• Werbung - der Flowgrow Shop
Aquasabi - Wir lassen es Wachsen - Aquascaping
Borneo Wild Filter-Edelstahlwaren

Mopani Wurzel = Garnelentod?

Welche Garnelen eignen sich für bepflanzte Aquarien ?

Beitragvon Lukas » 19 Nov 2009 18:00

Hallo zusammen,

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Mopaniwurzeln im Garnelenbecken?
Hab gelesen das diese Wurzeln Garnelensterben auslösen sollen. :shock:
Da ich solch eine Wurzel habe, bin ich mir nicht schlüssig, ob ich sie ins Aqu.legen soll.

Gruss

Lukas
Lukas
 
Beiträge: 23
Registriert: 09 Nov 2009 17:55
Wohnort: Landkreis Heilbronn
Bewertungen: 2 (100%)

Beitragvon KaiyJaiy » 19 Nov 2009 18:30

Hallo Lukas,

speziell zu dieser Wurzelart kann ich nichts sagen, aber Du kannst sie ja mal in einen Eimer Wasser legen und nach einer Weile messen, ob NO2, NO3 o.s. in höhrere Konzentration vorhanden sind. CO2 ist auch klein klasse Garnelenkiller, aber wenn die Wurzel das abgeben würde, würde ich flux ein kleines Stück in mein Becken legen ;-)

Viele Grüße
Kerstin
Benutzeravatar
KaiyJaiy
 
Beiträge: 102
Registriert: 28 Jul 2009 23:52
Wohnort: Thüringen
Bewertungen: 3 (100%)

Beitragvon pauli » 19 Nov 2009 18:39

Hallo zusammen,

Mopaniwurzeln werden in Gegenden gesammelt, wo der Boden stark durch Schwermetalle belastet ist.
Das kann sich im Holz ablagern und in vereinzelten Fällen im Aquarium austreten und so zum Garnelentod führen.
NO2, NO3 ist also nicht nachweisbar.
Testen kann man das nicht, da die Schwermetalle auch erst nach einiger Zeit bzw. sofort bzw. gar nicht austreten können.

Es kann, muss aber nichts passieren. Ich würde das Risiko nicht eingehen und lieber auf Moorkienwurzeln zurückgreifen.

liebe Grüße
Erik
Benutzeravatar
pauli
 
Beiträge: 387
Registriert: 27 Jul 2007 13:02
Wohnort: Baldham (Münchner Osten)
Bewertungen: 27 (100%)

Beitragvon Lars » 19 Nov 2009 18:51

Hi,

ist es eigentlich nicht so das die Wurzeln speziell durch das Sandstrahlen die Metalle aufnehmen ?

MFG Lars
Ich bin die Pommes und die Fanta :)
Benutzeravatar
Lars
 
Beiträge: 409
Registriert: 02 Jun 2009 12:48
Bewertungen: 16 (100%)

Beitragvon braincake4us » 19 Nov 2009 18:57

LarsK. hat geschrieben:Hi,

ist es eigentlich nicht so das die Wurzeln speziell durch das Sandstrahlen die Metalle aufnehmen ?

MFG Lars


nein,....lars,....woher sollten denn die schwermetalle den stammen, beim strahlen?...........gestrahlt wird zb auch mit nussschalenstückchen, etc.

kommt natürlich darauf an, mit was gestrahlt wird,.........wenn mit einem quarzsand gestrahlt wird, dann kommt das holz auch nur mit etwas in kontakt, was auch evtl in deinem becken ist,...sand,.....wie kommst du auf dieine annahme?

habe mopani in 2 meiner becken und nicht die geringsten probleme,.........in allen becken sind garnelen

http://aquanet.de/AquaPedia/Detail.aspx?guid=4f41e4f3-c08e-4012-a4df-12e7a7f89cb7

zitat: "Mopaniholz stammt aus Trockengebieten im südlichen Afrika, benannt ist es nach einem Distrikt im Nordosten Südafrikas. Es stammt vom Mopanebaum, der in heißen und trockenen Gebieten auf 200 bis 1500 m Seehöhe wächst. Dieser Baum bevorzugt dünne, schlecht entwässernde und kalkreiche Böden, wo er sich oft zu Mopanewäldern ausbreitet. Die Bäume werden zwischen 4 und knapp 20 m hoch und sind ökologisch stark spezialisiert.
Das Holz der Mopanebäume ist extrem schwer und hart, oft rötlich gefärbt. Durch die Härte ist es schwer zu verarbeiten, jedoch termintenresistent. Traditionell nutzt man es für Hausbau und zur Abzäunung von Nutztieren. Es wurde auch zur Herstellung von Eisenbahnschwellen oder als Stempel zum Abstützen von Bergwerksstollen genutzt.

Nach Europa werden meist nur teilweise verwitterte Wurzelstücke importiert, die sonst als Brennholz Verwendung gefunden hätten. Dieses ist oft zweifarbig und klobig, aber stark strukturiert geformt.
Auch dieses Wurzelholz ist sehr hart und schwer, es geht ohne Wässern sofort unter. Da es große Mengen Gerbstoffe enthält, färbt es das Wasser relativ schnell braun, fault jedoch nicht. Gerade frisch sehen Mopani-Wurzeln recht künstlich aus, bleibt es länger im Wasser, dunkeln die hellen Flächen nach.
Für Holzfresser wie Harnischwelse erfüllt dieses Holz nur einen Teil der notwendigen Funktionen: Deckung und Struktur, es wird jedoch nicht gefressen."

weiss daher nicht was die gerüchteküche mit den schwermetallen soll,........irgendjemand postet, irgenwann einmal so etwas,......und dann dampft das gerücht,.....

hat irgend jemand stichhaltige beweise?




gruß

peter
Benutzeravatar
braincake4us
 
Beiträge: 259
Registriert: 24 Sep 2008 21:30
Bewertungen: 20 (100%)

Beitragvon pauli » 19 Nov 2009 19:41

Hi Peter,

im Garnelenforum wird darüber auch alle Tage wieder diskutiert. Bewiesen ist da nichts, da man diese Schwermetalle mit den üblichen Tests nicht messen kann. Aber es kommt halt vermehrt zu Ausfällen bei Garnelenbeständen.

Wie ich schon sagte, es kann etwas passieren, muss aber nicht. Daher wahrscheinlich die unterschiedlichen Erfahrungen etc.

Ich selbst habe das Wurzelnholz schon seit langem nicht mehr im Becken.
1. da es künstlich aussieht
2. wenig Struktur hat (keine Äste etc.)
3. ich keine Ahnung habe, welche Stoffe abgegeben werden

liebe Grüße
Erik
Benutzeravatar
pauli
 
Beiträge: 387
Registriert: 27 Jul 2007 13:02
Wohnort: Baldham (Münchner Osten)
Bewertungen: 27 (100%)

Beitragvon braincake4us » 19 Nov 2009 19:46

pauli hat geschrieben:Hi Peter,

im Garnelenforum wird darüber auch alle Tage wieder diskutiert. Bewiesen ist da nichts, da man diese Schwermetalle mit den üblichen Tests nicht messen kann. Aber es kommt halt vermehrt zu Ausfällen bei Garnelenbeständen.

Wie ich schon sagte, es kann etwas passieren, muss aber nicht. Daher wahrscheinlich die unterschiedlichen Erfahrungen etc.

Ich selbst habe das Wurzelnholz schon seit langem nicht mehr im Becken.
1. da es künstlich aussieht
2. wenig Struktur hat (keine Äste etc.)
3. ich keine Ahnung habe, welche Stoffe abgegeben werden

liebe Grüße
Erik


danke erik,......

handhabe es so, dass ich zeitlebens immer nach fundierten aussagen ausschau halte,..........

geschrieben wird ja, dass die mopanihölzer teilweise starke gerbsäure enthalten,.......das wäre eine erklärung,.....die einleuchtet

das mit dem aussehen ist wie mit der partnerwahl,..... geschmacksache

gruß

peter
Benutzeravatar
braincake4us
 
Beiträge: 259
Registriert: 24 Sep 2008 21:30
Bewertungen: 20 (100%)

Beitragvon Lukas » 19 Nov 2009 20:02

Hallo an alle,

danke erstmal für eure Tipps. Ich hab da ne Idee zwecks den Schwermetallen.
Einfach ne Probe von der Wurzel nehmen, und mit nem Spektrometer messen was drin ist. :D
Würde aber den Wert der Wurzel evtl. weit übersteigen. :bonk:

Bin mir noch echt unschlüssig was ich jetzt damit anfange.... evtl. nem Terrarienbesitzer vermachen. :?

Gruss

Lukas
Lukas
 
Beiträge: 23
Registriert: 09 Nov 2009 17:55
Wohnort: Landkreis Heilbronn
Bewertungen: 2 (100%)

Beitragvon Slanderscree » 19 Nov 2009 20:20

Hallo

Ich habe Mopaniholz im Garnelenaquarium und den Garnelen geht es gut. Meines Wissens nach ist wohl entscheidend, wo das Holz aufgesammelt wurde. Holzstücke aus der Nähe von Schwermetallminen können entsprechend belastet sein. Solche Belastungen des Bodens und damit der Vegetation gibt es auch in Deutschland in der Nähe von Erzminen (z.B. Harz, Galmeipflanzen). Insofern ist diese Mopani-Theorie durchaus realistisch. Dem Holz sieht man den Fundort aber leider nicht an.
Slanderscree
 
Beiträge: 96
Registriert: 24 Aug 2009 15:13
Wohnort: Großenheidorn
Bewertungen: 0 (0%)


Zurück zu Garnelen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast