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Postby TT-Fuchs » 15 Aug 2008 21:39
Ich habe jetzt mal 20g Gips und 12g Bittersalz in 5l Wasser gegeben und werde dieses morgen beim Wasserwechsel mit dazu geben.

Das entspricht laut Nähstoffrechner bei 160l AQ-Wasser etwa 29mg/l Ca und 7,4 mg/l Mg.
Das ist im Verhältnis ca. 4:1.
Und da etwa 7g Ca 1° GH entsprechen und 4,3 g MG auch etwa 1°GH bedeuten, müsste die Menge mein AQ um etwa 5,5 °dGH aufhärten.

Kann dies in etwa stimmen oder habe ich mich irgendwo verrechnet oder falsche Werte vorausgesetzt?
Sind die 5,5°GH Aufhärtung zu heftig? Ich kann ja auch erstmal nur 3/4 der Mischung zugeben?
Viele Grüße aus Leipzig
Holger
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Postby nik » 16 Aug 2008 06:22
Hallo Holger,

Kann ich jetzt nichts dazu sagen, damit hat Tobi seine Erfahrung, da hänge ich mich nicht rein.

Mir brachte mal die Zugabe von Preis Mineralsalz (NaCl-frei) ein Aha-Erlebnis. Damit härtete ich die KH um ca. 2° dh auf und konnte am nächsten Tag schon einen Wuchsstop der Algen im ansonsten florierenden Algenaquarium feststellen. Erschrocken maß ich das Wasser durch und stellte eine um ca. 20° dH erhöhte GH fest. Ich habe es dann rausgewechselt. Mit dem PMS gibt man Ca und Mg im Verhältnis 1:1 zu. Ist klar, dass ich das Verhältnis bevorzuge, bedeutet aber nicht, dass der Vorschlag von Tobi nicht genauso gut/besser/schlechter ist. Ob es am Ca, Mg oder satt Spurenelementen liegt ist einigermaßen unklar.
Für mich sieht das Setup deines Aquariums völlig in Ordnung aus, sodass mir die Lösungsansätze fehlen. Ist mir auch mit einem eigenenen Becken passiert und dann geht die Herumeierei los bis es läuft. Ich habe ein Auge auf den Thread.

Gruß, Nik
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Postby TT-Fuchs » 16 Aug 2008 12:44
Hallo Nik,

so früh schon auf? Tobi schrieb ja, dass PMS dazu geeignet wäre, das Wasser nur GH-seitig aufzuhärten. Wenn Du dann natürlich die KH um 2°dH angehoben hast, dann musste die GH natürlich explodieren. Nachher ist man eben immer schlauer. :idea:

Ich habe jetzt mal getestet: ich habe die oben genannten Mengen Gips und Bittersalz in 10l VE-Wasser gelöst. Danach habe ich, da ich diese 10l beim WW in 150l AQ-Wasser gebe, diese Lösung 1:15 verdünnt (1ml auf 15ml VE-H[sub]2[/sub]O) und dann eine GH von 5°dH gemessen.
Also stimmt meine Vermutung, dass ich damit mein Becken um ca. 5°dH GH-seitig aufhärte.
Die KH habe ich auch gemessen und die war n.n.

Also sollte es so erstmal funktionieren. Alles weitere wird sich zeigen.

Ich mache nachher den WW, dünge dann wieder kräftig auf (15 ml Basic NPK, 15 ml Ferrdrakon, 6 ml EC) und werde die nächsten Tage mal sehen was passiert (und natürlich fleissig nachdüngen).
Viele Grüße aus Leipzig
Holger
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Postby kurt » 16 Aug 2008 13:56
Hallo Tobi,

Tobi wrote:.
Bei mir waren die Algen nach der Aufhärtung (ca. 3-5°dGH mit Calcium (Calciumsulfat/Gips) oder PMS) innerhalb von einer Woche weg.

würde das auch mit Kalziumkarbonat funktionieren?
Gruß Kurt
Unterwassergarten

Einstimmung…
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Postby TT-Fuchs » 21 Aug 2008 22:46
Hallo und guten Abend,

ich wollte mal einen Zwischenbricht geben.
Vorab: Meine Bartlagen entwickeln sich prächtig und auch Blaualgen sind nach wie vor mitten in den Bartalgen vorhanden. :(

Wie schon geschrieben habe ich am letzten Samstag WW gemacht, mit Aufhärtung um 5 °dGH und Stossdüngung von 15 ml Basic NPK und 15 ml Ferrdrakon, 20 Tropfen NPK-Blumendünger zur Phosphatdüngung und 6ml EC.
Anschliessend gemessene Werte waren:

GH 13 °dH (vorher 8)
KH 3 °dH
NO[sub]3[/sub] 10 mg/l
Fe 0,1 mg/l
PO[sub]4[/sub] 1,5 mg/l
Bio-CO2 wurde frisch angesetzt: 1-2 Blasen/s (>30 mg/l)

Danach habe ich täglich morgens vorm Lichtanschalten gedüngt:
6 ml Basic-NPK
8 ml EC
3 ml Ferrdrakon

Heute abend (nach 5 Tagen) machte ich mal einen Kontrolltest. Gemessen habe ich:
GH 13 °dH
KH 3 °dH
NO[sub]3[/sub] 5-10 mg/l
Fe 0,1 mg/l
PO[sub]4[/sub] n.n.

Wo ist mein Phosphat hin? Ich beleuchte momentan mit 2x39 W bei 160l netto. Da kann doch PO[sub]4[/sub] nicht so verbraucht werden. Ich habe mal gelesen, dass man PO[sub]4[/sub] auch gut stossdüngen kann, weil es gespeichert wird. Kann das sein? Ich habe heute gleich nochmal auf 1mg/l nachgedüngt.
Ansonsten scheint die Dosierung so zu passen.

So langsam bin ich ratlos. Also mit einer Woche, in der die Rotalgen unter Aufhärtung und guter EC-Zugabe zusammenbrechen, werde ich wohl nicht hinkommen. Über Eure konstruktiven und vielleicht erfolgreichen Vorschläge und Geheimwaffen freue ich mich schon jetzt.
Viele Grüße aus Leipzig
Holger
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Postby Tobias Coring » 23 Aug 2008 07:25
kurt wrote:Hallo Tobi,

Tobi wrote:.
Bei mir waren die Algen nach der Aufhärtung (ca. 3-5°dGH mit Calcium (Calciumsulfat/Gips) oder PMS) innerhalb von einer Woche weg.

würde das auch mit Kalziumkarbonat funktionieren?


Hallo Kurt,

mit Calciumkarbonat würde ich es nicht machen, da dadurch auch die KH pro °GH um einen ansteigen würde.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby Tobias Coring » 23 Aug 2008 07:31
Hi Holger,

das hört sich wirklich nicht schön an :(.

Ich hätte den PO4 Wert jetzt jedoch erstmal nicht weiter hochgefahren. Durch mehr PO4 steigt nämlich auch der CO2 Bedarf der Pflanzen. Rotalgen sind primär mit zu geringen CO2 Konzentrationen in Zusammenhang zu bringen. Aus diesem Grund hat sich an der Situation nicht so viel verbessert.

Ich würde noch etwas weiter Aufhärten. PMS kannst du natürlich auch dazu nutzen, jedoch konnte ich sowohl mit PMS wie auch mit Ca/Mg diesen Effekt bei solchen Rotalgen feststellen.

Deine Blumendünger PO4 Zugabe ist auch nicht so förderlich, da damit auch einiges an Ammonium in das System kommen wird. Unter solchen Algenbedingungen kann das zu weiterem Algenwuchs führen.

Beleuchtung würde ich noch ein wenig weiter reduzieren. (erstmal nur 8-10 Std. beleuchten), bis die Situation im Griff ist.

Wie sieht eigentlich deine Filterung aus?
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby wally » 24 Aug 2008 10:13
Hallo Holger,

dieses nervige Problem mit Bartalgen hatte ich auch. Bei mir hat letztlich nur eins geholfen, ein kompletter Neustart. Die meisten Pflanzen, die von dieser Alge befallen waren, musste ich entsorgen, sah auch nicht mehr nett zum Anschauen aus. Den kompletten Boden entmulmt und dann die Pflanzen nochmal neu gesetzt. Meine CO2 Anlage richtig aufgedreht, mind. 1 Bläschen pro Sekunde. Die Düngung etwas angehoben, d.h. ich dünge täglich mind. 5-6 ml Profito auf 160 L AQ und die gleiche Menge des NPK-Düngers. Ab und zu geben ich noch 4 gr. Bittersalz und einmal wöchentlich nach dem Wasserwechsel 5 ml Fetrilon (Eisendünger) hinzu. Meines Erachtens hat die Zugabe von Bittersalz eine Verbesserung herbeigeführt, kann ich mir aber auch nur einbilden.

Ich kann Dir nur raten, eine CO2 Anlage zu besorgen und von Bio CO2 abzusehen und weiterhin eine tägliche ausgewogenen Düngung zu praktizieren. Du wirst sehen, dass du das Problem dann sicherlich in den Griff bekommst. Dauert ein wenig, aber es wird helfen. Die Pflanzen, die stark befallen sind würde ich entsorgen und lieber einen frischen Satz wieder einpflanzen. Den Wasserwechsel ruhig etwas öfters und großer vornehmen, zumindest am Anfang. CO2 würde ich durch einen Zerstäuber, der in der Näher des Filtereinlasses positioniert wird, zugeben. Und wie gesagt, nicht sparsam damit umgehen. Später, wenn das Becken wieder stabil läuft, kannst du die Bläschen reduzieren. Ja, und dich in Geduld üben :wink:, dass wird schon.

Gefiltert wurde bei mir vorher durch einen HMF, der flog raus und wurde durch einen Eheim Aquaball ersetzt, der nur mit einem Schaumstoff bestückt ist. Evtl. wurde ich versuchen die Tonröllchen in Deinem Filter zu reduzieren oder komplett zu entfernen und gegen 1 bis 2 Schaumstoffmatten ersetzen. Ein Versuch ist es wert. Viel Erfolg.

Gruß
Walter
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Postby TT-Fuchs » 25 Aug 2008 09:29
Halo Allerseits,
Tobi wrote:... Ich hätte den PO4 Wert jetzt jedoch erstmal nicht weiter hochgefahren. Durch mehr PO4 steigt nämlich auch der CO2 Bedarf der Pflanzen. Rotalgen sind primär mit zu geringen CO2 Konzentrationen in Zusammenhang zu bringen. Aus diesem Grund hat sich an der Situation nicht so viel verbessert...

Zu spät :(. Da hab ich mich in diesem Beitrag etwas von Sabine beeindrucken lassen und meinte, PO[sub]4[/sub] sei schon etwas mehr nötig.

Mein Licht habe ich jetzt auf 9h 2x39W reduziert - ohne Pause - von 14 bis 23.00 Uhr.
Düngen werde ich weiter mit 6ml NPK, 3ml Ferrdrakon und 6 ml EC täglich. Meinen Blumendünger lasse ich weg (obwohl dies nur 0,3 mg/l Ammonium waren, die ich jeweils 1-2x wöchentlich zugegeben hatte). Aber klar, an Ammonium als Algenaulöser hatte ich dabei gar nicht gedacht.

Tobi wrote:Ich würde noch etwas weiter Aufhärten. PMS kannst du natürlich auch dazu nutzen, jedoch konnte ich sowohl mit PMS wie auch mit Ca/Mg diesen Effekt bei solchen Rotalgen feststellen.

Wie weit sollte ich denn noch hoch gehen? Ich hatte ja von ursprünglich 8 °dGH auf 13 °dGH aufgehärtet. Sollte ich eventuell auch die EC-Zugabe noch etwas verstärken?

Tobi wrote:Wie sieht eigentlich deine Filterung aus?

Hatte ich glaube ich schon mal erwähnt: "Gefiltert wird über einen Eheim-Aussenfilter bestückt mit einer Hand voll einfachen Tonröhrchen (keine Bio-Filtermasse), groben Filterschaum und etwas Filtervlies. Der Filter läuft auf max. Durchfluß."


Aber das mit dem CO2 kann ich irgendwie nicht glauben. Sicher ist eine CO[sub]2[/sub]-Anlage schon wesentlich gleichmässiger und bequemer, aber auch nicht gerade billig. Irgendwann werde ich mir diese auch leisten, aber zur Zeit muss es BIO-CO[sub]2[/sub] auch tun. Ich mache zur Zeit aller zwei Wochen einen neuen Ansatz in einem zweiten Kanister (5l) der erst einen Tag anfährt, bevor ich ihn anschliesse. Damit stelle ich sicher, dass die Blasenzahl nicht unter 30/min sinkt. Im Gegenteil: Nach etwa 3 Tagen habe ich schon fast 60 Blasen/min. Letztens war es so viel, dass meine Fische sogar tagsüber bei Licht an der Oberfläche hingen. Ich habe dann den Filterauslauf etwas höher platziert und damit das Wasser etwas mehr bewegt (ohne plätschern) und den CO[sub]2[/sub]-Gehalt damit wieder etwas reduziert (ich habe ja jetzt weniger Licht :oops: ). Nachts wird für ein paar Stunden belüftet.
Jedenfalls hatte ich nach anfänglichen Dosierschwierigkeiten in den letzten 4-6 Wochen das CO[sub]2[/sub] immer so hoch, dass der Dauertest nie unter normal grün ging. Er war eigentlich immer hellgrün bis sogar gelb und wird regelmässig gewechselt.

Also Fazit: weitere Massnahmen sind ein WW mit Aufhärtung um weitere 5°dGH (oder doch lieber weniger?) und tägliche Düngung (6ml NPK, 3ml Ferrdrakon und 6 ml EC) und CO2 nicht unter 20-30 mg/l fallen lassen.

@Tobi: Ich nutze zur Zeit den AquaRebell Basic NPK. Ich wollte eventuell auf den Makro Basic Estimative Index umsteigen. Worin unterscheiden sich denn die beiden? Als Volldünger benutze ich zu Zeit Ferrdrakon, wollte diesen aber auch gegen den neuen Kramerdrak austauschen. Ich will ja irgendwann mal wieder voll beleuchten. Was würdest Du mir empfehlen? Mein NPK ist nämlich fast alle und ich brauche neuen. Soll ich alles erstmal so belassen oder ist es egal?
Viele Grüße aus Leipzig
Holger
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Postby Tobias Coring » 25 Aug 2008 10:34
Hi Holger,

dünge ruhig normal weiter.

Der Unterschied zwischen EI und dem NPK ist der PO4 und Kaliumanteil. PO4 ist im EI etwas höher und Kalium sehr viel geringer vorhanden.
Einen Versuch wäre es mit dem EI schon wert. Ich würde den Mikro Basic als Volldünger dazu empfehlen. Der passt einfach sehr gut zu den Makrodüngesystemen.

Ich kann dir gerne auch etwas Preis Mineralsalz zum Testen mit reinlegen. Schreib das aber bitte nochmal bei der Bestellung hinzu, damit ich es nicht vergesse. Ggf. hilft dir das Aufhärten mit dem PMS weiter. Die Rotalgen kriegen wir sicher noch in den griff :).
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby TT-Fuchs » 25 Aug 2008 10:47
Hallo Tobi,

danke für das Angebot. Werde ich gern annehmen. Hast Du PMS eigentlich regulär im Angebot? Ich habe das in Deinem Shop gar nicht gefunden? Das war auch der Grund, warum ich es erstmal mit Gips/Bittersalz versucht habe. Ich wollte nicht gleich für so'n ein bischen Zeugs mehr Versand als Warenwert bezahlen :?
Viele Grüße aus Leipzig
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Postby Tobias Coring » 25 Aug 2008 10:49
Hi Holger,

ich selber habe das im Moment noch nicht im Shop. Werde aber mal ein paar Dosen davon ins Angebot reinnehmen. (das dauert aber noch 1-2 Wochen).

Lege dir aber wie gesagt gerne etwas zum Testen mit rein. Dann kannst du ja auch erstmal sehen, ob es Besserung bringt.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby TT-Fuchs » 25 Aug 2008 11:34
Ich habe mir gerade mal das PMS im Nährstoffrechner angesehen und musste feststellen, dass darin das Verhältnis von Ca zu Mg bei ca. 1:2 liegt.

Empfohlen wird aber ein Verhältnis von 3:1 bis 4:1. Das würde doch aber bedeuten, dass ich mein eigentlich gutes Verhältnis im LW 4,7:1 extrem in Richtung Mg verschiebe.

Einige von Euch härten ja ihr Osmosewasser nur mit PMS auf. Da dürfte das Verhältnis aber weit entfernt von 3:1 oder 4:1 sein. Wie ist es möglich, dass dies trotzdem sehr gut zu funktionieren scheint?
Viele Grüße aus Leipzig
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Postby Tobias Coring » 25 Aug 2008 11:52
Hi,

ich glaube keiner härtet mit dem PMS komplett auf. Das wird immer nur als Spurenelementzusatz hinzugegeben. Das solltest du bei dir im Becken dann genauso machen.

Normal dein Wasser aufbereiten und zusätzlich dann ca. 1 TL hinzugeben. Das sollte dann schon kräftig Aufhärten und hoffentlich zum Erfolg führen :).
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby TT-Fuchs » 28 Aug 2008 11:15
Hallo Tobi,

die Lieferung ist angekommen. Alles perfekt und danke nochmal für das PMS.
Nur mit einem Teelöffelö bin ich nicht weit gekommen :wink:

Bei meinen 160l (KH3, GH13) brachte 1TL so ziemlich genau eine Aufhärtung um 1°dGH.
Ich habe mal 3 TL aufgelöst und somit nochmal um 3 auf GH16 aufgehärtet.
Jetzt habe ich also innerhalb 2 Wochen meine GH von 8 über 13 auf 16 angehoben ohne dabei merklich die KH zu erhöhen, aber das muss ich heute mal genau nachmessen. Ich hoffe nur, meine Fische vertragen das problemlos.
Mal sehen, ob dies in Verbindung mit tägl. 6ml EC, 6ml NPK und 3ml Ferrdrakon jetzt endlich zum Erfolg führt. Licht habe ich - wie in der Signatur ersichtlich - stark reduziert.

Und außerdem danke für die kleine zusätzliche Beigabe. Mal sehen wie sie sich bei mir macht :).
Viele Grüße aus Leipzig
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