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Cryptocoryne parva

Hier können neue oder auch besondere Wasserpflanzen vorgestellt werden und über diese diskutiert werden.

Beitragvon KillerKilli » 10 Nov 2011 11:37

Hallo,

ich habe ein paar Probleme mit meinen Aquarienpflanzen und hoffe hier auf ein paar Antworten zu stoßen :) .
Am besten ist es an meinen Criptocoryn parva zu erkennen.
Die Pflanzen die in der vollen beleuchtung stehen, werden langsam braun, wohingegen die Pflänzchen die
geschützter unter einer Wurzel stehen gedeihen.
Nun wüsste ich einfach gerne ob es daran liegt, dass diese Pflanzen keine so starke Beleuchtung vertragen oder ich
etwas am Becken ändern muss.
In diesem Becken wachsen sämtliche Moose übrigens sehr gut, weshalb ich mich ein wenig wundere.

Hier ein paar Beckendaten:

Becken selbst: 120 Liter
Beleuchtung: 1 Watt/L
Düngung: 4 ml Eisendünger von der Hausmarke bei Zoo Zaja*
Das Wasser wird jede Woche zu 50% gewechselt und es herrscht eine durchaus starke Strömung.

Freundliche Grüße
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Beitragvon -serok- » 10 Nov 2011 12:10

Tach auch!

Düngst du nur den Eisendünger und sonst nichts? Und das bei einer so starken Beleuchtung?!? Wenn dem so ist wundert es mich ehrlich gesagt, daß braune C.parva-Blätter dein Problem sind. :shocked:

Meine Vermutung ist Nährstoffmangel. Die C.parva ist eine sehr genügsame Pflanze, wenn sie jedoch im Starklicht steht will auch diese Pflanze mehr Futter. Das ist bei dir scheinbar nicht gegeben.
LG Andy

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Beitragvon KillerKilli » 10 Nov 2011 12:17

Hallo und danke für die Antwort,

ich habe nocheinmal nachgesehen und es ist ein Volldünger, da habe ich mich gerade vertan "^^.
An Nährstoffmangel dachte ich auch schon, aber müssten dann nicht auch die anderen Pflanzen Anzeichen zeigen ?

Gruß
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Beitragvon Silvio » 10 Nov 2011 13:09

Naja, Düngung über die Wassersäule ist gerade für Cryptocorynen eher suboptimal. Die versorgt man besser über den Bodengrund, also spezielle Nährsubstrate oder Düngekapseln, Lehmkugeln etc. p.p.
C.parva ist nun wahrlich keine Starklichtpflanze aber die würde sich bei viel Licht eher flach auf den Boden legen anstatt kaputt zu gehen :?
Gruß, Silvio
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Beitragvon Jurijs J. » 10 Nov 2011 15:11

Eisenvolldünger von zajac, da ist bestimmt kein Marco drin.
Wie sieht es mit CO2 aus?

Bei der Menge an licht ist Druckgas, Soil und NPK fast Pflicht....
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Beitragvon happy-shrimp » 10 Nov 2011 17:57

Hallo,

Silvio hat geschrieben:Naja, Düngung über die Wassersäule ist gerade für Cryptocorynen eher suboptimal. Die versorgt man besser über den Bodengrund, also spezielle Nährsubstrate oder Düngekapseln, Lehmkugeln etc. p.p.

Stimmt eigentlich! Hab bei mir derzeit aber ziemliche Probleme bei meinen Cryptos da ich ein Nährstoffungleichgewicht zu Gunsten Kalium hatte/habe. Die Folge ist/war Nekrosen ohne Ende. Mir gehen seit Wochen fast alle Cryptos ein.
Aus meiner Sicht ist beides wichtig- ist aber nur mein Erfahrungswert!

Silvio hat geschrieben:C.parva ist nun wahrlich keine Starklichtpflanze aber die würde sich bei viel Licht eher flach auf den Boden legen

Kann ich nur bestätigen! Meine liegen ganz eng am Boden...
Mit freundlichen Grüßen

Alex
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Beitragvon KillerKilli » 10 Nov 2011 22:04

Hi und danke für eure ganzen Antwort :) .

Das die Pflanze dicht am Boden wächst ist also normal ?
Meine tun das nämlich auch und ich dachte schon sie wären hinne, deswegen xD.

Nun werde ich mal versuchen mir günstig CO2 zu basteln.
(Falls jemand hier einen Dauertest abzugeben hat, kann er sich ja melden :P ).
Könnte es evtl. auch ungünstig sein, dass die Pflanzen direkt in der Strömung stehen ?

Gruß
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Beitragvon Silvio » 11 Nov 2011 18:51

KillerKilli hat geschrieben: Das die Pflanze dicht am Boden wächst ist also normal ?


das macht sie gepaart mit ihrem langsamen Wuchs je gerade zu einer idealen VG-Pflanzen, gerade für Layouts die auf einen längeren Zeitraum ausgelegt sind.
Strömung sollte ihr nichts ausmachen. Ich finde sogar dass Cryptororynen in stärker durchströmten Bereichen besser dastehen als in ruhigeren.

Gruß, Silvio
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Beitragvon KillerKilli » 14 Nov 2011 00:07

Hi,

also sollte ich mir nun am besten eine CO2-Anlage zulegen, oder habe ich da noch etwas überlesen ?
Kann es sein das die Blätter deiner Pflanzen auch etwas hell sind, oder liegt das am Bild ?
So ähnlich sehen meine nämlich auch aus xD.

Gruß
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Beitragvon Silvio » 14 Nov 2011 11:03

In der Mitte sind es neue Blätter, die in der Regel anfangs noch etwas heller sind. Das eine auf der linken Seite ist ein absterbendes, welches langsam gelb wird. Aber was ist schon ein Blatt in den Weiten des Weltalls ... :pfeifen:
Co2 ist sicher kein Fehler, vor allem wenn noch andere Gewächse im Aquarium gepflegt werden.
Ich habe in dem Becken nur Cryptocorynen, welche mit dem Nährboden von Curt versorgt werden. Düngung über die Wassersäule findet nicht statt, auch kein Co2.
Gruß, Silvio
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Beitragvon Sumpfheini » 15 Nov 2011 12:20

Moin,

die C. parva ist zwar alles andere als eine Neuheit, aber als kleinste, sehr langsam wachsende und nicht allzu anspruchsvolle Crypto schon was besonderes und aquascaperisch interessant -
was würdet ihr davon halten, den Thread in "Neue und besondere Wasserpflanzen" zu verschieben?

Gruß
Heiko
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Beitragvon happy-shrimp » 15 Nov 2011 12:58

Hallo zusammen,

Sumpfheini hat geschrieben:die C. parva ist zwar alles andere als eine Neuheit, aber als kleinste, sehr langsam wachsende und nicht allzu anspruchsvolle Crypto schon was besonderes und aquascaperisch interessant -
was würdet ihr davon halten, den Thread in "Neue und besondere Wasserpflanzen" zu verschieben?

Warun nicht - das Thema Cryto Parva find ich sehr interessant!
Bis dato bin ich auch fast immer bei der Crytohaltung davon ausgeganen das diese nicht anspruchsvoll ist!
In den letzten Wochen bin aber eines besseren belehrt worden :(
Alle meine Cryptobestände in diversen Becken hat es dahingerafft seit dem ich regelmässig Micros und Macros sowie Co2 dünge!
Anscheinend ist nach jedem Wasserwechsel der PH Wert unterscheid zu groß was mir die Pflanzen übel nehmen.
Ein weiteres Problem sind die Nekrosen welche mittlerweile bei fast allen Crytos auftauchen.
Ich werde im laufe der Woche ein neues Becken einrichten da kommen alle Crytoreste dann rein.
Nur auf Kies, kein Co2 und nur ab und zu etwas Micro und Macro und ADA Iron Bottom.
Mal schaun was dann passiet...kann ja irgendwie nicht sein!
Gerade solche Anfängerpflanzen machen mir gerade das Aquarianerleben zu Hölle.
Schönen Tag und bis bald...
Mit freundlichen Grüßen

Alex
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Beitragvon Sumpfheini » 15 Nov 2011 13:03

Hallo Alex,

ok, werde ich verschieben, und es lohnt sich offenbar, auch über diese altbekannte Crypto Erfahrungen zusammenzutragen.

Gruß
Heiko
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Beitragvon -serok- » 15 Nov 2011 13:29

Tach auch!

Meine Erfahrungen mit Cryptos allgemein liegen zwischen "Anfängerpflanze" und "Gewusst wie". PH-Schwankungen bzw. plötzliche PH-Einbrüche scheint keine Crypto gerne zu mögen. Durch einen solchen "Zwischenfall" haben sich bei mir mal sämtliche Cryptos binnen 1-2 Tage regelrecht aufglöst (unbeabsichtigter pH-Sturz von 7 auf ca. 6 über Nacht). Die C.parva ist m.E. jedoch eine der robusteren Cryptos. Sie wächst bei mir in zwei Becken. In Einem wächst sie in Kies ohne Nährboden, minimaler Düngung über Wassersäule, kein CO2, wenig Licht. Zwar sehr langsam, aber sie wächst ohne Mangelerscheinungen. Im Anderen Becken wächst sie in Kiesboden mit Düngekugeln, tägliche Düngung über Wassersäule, CO2, viel Licht. Quasi das Gegenstück des anderen Beckens. In diesem Becken wächst sie ebenfalls mangelerscheinungsfrei, jedoch ein klein wenig schneller. Der Wuchs ist allgemein recht langsam bei dieser Pflanze. Diese "Krümmung" der Blätter scheint unter viel Licht stärker ausgeprägt zu sein. Ich habe den Eindruck, meine C.parva in dem wenig gedüngten Becken bleibt kleiner, als die in dem Nährstoffreichen, hellen Becken.
LG Andy

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Beitragvon Silvio » 15 Nov 2011 19:07

Faszinierend ist das Thema allemal ... zumal ... nichts genaues weiss man (immer noch) nicht.
Was bei dem einen funktioniert kann beim nächsten zur Katastrophe führen. Oft sieht man prachtvolle Bestände auf diversen Bildern von High-Power-Aquarien und auf der anderen Seite hatte ich in einem Altwasser-Becken über mehrere Jahre hinweg 1A - gesunde Cryptocorynenbüsche die zwar langsam aber kontinuierlich wuchsen.
Schwankungen, welcher Art auch immer, scheinen wohl am wahrscheinlichsten einen Zusammenbruch des Bestandes auszulösen. Aber selbst da gibt es den Berichten nach keine Konsistens. Mal werden PH-Wert-Schwankungen angeführt, mal Veränderungen bei der Düngung und selbst ein LS-Röhren-Wechsel wurde schon als Ursache ausgemacht.
Letztendlich würden wahrscheinlich Langzeitbeobachtungen an den natürlichen Standorten etwas mehr Licht in das Dunkel bringen. Zumal dort ja auch keine kontinuierliche Habitatqualität gegeben sein dürfte, Regenzeit, etc. p.p.
Gruß, Silvio
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