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Konzentrationsberechnung für Mathegenies

Allgemeine Plauderecke

Beitragvon Kabu » 05 Nov 2011 17:33

Hallo an alle!

Da ich echt kein Mathematiker bin, kann ich mir meine Frage leider nicht selbst beantworten. Da ich im Forum schon sehr oft verwundert war, was Flowgrowuser so alles wissen, stelle ich die Frage nun hier. Es geht um eine Konzentration eines Stoffes in einer Lösung und die Verringerung durch Wasserwechsel. Zum Beispiel:

Aquarium Volumen 100l
NO2 1mg/l

Wenn man 50l Wasser wechselt mit NO2 0 mg/l, ändert sich die Konzentration im Aquarium auf 0,5mg/l NO2.

Was geschieht jedoch wenn die 50l nicht nach dem Ablassen der ersten 50l beigegeben werden, sondern gleichzeitig?

In wie weit ändert dieser Vorgang die Konzentration? :?
Falls dies etwas zur Lösung beiträgt: Zu und Ablauf der beiden Medien ist ident mit 6,67l pro Minute.

Danke

mfg
Martin
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Beitragvon schnecken-maike » 05 Nov 2011 18:11

mmmh

Bin kein Mathegenie. Würde aber sagen, dass man das nicht berechnen kann, weil nicht auszuschließen ist, das durch die Wasserströmung nicht nur altes, sondern auch frisches Wasser wieder abläuft. das Ergebnis wäre dann also unterschiedlich je nachdem wie die Ab- und Zulauf zueinander positioniert sind.


Gruße Maike
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Beitragvon Kabu » 05 Nov 2011 18:15

Hi Maike,

ich gebe dir da völlig recht, aber...

Du sprichst den Untershied zwischen Theorie und Praxis an. Berechnen lässt sich heute aber nahezu alles.

mfg
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Beitragvon Wuestenrose » 05 Nov 2011 18:25

Hallo,

der Theoretiker schreibt: Unter der Voraussetzung, daß sich das frisch zugesetzte Wasser sofort zu 100 % mit dem im Aquarium befindlichen Wasser vermischt, errechnet sich der Altwasseranteil zu:
Formel_WW.gif
Formel_WW.gif (1.95 KiB) 145-mal betrachtet

(e = Eulersche Zahl ~ 2,71828...)

Das bedeutet, von Deinen 1 mg/l NO2 bleiben bei dieser Art Wasserwechsel noch 0,61 mg/l übrig.

Der Praktiker schreibt: Das kann man nicht voraussagen, da man nicht weiß, wie gut sich das Frischwasser mit dem Aquarienwasser mischt, d. h., welcher Anteil des Frischwasser gleich wieder den Ablauf runterläuft.

Viele Grüße
Robert
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Beitragvon Kabu » 05 Nov 2011 18:34

Hallo Robert,

danke für deine Antwort. Ich denke aber auch, dass da Theorie und Praxis doch recht weit von einander entfernt liegen. Ich wollte nur den "Wirkungsgrad" einer solchen Wasserwechselmethode im Vergleich zur konventionellen wissen.

Danke

mfg
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Beitragvon schnecken-maike » 06 Nov 2011 08:52

Hallo Martin,

der Wirkungsgrad hängt davon ab wie du das anstellst.
Ich habe zum Reinigen meines Bodengrundes das Ganze aufgewühlt und dann die trübe Brühe abgesaugt. Dabei habe ich den Zulaufschlauch auf den Mattenfilter gehalten. Das Wasser lief daran herunter und der Mulm schwemmte nach vorne zum Schlauch. Von hinten nach Vorne wurde das Wasser immer sauberer. Dabei waren aber weder Pflanzen noch Wurzeln im Becken. Es gab also keine Verwirbellungern.
Wäre etwas drin gewesen, hätte es im Ströumgsschatten Ablagerungen von Mulm gegeben. Die die Ströung ist also nicht überall gleich, folglich auch die Berechnung nicht möglich.
Du könntest aber Messen wieviel Wasser du brauchst um welchen Effekt zu erzielen.

Maike
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Beitragvon Kabu » 06 Nov 2011 10:50

Hallo Maike,

Strömungsschatten gibt es in meinem Fall keine, da es sich um ein leeres Aufzuchtsbecken handelt. Um einen 75% igen Wasserwechsel und den damit verbundenen Stress für die Tiere zu umgehen, wollte ich das Wasser gleichzeitig ablaufen lassen
und wieder auffüllen. Der Wasserspiegel würde sich dabei nicht verändern und die Tiere nicht unnötig stressen. Aber ich werde die Konzentrationen einfach mal vor und nach dem Wasserwechsel messen. Mal schaun was da dabei rauskommt.

mfg
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