von Andreas 49 » 29 Mär 2010 09:00
Morgen zusammen ,
bei der Wahl seiner Kamera sollte man erstmal überlegen , wofür man sie wirklich braucht .
Es ist eine Frage des Preises und ob sich der lohnt , wenn man nur einmal im Jahr ein paar
Urlaubsbilder macht sei dahingestellt . Wenn man sich an Orten aufhält , welche man nur
mit grösserem finanziellen Aufwand ein zweites mal erreicht , wäre es schon tragisch wenn
die Bilder anschließend nichts oder von schlechter Qualität sind .Mit einer SLR ist man auf der
sicheren Seite , vorausgesetzt der Wille und die Zeit sich auch damit zu beschäftigen sind
gegeben .Owohl sich die Vorzüge einer Kamera erst zeigen , wenn man die vorgegebenen
Motivprogramme oder die Vollautomatik verlässt , kann man auch mit diesen gute Ergebnisse
erzielen .Auch eine SLR hat ihre Grenzen , da die meist mitgelieferten Standartobjektive
( in der Regel Zoom ) nur ein Kompromiss sind , was das Öffnungsverhältnis betrifft .
Eine viertausendstel sec Verschlusszeit nützt nur dann etwas , wenn ich das Objektiv dazu habe ,
was dem Kauf eines gebrauchten Kleinwagens entspricht ( lichtstark , meistens Festbrennweite ).
Wenn ich zurückdenke : Ich habe 1973 meine erste SLR gekauft , die hatte zwar ein gutes Objektiv
( Zeiss Tessar ), aber keine eingebaute Messvorrichtung und mit dem Belichtungsmesser herum-
fuchteln sah albern aus . Also probieren , probieren und Blendenreihe und Verschlusszeiten aus-
wendig lernen . Ist heute noch hilfreich , wennns mal schnell gehen muß .
Alle diese Kameratypen haben irgendwie ihre Daseinsberechtigung . Für welche man sich am
Ende entscheidet , liegt am Verwendungszweck und nicht zuletzt am Geldbeutel.
Gruß , Andreas

NEIN , ich bin nicht die Signatur ! Ich putze hier nur zweimal pro Woche .