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Myriophyllum mattogrossense - Wasserpflanzen, Wasserpflanzendünger, Aquarium, Aquaristik

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Myriophyllum mattogrossense - Wasserpflanzen Myriophyllum mattogrossense - Waterplants

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Myriophyllum mattogrossense - Wasserpflanzen

"Myriophyllum mattogrossense"

  • Wasserpflanze - Myriophyllum mattogrossense
Schwierigkeit:
Licht:
Gattung:
Familie:
Deutsche Bezeichnung:Dickblättriges Tausendblatt
Mato-Grosso-Tausendblatt
Pflanzentyp:
Herkunftsland:
  • Brazil
  • Equador
  • Peru
Region:
Verbreitung bzw. Fundort:Ekuador, Brasilien, Peru
Höhe:40+ cm
Breite:5-8 cm
Temperatur (genau):20-29 °C
Temperatur:
Maximale Höhe:
Maximale Breite:
pH-Wert Toleranz:
Härte Toleranz:
Standort im Aquarium:
  • Hintergrund
Aquascaping:
  • Feinfiedrig
Pflanzung:
Wachstum:
Vermehrung:Kopfstecklinge, Seitentriebe
Kann emers gezogen werden?:
  • Yes
Beschreibung:Myriophyllum mattogrossense hat seinen Ursprung in Feuchtgebieten Südamerikas. Die Art ist als Aquarienpflanze noch relativ neu. Aber schon lange vor ihrer Einführung ist ihr Name in der Aquaristik bekannt gewesen, denn das rote Myriophyllum tuberculatum war ca. 20 Jahre lang (bzw. ist teilweise heute noch) irrtümlich als M. mattogrossense im Handel. Im Jahre 1994 wurde das rote Tausendblatt von A.E. Orchard korrekt als M. tuberculatum bestimmt.
Das echte, rein grüne M. mattogrossense ist von Christel Kasselmann im Jahre 1990 aus Ekuador eingeführt worden und erlangt seitdem aufgrund seiner Schönheit und einfachen Kultur zunehmende Popularität. Es ist heute relativ oft im Handel erhältlich.

Dieses Tausendblatt ist sicherlich eine der am einfachsten zu haltenden Pflanzen. Wenigstens mittlere Lichtstärke (um 0,5 Watt pro Liter oder mehr) sollte geboten werden. Diese Art ist ein hervorragender Kandidat für mäßig beleuchtete Becken ohne CO2-Zufuhr, in denen sie noch gesunde, große, grüne Blattquirle entwickelt. Bei stärkerem Licht und stabiler CO2-Zugabe wächst die Pflanze jedoch am schnellsten und bildet auch insgesamt größere Blätter aus.
Bezüglich der Nährstoffe ist diese Pflanze nicht sehr wählerisch. NO3 und PO4 sollten lediglich vorhanden sein. Bei höheren Nitrat- (um 10 mg/l) und Phosphatwerten (1-2 mg/l) werden die Stängel am robustesten und größten. Wenn sich die Triebspitzen weiß verfärben, benötigt die Pflanze dringend Eisen und Mikronährstoffe.

M. mattogrossense muss wegen seines schnellen Wachstums oft beschnitten werden. Hierfür schneidet man die Triebspitze ab und setzt sie ins Substrat ein. Ebenso kann die Triebspitze verworfen werden, und man lässt den Rest der Pflanze sich weiter entwickeln. Die Vermehrung ist auch sehr einfach, da sich eine große Zahl von Seitentrieben bildet, die man abschneiden und als Stecklinge verwenden kann.

Diese Pflanze wird - wohl unverdientermaßen - bis jetzt nur selten in Natur- oder holländischen Aquarien eingesetzt. Mit ihrem schönen feinfiedrigen, grünen Blattwerk hat sie viel Potenzial als effektvoll einsetzbare Hintergrund- oder Füllpflanze. Sie ist eine exzellente Wahl besonders auch für den Anfänger, der eine einfach zu haltende, schnellwüchsige und dazu noch attraktive Stängelpflanze sucht.
Literatur-& Quellenverzeichnis:http://www.aquaticplantcentral.com/forumapc/plantfinder/details.php?id=48 (Stand 05/2009)

C. Kasselmann (1995) Aquarienpflanzen. 1. Auflage. Datz-Atlanten, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
Copyright der Bilder:Bild 1: Nikolay (2004) www.aquaticplantcentral.com
Bild 2: Biker (2005), www.fishbid.com.tw
Bild 3: Biker (2005), www.fishbid.com.tw
Bild 4 und 5: Tropica
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