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Ist es eine UO 500 oder 700?

Alles rund um Aquarientechnik

Beitragvon Grünling » 03 Mär 2010 14:02

Hallo,

nun brauchte ich dringend eine neue Osmoseanlage und kaufte in der Bucht eine UO 700 bei top-m******k.
Endlich da frage ich mich nun ist das überhaupt die 700?
Es steht das gleiche drauf wie bei meiner alten, gehe davon aus es war eine UO 500:
Maximum Flow: 75 GPM
Maximum Pressure: 125 PSI
Maximum Temperature: 100 F
Service Life : 1500 GAL

Auch gibt es keine Seriennummer oder sonstige Info auf dem Gerät noch auf dem Membran welches ich noch nicht eingebaut habe.

Ich benötige etwa 130 l die Woche.

Habt ihr einen Tip für mich, vielleicht sollte ich sie zurückgeben und ihr könnt was anderes empfehlen?
Es dürfte aber 150 Euro nicht übersteigen.

Vielen Dank und einen lieben Gruß in die Runde.

Trixie
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Beitragvon jgottwald » 03 Mär 2010 14:25

Hallo Trixie!
auf der Membrane müsste eine 2012 Nummer mit einer Grössenangabe stehen. Ferner ist die Zahl auf dem Restrictor wichtig 650 ml = 120 GPD 850 ml = 180 GPD . Die anderen Angaben sind nur auf die Filter bezogen.
mfg
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Beitragvon robat1 » 03 Mär 2010 14:29

Hi,

schade daß deine Obergrenze 150Teuronen sind:

http://www.waterpilot.com/catalog/produ ... ts_id=1700

http://www.waterpilot.com/catalog/produ ... ts_id=1699

Statt 1:3 - 1:4 schaffen die ein 1:1 Abwasserverhältnis
Ich würde die größere nehmen und mich jede Wochen über die 270-400L eingespartes Wasser freuen.

Robert
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Beitragvon jgottwald » 03 Mär 2010 14:42

Hallo Robert,
lese dir mal die Anleitung mal genau durch bevor du immer sowas behauptest.
mfg
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Beitragvon Grünling » 03 Mär 2010 16:44

Hallo,

leider steht gar nichts weiteres drauf, auch nicht auf der Membran. :(
Ich werde sie wohl zurückschicken, habe auch wenig Interesse bei der Firma nach zu fragen, mit Porto waren es 109,90 Euro.

Macht es Sinn die alte Anlage mit neuem Membran nochmal zu nutzen, die Filter (rechts und links) habe ich nie gewechselt.
Habe die Osmoseanlage über 3 Jahre genutzt und immer gespült.
Jetzt liegt sie aber seit 2,5 Monaten im Keller.
Ist sie jetzt nicht ausgetrocknet?
Wäre es empfehlenswert diese als Übergang zu benutzen bis eine Neue da ist?

Seit dem Umzug steht das Becken ca 2,5 Monate mit "frischem" Wasser, höchste Zeit für einen Wasserwechsel mit Osmosewasser (Leizungswasser GH über 24, KH 11), kann also schlecht weiterhin auffüllen.

Wo ist denn der Unterschied zwischen den beiden oben genannten Anlagen.
Jetzt habe ich keinen eigenen Wasserzähler für meine Wohnung, es wird pro Parteien und Personen abgerechnet.
Könnte aber trotzdem auffallen bei zu viel Abwasser?
Leider ist das Geld sehr knapp derzeit und in Zukunft.
Ich bin gezwungen wirtschaftlich zu denken, möchte das Hobby aber nicht aufgeben in den nächsten Jahren. (Bin jetzt 4 Jahre wieder dabei).

Bin dankbar für alle Tips.
Entschuldigt die technischen Bezeichnungen kenne ich nicht.

Gruss,
Trixie
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Beitragvon jgottwald » 03 Mär 2010 18:28

Hallo Trixie,
was ist denn das für eine Anlage?
mfg
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Beitragvon Grünling » 04 Mär 2010 13:04

Hallo,

also es ist eine Umkehr-Osmose-Anlage RO-700 TMT (laut Ebay-Angebot).

Beschreibung des Verkäufers:

3- stufige Reinwasseranlage mit Spülventil und Wasser/Abwasserregulator

1.Stufe (Feinfilterstufe) TMT-33
2.Stufe Aktivkohlefilter TMT-34
3.Stufe in USA hergestellte Polyamid/Polysulfon FILMTEC TFC Filter (0.0001 Mikron)

Leistung 180 GPD (ca.700 l/ Tag) bei 3- 6 bar und 10- 30°C. Trinkwasser hat einen osmotischen Druck von weniger als 2 bar. In unserem Ebay- Shop finden Sie zur weiteren Leistungssteigerung eine Druckerhöhungspumpe.


Wie gesagt auf der Anlage selber steht nichts und von der Größe ist sie gleich meiner alten Anlage.
Wie soll ich wissen ob es eine 700 er und keine 500 er ist?
Es steht 75 GPM drauf und müsste damit wohl die kleinere sein, die Größere hat 125 GPM?
(Nochmal nachschauen).

Kann ich meine alte übergangsweise benutzen?
Sie lag seit dem 18.12.09 im relativ kalten Keller.
Was würde denn allerschlimmsten passieren außer dass sie zu viel Wasser verschwendet, wurde nur gespült Jahrelang im Einsatz mit 3- jahre alten Filtern und Membran?

Helfen diese Info`s weiter?
Was ist denn das mit den 180 GPD wieder für eine Größe? Es steht 75 GPM drauf. :roll:

Vielen Dank schon mal.
Gruß,
Trixie
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Beitragvon jgottwald » 04 Mär 2010 13:33

Hallo Trixie,
GPD= Gallonen per Minute GPD = Gallone per day . Der Filter lässt also 75 Gallonen pro Minute bei einem maximalen Druck von 125 PSI (ca, 8,7 bar ) durch. Auf der Membrane wird wahrscheinlich nichts stehen weil Filmtec keine 180 GPD Membranen herstellt, so umgeht man die Abmahnung. Über die anderen Daten kann ich nur schmunzeln. Von bis und ein fester Wert, alles sehr gut gemacht. Ich verwende seit geraumer Zeit nur noch die low pressure Membranen von FS, die kann ich mit 1:2 fahren. ohne Probleme. Eine 125 GPD passt ohne grosse umbauten in eine 50 GPD Anlage, der Flow hat 300 ml wie empfohlen.
Ach so:; wahrscheinlich ist die alte Anlage aufgrund der Lagerung hin, aber das müsste man probieren
mfg
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Beitragvon V2. » 04 Mär 2010 16:08

Grünling hat geschrieben:Leistung 180 GPD (ca.700 l/ Tag) bei 3- 6 bar und 10- 30°C. Trinkwasser hat einen osmotischen Druck von weniger als 2 bar. In ,
Trixie


Hallo,
ich habe mir beim gleichen Verkäufer die 180GPD Membran zum Tausch gekauft. Die 700L/Tag kamen bei mir noch nicht aus der Anlage. Bei den kalten Temperaturen brauche ich für ein 200L Fass ca. 2 Tage, das lasse ich gleich über nacht laufen. Im Sommer wenn ich das warme Wasser der Sonnenkollektoren nutze dauert es ca. 1 Tag.

700L tolles Werbeversprechen :evil:
viele Grüsse, Manfred
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Beitragvon robat1 » 04 Mär 2010 16:11

Hallo Jörg,

Hallo Robert,
lese dir mal die Anleitung mal genau durch bevor du immer sowas behauptest.
mfg
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was behaupte ich immmer ?
und was passt an der Anleitung nicht ?

Robert
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Beitragvon jgottwald » 04 Mär 2010 17:24

Hallo Robert,
du behauptest doch immer das die Anlage 1:1 schafft , es steht aber ganz klar in der Anleitung das das Speisewasser nicht über 10 dh sein darf und bei einer Anlage mit Konzentratrückführung wirkt sich ein höherer Wert immer negativ auf das Verhältniss aus. Allerdings überliest du das immer und auch die vorhandenen Werte.
mfg
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Beitragvon robat1 » 05 Mär 2010 09:01

Hallo Jörg,

du behauptest doch immer das die Anlage 1:1 schafft

hier in diesem Forum schreibe ich das das erste mal so viel ich weis.

Allerdings überliest du das immer und auch die vorhandenen Werte.

Welche vorhandenen Werte?
Ich kenn 3 Leute die ein solches Gerät seit 1 Jahr betreiben und kann mich auf deren Erfahrungen stützen und nicht auf Mutmaßungen.
Ich weis also wovon ich schreibe.
Da ich mir das Gerät selber kaufen werde hab ich erst mal nachgefragt ob es denn die Werbeversprechen hält.
Und die Antworten auf das Abwasserverhältnis war von 2 Leuten 1:1, der dritte hat es nie gemessen, kann aber optisch keinen Unterschied im Verhältnis sehen.

Dabei wurden am Anfang 10µS am Reinwasser gemessen und bei einer Messung von Einem der Beiden nach einen Jahr 17µs.
Ob der Unterschied Zufall war, oder diese Veränderung tatsächlich stattgefunden hat, oder sich eine Änderung im Leitungsdruck des Hauses, oder sich eine andere Wassertemp. bei den beiden Méssungen ausgewirkt haben, kann ich nicht sagen. Das wäre wieder eine haltlose Vermutung, die ich vemeiden möchte.

Jedenfalls sind das die Fakten die ich kenne und keine Mutmaßungen.

Abwasserverhältnis 1:1
Leitwert 10-17µS

Als Osmose-Shopbetreiber würde es Dir nicht schaden, die Geräte lieber mal zu testen und ins Programm aufzunehmen, anstatt sie aus dem Bauch heraus schlecht zu machen.

Robert
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Beitragvon jgottwald » 05 Mär 2010 09:34

Hallo Robert,
ich kenne das Prinzip der Konzentratrückführung recht gut (ich habe selber schon Anlagen dieser Art gebaut). Deswegen kann ich die Werte die du hier vorgibst gar nicht recht glauben. Je niedriger das Verhältniss desto höher wird im Ausgangswasser der Leitwert, weil ein Teil des Abwassers wieder dem Eingangswasser zugeührt wird. Diese Anlage läuft wenn es gut geht mit 1:1 wobei man die Eingangswerte einhalten muss. Für den der eine einfache Anlage sucht, für den ist sie die falsche Wahl. Auch bringt ein System nichts wenn man dadurch spart , aber unter dem Strich mehr bezahlt wie alle Ersparnisse.
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Beitragvon robat1 » 05 Mär 2010 10:33

Hi Jörg,

Deswegen kann ich die Werte die du hier vorgibst gar nicht recht glauben.

Was soll ich dazu noch sagen, ich habe meinen Infos eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
2 von den 3 Besitzern kenn ich persönlich, den dritten nur schriftlich aus Naturaquaristik-live.de .
Ich lege aber für alle 3 und ihre Aussagen meine Hand ins Feuer.

Es geht eben um messen und nicht um glauben, denn meist glaubt man eh nur das, was den eigenen Vorurteil enstpricht.
Daher kommt wohl der vielsagende Spruch: "Das glaube ich gerne" ;-)

Robert
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Beitragvon jgottwald » 05 Mär 2010 10:54

Hallo Robert,
dann verbrenne dir mal nicht die Finger! Wie du siehst habe ich die Anlage mit 3 Flowmetern und einem Doppel leitwertmesser gebaut damit die Ergebnisse einigermassen stabil waren. Veränderte sich aber der Eingangsdruck was z.b. Abends oft der Fall ist, musste nachjustiert werden.
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