MarcelD hat geschrieben:Hallo Thomas,
auch wenn's dein erster Beitrag ist: ich möchte dich an dieser Stelle auf die Suchfunktion verweisen. Darüber lassen sich ganz sicher dutzende Bilder von sehr gesund gewachsenem Fissidens finden.
Aloahe,
ich hab mich bereits gestern Nacht durch ca. die Hälfte der Suchergebnisse für Fissidens Fontanus durchgeboxt. Der überwiegende Teil der Treffer führt mich leider auf Gesuche oder Offerten der Pflanze, weite Teile der restlichen Ergebnisse führen mich zu Beckenvorstellungen o.Ä.
Bilder gibts auch in google genug, wenn ich nur selbige suchen würde, wäre eine Anmeldung hier doch überhaupt nicht nötig gewesen
Den Datenbankeintrag habe ich auch schon vollständig gelesen

[...] hat jemand Erfahrungen mit dem Moos und hat vielleicht Ahnung womit man das Längenwachstum und die Ebenmäßigkeit bzw Wuchsdichte beinflussen kann, sowie ob dieses Moos überhaupt ähnlich dem Javamoos als Unterschlupf für Junggarnelen/Jungfische geeignet ist?
Hier gilt das Gleiche wir für andere Pflanzen ebenfalls: genug Licht, CO
2 und angepasste Düngung.
Und hier kommen wir doch schon zum eigentlichen Problem. Genug Licht scheint mir ein subjektiver Begriff. Zur allgemeinen Info schnell einige Eckdaten zum Becken.
Juwel Lido 100 (100L)
2x 15W T8 + Dennerle Reflektoren
Gh 18,3
KH 13,5
pH 7,2 - 7,3
Temperatur 24-27°C
Bio-CO
2 Anlage
Wöchentlich nach Wasserwechsel 7ml Tropica Pflanzennahrung Dünger
Wenn ich mich hier so umsehe erscheinen mir meine 30W bei einer Beckentiefe von 40cm mehr als nur funzelig und es dürfte bei mir kaum etwas wachsen, was viel Licht benötigt. Trotzdem wachsen bei mir relativ lichthungrige Cabomba caroliniana im Becken und fangen erst kurz vor Erreichen der Wasseroberfläche an im unteren Bereich etwas gelb an den Blättern zu werden.
Zudem stellt sich mir nach deiner Antwort nun letztlich die Frage, welcher Faktor (CO
2, Licht, Nährstoffe) bei diesem Moos nun für was verantwortlich ist. Bedeutet viel Licht ein kurz bleiben des Blattwerkes weil bereits über kleine Blattflächen ausreichend Licht zur Energieversorgung eingefangen werden kann, oder wachsen die Blätter bei viel Licht doch eher länger und gleichmäßiger? Was wäre denn 'viel Licht'? Gemessen an der Tatsache, dass Cabombas bei mir wachsen, welche lt. Datenbank einen mittleren bis hohen Lichtbedarf haben wäre meine Beleuchtung wohl mindestens mittelmäßig. Bei 0,3 W/L über T8 Röhren mit KVG erscheint mir diese Annahme aber irgendwie gewagt.
Inwieweit hat das Kohlenstoffdioxid auf die Wuchslänge und Wuchsdichte bei langsam wachsenden Moosen Einfluss?
Sind letztlich die Fragen aus dem Eingangsbeitrag nur etwas ausführlicher gestellt. Über die Forensuche habe ich bislang, zumindest nach Durchforsten der Hälfte der über 600 Ergebnisse keine befriedigenden Antworten hierauf gefunden.
Wenn ich in Beckenvorstellungen sehe, dass das Moos bei Becken mit > 0,5 W/L dicht wächst hilft mir das insoweit auch nicht wirklich weiter, da ich mir keinen Reim daraus machen kann, inwieweit die dort erzielten Wuchsergebnisse auf ein Becken mit schlechterer Beleuchtung projezierbar ist und ich auch ansonsten keinerlei Erfahrung mit der Pflanze habe und mir somit gut zureden könnnte - das wird auch bei meinem Becken.
Grüße
Thomas