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Rotala rotundifolia Krüppelwuchs etc.

Was sind die wichtigsten Pflanzennährstoffe oder welche Dünger sollte ich nutzen ?

Beitragvon Gerdi » 15 Dez 2009 16:26

Hallo ich hoffe mir kann jemand helfen ,
ich habe seit geraumer Zeit ein Problem mit meiner Rotala.
Sie hat an einigen Trieben Krüppelwuchs und an manchen Blättern sieht es aus wie "Chlorophyllverlust"
Die anderen Pflanzen wachsen meines Erachtens normal ( Javamoos wächst langsam)
Bei den Wasserwerten sieht es wie folgt aus
http://www.stadtwerke-neumuenster.de/data/wasser/wasserqualitaet/wasserqualitaet.php?navid=3
Gemessene mittels Photometer
Kh 4 (Wechselwasser mit HC von 7 auf 4)
GH 17
PH 6,5
NO3 ~10mg/l
P04 0,5mg/l
Fe 0,05-0,1ml/l
Mg 17mg/l
Co2 ~30 mg/l

Größe des Becken 120/50/50
Beleuchtung 4*38W 840/Grolux je 2 (wird gerade auf 4x 54W t5 Umgebaut 840/865)
Gefiltert wird über einen Innenfilter der mit einer Lage Filterwatte und Juwelschaumstoff bestückt ist.

Düngung ist Täglich 7ml Eisenglucanatlösung(87g/1000ml) und jeden 2ten Tag mit AR EI 15ml bzw 5ml AR Micro.

Ich habe schon diverse Düngervarianten/Mengen probiert aber die Rotala benimmt sich sehr zickig ;)
Hoffentlich könnt ihr mir halfen das es mal wieder ein schöner Rotalabusch wird.
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Gruß Gerhard
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Beitragvon DrZoidberg » 15 Dez 2009 16:44

Hallo Gerhard,
die Rotala hat gerne hohe Phosphatwerte, vielleicht bringt eine Erhöhung auf 1-2mg/l etwas. Sonst sehen die Wasserwerte doch sehr pflanzenfreundlich aus, nur die GH ist schon ziemlich hoch, weiß nicht wie die Rotala damit zu recht kommt.
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Beitragvon Roger » 15 Dez 2009 17:02

Hallo Gerhard,

es gibt da ein paar Dinge die sich zumindest an meinem Becken als Suboptimal erwiesen haben. Die Verbindung von Mikro-Basic und Eisengluconat hat nicht so gut funktioniert. Obwohl man das nicht so richtig begründen kann, scheint das nicht so gut zusammen zu passen und die bessere Wahl wäre sicherlich der Mikro-Spezial-Flowgrow als Ersatz für beide Komponenten.

Diesen würde ich dann in moderater Dosierung verwenden, auch wenn das Eisen u. U. dann nicht mehr nachweisbar ist. Die Beurteilung über ein ausreichendes Eisenniveau müssen und können Dir die Pflanzen zeigen.
Pinselalgen treten bei mir z. Zt. auch etwas auf und ich habe deshalb die Eisenzufuhr deutlich gedrosselt was bisher positiv zu sein scheint.

Ausserdem solltest Du eher eine Phosphatlimitierung anstreben was mit dem EI-Dünger nicht wirklich funktioniert. Würde da auf Einzelkomponenten ausweichen. :wink:
Gruß
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Beitragvon Tobias Coring » 15 Dez 2009 17:36

Hi,

konträrer können die Empfehlungen ja nicht ausfallen :D. PO4 hoch, der ander sagt runter ;).

Ich würde deinen gesamten Pflanzenwuchs schon als gut bezeichnen, lediglich die Rotala zickt ja etwas. Diesbezüglich würde ich vielleicht die Strömung in dem Teil verbessern. Eisen würde ich dennoch etwas runterfahren. Ich hab in den letzten 2 Wochen auch immer noch kräftig Eisen per Flowgrow Eisen zugeführt, das kam bei mir nicht gut. Wirkte sich eher in einem Wuchsstillstand aus. PO4 kannst du aber weiterhin so lassen, sehe da keine Probleme bei deinem Wert.

@Roger
Warum sollte man jetzt zwangsläufig auf eine PO4 Limitierung ausweichen? Gerhard schreibt doch gar nichts von Pinselalgen?!
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Beitragvon Roger » 15 Dez 2009 18:15

Hi Tobi,

Gerhard schreibt doch gar nichts von Pinselalgen?!

schon klar! Sind aber deutlich auf dem Bildern zu erkennen.
Gruß
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Beitragvon gartentiger » 15 Dez 2009 18:39

Hey Roger,

mal von den paar Pinselalgen auf der Wurzel seh ich keine weiteren und würde so wie von Tobi vorgeschlagen verfahren.

Ich hatte mit der Rotala auch mal so meine Probs gehabt. Da hab ich sie kurzerhand aus dem Becken genommen und für 3,4 Wochen emers wieder aufgepäppelt. Danach wuchs sie submers wieder hervorragend.

lg Chris
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Beitragvon Gerdi » 15 Dez 2009 18:55

Tobi hat geschrieben:Hi,
konträrer können die Empfehlungen ja nicht ausfallen :D. PO4 hoch, der ander sagt runter ;).

Das dachte ich auch ;)

Tobi hat geschrieben:Gerhard schreibt doch gar nichts von Pinselalgen?!

Roger hat schon recht wenn er sagt es sind Pinselalgen vorhanden, allerdings nur ein Paar :oops:

Ich habe Fe eben nochmal gemessen: 0,045mg/l
Heute Morgen habe ich 5ml Ar Micro und 7ml der Eisengluconatlösung reingekippt. Trotzdem weniger dosieren ?

Das mit der PO4 Limitierung werde ich sonst danach testen wenn es notwendig ist.
Gruß Gerhard
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Beitragvon Tobias Coring » 15 Dez 2009 19:04

Hi Gerhard,

also ich würde mich nicht so sehr an den Testwerten festklammern.

Hast du schonmal richtig viel Eisengluconat ausprobiert? Also das doppelte oder dreifache der aktuellen Dosierung? Wenn Eisen limitiert sein sollte, müsste sich das Problem dadurch beheben lassen.

Ansonsten eben weniger verabreichen.... Gerade bei Eisenvolldünger muss man nicht so viel dosieren. Machst du ja aber auch nicht. Pinselalgen deuten nach meiner Erfahrung schon auf unzureichende Strömung und etwas zu wenig CO2 hin. So kann ich sie bei mir zumindest immer eindämmen.
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Beitragvon Gerdi » 15 Dez 2009 19:30

Ok, dann werde ich mal mit dem FE und bei nicht Erfolg mit dem PO4 rumspielen ;)

Danke !
Gruß Gerhard
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Beitragvon addy » 15 Dez 2009 21:11

Hi Gerhard,
nun kommt noch eine weitere Meinung dazu :D
Deine Pflanzen wachsen ja eigendlich wirklich sehr schön. Nur eben die komplette rechte Seite nicht. Das Glosso am Boden wächst im Vergleich mit der linken Seite überhaupt nicht.

Ich würde alles so lassen wie es ist nur die Strömung verbessern. Rotundifolia ist eigendlich eine sehr anspruchslose Pflanze. Po4 hoch oder niedrig ist im Prinzip auch egal wenn alles soweit Wuchsfreudig und rellativ Algenfrei ist.

Nun hast du die Qual der Wahl. 1 2 oder 3 :D Die letzte Chance ist aber noch nicht vorbei :bonk:
mfG André :hippy:

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Beitragvon mic.5 » 15 Dez 2009 22:09

Nicht jeder Tagesdünger ist ein guter Dünger . Ich habe gute Erfahrung mit Tropica gemacht .Dannn kommt die Beleuchtung ins Spiel wieviel Kelvin haben deine Röhren ?
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Beitragvon Tobias Coring » 16 Dez 2009 09:34

Hi,

also zu der Qualität der Dünger will ich mal einwerfen, dass wenn hochwertige Stabilisatoren genutzt werden es generell relativ wumpe ist, welchen Volldünger man nimmt. Die Volldünger unterscheiden sich meist sooooo gering, dass es echt egal ist. Sehe ich zumindest bei Tropica, Drak und auch AR so.
Wenn man die Inhaltsstoffe der Dünger vergleicht, wird man schnell merken, dass die Unterschiede wirklich sehr sehr gering sind ;).

Aber ich denke auch noch immer, dass die Strömung in dem Bereich verbessert werden sollte. Der Eisenvolldünger funktioniert bei sehr vielen Personen sehr gut. Der neue Flowgrowdünger ist hier kein Wundermittel, was jetzt ja viele voller Hoffnung ausprobieren und sich wohl den spektakulärsten Pflanzenwuchs dadurch erhoffen.
Ich persönlich halte die Makronährstoffsituation für viel wichtiger als Volldünger. Volldünger kann ich irgendeinen zugeben.... Makronährstoffe muss ich aber immer ausreichend vorhanden haben. Beim Seachem Flourish und auch beim Flowgrow Dünger muss man aber auch aufpassen, dass man nicht zu viel Bor ins Wasser pumpt. Die beiden Dünger sind ja hier recht gut bestückt im Vergleich zu z.B. Tropica, DRAK und auch dem AR Eisenvolldünger.
Grüße Tobias Coring

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Beitragvon DrZoidberg » 19 Dez 2009 15:16

Hallo Tobi,
muss man aber auch aufpassen, dass man nicht zu viel Bor ins Wasser pumpt.

Ab wann wird es denn so ungefähr zu viel? Ich pumpe gerade sehr viel von allen Nährstoffen ins Wasser. Einfach um heraus zu finden ob noch etwas mehr Wachstum möglich ist.

Zum eigentlichen Thema: Seit ich meine PO4-limitierte Düngung in Richtung EI verschiebe, zeigt meine Rotala eine deutlich stärkere Rotfärbung der neu getriebenen Stengel, die Blätter sehen leider immer noch mehr grün als rot aus.
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Beitragvon mic.5 » 19 Dez 2009 19:15

wieviel kelvin haben denn deine Röhren ?
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Beitragvon Gerdi » 19 Dez 2009 19:32

mic.5 hat geschrieben:wieviel kelvin haben denn deine Röhren ?

Sorry das es gedauert hat.

Soweit ich weißist es so : 865 = 6000 Kelvin und die 840 = 4000 Kelvin

Seit Heute auch alle 4 T5 54w
Gruß Gerhard
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