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Dichtungen für Druckminderer: günstige Alternative

Alles rund um Aquarientechnik

Beitragvon kurt » 02 Feb 2012 18:19

Hallo zusammen,

DrZoidberg hat geschrieben:ich habe mir gerade O-Ringe aus dem Tauchsportbereich besorgt. Also 200-230 Bar halten die locker aus. Wie genau kann ich mir die Problematik in Bezug auf CO2 vorstellen? Wird das Material dadurch geschwächt / chemisch angegriffen?


Doc Holliday hat geschrieben:Die Beschaffenheit der Verbindung zwischen Flasche und Druckminderer ist meist eine völlig andere als bei Tauchsport-Anschlüssen.

wie Volker schreibt, der Aufbau ist völlig unterschiedlich.


Im Hydraulischen Bereich z. B. gibt es noch bedeutend höhere Drücke.
Da sitzt der O-Ring in einem Nut zwischen zwei planen Flächen.
Der O-Ring ist etwas dicker als der Nut tief.
Zu den jeweils verschiedenen Medien u. Temperaturen gibt es auch das passenden Material.
Viton wäre da als vielseitig und hochwertig anzusehen.
Gruß Kurt
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Beitragvon Boiled_Frog » 02 Feb 2012 18:47

Hallo,
mir geht es nicht darum am faschen Ende zu sparen. Dass die Sicherheit vor geht ist keine Frage. Gerade deshalb wechsle ich die Dichtungen ja auch jedes mal aus,
Aber gerade weil es genormte Anschlüsse sind, und diese Dichtungen wohl keine Einzelanfertigungen sind, kommt mir 1€ pro Dichtung verhältnismäßig viel vor. Ich möchte mich auch nicht weiter rechtfertigen dafür. Das ist nur mein persönlicher Eindruck.
Wenn ich da falsch liege und es keine günstigere Dichtungen in größeren Mengen gibt, die Qualitativ identisch sind, sehe ich das ein und will auch nicht weiter nerven.
Viele Grüße Flo
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Beitragvon kurt » 02 Feb 2012 18:59

Hallo zusammen,

Nachtrag,
Fibermaterial ist bei CO2, O2, NO2 für Flachdichtungen am besten.
Dieses Material wird nicht so aufquetscht und man kann sie auch mehrmals einsetzt lassen.
Es verklemmt sich nicht so wie weiches Material z. B. Teflon usw. so das man die Dichtung schwer herausbekommt
und unter Umständen dabei sogar die Dichtflächen zerkratzt.
Gruß Kurt
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Beitragvon Tobias Coring » 02 Feb 2012 20:10

Hi,

also ich kaufe die Dichtungen für unsere Druckminderer beim Hersteller ein und die liegen schon vom EK recht hoch, so dass ich die 1€ wirklich nicht für teuer halte.
Grüße Tobias Coring

Bitte KEINE geschäftlichen Anfragen per Private Nachricht verschicken.
Individualberatungen hinsichtlich Düngung usw. fallen ebenfalls hierunter.
Anfragen bitte nur per E-Mail an info (ät) aquasabi.de


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Beitragvon Boiled_Frog » 02 Feb 2012 21:29

Hi Tobi,
alles klar. Dann habe ich mich hinsichtlich der Kosten wohl getäuscht und ich kann guten Gewissens die "teueren" Dichtungen kaufen. Ich möchte hier nicht als Pfennigfuchser in Erinnerung bleiben :-)
Grüße Flo
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Beitragvon Erwin » 02 Feb 2012 22:29

Hallo,

nur mal als Beispiel, was einzelne Dichtungen wirklich kosten.
http://www.bierzapfen.de/webshop/dichtu ... eln-d6045/
Wenn man da 10 Stück kauft, ist man einige Jahre vor weiteren Wucherpreisen geschützt.
Aber selbst eine Dichtung für 1€/Stück ist immer noch günstiger als eine leere Flasche wegen Undichtigkeit.
Hab auch schon in einem Pflanzenshop welche für knapp 4 Euro das Stück gesehen. http://www.aquarienpflanzen-versand.de/ ... derer.html
Ebenso welche für 7 cent/Stück, bei Abnahme von 100 Stück (allerdings aus PE). http://www.ich-zapfe.de/bierzapfen/100- ... ferrerID=7
Man muss halt nur wissen, welche Abmaße für seinen Druckminderer die passenden sind. Und nein, die Druckminderer sind in ihren Abmessungen des Dichtungszapfen nicht genormt, sie sind verschieden. Eine normale Schankanlagendichtung 12x18x3 passt nicht auf den alten Profi 2000, welcher einen 13er Dichtungszapfen besitzt.
Dennerle bietet dazu einmal schwarze Gummidichtungen an, aber auch rote Fiberdichtungen. Meine Erfahrung ist, dass die schwarzen Dichtungen viel einfacher dicht zu bekommen sind, aber leider nur wenige Flaschenwechsel unbeschädigt überstehen.
Sera benutzt übrigens O-Ringe für ihren Druckminderer. Aber O-Ring ist nicht gleich O-Ring. Auch da gibt es verschiedene Materialien, hat Kurt ja auch schon geschrieben....
Aus meiner Not heraus habe ich bei meinem letzten Flaschenwechsel eine Dichtung von Sodaclub eingesetzt. Musste die allerdings erst im Innendurchmesser vergrößern. Diese Dichtung ist nicht so weich wie das Dennerle-Original, aber auch nicht so hart wie die oft nur schwer dicht zu bekommenden Fiberdichtungen. Mal abwarten, wie lange deren Lebensdauer ist.

MfG
Erwin
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