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Beitragvon kiko » 02 Mai 2014 15:56
Hallo,
das video hab ich mir noch nicht durchgesehen, aber wenn da von 192ml bei 240L die Rede ist, ergäb dies 24ppm H202 in der Wassersäule. (192ml X 30 /240L = 24 ppm)
Dosierst du 40ml ergäbe das folglich 5ppm [ 40ml X 30 /240L = 5 ]

Frage ist wo hast die max.5ppm her? Den Tod von Riccia kann ich nicht beobachten mit 5ppm pro Liter!

Die Frage sollte eher sein, wo du die herhast - denn im Eingangstread ist eine lange Liste mit Pflanzen und den zu erwartenden Schäden bei 16ppm.
Ebenso sind da die Dosierangaben für Algen hinterlegt:
# Fädrige Grünalgen: 16-24ppm
# Blaualgen: 5-12ppm ggf. (wenn nötig höher)

Nur, die komplette Seite 1 jetzt in allen Details X-fach wiedergeben, muß ja nun nicht sein - denn es steht doch alles da und ein bißel selber lesen könnte man ja schon, oder :wink:
grüße Olaf-Peter
Zuletzt geändert von kiko am 02 Mai 2014 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon sabrikara » 02 Mai 2014 15:57
Hallo Dirk,

mein Problem bitte nicht als Vergleich nehmen. Bei der ersten Dosierung mit nur 20 ml auf 200 Liter kam es bereits zur Trübung.
Da stimmt etwas bei mir nicht.

LG
Sabri
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon kiko » 02 Mai 2014 16:16
hi,
um was für Algen handelt es sich und hast du das auch bei geringerer Dosierung?
Denn normal ist das nicht, sowas hatte ich nichtmal bei 16ppm und das ist schon eher so der Bereich wo man aktiv Filterbakterien schädigt. Bewegt man sich länger in höheren H202 Bereichen sterben auch entsprechend Bakterien ab und der Nitritwert steigt. (ein überwachen des Nitritwert schadet daher jenach Becken bei H202 Anwendung auch nicht)
Nur wie gesagt, bei 5ppm in einem stabilen Becken sollte das nicht sein.
Würde an deiner Stelle dennoch mal den Nitritwert messen - nicht das das Becken ev. nicht ganz rund von der Nitrifikation läuft - denn falls in einem Becken Nitrit nachweisbar sein sollte, würde ich erstmal kein H202 (auch kein EC) (weiter)dosieren.

Falls kein Nitrit vorliegt,
geh mit der H202 Menge runter und spottrheate die Algen 1:1 mit EC/H202. (Filter aus, EC auf die Alge - paar Minuten warten, gleiche Menge H202 drüber, filter nach 10-15Minuten wieder an. 2-3Tage hintereinander wiederholen) Funktioniert sehr gut bei Pinselalgen und man braucht bei Kombianwendung von beiden weniger dosieren. (als von einem Wirkstoff alleine, hängt aber immer was von der jeweiligen Alge ab & Ec soll auch nicht immer gleich wirksam sein jenach Charge)
grüße Olaf-Peter
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Beitragvon sabrikara » 02 Mai 2014 16:45
Hallo Olaf-Peter,

wie gesagt auch bei 20 ml kam die Trübung. Bzw. die Trübung war ja schon mal da und habe die mittels großem Wasserwechsel raus bekommen. Vielleicht aber nicht ganz raus, sodass diese durch das H2O2 wieder (schneller wieder) kam. Leider ist die Trübung immer noch da. Ich werde mal einen großen Wasserwechseln und in einigen Wochen noch mal probieren.
Von den Algenher hab ich von verschiedenen Arten etwas. Pinselalgen an einigen kleinen Stellen, kurz fädrige Algen, Punktalgen eventuell Cyanos. Wie man schwer erkennen kann, liegt hier sowieso irgendetwas im Argen.

LG
Sabri
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Tigger99 » 02 Mai 2014 17:13
Olaf Peter,
Frage ist wo hast die max.5ppm her? Den Tod von Riccia kann ich nicht beobachten mit 5ppm pro Liter!
Die Frage sollte eher sein, wo du die herhast - denn im Eingangstread ist eine lange Liste mit Pflanzen und den zu erwartenden Schäden bei 16ppm :wink:

Gleich oben am Anfang deines Thread steht max. 2-5ppm.. Das zweimal hinter einander. Dabei steht auch bei empfindlichen Besatz und Tierbesatz. Da ich Nelen habe sehe ich die mal als empfindlich an. Daher habe ich die 5 und die hat sich so im Kopf festgesetzt als Maximum :bier:
Wie definiertst Du empfindlich oder war das auf Pflanzen nur bezogen?
Wenn Taiwanbee F2 nicht dazu zählen, was sonst?
Womit ich dann die P-Karte gezogen habe, weil die meisten ppm-Level zur Algen Bekämpfung ja mal höher sind.
Wobei Spot müsste ja gehen, habe halt nur weniger ml zur Verfügung?
:tnx:
Schönen Gruß
Dirk
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Beitragvon kiko » 02 Mai 2014 18:18
Hi,
wenn jemand z.b. Wasserflöhe hält darf die Konzentration auch nicht höher sein (bzw. bei solchen Tieren möglichst gar kein H202 o.ä. nutzen). Die meisten Schnecken, Fische und Garnelen kommen hingegen mit Bereichen von 12-16ppm noch gut zurecht, natürlich gibts es auch da Abweichungen nach unten wie oben . Redfire sind z.b. recht robust und zeigen auch um 20ppm keine Auffälligkeiten, was allerdings nicht heißt das dies deswegen automatisch für andere Garnelenarten genauso gelten muß. (daher auch der Hinweis, im Zweifelsfall sich an empfindlichen Arten zu orientieren)

Natürlich kann man mit 5ppm keine Komplettbeckenbehandlung machen, aber du kannst ja 2-3Tage hintereinander immer einen Bereich spotthreaten und behandlst dann am 3-4Tag einfach den nächsten Bereich. Das dauert zwar länger, ist aber eine sichere Sache.

Wenn Taiwanbee F2 nicht dazu zählen, was sonst?

Wie gesagt würde ich im Zweifelsfall immer dazu raten, wie beschrieben immer einzelne Bereiche nur behandeln statt mit einer hohen Hammer-Dosierung das ganze Becken aufeinmal. Was Garnelen ansich angeht, so halte ich persönlich Fische bzgl. H202 für problematischer, denn wenn bei einer Behandlung dochmal der Nitritwert ansteigen sollte - stört sowas Garnelen idr. nunmal weit weniger als Fische. Auch ist eine Schleimhautschicht bei Fischen schneller angegriffen als ein Garnelenpanzer.
grüße Olaf-Peter
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Beitragvon kiko » 02 Mai 2014 19:06
Hi Moni,
Sie bekommt immer an den Wurzeln Fadenalgen. Immer und immerwieder. Ich habe gedacht, ich bekäme das mit regelmäßigem Abzupfen weg. Aber langsam mag ich nicht mehr und möchte die Pflanzen endlich einsetzen .
Wenn ich jetzt 1/2 Liter Wasser mit Wasserstoffperoxyd bereitstellen möchte um sie darin zu baden, wieviel müßte ich zugeben um an die Untergrenze zu kommen, um etwas zu bewirken und wieviel etwa die Obergrenze, wo die Pflanze schon leidet?

Kann zu Dips nicht viel sagen, hatte es früher mal mit EC nach Anleitung gemacht - Endergebniss die Alge war tot, die Pflanze 4Tage später auch. :D Da Dips ja nur kurz immer sind, ist das Zeitfenster auch immer entsprechend kurz wo es die Alge abtötet (und mit Pech auch die Pflanze).
Was man auch versuchen kann, die Pflanze in Mineralwasser tunken für 1Minute, anschließend in ein anderes Becken (nicht dasgleiche) mit Garnelen setzen. Durch den Mineralwasserdip und die plötzlichen Wasserwerteänderungen gehen Fadenalgen zwar nicht tot aber sind zumindest kurz angeknockt, so daß mit was Glück selbst kleine Garnelen wie Redfire sie abfressen. Bei weichen Fadenalgenarten funktioniert das, bei härteren eher weniger.

Wenn man ein (besatzloses) Quarantänebecken hat, kann man fadenveralgte Pflanzen dadrin auch mit einschlägigen Algiziden wie API behandeln, danach sind Fadenalgen garantiert tot. API ist für Pflanzen idr. nicht toxisch (für Tiere aber schon) - solch behandelte Pflanzen sollte man daher erst nach längerer Zeit zurücksetzen, damit keine Rückstände vom Algizid ins Hauptbecken gelangen.
grüße Olaf-Peter
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Beitragvon Olli9898 » 21 Mai 2014 22:38
Hallo,

nachdem hier schon einige berichtet haben, wie man mit H2O2 einige Algen erfolgreich bekämpfen kann, möchte ich mich dem auch anschließen.

Ich kann nur sagen, dass bei mir der Erfolg durchschlagend war!

Nach der Einlaufphase meines Beckens zeigten sich die üblich Algen (Faden, Kiesel, etc.), die ich allerdings zunächst noch ganz gut mit Düngung und Co2 unter Kontrolle halten konnte und die auch nach einiger Zeit verschwanden. Trotzdem kamen dann aber nach einiger Zeit immer mehr verschiedene Algen hinzu, inkl. der grauenvollen Cladophora. Aus lauter Verzweiflung habe ich dann eine H2O2 (3%) + EC Kur für 4 Tage durchgezogen (nach genauer Anleitung aus den vorherigen Beiträgen (Einnebelverfahren, morgens H2O2 + EC und abends noch einmal nur H2O2) und unter äußerster Vorsicht) und anschließend 80% Wasserwechsel gemacht.
Nach 2 weiteren Tagen war das Becken nicht wiederzukennen!! :grow: Alles war komplett algenfrei!! Auch hatten die Pflanzen plötzlich ein wesentlich vitaleres Aussehen und begannen wie verrückt zu wachsen. Das gesamte Becken machte plötzlich einen ganz anderen Eindruck.
Meine Moose haben die Kur übrigens auch bestens überstanden.

Alles fand unter vollem Besatz (Fische + Garnelen + Schnecken) statt, inkl. empfindlicher Red Bee Garnelen. Meine Amanos und Rennschnecken haben alle abgestorbenen Algen vertilgt und erfreuen sich bester Gesundheit. Es gab keinerlei Verluste oder negative Nebenwirkungen, weder bei Pflanzen noch bei Tieren. Die Garnelen haben in der Zeit Nachwuchs bekommen, der gerade gesund aufwächst.

Ich hatte nun eine Woche Pause und es zeigten sich Anfang dieser Woche wieder sehr, sehr leichte Ansätze von neuen Algen, also habe ich gerade noch eine zweite, abgeschwächte Kur gestartet um dann hoffentlich endlich komplett Ruhe zu haben.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man mit H2O2 soviel erreichen kann. Vielen Dank an das Forum für diesen guten Tipp!

:tnx:

Beste Grüße
Olli
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Beitragvon rhbflow » 29 Jul 2014 23:35
Hallo,

hier mein Erfahrungbericht:
ich kann mich den positiven Rückmeldungen nur anschließen: im ersten halben Jahr des 30l Nano hatte ich mit vor allem mit Fadenalgen zu kämpfen: nach einer Woche Urlaub war das Nano voll, die armen Fische konnten kaum noch schwimmen.
Also alles an Empfehlungen gelesen, Photometer, Dünger und Tropfentests ohne Ende gekauft, Dünge-Empfehlungen ausprobiert, lange gewartet... Dann mit EC und AlgExit versucht, zuletzt Soil ´rausgeschmissen und Dennerle Nanokies versucht . Nix hat geholfen, ich war kurz vorm verzweifeln und verkaufen.
Dann habe ich den Thread hier gefunden. Da ich noch H2o2 da hatte: als letzte Rettung probiert. Schande über mich: ich wollte 5ppm einstellen, habe aber statt 3% die 19% benutzt.
Gottseidank haben alle Garnelen (Red Bee) und Fische (Boraras) bis heute (4 Monate später) überlebt. Auch Hornkraut, Wasserpest, Perlkraut und Pogostemon helferi hatten keine größeren Probleme damit, obwohl es danach sehr im Aquarium "gesprudelt" hat.

Nach 3-4 Tagen sahen die Fadenalgen nicht mehr so gut aus und starben größtenteils ab. Danach bildeten sich ca. 3-4 Wochen immer mal wieder "Fadenalgen-Nester", die ich mittels Spot-Behandlung in den Griff bekam. Erst dabei habe ich meinen Dosierungfehler bemerkt: mein Perlkraut hatte an einigen Stellen weißliche "Brandstellen", die abstarben. Inzwischen ist keine Behandlung mehr nötig.

Stand jetzt:
nahzu keine Algen, wenn sich mal ein paar Fäden an den Scheiben bilden werden sie abgewischt und sind dann weg, an den Pflanzen und der Deko-Wurzel bilden sich erst keine.
Gedüngt wird nach Dünger-Rechner und nur noch selten gemessen, das Photometer und die Tropfentests verstauben im Schrank. Den Garnelen geht es gut, meine kleine Tochter zählt täglich den Nachwuchs.

Fazit für mich:
h2o2 hat mir geholfen einen stabilen Zustand des Aquariums zu erreichen, bei dem ich darauf verzichten kann, es zu benutzen

Edit: eine (für mich posititve) Nebenwirkung war: alle Schnecken haben die Dosierung nicht überlebt, also Vorsicht!
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Beitragvon Tigger99 » 30 Jul 2014 18:28
Kollegen,
auch mal kurz meine Erfahrungen :D
Stauro und Riccia mögen das H2O2 nicht :pfeifen: Dafür mögen Pinsel und Bartalgen es auch nicht auf Spot Behandlung :D :gdance: Special Blend danach hat positive Auswirkungen :thumbs:

Verwunderlich heute gefunden, dass H2O2 in den Oxidatoren verwendet wird.
Ist meine These richtig: erhöhter Sauerstoff Gehalt beeinflusst die Mikroflora positiv :? ??
Und somit Algen vorgebeugt wird, bzw.die Haftungsgrundlage genommen wird?
Gegenläufig dagegen spricht der erwünschte CO2 Gehalt von 20-30mg/l.
Ist es nicht besserer Sauerstoff über Oxidatoren zu erhöhen für die Bewohner, sprich auch für die Mikroflora über H2O2?? Dies macht der Kollege mit seinem Unter Wasser sprühen oder nicht :irre: :? :?
Treiben H2O2 Oxidatoren CO2 aus dem Becken??
Schönen Gruß
Dirk
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Beitragvon willi83 » 31 Jul 2014 06:15
Hi,
Wieviel ml sollte man in einen 20l Becken einsetzten?
Gruß Andreas
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Beitragvon nik » 31 Jul 2014 06:44
Hi Andreas,
da nähme ich die Dosierunghinweise, die ich zu Recht im Eingangspost vermutete ^^, zu Hilfe.
Gruß, Nik
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Beitragvon willi83 » 31 Jul 2014 07:27
Hi,
Da blickt man aber nicht so genau durch. Hat vielleicht jemand, der es angewendet hat einen Dosiertip?
Gruß Andreas
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Beitragvon Setech » 31 Jul 2014 07:35
Morgen Andreas,

nichts für ungut, aber wenn du dort nicht durchblickst solltest du solch potentiell gefährliche Chemikalien nicht verwenden.

Ansonsten:
Du hast nicht gesagt, was du mit dem H2O2 erreichen willst und welche Bedingungen (Besatz ja/nein...) in deinem Becken herrschen.
Daher fällt ein Dosiertipp an dieser Stelle schwer. Von 5-25ppm ist da alles eine Option...
Viele Grüße,
Janis
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Beitragvon willi83 » 31 Jul 2014 07:38
Hi, ich will eine punktuelle Behandlung gegen Pinselalgen vornehmen!
Als Besatz habe ich in dem Becken Garnelen!
Gruß Andreas
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