, vielleicht auch noch ein bischen DIN und Tarazarararadingens.
Jeder schreibt was anderes, bei den Aquascapevorstellung schreibt der eine Vollspektrumröhre, der andere 6000 K und 3000 K,
der nächste sagt nur 4x 58 Watt, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht woran ich mich orientieren soll und auf jeder Seite
steht irgendwas anderes, ganz toll sind die Herstellerseiten Dennerle und Co.
Naja dann doch lieber nach dem Motto "Versuch macht kluch" :P.

Ich steige demnächst auf Kies mit Korngröße 1,5 mm um, hoffe das funktioniert gut.
Bin grad noch extrem am "hirnen" wie das ganze dann aussehen wird, da es an die Wand gestellt wird
und ich die dicke Monsterwurzel rauswerfe bin ich echt mal gespannt was an gestalterischem Neuland auf mich zukommt.

So weit, schönen Gruß Tillmann
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Postby muffin » 29 May 2011 07:54
Hallo,

das Problem mit dem Licht kenne ich. Auch ich habe mich zu immer mehr und immer längerem Licht hinreisen lassen. Dabei habe ich dann auch so ziemlich jeden K-Wert und jede Beleuchtungsart ausprobiert. :?
Meine Erkenntnis. Mehr Licht fördert den Wuchs vieler Pflanzen bis ins extreme, bedingt aber auch ein den berühmten "grünen Daumen" um die Düngung in den Griff zu bekommen. Nur mit hohem Pflegeaufwand und wöchentlich 2x 50%Wasserwechsel konnte ich mein Becken einige Wochen stabil betreiben. Auch die Pinselalgen liesen sich durch die viele Pflanzenpflege unter Kontrolle halten, verschwanden jedoch nicht. Für ein Scape ist viel Licht daher durchaus eine geeignete Vorgehensweise, da es schnell Erfolg bringt. Allerdings bedarf dies auf Dauer wohl viel können und Kenntnis in der Düngung.
Ich habe mich daher für den Mittelweg, mit viel Licht für kurze Zeit und wenig Licht für lange Zeit, entschieden, was jetzt seit mehreren Monaten gut funktioniert. Düngung und Pflege konnte ich so extrem reduzieren. Gärtnern brauche ich nur noch einmal im Monat, da auch alte Blätter immer noch gesund aussehen und somit kein extremer Neuausstrieb nötig ist. Das Ganze funktioniert aber auch nur, da ich endlich die Pinsel los geworden bin, was aber ja keine Sache des Lichtes war.
Bei den Pinselalgen kann ich in meinem Fall eindeutig den Bodengrund aus Sand als Ursache nennen. Bei der Körnung hatte ich mich für eine Mischung aus 2-6mm entschieden, da ich mir so eine Bodenschichtung erhoffte, welche mittlerweile auch eingetreten ist. Die Pinselalgen verschwanden zu der Zeit als sich in den Bodenschichten erste Sedimente absetzten.

Naja dann doch lieber nach dem Motto "Versuch macht kluch"


Darauf wirds wohl hinaus laufen. Viel Glück. :bier:

Gruss Mario
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Postby Männlein » 03 Jun 2011 16:33
Hi,
Bei T8 in 38 Watt ist die Auswahl allerdings stark eingeschränkt. Z. B. von Osram gibt’s als „800er“ nur die 840 und eben die 880 (von der Du eine hast),

beim einbauen der zwei Narva Oceanic Light Röhren ist mir aufgefallen das die Röhre die ich drinnen habe nicht die 880er ist sondern eine Narva 865 Cool Daylight. Ist jetzt auf jedenfall um einiges heller :).
Bin ich mal gespannt. Übernächstes Wochenende gehts an den Umbau.

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Postby Männlein » 22 Jun 2011 22:57
Hi,

also jetzt ist mein Becken wieder zu 3/4 aus Kies. Ich schreib hier dann, wenn sich eine Besserung ergibt.
Natürlich sind die Pflanzen nicht total kontaminiert wieder in das Becken gesetzt worden und die
Dekogegenstände durften alle mal ein heißes Bad nehmen aber man müsste den Unterschied recht fix merken,
wenn da einer ist.

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Postby java97 » 23 Jun 2011 00:05
Männlein wrote:Du machst gar keinen Wasserwechsel mehr ?
Das würde bei mir jetzt gar nicht gehen weil die Hölzer zu stark einfärben.


Hi Tillmann,

Dafür gibt´s doch Prurigen!
schöne Grüße
Volker
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Postby Männlein » 07 Jul 2011 16:15
Hi,

ich krieg noch zuviel :wand:
also ich hab mein Becken wieder zum Großteil mit Kies bestückt.
Dabei hab ich versucht das Becken von den Wasserwerten in Ordnung zu bringen.
Mein Problem ist... die Pinselalgen kommen schon wieder.... überall.
Die Pflanzen zeigen, ich tipp mal auf Eisenchlorosen, Mangelerscheinungen und seit 2 Wochen ist
eher ein dürftiges Pflanzenwachstum zu sehen.

So also hab ich viele Wassertests gemacht. Dabei hab ich grad entdeckt das dieser immens hohe PO4 Wert
aus meinem Leitungswasser stammt, selbst mit ner Mischung 5 ml LW mit 5ml OW zeigt er noch >4 mg/l an.

Fe ist so gut wie nie nachweisbar also hab ich mal eine halbwochendosis ferrdrakon reingemacht, 35 ml sozusagen.
Danach konnte ich Eisen nachweisen, ca 0,1 mg/l.


Nochmal die Werte in Zusammenfassung.:

NO3: <25 mg/l
PO4: < 4mg/l
Fe: 0,1 mg/l

jetzt wird interessant,

kH 4
gH 11

Das wäre dann ein Calcium Magnesium Verhältniss von 1,22 :1
und laut dem Ca:Mg Rechner 27 mg Magnesium..... woher ??
Ich hab nachdem ich den kompletten Wasserwechsel gemacht hab und danach noch einen 30 %igen einmal 10 g PMS
reingeworfen (ins Osmosewasser) . Ich hab nach der Neueinrichtung mit der PPS Lösung und Ferrdrakon täglich 7 ml gedüngt.
Wie komm ich auf 27 mg /l Magnesium ????

Mit dem pH Wert komme ich leider grad irgendwie nicht runter. Die Pflanzen kriegen zwar schön vielen kleine Bläschen ab
durch meine Eigenkonstruktion siehe. http://www.flowgrow.de/aquarienvorstellungen/mein-rio-300-nach-umbau-t13063-15.html ganz unten aber das Dennerle Ei bleibt beharrlich auf bläulich, evtl. dunkelstgrün / blau.

Ich brauch da irgendwie nochmal gedankliche Unterstützung... ich bekomm das einfach vom Verständnis grad nicht
auf die Reihe.

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Postby Männlein » 16 Jul 2011 12:00
Hi an alle die hier vielleicht noch abundzu reinschnuppern

Hier mal ne Kurzzusammenfassung der bisherigen Geschehnisse:

    Ich hab bemerkt das mein Leitungswasser sehr viel Phosphat enthält,
    meine Osmoseanlage dieses nicht mehr rausfiltert da selbst das Osmosewasser den gleichen Phosphatwert enthält.
    Trotz Zugabe von 5 ml Ferrdrakon täglich zeigen meine Pflanzen extreme Eisenchlorosen.
    Ich hab jetzt mit einer Spritze versucht Ferrdrakon bei den schlimmsten Pflanzen
    in den Bodengrund an den Wurzelhals zu sprizen, erhoffe mir aber nicht
    sehr viel davon da der Boden nur aus Kies besteht und keine Puffernden Lehmanteile oder ähnliches enthält,
    somit denke ich wird das einfach wieder weggespült.
    Eine weitere Vermutung warum der Eisendünger nicht anschlägt wäre das schon
    beim Mischen der Ferrdrakon Pulverlösung mit meinem PO4 verseuchten Osmosewasser zu Ausfällungen in der Düngerlösung geführt hat, obwohl ich jetzt keinen Eisenphosphatschlamm gesehen habe.

    Ich hatte am Anfang den CO2 Wert nicht hochbekommen, damit meine ich jetzt den pH- Wert nicht runter, anders habe ich das nicht gemessen.
    Mit meiner Eigenkonstruktion krieg ich ihn jetzt so auf 21 mg/l also dunkelgrüne Anzeige im Dennerle Ei.
Da mein Leitungswasser so PO4 belastet ist bin ich mal auf Wassertestmission bei nem Freund vorbeigefahren der 500 m Luftlinie entfernt wohnt und in einem anderen Wassereinzugsbereich wohnt. Der hat das Wasser was ich bräuchte.
kH
4,6
gH
5,6
PO4:
0 gemessen mit dem gleichen Tropfenset wie daheim, also der Test funktioniert.
NO3:
13,6
Ca :
33,7
Mg :
3,7
K :
1,7

Also hab ich mir nochmal 4x 20 L Kanister gekauft und hol jetzt einfach immer wöchentlich 180 Liter Wasser bei ihm, mit dem Fahrradanhänger.
Was man nicht alles für sein Hobby tut.

Ich hab mir mal so ausgerechnet das ich das Wasser noch mit Salzen versetze:

KNO3 + 5g
PMS +13g
K2CO3+ 1g


Damit müssten sich dann Werte von

NO3: 23,8 mg/l
K : 10 mg /l
Ca : 35,7 mg/l Mg: 8,2 mg/l ergeben, dass ist ein Ca:Mg Verhältnis 4:1

Ich habe jetzt zwei Düngerlösungen
1. KNO3 Lösung = 5ml täglich
2. Ferrdrakon = 5ml täglich

zusätzlich mach ich noch 6 ml Easycarbo ins Becken, eventuell bringt die Sauerstoffzehrende Wirkung was gegen
die Phosphatausfällung, obwohl sich das Problem mit dem neuen Wasser ja erledigt haben sollte.

Phosphat kann ich ja mit meinem Leitungswasser bischen beimischen, muss ich mal beim Versorger den genauen Wert erfragen.


Ich hoffe ich mach soweit alles richtig, kann aber als Resumee bisher sagen das die Umstellung auf Kies alleine bisher
keine Wirkung erzielt hat. Ist aber auch erst 3 Wochen her, vielleicht passiert ja noch etwas.
Ich habe das Gefühl das die Algenfresser, Otos, Ancistren seit der CO2 Erhöhung stärker an die Pinsel gehen was ja
einhergehend mit der biogenen Entkalkung zusammenhängen soll. Bin auch am Überlegen ob ich nicht Amanogarnelen
in das Becken einbringen soll, dabei verunsichert mich aber mein Garnelenbuch in dem es heisst die sollten ab einem
pH Wert von 7 aufwärts gehalten werden. Ich versuche ja schon aus verschiedenen Gründen den pH Wert unter 7 zu halten.


Noch ein paar Bilder zu meinem Dilemma.
Schöner Gruß Tillmann

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Postby SloMo » 16 Jul 2011 12:30
Hallo Tillmann,
die Berechnung deines Kaliumgehalts ist nicht ganz richtig, denn PMS enthält auch Kalium.
Das sollten dann noch mal ca. 4 mg/l sein. :roll:
Wegen den Amanos kann ich dich beruhigen, bei mir leben die Garnelen bei einem PH Wert von 6,2.
Meine Weibchen sind vollgepackt mit Eiern. :wink:
Was ist das für ein Garnelenbuch?
Hier kannst du dich über die Amanogarnele informieren.


Grüße
Ralph
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Postby Männlein » 16 Jul 2011 14:38
Hi Ralph,

ok das mit dem Kalium im PMS wusste ich nicht, ich geb das immer oben in den Nährstoffrechner ein da kommt bei mir bei Kalium nix raus, daher bin ich immer davon ausgegangen das enthält vor allem Calcium und Magnesium, danke für den Tipp, dann lass ich das K2CO3 weg.

Das Garnelenbuch ist son GU Heft über Garnelen. Gibt's ja für alles, Schnecken, Garnelen, etc.
Aber die sind meistens tatsächlich nur schön zum anschauen, fachlich steht leider sehr wenig drin.

Gruß Tillmann
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Postby SloMo » 16 Jul 2011 15:47
Hallo Tillmann,
ich denke im Nährstoffrechner steht nichts vom Kalium im PMS, da die Menge variiert.
Hier hat Roger mal Messungen vorgenommen und unterschiedliche Ergebnisse erhalten.

Grüße
Ralph
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