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Postby kunzi » 07 Feb 2012 01:46
Hallo Erwin,

klar gehts nicht anders. Aber ich hab nicht gedacht, dass Sonneneinstrahlung so negativ sich auswirken kann. Da werd ich wohl eines besseren belehrt.

lg Sebastian
Grüße
Sebastian
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kunzi
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Postby nik » 07 Feb 2012 09:04
Hallo zusammen,

Jan S. wrote:Ich teile nicht zu 100% Nik´s Meinung, daß in einem Becken mit Algenaufkommen was "nicht rundläuft".
Das kann bei Grünalgen durchaus auch durch zusätzl. Lichteinfall( Sonne) begründet sein.
Und der ist bei mir heftig (Assimil. durch einf. Morgensonne ).

Na ja, mit der Chladophora spec. habe ich schon mal eine Ausnahme. Es mag noch weitere geben, aber bei den üblichen Grün- und Rotalgen bin ich weiterhin der Meinung. Ich schreibe es ja wiederholt, die Menge Licht, die ein Aquarium verträgt, korreliert mit der "Qualität" der Mikroflora. Es gibt kein grundsätzliches Problem mit Lichtintensität, das lässt sich schon daraus ableiten, dass es auch Becken mit Sonneneinstrahlung gibt, die das eben vertragen.
Mein "damals-noch-nicht-Paludarium", 240L, stand 3 Jahre so, dass es frontal volle Morgensonne abbekam - keine Algen. Anfänglich dieser 3 Jahre war übrigens der Wechsel von einem total veralgten auf ein sichtlich algenfreies Becken. Sonnenlicht kann nur im Zusammenhang mit der allgemeinen Lichtverträglichkeit des Beckens gesehen werden. Das bezieht sich primär auf Lichtintensität, weniger Farbtemperatur oder Lichtqualität.


Gut, sind wir schon 3 :lol:

Eine empirische Erhebung ist mitunter nicht geeignet ein Problem zu ergründen. Der Widerspruch von mir kommt nicht um zu ärgern sondern aufzuzeigen, dass das Sonnen-/Licht nicht eindeutige Ursache sein kann. Und wenn es mal so funktioniert oder auch nicht, dann muss(!) etwas anderes die Ursache sein. Das Licht, besser die Lichtempfindlichkeit, ist dann nur Symptom. An Symptomen doktert man doch nur in der Not herum. Das algenfreie Aquarium ist ein Wechselspiel aus Lichtintensität, auch der Nährstoffsituation - obwohl die genauso uneindeutig wie das Licht ist - und der Mikroflora. Die erlebe ich immer wieder als den wichtigsten Faktor. Funktioniert die, werden Lichtintensität und Nährstoffversorgung vergleichsweise so unwichtig, dass man es schon extrem in Licht und Nährstoffen treiben muss um ein mikrobiologisch gut laufendes Becken aus den Gleisen zu bringen.

Ein wichtiger Punkt in der Betrachtung sind die Algen als Teil des Biofilms. Manchmal frage ich mich ob eine Alge soweit aus dem Biotop verschwindet, dass die gar nicht mehr bei "ihren günstigen Bedingungen" kommen kann oder - was ich für stimmiger halte - unter einen kritischen Wert sinkt und sie sich gegen den Biofilm aus direkten oder indirekten Gründen nicht mehr durchsetzen kann.

Gruß, Nik
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Postby java97 » 07 Feb 2012 09:32
Hi Jan,
Jan S. wrote:Zweckoptimismus, mehr nicht.


Es gibt einige bei denen die Alge nach dem Ausblühen verschwunden geblieben ist.
schöne Grüße
Volker
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Postby Jan S. » 07 Feb 2012 21:43
Hallo.
Nein Volker, Mißverständnis.
java97 wrote:Es gibt einige bei denen die Alge nach dem Ausblühen verschwunden geblieben ist.

Habe ich keinen Zweifel, Jan hatte Dir das glaube ich auch geraten .Aussitzen.
Jan S. wrote:Zweckoptimismus, mehr nicht.

Für mich, im Glauben mit den schnieken Rollos keine Scheiben mehr putzen zu müssen :lol:
nik wrote:Es gibt kein grundsätzliches Problem mit Lichtintensität, das lässt sich schon daraus ableiten, dass es auch Becken mit Sonneneinstrahlung gibt, die das eben vertragen.
Mein "damals-noch-nicht-Paludarium", 240L, stand 3 Jahre so, dass es frontal volle Morgensonne abbekam - keine Algen.

Nik, was soll ich da schreiben?Ich kenne deine Ansichten, Du meine viell. auch.
An dem Punkt bin ich(oder Becken) noch nicht.
Kurz :Läuft das Becken ohne äußere Einflüsse rund, kann ich nicht so viel falsch gemacht haben.
Das stimmt mich zuversichtlich.Baustellen gibts immer,wenn auch nur noch Gestaltung ...
nik wrote:Das bezieht sich primär auf Lichtintensität, weniger Farbtemperatur oder Lichtqualität.

Würde ich so unterschreiben, Fotos könnte ich April /Mai machen(Sonnenstand).Der Einfluß ist erheblich.
Du hast Teich, da läßt sich das bestimmt noch besser beobachten.Den düngst Du nicht, oder :bier:
Gruß Jan
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Postby kiko » 07 Feb 2012 23:25
Hi Volker,
zur Dunkelkur wurden ja schon die Vor/Nachteile genannt - bzgl. des von dir eingebrachten UVC denke ich das dieser auch entsprechend stark sein muß und die Umwälzung wenn möglich tendentiell hoch, denn ich meine mich zu entsinnen irgendwo gelesen zu haben das der Schwärmerstadium nicht lang ist und die meisten Sporen spätestens nach 30-60Minuten "sich irgendwo niedergelassen haben".
Folglich können sie ab diesem Stadium dann auch nicht mehr per UVC alleine erfaßt werden bzw. man wird so wenn nur einen gewissen Prozentsatz los.
grüße Olaf-Peter
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Postby java97 » 08 Feb 2012 00:02
Hi Olaf-Peter,

Ich hatte ja damals 2-3 mal tgl. die Scheiben gereinigt, um möglichst viele "Schwärmer" vom UVC-Klärer erfassen zu lassen. Das habe ich ca. eine Woche lang durchgezogen und danach war´s eine ganze Zeit lang gut. Irgendwann wurden es aber wieder größere Mengen Algen. Ich hatte sie also nicht vollständig eleminiert...sind schon tückisch, diese grünen "Viecher"...

Ich habe am 30.01. zuletzt die Scheiben gereinigt. Witziger Weise sind nur ca. 65% der Frontscheibe (links) fast undurchsichtig grün, ca. 35% % (rechts) sind klar. Auch die anderen Scheiben sehen ähnlich aus.
Die Alge ist also so nett und versperrt mir den Einblick ins Aquarium nicht gänzlich.
schöne Grüße
Volker
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Postby nik » 08 Feb 2012 08:01
Hallo Volker,

interessehalber, spielt Strömung im freien Teil der Scheibe eine Rolle?

@ Jan
Würde ich so unterschreiben, Fotos könnte ich April /Mai machen(Sonnenstand).Der Einfluß ist erheblich.

Das glaube ich dir auch ohne Fotos.

Du hast Teich, da läßt sich das bestimmt noch besser beobachten.Den düngst Du nicht, oder :bier:

Das ist eine 1000l GFK-Teichschale, der hat zuviel Fadenalgen, deshalb dünge ich. Das ist aber noch nicht konsequent und es funktioniert auch nicht.

Gruß, Nik
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Postby java97 » 08 Feb 2012 09:43
Hallo Nik,

Du hast Recht, das freie Areal der Frontscheibe wird vom Wasser aus dem Filterauslauf angeströmt.
schöne Grüße
Volker
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Postby nik » 08 Feb 2012 11:19
Hallo Volker,

dann könnte das sehr gut direkt oder indirekt nährstoffabhängig sein. Ich lasse jetzt mal außen vor, dass die Strömung Algen wegwedelt. ;) Im Bereich der Strömung ist die Nährstoffversorgung wegen dünnerer Grenzschichten besser. Wäre ein Indiz für ein (partiell?) zu erhöhendes Nährstoffniveau. :flirt:

Wie sieht denn der Biofilm an der Scheibe im Bereich der Strömung aus? Sind da Algen?

Gruß, Nik
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Postby kiko » 08 Feb 2012 11:47
Hallo,
dann könnte das sehr gut direkt oder indirekt nährstoffabhängig sein.

das halte ich -jenach Setup- auch für denkbar. In meinem Schwachlicht AQ konnte ich damals genau beobachten, wie die Staubalgen an der Scheibe jedesmal "vermehrt" auftraten, wenn es
a.) einen Rückschnitt gab (=geänderte Licht/Strömung + C02 Verhältnisse)
b.) es einen Wasserwechsel und anschließende Düngung mit dem Freßnapfdünger
Letzteres ließ sich durch einen Umstieg auf den TPN + Flowgrow Special leicht abstellen, den Freßnapfdünger benutze ich jedoch weiterhin zweitweise noch in meinen anderen (Starklicht) Nanos - wo der Effekt hingegen nie auftrat. In meinem Schwachlicht Aq mit dem Dünger allerdings damals reproduzierbar, die genaue Ursache ließ sich nie klären (ist eh undeklariert der NoNamedünger, daher konnte ich auch nie die Inhaltsstoffe mit dem TPN oder AR vergleichen um so ev. Rückschlüsse auf irgendwelche SEs machen zu können)
grüße Olaf-Peter
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