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Taxiphyllum barbieri - Wasserpflanzen, Wasserpflanzendünger, Aquarium, Aquaristik

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Taxiphyllum barbieri - Wasserpflanzen Taxiphyllum barbieri - Waterplants

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Taxiphyllum barbieri - Wasserpflanzen

"Taxiphyllum barbieri"

  • Wasserpflanze - Taxiphyllum barbieri
Schwierigkeit:
Licht:
Gattung:
Familie:
Deutsche Bezeichnung:Bogor-Moos
"Javamoos"
Pflanzentyp:
Region:
Verbreitung bzw. Fundort:Vietnam
Höhe:5+ cm
Breite:unbestimmt
Temperatur (genau):15-28 °C
Temperatur:
pH-Wert Toleranz:
Härte Toleranz:
Standort im Aquarium:
  • Vordergrund
  • Mittelgrund
  • Aufwurzelnsteinen
Pflanzung:
Wachstum:
Vermehrung:Teilung
Kann emers gezogen werden?:
  • Yes
Für Nano-Aquarium geeignet?:
  • Yes
Verfügbarkeit:
  • Handelgut
  • Aquarianergut
Beschreibung:Taxiphyllum barbieri ist die Moosart, die heute weltweit am häufigsten "Javamoos" genannt wird, und ist auch überhaupt das häufigste Aquarienmoos. Sie wird oft für Vesicularia dubyana gehalten, aber schon 1982 hat der Moosexperte Zennosuke Iwatsuki "Javamoos" von Aquarianern als Taxiphyllum barbieri identifiziert. Dies wurde vor einigen Jahren (Benito C. Tan & al. 2004) allgemein bekannt gemacht; dabei wurde T. barbieri Javamoos und die echte Vesicularia dubyana Singapurmoos genannt.
Leider wussten die Autoren nicht, dass das ursprüngliche, schon vor über 50 Jahren in Europa kultivierte "Javamoos" tatsächlich Vesicularia dubyana war und von dem später eingeführten, schnellwüchsigeren Taxiphyllum barbieri weitgehend verdrängt wurde.
T. barbieri wurde 1969 von G. Benl als "Bogormoos", irrtümlich "Glossadelphus zollingeri", vorgestellt. Von daher ist es passender, Vesicularia dubyana wieder Javamoos und T. barbieri Bogormoos zu nennen. Allerdings ist Bogor ein Ort auf Java (Indonesien), während die Art T. barbieri von Botanikern bisher nur in Vietnam nachgewiesen wurde.
Unter der Bezeichnung "Javamoos" sind im Handel eventuell noch weitere Moosarten zu finden, z.B. Vesicularia montagnei, auch als "Christmas Moss" bekannt. Besonders große Ähnlichkeit hat T. barbieri mit Taxiphyllum sp. "Giant Moss" und mit dem Taiwanmoos (Taxiphyllum alternans).

Aber wie man das Moos auch immer nennen mag - Taxiphyllum barbieri hat sich schon seit langem seinen festen Platz in vielen Aquarien erobert, und das zurecht. Sein schönes Aussehen und seine sehr geringen Ansprüche an Wasserwerte und Beleuchtung machen es zu einem allseits beliebten Pflegling.
T. barbieri wächst unter den unterschiedlichsten Bedingungen, wenn es sich erst einmal akklimatisiert hat. Dieses Moos toleriert zwar Temperaturen bis zu 30°C, wächst aber schneller und sieht gesünder aus in kühlerem Wasser von ca. 24°C. Während es bei hohen Lichtintensitäten dichter und üppiger wird, nimmt es bei geringerer Lichtstärke ein dunkleres, "schlaksigeres" Aussehen an. Dünger und CO2-Gaben helfen dem Wachstum auf die Sprünge, sind aber nicht unbedingt notwendig. Möchte man allerdings ein gesundes, kräftig gefärbtes Moos in seinem Aquarium, sollte man wenigstens einen Eisendünger verwenden.

Das Moos wächst mit seinen Rhizoiden (Haftorgane; die kleinen braunen Haarbüschel auf der Unterseite der Triebe) schnell an jeglichen Oberflächen fest, sogar an Kunststoff und veralgten Scheiben, und kann deshalb mit einer Nylonschnur fixiert gut zur Dekoration von Wurzeln und Steinen im Aquarium herangezogen werden. Auch ein Hamburger Mattenfilter eignet sich bestens als Untergrund für die Pflanze und verschwindet nach einiger Zeit völlig unter ihrer grünen Pracht. Es ist auch möglich, bei geringen Lichtverhältnissen einen schönen Moosteppich im Vordergrund des Aquariums zu verlegen.

In die richtige Form läßt sich T. barbieri willig mit einer Schere bringen. Bei zu starkem Wuchs kann man so gestalterisch tätig werden. Durch einfache Teilung vermehrt man T. barbieri und schafft so Versteckmöglichkeiten, die gern vom Fischnachwuchs im Aquarium aufgesucht werden. Moose haben ihre Popularität nicht zuletzt der Verbreitung von Süßwassergarnelen in den Aquarien zu verdanken. Mit einer großen Ansammlung von Mikroorganismen und Detritus bieten sie den Garnelen nicht nur ein sicheres Versteck, sondern auch eine reich gedeckte Tafel.
Literatur-& Quellenverzeichnis:http://www.aquaticplantcentral.com/forumapc/plantfinder/details.php?id=101 (Stand 07/2009)

Christel Kasselmann (2007) Verwirrung um den Namen Javamoos. Datz 8/2007. (http://www.datz.de/QUlEPTM0Mjk5NCZNSUQ9MjQ2OSZUSVg9MA.html)

http://www.killies.com/Truthaboutmosses.com

Tan, B.C., K.-L. Loh & C.-W. Gan (2004) A Case of Mistaken Identity? What is the true identity of Javamoss and other aquarium mosses sold in Singapore shops? Singapore Scientist 102: 8-11

Familienzuordnung: Classification of the Bryophyta, http://www.eeb.uconn.edu/people/goffinet/Classificationmosses.html (letztes Update 30.03.2011, abgerufen am 18.12.2011)
Copyright der Bilder:Bild 1: Oliver Knott (2004), www.oliver-knott.de
Bild 2: Tropica
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