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Wie fotografiere ich am besten mein Aquarium

Diskussion über Artikel aus dem Flowgrow Aquascaping Network

Beitragvon Simon » 16 Jun 2010 16:21

Hallo,

hier kann über den Artikel "Wie fotografiere ich am besten mein Aquarium" diskutiert werden.

Lg Simon
Beste Grüße
Simon
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Beitragvon Tobias Coring » 16 Jun 2010 16:22

Hi Simon,

danke fürs Einstellen. Vielen Dank natürlich primär an Bruno für diesen schönen Einstieg in die Fotografie. :top:
Grüße Tobias Coring

Bitte KEINE geschäftlichen Anfragen per Private Nachricht verschicken.
Individualberatungen hinsichtlich Düngung usw. fallen ebenfalls hierunter.
Anfragen bitte nur per E-Mail an info (ät) aquasabi.de


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Beitragvon Lars » 16 Jun 2010 17:56

Hi Simon,

danke für diesen guten Artikel, darauf habe ich schon gewartet !

Viele Grüße

Lars
Ich bin die Pommes und die Fanta :)
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Beitragvon gartentiger » 16 Jun 2010 18:42

Hi,

insgesamt ein sehr guter Artikel um einen ersten Einblick in die Aquarienfotografie zu bekommen.

Schon bei der Kamerawahl ist es wichtig sich ein lichtstarkes Gehäuse und ein lichtstarkes Objektiv auszusuchen was sich leider immer auf den Geldbeutel negativ auswirkt.


Würde ich so nicht formulieren. Sicher bringen bei der AQ-Fotografie eine Vollformatkamera und entsprechend lichtstarke Objektive gewisse Vorteile, notwendig sind sie jedoch nicht. Wichtiger wäre es sich gleich zu Beginn intensiv mit der Blitzlichtfotografie auseinander zu setzen und dort entsprechende Investitionen zu tätigen.


Folgende Fakten bitte nur auf Canon beziehen :wink:

Nachdem ich letztens auf dem D-Forum-Festival einem Vortrag von Jürgen Denter zum Thema Objektive und die Physik lauschen konnte habe ich ein neues Lieblingsobjektiv gefunden. Und zwar handelt es sich um mein bisher von mir verschmähtem EF 50 1.8 II mit einem Gebrauchtpreis von ca. 60 €. Der Grund ist folgender: Alle Canon-Festbrennweiten sind auf einen bestimmten Abstand zum Motiv hin optimiert. Und zwar handelt es sich um die 5-fache Brennweite, also ist der optimale Abstand des 50 1.8 zum Aquarium genau 2,5 m. Und wehe es kommt mir wer mit einer angeblichen Brennweitenverlängerung bei Crop-Kameras. Wie schon die genaue Übersetzung lautet handelt es sich um einen Ausschnittsfaktor, 50mm bleiben 50mm. Zudem hat das 50er einen besonderen Vorteil da es nicht verzeichnet, man hat also weder einen Kissen-, noch einen Tonnen-Effekt.


Und nun zum Blitzlichtgewitter 8)

Für meinen Beitrag zum IAPLC-Wettbewerb habe ich einige, für mich neue, Tipps und Tricks ausprobiert.

Das wichtigste vorweg: Will ich bei wenig Licht *meine 4x39W sind nicht hell genug :shock: *neben dem Becken auch die Fische scharf abbilden geht das nur mit Blitzlicht. Und da lassen sich interessante Effekte erzielen. Hervorragend ist dies von Dirk Wächter in seinem Buch Buch beschrieben, schwerpunktmässig natürlich unter der Verwendung der Produkte von Canon.

Mein Wettbewerbsfoto habe ich so z.B. bei Blende 10, ISO 100 und 1/10 sec geschossen, zum Einsatz kamen 2 externe Blitze, deren Licht mittels Softboxen aufgeweicht und gestreut wurde. Die Fische sind dabei knackscharf abgebildet und nix ist verschwommen. Der Grund dafür ist einfach. Wenn es keine andere Lichtquelle gibt *der Raum muss wie von Bruno beschrieben absolut abgedunkelt sein* übernimmt der Blitz allein die Belichtung durch seine ultrakurzen Abbrennzeiten. Den gleichen Effekt kann man sich auch beim Fotografieren eines Gewitters zunutze machen. Die Belichtungszeit lange wählen, z.B. 10-15 Sekunden und dabei hoffen das es blitzt. Trotz der recht langen Zeit wird das Foto ziemlich scharf sein.

Übrigens, einige meiner "Testfoto's" haben gar Belichtungszeiten von einer Sekunde und auch da sind die Fische noch recht scharf abgebildet :mrgreen:

lg Chris

p.s.: Meine Hinweise sollen nicht als Werbung für Canon verstanden werden, mit anderen Herstellern lassen sich auch Bilder machen :wink:
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Beitragvon Atreju » 16 Jun 2010 19:56

Hi all !

Tobi : Gerne !

Natütlich erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es soll nur eine kleine Einführung sein.
Vielleicht werde ich noch mehr dazu schreiben, damit wir komprimiertes Wissen zusammentragen können.

Chris :

Ich habe mich natürlich auch mit der Blitzlichtfotografie auseinander gesetzt. Da habe ich übrigens ein sehr hilfreiches Video von einem CANON Experten gesehen. Dort wird auch erklärt wie man scharfe Fotos mit einer Belichtungszeit von einer Sek. erreicht. Der Clou dabei ist, die Sekunde wird im - ganz wichtig- MANUELLEN Betrieb dazu benutzt den starren Hintergrund bzw das Umfeld zu belichten, während die bewegten Motive (in Deinem Fall mit den Softboxen und der gleichmäßigen Ausleuchtung das gesammte Becken nochmal)vom Blitz nur für einen Sekundenbruchteil, nämlich solange der Blitz belichtet, belichtet werden, so vermeidet man, daß das Hauptmotiv hell hervorsticht, aber der Hintergrund dunkel erscheint. Arbeitet man hingegen mit der Automatik versucht sie Fehler vom Fotografen zu vermeiden und belichtet nur mit dem Blitz den Vordergrund. Auf die Belichtungszeit und sämtliche Paramter hat man so wenig Einfluß. Bei der manuellen Belichtung blendet man einfach 1-3 Blenden ab (also Unterbelichtung). Das fand ich sehr interessant, da ich im Sommer 2Hochzeiten fotografieren muß. In den meist relativ dunklen Festsäälen kann ich diese Technik sehr gut gebrauchen.

Fürs große Becken wäre der technische Aufwand schon sehr groß um es mit Blitzlicht auszuleuchten. Daher habe ich, nur mit Stativ, Fernauslöser und der Kamera bewaffnet gegen meine alte D80 mit der neuen Kamera schon einen Quantensprung geschafft. ich finde die Bilder trennen Welten. Erinnere Dich wie wir in München in dem Aquarienhaus waren.....das wäre mit der neuen Kamera ein Riesenunterschied gewesen. Ich weiß nicht wie weit Dein Canon Blitz mit der Nikon Steuerung funktioniert, wir könnten wenn Ihr kommt mal probieren das große Becken mit 2Blitzen abzulichten. Es gibt ja glaub ich eine Funktion wo der Blitz mit meinem Blitz visuell ausgelöst werden könnte. Einen Versuch wäre es wert.


Es wäre schön wenn Du auch was zur Blitzlichtfotografie schreiben würdest, dann bekommen wir auf kurz oder lang noch einen richtig guten Leitfaden zusammen, der wächst und wächst.

Auch ich liebäugel derzeit mit den älteren Fixbrennweiten mit hoher Lichtstärke, die gar nicht teuer sein müssen.
Ich hab am Wochenende mit einem Uralt 400mm/3,5 wo ich manuell scharfstellen mußte Vögel fotografiert und war sehr angetan davon. werd vielleicht demnächst einen thread dazu eröffnen mit den Bildern, da ich mir ein preiswertes 400mm mit AF kaufen möchte, am besten noch vor unserem Urlaub. Die ''guten'' 400mm Objektive der Neuzeit sind kaum leistbar, sie liegen bei Nikon zwischen 5000.- und 10000.- € :shock: . Ich habe jedoch schon gebrauchte Sigma Objektive um 300-500.- € gesehen.

PS : Deine letzten Bilder von Deinem Becken sind spitze, da gibts nix zum Meckern :top:
Problematisch bei mir wäre, ich müßte wohl mit Softboxen sämtliche Lampen abmontieren :roll:


LG

Bruno
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