von nik » 31 Okt 2011 13:24
Hallo Reiner,
der Verbrauch an Mg ist idR. gering. Es gab mal eine deutliche Ausnahme, das ist auch in einem Thread hier beschrieben. Die Ursache blieb unklar. Ich messe aber schon lange nicht mehr.
Die Bedeutung von Magnesium und Calcium und Kalium liegt eher in den Verhältnissen zueinander als in absoluten Mengenangaben. Diese drei Stoffe konkurrieren in der Aufnahme durch die Pflanze. Praktisch fahre ich schon lange Mg-betont, hat sich als günstig erwiesen. Kam dadurch zustande, dass das Leitungswasser schon reichlich Mg mitbringt und ich wegen der SE noch PMS zugebe.
Ich habe das mal überschlagen, das resultierende Wasser sieht so aus:
KH 6
GH 9
Ca ~ 35 mg/l
Mg ~ 18 mg/l
Ca:Mg ~ 2:1
K ~ 10-20 mg/l
NO3 ~ 10-20 mg/l
PO4 habe ich mit 1-1,5mg/l im Leitungswasser. Wenn ich nicht Wasser wechsel, dann dünge ich P auf Stoß anhand einer Zeigerpflanze. Meistens dünge ich mit Kaliumnitrat. Manchmal gibt es eine mäßige K-Akkumulation im obigen Rahmen, kann aber auf Calcium- und Magnesiumnitrat ausweichen. Ist wirklich nur optional, mir fehlt einfach das Problem dazu.
Man muss sich an den Werten nicht sklavisch festhalten, ich tue es auch nicht und halte die für sehr gut. NO3 und PO4 schwanken bis hin zur Nichtnachweisbarkeit. K schwankt sicher auch. Das sieht man den Pflanzen an, aber auf das Funktionieren des Aquariums hat es selbst in extremen Ausprägungen einen geringen Einfluss. Möglicherweise funktioniert das bei mir mit reichlich K wegen des anteilig höheren Mg besser. Mg als K-Bremse ...
Gruß, Nik